So können Sie mitmachen!

Kleiner Tiergarten Ost – frühzeitige Bürgerbeteiligung

Nachdem es um die Baumfällungen bei der Umgestaltung des Kleinen Tiergartens und Ottoparks große Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Initiativen, den beauftragten Planern, der Stadtteilvertretung Turmstraße und dem Bezirksamt gab, soll das beim Bauabschnitt zwischen Stromstraße und St. Johannis Kirche anders werden. Zum Ottopark und Kleinen Tiergarten West  hatte es zwar Informationsveranstaltungen und Planungswerkstätten gegeben, dennoch fühlten sich manche Bürger/innen nicht genug informiert. Welche Bäume  im einzelnen gefällt werden sollten, war bei der Planungswerkstatt  kein Thema. Bei dieser ging es mehr darum, die Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger aufzugreifen und neue Nutzungsqualitäten zu erreichen und abzustimmen. Beim letzten Bauabschnitt, dem für den östlichen Teil des Kleinen Tiergartens, wollen es alle Beteiligten „besser“ machen.

Ausgehend von den Erfahrungen beim Ottopark und dem westlichen Teil des Kleinen Tiergartens wurde von der Stadtteilvertretung Turmstraße (StVT) zusammen mit anderen Aktiven ein Konzept erarbeitet, wie die Bürgerbeteiligung im östlichen Teil des Kleinen Tiergartens erfolgen sollte. Federführend war Angelika Adner, eine der fünf SprecherInnen der Stadtteilvertretung, Dieses Konzept wurde am 23. März im Plenum der Stadtteilvertretung ohne Gegenstimmen akzeptiert. Hier das Konzept, der Zeitplan und die einzelnen Komponenten zum Download.

Die Stadtteilvertretung meint, dass von vorneherein klar sein sollte, was verhandelbar ist und was als Grundlage der Planung akzeptiert werden muss. Sie schlagen vor, alle interessierten Bürger/innen frühzeitig umfassend zu informieren. Eine Anforderung war, dass die Wettbewerbsplanung als Grundlage für die Umgestaltung auf der Seite des Aktiven Stadtzentrums Turmstraße für die Öffentlichkeit bereit gestellt wird. Diese Forderung ist jetzt erfüllt. Hier gehts zum Download des Plans (4,6 MB). Außerdem sollen so bald als möglich im Kleinen Tiergarten große Informations-Tafeln mit der Wettbewerbsplanung aufgestellt werden. Das wird eigentlich schon für April/Mai vorgeschlagen, doch aufgrund der vorläufigen Haushaltswirtschaft können die Tafeln vom Bezirk zur Zeit noch nicht finanziert werden.

Die Stadtteilvertretung schlägt außerdem vor, wann auf einander aufbauende Veranstaltungen, Rundgänge und Planungsworkshops stattfinden sollen, damit möglichst viele Menschen sich frühzeitig einbringen können und damit die Möglichkeit besteht einen weitgehenden Konsens zu erreichen. Deshalb hält sie auch einen moderierten Runden Tisch (3-4 Befürworter der Planung, 3-4 „Baumschützer“ und ein Moderator) zu den Baumfällungen für sinnvoll. Außerdem fordert sie neben der Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern zur Umgestaltung des Spielbereichs auch eine spezifische Ansprache von Migrant/innen. Viele der Vorschläge sind bei der Sitzung des Beirats für das Aktive Stadtzentrum Turmstraße (an dem Bezirk, Senat, Prozesssteuerung und die Sprecher der StVT teilnehmen) am 11. April 2012 positiv aufgenommen worden, mit Ausnahme des Runden Tisches.

Die Stadtteilvertretung hält es für wichtig, dass ein mit allen Beteiligten von Bezirk und Senat abgestimmtes Konzept bis Ende Mai vorliegt, damit noch vor der Sommerpause mit der Bürgerbeteiligung begonnen werden kann und um eine sachliche und problemorientierte Zusammenarbeit zwischen Bürger/innen und Planern zu erreichen.

Moabiterinnen und Moabiter, was haltet Ihr von diesem Konzept? Die Stadtteilvertretung freut sich über Kommentare hier oder im persönlichen Gespräch!
Infostammtisch der Stadtteilvertretung Turmstraße: jeden Mittwoch 17 – 18:30 Uhr Arminius[zunft]halle beim Brewbaker. Bald wird es auch wieder eine Webseite der Stadtteilvertretung geben. Zum Kontaktformular und zu den Mitgliedern der StVT.

Fotos: Susanne Torka und Jürgen Schwenzel (Planungsdiskussion auf der Wiese 2010)

Nachträge:
Veröffentlichung des Konzeptes auf der neuen Webseite der Stadtteilvertretung. Das Terminprogramm ist in diesem PDF von der Stadtteilvertretung Turmstraße zu beziehen.
Weitere Informationen auf der Webseite des Aktiven Stadtzentrums. Hier ist das abgestimmte Konzept für die Bürgerbeteiligung. Ob die dort von April bis August vorgesehenen Schritte bereits gemacht wurden, ist im Moment nicht bekannt.

Auf dem ersten Themenabend am 21. März der Stadtteilvertretung Turmstraße war Yiannis HD Kaufman, der Zunfthallenmanager eingeladen. Weitere Themenabende mit den Bezirksstadträten in Mitte sind bereits geplant am 16. und 23. Mai, sowie am 4. Juli 2012.

Die Termine für die zentralen Bürgerbeteiligungsveranstaltungen zur Umgestaltung des Kleinen Tiergarten östlich der Stromstraße stehen jetzt fest, das umfangreiche Verfahren ist abgestimmt (zukünftige Termine – fett, neue Termine werden ergänzt):

8. September 2012, 14:00 Uhr
Ideenfest „Kleiner Tiergarten für die Nachbarschaft“ mit Ideenbox, Ideentafel, Tanz, Musik, Kinderspielen, Bufett und mit jungen Leuten, die deutsch, türkisch und arabisch sprechen, hier das dreisprachige Plakat und der Endbericht des Moabiter Ratschlags „Migrantenbefragung“ (Wünsche und Ideen von Menschen mit Migrationshintergrund)

11.September 2012, 16:00 Uhr
Rundgang im Kleinen Tiergarten Ostseite – Umgang mit der Vegetation mit dem Baumgutachter Herrn Dr. Neumann sowie Mitarbeitern des bezirklichen Landschaftsplanungsamts und Vertretern des Büros Latz + Partner, hier das Plakat (Achtung 7,1 MB!). Bericht über den Rundgang auf dem Blog der BI SilberahornPLUS

18. September 2012, 16:00 Uhr
Rundgang im Kleinen Tiergarten Ostseite – denkmalpflegerische Bedeutung mit einem Mitarbeiter des Landesdenkmalamts, des bezirklichen Landschaftsplanungamts und dem Büro Latz + Partner, hier das Plakat (Achtung 2,94 MB!). Bericht über den Rundgang auf dem Blog der BI SilberahornPLUS

21. September 2012, 16:30 Uhr
Ideenworkshop I: „Spielen im Kleinen Tiergarten – was wünschen sich Eltern mit kleinen Kindern?“
Flyer und Bericht auf dem Blog der BI SilberahornPLUS

22. September 2012, 11:00 Uhr
Ideenworkshop II: „Spielen im Kleinen Tiergarten – was wünschen sich Eltern mit kleinen Kindern?“
Flyer und Bericht auf dem Blog der BI SilberahornPLUS und der Endbericht des Moabiter Ratschlags „Kinderspiel im Kleinen Tiergarten“ (Workshops mit Kindergruppen und Eltern/Erwachsenen sowie eine Befragung von Erzieher_innen, leider fehlen hier die Auswertungstabellen)

25. September 2012, 18:30 Uhr
Öffentliche Informationsveranstaltung mit Herrn Baustadtrat Spallek zur Vorstellung des Vorentwurfs
Plakat (Achtung: fast 5 MB). Auf dem Blog der BI SilberahornPLUS sind einige Briefe von Brigitte Nake-Mann an die Verantwortlichen zu dieser Veranstaltung zu finden, aber dazu gibt es natürlich auch noch andere Sichtweisen. Hier die Präsentation von Latz + Partner.

2. Oktober 2012, 16:30 Uhr
Ideenworkshop III: „Spielen im Kleinen Tiergarten – was wünschen sich Eltern mit kleinen Kindern?“ Flyer

7. Oktober 2012, 14 Uhr
Rundgang mit Bernd Krüger „Warum wurde der Kleine Tiergarten unter Gartndenkmalschutz gestellt?“ „Was muss vor dem Verfall oder der Umgestaltung gerettet werden?“ Veranstalter: BI SilberahornPLUS (Kontakt: bi-silberahorn@t-online.de). Sehr interessanter Bericht über den Rundgang im Blog der Bürgerparkgruppe.

14. Oktober 2012, 14 Uhr
Rundgang mit Brigitte Nake-Mann von der Bürgerinitiative SilberahornPLUS „Bäume, Sträucher und anderes Grün im Kleinen Tiergarten“, Was soll durch die Umgestaltung wegfallen? Was müsste gerettet werden?“
Veranstalter: Bürgerparkgruppe Moabit, Kontakt: kontakt@buergerpark-moabit.de oder: bi-silberahorn@t-online.de. Wer will, bringt Zutaten für ein kleines Picknick mit
Anschließend, ab 16 Uhr: Bürgerplanungstreffen: Ideen und Forderungen zur Umplanung Kleiner Tiergarten, im Selbsthilfezentrum, Perleberger Str. 44/Ecke Lübecker Str.

26. Oktober 2012, 14:30 Uhr
Informationsveranstaltung der Bürgerparkgruppe Moabit in Kooperation mit den Vorständen von zwei Moabiter Moscheevereinen. Kurzbericht von dieser Veranstaltung
Ort: Haus der Weisheit, Rathenower Straße 16a

27. Oktober 2012, 10:00 bis 17:00 Uhr
Öffentliche Planungswerkstatt. Gemeinsam mit den Planern und  interessierten Bürgern sollen deren Anregungen und der bisherige Vorentwurf diskutiert und weitereintwickelt werden
Ort: Gemeindesaal der St. Johanniskirche, Alt-Moabit 25, hier das Plakat (2,3 MB)
Hier die Präsentation von Latz + Partner als Teil 1 und Teil 2.
Vorschlag der Bürgerparkgruppe Moabit, welche Staudenbeete im Kleinen Tiergarten sie gerne pflegen möchte. Diese Broschüre wurde den Planern übergeben. Außerdem stellte der Moabiter Ratschlag die Endberichte der Beteiligungsverfahren vor (siehe unten oder bei den Terminen).
Bericht über die Planungswerkstatt auf dem Blog der B.I. Silberahorn. Protokoll von KoSP.

4. November 2012, 14:00 Uhr
Spaziergang zu botanischen Herbstschönheiten mit dem Titel „Die Sträucher im Kleinen Tiergarten: Nur eine “Grüne Mauer… oder doch eher eine Komposition aus vielfältigen Gehölzen
Veranstalter: B.I. SilberahornPLUS, Einladung hier.

11. November, 14:00 Uhr
Einladung zu einem orientalischen Kichererbsensuppe Essen an der Regenschutzhalle, dem künftigen Familientreffpunkt. Bitte Schälchen und Löffel selbst mitbringen. Hier der Flyer und der Bericht auf dem Blog der B.I. Silberahorn.

17. November, 15:00 Uhr
Themen: Präsentation und Diskussion von Vorschlägen mehrerer Initiativen, Bürgergruppen und Einzelpersonen für den Kleinen Tiergarten Ost, Diskussion der Ergebnisse der 1. Planungswerkstatt am 27.10.2012, Vorbereitung der 2. Planungswerkstatt am 24.11.2012
Ort: Zunftwirtschaft, Arminiusstr. 2-4, hier der Flyer.

24. November 2012, 10:00 Uhr
Gespräch mit den Planern zur Auswertung und Umsetzung der Ergebnisse der Planungswerkstatt
Ort: Gemeindesaal der St. Johanniskirche, Alt-Moabit 25, hier die Einladung, Präsentation und das Protokoll

Mittlerweile ist auch das Baumgutachten mit dem Lageplan  und der Baumliste (Fällung: Ja/Nein) ins Netz gestellt (für den ganzen Kleinen Tiergarten) und seit 24.8.12 sind die Infotafeln der Stadtteilvertretung aufgestellt und werden regelmäßig von den Mitgliedern der Stadtteilvertretung aktualisiert.

Es ist eine neue Gruppe im Entstehen, die sich ganz konkret und praktisch um die Pflege des Kleinen Tiergartens kümmern will und auch die Bürgerbeteiligung kritisch begleitet: Bürgerparkgruppe Moabit, Treffen jeden Montag im Oktober um 19 Uhr in der Selbsthilfe-, Kontakt- und Beratungsstelle (SHK), Perleberger Straße 44. In der ersten Stunde Ideen und Informationsaustausch jede/r ist herzlich willkommen, danach Treff der Bürgerparkgruppe Moabit, auch dazu ist jede/r herzlich willkommen. Jeden Sonntag im Oktober ab 14 Uhr Treff der Freunde des Kleinen Tiergartens am Sandspielplatz gegenüber der Post, Kontakt: kontakt@buergerpark-moabit.de, Tel. 0176 92471800 (Robert Hubner). Motto: „Lasst uns friedlich und gewaltfrei (auch Worte können Gewalt sein) für eine gute Lösung zusammenarbeiten.“ Hier der neue Flyer.

 Nachtrag vom 21.09.2012
Mittlerweile ist auch eine Vorentwurfplanung (Stand 15.09.2012) des Büros Latz und Partner auf der Website des Aktiven Stadtzentrums Turmstraße bereit gestellt:

Vorentwurfsplanung Kleiner Tiergarten Ost (Bild anclicken für Download)

Vorentwurfsplanung Kleiner Tiergarten Ost (Bild anclicken für Download)

Weitere Nachträge:
Zwei Artikel zur Bürgerbeteiligung für den Kleinen Tiergarten in der Berliner Woche vom 19.9. und 26.9.12.

Und hier geht’s auf dem Landwehrkanal-Blog ein wenig durcheinander um den Teil rund um den U-Bahneingang und  um die Infoveranstaltung am 25.9.12.

Hier geht’s zum Blog der Bürgerparkgruppe Moabit.

Offener Brief von Horst Jahn zur Informationsveranstaltung am 25. September 2012. Der Brief wurde an Baustadtrat Spallek sowie die Parteien in der BVV Mitte weitergeleitet (auch unten als Kommentar Nr. 6 zu lesen). Der Artikel in der Berliner Woche „Mehr Licht und aktive Ränder„.

Seit Mitte Oktober hat auch die B.I. SilberahornPLUS einen eigenen Blog, mit dem sie zusätzliche Öffentlichkeit für die Umplanungen im Kleinen Tiergarten schaffen möchte.

Mitte Oktober hat Gotthard Schulte-Tigges ein Schreiben an Bürgermeister Hanke gerichtet, damit die Information über die Planungswerkstatt und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung verbessert wird und die Informationsplakate besser verteilt werden (Information der Bürgerparkgruppe).

Die Präsentation der Planungsstandes, die auf der Auftaktveranstaltung im September vorgesetellt wurde ist hier herunterzuladen.

Kurzbericht von der Informationsveranstaltung am 26.10.12 im Haus der Weisheit.

Bei der Planungswerkstatt am 27.10.12 hat die Bürgerparkgruppe Moabit einen Vorschlag gemacht, welche Staudenbeete im Kleinen Tiergarten sie gerne pflegen möchte und den Planern eine Broschüre übergeben. Die Gruppe ruft weitere Interessenten zur Mitarbeit auf (mehr Infos hier).
Die Präsentation von Latz + Partner ist als Teil 1 und Teil 2 von der Webseite des Aktiven Zentrums herunterzuladen. Auch die Endberichte der Beteiligungen des Moabiter Ratschlags sind veröffentlicht: „Kinderspiel im Kleinen Tiergarten“ (Workshops mit Kindergruppen und Eltern/Erwachsenen sowie eine Befragung von Erzieher_innen, leider fehlen hier die Auswertungstabellen) und „Migrantenbefragung“ (Wünsche und Ideen von Menschen mit Migrationshintergrund).

Nun hat auch die B.I. Kleiner Tiergarten / Ottopark (biktomoabit) ihren Blog.

Transparenz und Bürgerbeteiligung am Beispiel des kleinen Tiergartens von der BI SilberahornPLUS.

Link zum Filmbeitrag im rbb „Gartenzeit“ vom 11.11.12 über das Gartendenkmal Kleiner Tiergarten (auch anzusehen auf dem Blog der Bürgerparkgruppe).

Das Aktive Stadtzentrum Turmstraße hat jetzt das Protokoll der Planungswerkstatt (PDF, 1,6MB) vom 27.10.12 veröffentlicht.

Bericht über Beetpflege am 13. und 18. November im Kleinen Tiergarten durch die Bürgerparkgruppe im Blog der B.I. Silberahorn.

NABU und BUND zur Bürgerbeteiligung beim Kleinen Tiergarten – Alibiveranstaltung in Berlin für Insider, 21.11.12.

Zur Vorbereitung der zweiten Planungswerkstatt: die Forderungen im Blog der B.I. Silberahorn und auch schon gleich der Bericht von der B.I. über den 24.11.12. Auch die BI KTO hat berichtet.

Die Präsentation von Latz + Partner ist heute (29.11.) auf der Webseite des Aktiven Stadtzentrums Turmstraße noch nicht eingestellt. Dafür aber die Ausführungsplanung für den Bauabschnitt zwischen Heilandskirche und Stromstraße (Achtung 6,5 MB).

Die B.I. SilberahornPLUS kritisiert die Berichterstattung über die Planungswerkstätten in der ecke turmstraße Nr. 8 (Ideen für den Park, S. 3) und Nr. 9 (Wer sind die Bürger, S. 3 und Respekt / Aggression, S. 6), ebenso wie die Bürgerparkgruppe.

Das Aktive Stadtzentrum Turmstraße hat am 20.12.2012 das Protokoll zur 2. Planungswerkstatt „Kleiner Tiergarten Ost“ auf seiner Website veröffentlicht. Hier jetzt auch die Präsentation vom 24.11.12.

Nachträge 2013:
Die für Mitte Februar angekündigte Veranstaltung zur Vorstellung der endgültigen Planungsentwurfs für die Ostseite des Kleinen Tiergartens muss wegen Abstimmung mit dem Denkmalschutz um einen Monat verschoben werden. Die Veranstaltung mit Baustadtrat Spallek ist für Dienstag, den 19. März 2013, um 18.30 Uhr in der Heilandskirche vorgesehen(Einladung). Die Veranstaltung mit den Vertretern der Initiativen und Sprechern der Stadtteilvertretung findet im Vorfeld statt.

Mitteilung des Koordinationsbüros KoSP vom 11. März 2013
Die für den 19. März 2013 geplante Veranstaltung zur Vorstellung des abschließenden Planungsentwurfs mit Herrn Baustadtrat Spallek muss leider aufgrund der erforderlichen Abstimmung mit den Belangen der übergeordneten Straßenbahnplanung verschoben werden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, wird Ihnen jedoch rechtzeitig mitgeteilt.

Auf dem Blog der B.I. Silberahorn sind 2 Texte mit Bildern erschienen, einmal zum Gartendenkmal mit einer alten Postkarte, auf der sie die damals neu gepflanzten Silberahornbäume zu erkennen glauben, und über die Spielsituation am Weg auf dem Ottoplatz.

Stellungnahme der Stadtteilvertretung Turmstraße zur Umgestaltung von Ottopark und Kleinem Tiergarten und die Kritik daran auf dem Blog der BI SilberahornPLUS, sowie eine umfassende Kritik an der Arbeit der Stadtteilvertretung von der BI KTO.

Aktivitäten der Bürgerparkgruppe in diesem Winter.

Bürger_innen-Erklärung zur Planung (Männergruppe St. Johannis / Haus der Weisheit / Hindu-Gemeinde Berlin) im Blog der BI SilberahornPLUS und ein Brief derselben an die Stadtteilvertretung.

Am 7. März hat das Vorgespräch von Bezirksamt, Planern und Vertretern der verschiedenen Bürgerinitiativen zum Entwurf für den Kleinen Tiergarten – Ostseite stattgefunden. Es wurde ein neuer Entwurf (hier: Präsentation und Anpassungen) vorgestellt, der auf Vorgaben der Denkmalschutzbehörde und des Grünflächenamtes Mitte beruht, Vorgaben, die im bisherigen Planungsprozess noch nicht vorgebracht worden waren. Dazu regt sich Widerspruch der BI SilberahornPlus und auch von anderen.

Fällung eines Silberahorns wegen Zunderschwammbefall (Pressemitteilung Bezirksamt Mitte).

Aparte Blüten trotz Winterwetter im Kleinen Tiergarten hat die B.I. SilberahornPLUS fotografiert.

Auswertung des Baumgutachtens für den Kleinen Tiergarten – Ostseite durch die BI KTO. Und Gedanken zu den Eiben (BI Silberahorn).

Nur Missverständnisse?“ fragt die B.I. SilberahornPLUS.

Jetzt ist ein Planungsstopp für die Umgestaltung ausgesprochen wegen der Straßenbahnplanung (Berliner Zeitung und Berliner Woche). Dazu eine Stellungnahme der B.I. Silberahorn und der AG Verkehr des Moabiter Ratschlags.

Die Bürgerparkgruppe startet wieder Verschönerungsaktionen, am 20. April um 12 Uhr werden die Marmoplatten geschrubbt. Hier der Bericht über die Aktion.  Die Gruppentreffen finden übrigens nur noch vierzehntägig statt. Immer Montags 19 Uhr in der Grünen Perle, Perleberger Straße 44. Hier die nächsten Termine. Und der Bericht in der Berliner Woche über die Bürgerparkgruppe und Manuela Belevsky.

B.I. Silberahorn beschreibt schöne Blütenkombination und weißblühende Zierkirschenbäume.

Das Abschiedsfest der Bürgerparkgruppe Moabit für Frau Karaca am 28. April 13 und ein Bericht über die Frühjahrsblüher aus 300 im Herbst gesetzten Blumenzwiebeln.

Die B.I. Silberahorn führte ein Gespräch über die „grüne Wand„.

Eine Einladung der Bürgerparkgruppe zu wunderschönen Frühlingsblüten (Kiefernblüte, Judasbaum, Blutpflaume und Kolkwitzie) und vielen Vögeln (abgebildet sind die etwas weniger häufigen: Buntspecht, Bachstelze und Kleiber) im Kleinen Tiergarten.

Die Bürgerparkgruppe hat Anfang Juni Laub geharkt, Müll gesammelt, das Mosaik im Senkgarten wieder erlebbargemacht und die blühenden Fontanesien sind zu bewundern (hier der Bericht). Die B.I. Silberahorn zur Vorstellung der überarbeiteten Planung für die Ostseite des Kleinen Tiergartens in den Sommerferien, am 24.7.13 um 19 Uhr in der Heilandskirche. Bericht über ein Sprengkommendo (für Wasser natürlich).

Notfalleinsatz im Kleinen Tiergarten während des Ortstermins 2013.

Die AG Grün der neuen Stadtteilvertretung Turmstraße nimmt Stellung zu 14 Punkten der Planung für den Kleinen Tiergarten und fordert weitere Änderungen.

Am 24. Juli um 19 Uhr findet in der Heilandskirche die Informationsveranstaltung (hier das Plakat) zur Umgestaltung des Kleinen Tiergartens – Ostseite statt (Berliner Woche). Jetzt ist der aktuelle Entwurfsplanung (Stand Juli 2013) online. 10 Tage vor der Veranstaltung, also am kommenden Sonntag, laden die Bürgerinitiativen noch einmal zu einem Rundgang ein: 14. Juli, 14 Uhr, Treffpunkt Infotafel am Sandspielplatz.

Aktuelle Entwurfsplanung mit Erläuterungen (hier sind auch die Änderungen des ursprünglichen Plans zu erkennen) ist auf der Webseite des Aktiven Zentrums Turmstraße bereitgestellt.

Auf der Webseite des Aktiven Zentrums Turmstraße ist das Denkmalschutzgutachten hochgeladen: Textfassung und Pläne.

Kritik an der Planung durch die BI KTO und weitere Artikel der BI SilberahornPLUS zur Gartendenkmalpflege, Forderungen an die Verwaltung, und ein Kommentar zum Rundgang.

Bericht von der Veranstaltung am 24.7.13 in der Berliner Woche. Und dazu das gartendenkmalpflegerische Gutachten (Textfassung und Pläne), sowie ein persönlicher Bericht von B. Nake-Mann und ein Bericht der Bürgerparkgruppe.

Uwe Aulich in der Berliner Zeitung zur Parkumgestaltung des östlichen Kleinen Tiergartens. Zu diesem Artikel ein Leserbrief der B.I. SilberahornPLUS. Bericht über den Protest der B.I. Kleiner Tiergarten/Ottopark.

In der Berliner Zeitung kommen jetzt die Bürgerinitiativen zu Wort, der im Artikel erwähnte Dringlichkeitsantrag der Grünen (Drs. 1010/IV) wurde am 21.8.13 im Ausschuss für Soziale Stadt, QM, Verkehr und Grünflächen abgelehnt (s. Kommentar Nr. 178). Dazu im Vorfeld die Preisfrage der BI SilberahornPLUS.

Informationsveranstaltung vom 24.7.13 in der Heilandskirche: Das Protokoll, die Präsentation und die aktuelle Baumliste sind jetzt online (4.9.13).

Dringlichkeits-Antrag der Grünen in der BVV vom 19.9.13 (Drs. 1050/IV) gegen die Öffnungen nach Alt-Moabit und zum Erhalt von Bäumen (Drs. 1058/IV). Die Anträge wurden mit den Stimmen von SPD und CDU abgelehnt.

Artikel „Der Kahlschlag rückt näher“ von Rudolf Blais im Landwehrkanal-Blog.

Seit 12. November ist die genehmigte Entwurfsplanung veröffentlicht zusammen mit einem Bericht zur Planung.

Berliner Woche zur Kritik an der Planung und die Erklärung der Bürgerparkgruppe, die nicht weiter pflegen wird, da die Voraussetzungen aus ihrer Sicht dafür nicht erfüllt sind.

Zum Rückzug der Bürgerparkgruppe gibt es zwei Anfragen in der BVV, Drs. 1207/IV von der SPD und Drs. 1205/IV von den Grünen.

Bund der Steuerzahler kritisiert die Sitzkiesel.

Nachträge 2014:

Die Online-Petition, die mit 1.300 Unterschriften am 6. Dezember 2013 beim Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses eingereicht wurde, hatte zumindest den Erfolg, dass dieser sich mit den Baumfällungen befassen will. Und zwar am 11. Februar 2014. Das Bezirksamt Mitte hat „aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen“ versäumt innerhalb der Drei-Wochen-Frist eine Stellungnahme abzugeben. Das soll es jetzt nachholen und mit dem Beginn der Fällungen noch etwas warten (Berliner Woche). BI Silberahorn will immer noch „Bäume retten„.

Heute wurde der Bauzaun am Kleinen Tiergarten – Ostseite aufgestellt. Die Umgestaltung hat begonnen (Pressemitteilung Bezirksamt). Sogar die Potsdamer Neuen Nachrichten haben berichtet.

Der Landwehrkanal-Blog berichtet über die Abweisung der Petition nicht nur mit Stimmen von CDU und SPD im Petitionsausschuss und die Fällungen von zunächst 58 Bäumen im abgesperrten westlichen Teil des östlichen Kleinen Tiergartens. Hier der Ablehnungsbescheid des Petitionsausschusses vom 12.2.14.

Silberahorn beschreibt „Zersägte Schönheit„, zwei gefällte Linden und für den, der’s lustig findet, gib’s hier den Link zum Filmchen von extra 3 über die Sitzkiesel.

B.I. Silberahorn schreibt über die „Latz-Haufen im Fernsehen“ mit Fotos von deren Bau.

Auch Ulli Zelle und die Abendschau hat am 11. März 2014  einen Beitrag über die „Sitzkiesel“ gebracht:

 und festgestellt, dass sie durchaus genutzt werden. Und hier nochmal die Berliner Woche mit der Antwort auf den Preis für alle: 400.000, je Stück 25.000 Euro (laut Bund der Steuerzahler, Auskunft auf eine Anfrage beim Bezirksamt).

Panne bei der ersten Bausprechstunde am 14. Mai 14, beschrieben auf der Seite der B.I. SilberahornPlus.

Golf im Kleinen Tiergarten – mal was anderes!

Einweihung des Trinkbrunnens im mittleren Parkteil (Berliner Woche).

Am 7. Mai wurde der Kleine Tiergarten im Stadtentwicklungsausschuss des Abgeordnetenhauses behandelt, das Protokoll der Sitzung ist unter diesem Artikel der BI KTO zu finden.

B.I. SilberahornPlus nochmal zum Sandspielplatz neben der Wiese.

Vorabinformation der B.I. SilberahornPlus mit vielen schönen Bildern zum Baustellenrundgang am 25. Juni 14.

Der fertiggestellte Ottopark mit Bildern bei Referenzbauten.de.

Infoveranstaltung zum östlichen Kleinen Tiergarten (7. Bauabschnitt) am 29. Juli 2014 um 18:30 Uhr im BVV-Saal, Rathaus Tiergarten. Diese Ausführungsplanung wurde vorgestellt, hier die Präsentation und das Protokoll. Die BI KTO kommentiert das so.

Die Sitzkiesel mal wieder vom Bund der Steuerzahler kritisiert und die StV Turmstraße fordert weiter Umplanungen (Berliner Woche). Auch der Tagesspiegel berichtete in diesem Sinne und sprach einen Tag später mit dem Tiefbauamtsleiter.

B.I. KTO mit der Ottoparkzeitung Nr. 7 im Dezember 2014.

Die weitere Diskussion um die Umgestaltung des Kleinen Tiergartens – Ostseite, jetzt bitte unter dem aktuellen Artikel (dort auch weitere Nachträge).

Ab Mei 2015 Kommentare bitte unter dem jetzt aktuellen Artikel.

511 Kommentare auf "Kleiner Tiergarten Ost – frühzeitige Bürgerbeteiligung"

  1. 1
    Bösel says:

    Zu Beginn des Wettbewerbes war die Sicherheit im Park eine zentrale Forderung für die Gestaltung. Die Planung greift beinahe durchgängig diesen Gedanken mit sich gegenseitig verstärkenden Details auf. Wird daran zuviel geändert, gibts auch keine Wirkung, also keine Beeinflussung der Sicherheitslage, mehr.

  2. 2
    Susanne Torka says:

    Die Termine für die Bürgerbeteiligungsveranstaltungen sind auf der Webseite des Aktiven Zentrums veröffentlicht:
    http://www.turmstrasse.de/projekte/kleiner-tiergarten.html

    und oben im Nachtrag.

  3. 3
    vilmoskörte says:

    Die Infotafeln sind am 24.8.2012 an den Eingängen zum Kleinen Tiergarten (Ost) aufgestellt worden. Die Stadtteilvertretung Turmstraße hat sie inzwischen auch mit Informationen bestückt, in der nächsten Woche soll auch der Vorentwurfsplan für die Umgestaltung in hinreichender Größe aufgehängt werden (derzeit noch in A3, dann in A2).

  4. 4
    Jürgen Schwenzel says:

    Das Koordinationsbüro hat den Plan mit der aktuellen Vorentwurfsplanung (Stand: 15.09.2012) auf der Website des Aktiven Stadtzentrums bereitgestellt. Der Plan ist im Nachtrag vom 21.09.12 verlinkt.

  5. 5
    vilmoskörte says:

    zu 4: Dieser aktuelle Plan ist nun auch in hinreichender Größe in den Infokästen an den Eingängen zum Park aufgehängt, dort, wo auch die dicken, gelben Blumenkübel stehen, die leider von einigen Ignoranten bereits geplündert wurden.

  6. 6
    Horst Jahn says:

    KLEINER TIERGARTEN STELLUNGNAHME zur Info-Veranstaltung am 25.9.12
    und zur bisherigen Planung und Verwirklichung

    Offener Brief an Herrn Stadtrat Spallek und andere …

    1. Otto-Park (Ausgeführte Planung)
    Der Spielplatz scheint gelungen und wird gut angenommen: Große Freiflächen zum Austoben, auf den Betongebilden wird herumgeturnt, gut einsehbar von allen Seiten, sehr breite Wege ….

    Der Otto-Park – ein sehr großzügiger Spielplatz – jedoch kaum noch Park

    Und dies auf Kosten von nahezu 70 auch gesunden gefällten Bäumen und der Opferung von hunderten Quadratmetern Büschen und Strauchwerk. Und ob das Angebot eines mächtigen gesunden und gefällten Baumes als Klettergerüst für die Jugend nicht obszön ist sei dahingestellt.

    Eine ähnliche Planung sollte auf der anderen Seite der Stromstrasse vermieden werden!

    2. Östlicher Kleiner Tiergarten
    2.1 Die geplante Öffnung des Parkes zu den Strassen Alt-Moabit und Turmstrasse

    Der verhältnismäßig schmale Park wird von 2 Hauptverkehrsstrassen flankiert. Insbesondere die Strasse Alt-Moabit ist ein Haupt-Zubringer zum Berliner Hauptbahnhof, wird Tag und Nacht von tausenden von PKW, Lastwagen und Bussen befahren, und das mit steigender Tendenz.
    Wichtigste Aufgabe einer Planung in diesem Bereich müsste es deshalb sein, den Park gegen die Brutalität des Verkehrs mittels Bepflanzung abzuschirmen. Das leistet zurzeit der vorhandene über 2 Meter hohe Wall der Büsche auf hervorragende Weise.
    Die bisherige Planung jedoch zieht den Strassen-Gehweg-Bereich bis weit in den Park hinein, sieht zahlreiche weite Öffnungen des Randbereiches vor und setzt damit das gesamte Park-Areal schutzlos und entwertend der Strasse Alt-Moabit aus.
    Wir leben in einer Zeit völlig veränderter Umweltbedingungen. Das muss sich auch auf eine neue und entschieden andere Bewertung von Grünanlagen als Klimafaktor auswirken.

    2.2 Sichtachsen
    Aus ökologischen Gründen sollte es sich auch verbieten, gesunde und meist stattliche Bäume zur Schaffung von sogenannten Sichtachsen zu opfern. Das ist nur zu vertreten, wenn die betr. Bäume abgängig sind. Bis zu diesem
    Zeitpunkt sind sie am Leben zu erhalten.
    Auch ist das planerische Argument unverständlich, vom Park aus die angrenzenden Häuser wieder sichtbar zu machen, ist doch der Großstädter mit diesen Wänden bis zum Überdruss konfrontiert und hat das berechtigte
    Bedürfnis und den Anspruch, in einem Park davon befreit zu werden.

    2.3 Fällung angeblich zu eng stehender Bäume
    Solche Gruppen bilden oft sehr interessante und schöne Gemeinschaften und arrangieren sich miteinander, da ist keine Konkurrenz zu beseitigen. Zumal im Otto-Park einige Neusetzungen auch dicht an den Bestand gesetzt wurden, sodass sie gemäß Planungsargument eigentlich gleich wieder entfernt werden müssten.

    2.4 Sicherheit
    Das berechtigte Argument der Sicherheit sollte nicht dazu missbraucht werden, überall freies Schussfeld herzustellen. Die Auslichtung besonders abgeschlossener Bereiche ist sicherlich notwendig. Doch kein Park, so er noch einer sein will und kein Exerzierplatz, kann besonders sicher sein. Der große Tiergarten ist es auch nicht. Ein Park ist zur allgemeinen Nutzung am Tage da und nicht für den Aufenthalt in der Nacht einer Großstadt. Gut sichtbare und ausgeleuchtete Hauptwege sollten der Sicherheit genügen.

    2.5 Beabsichtigte Fällung des großen Silberahorns (Senkgarten)
    Dieser gesunde und mächtige Baum ist ein Wunder an Weite und Schönheit und in seinen Qualitäten eines Naturdenkmales würdig. Alle Planungsüberlegungen sollten vor ihm schweigen. Dass Grün- und Landschaftsplaner hier Hand anlegen wollen ist schwer zu fassen und nahezu empörend.

    2.6 Spielplätze
    Der ehemalige Otto-Park dürfte mit Spielgeräten genügend vollgestellt sein. Dem Kleinen Tiergarten sollte sein landschaftlicher Charakter erhalten und eine Verzierung mit Spielgerüsten erspart bleiben, was nicht gegen eine große Sandkuhle in seiner Mitte spricht.

    2.7 Die „Selbsternannten Baumschützer“
    Diese in der Diskussion abwertend gefallene Bezeichnung ist eigentlich ein Ehrentitel. Sollten wir uns nicht alle dazu selbst ernennen? Da setzen Bürger ihre Zeit, Energie und oft auch noch ihren schmalen Geldbeutel zum Schutz von Bäumen und Leben ein und verdienen unsere Hochachtung.

    2.8 Die Bürgerbeteiligung
    In der letzten Info-Veranstaltung ergab sich der Eindruck, er mag falsch sein, dass sich im Publikum mehrere mit den Vorgängen politische oder administrativ befasste Personen befanden, die sich wortgewandt und zustimmend zu vorab gefällten Entscheidungen äußerten, sodass die nicht so formulierungsfähigen Bürger ins Hintertreffen gerieten.
    Das schafft dann den Eindruck: Lasst die Bürger ruhig reden, wir wissen es besser und machen es auch so. Also Beteiligung, die keine Beteiligung ist, weil die schwächere und meist auch größere Seite nicht richtig gehört und gewürdigt wird, was doch die eigentliche Aufgabe einer Demokratie sein sollte.

    2.9 StEP-KLIMA (Stadtentwicklungsplan Klima)
    Fachgutachten der TU-Berlin im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (!)
    Ein Gutachten mit dem Ziel, diese Stadt für die kommende Klimaentwicklung vorzubereiten.
    Zu treffende Maßnahmen u. a.:
    Erhalt von vorhandenen Frischluftschneisen und Schaffung von neuen / Intensivierung vorhandener Grünflächen, ihre Erweiterung und Neuanlage / Zusätzliche Baumpflanzungen / Vermeidung und Reduzierung von Bodenversiegelungen / Reduzierung des Individualverkehres und seiner Emissionen usw.

    Diesen Zielen müsste sich auch die Planung im Bereich des Kleinen Tiergartens unterordnen. Oder ist alles nur heiße Luft, da keine gesetzliche Verbindlichkeit, wie die TAZ damals unkte?

    2.10 Mehr Licht und „aktive“ Ränder (Berliner Woche – Ausgabe Tiergarten, vom 3.10.12)
    Zitat Tilman Latz: …soll am Ende ein „einheitlicher Gesamteindruck“ entstehen..–Wir haben den Wettbewerb mit der klaren Ansage gewonnen, dass wir in großem Stil gärtnerisch tätig sein wollen… etc. Zitat Ende

    …..So sollen auch zwischen Stromstrasse und Johanniskirche vor allem die Ränder deutlich ausgedünnt werden…etc.
    ………Am 27. Oktober können Anwohner ihre Ideen bei einer Planungswerkstatt in der Johanniskirche vorbringen.
    (Hört sich sehr nach einer Alibi-Veranstaltung an)

    2.11 Wettbewerbsvorgaben
    Die jetzigen Einsprüche und Proteste sind in der wohl weitgehend ausgegrenzten Bürgerbeteiligung in der V o r b e r e i t u n g des Wettbewerbes und der Planungsvorgaben zu sehen. Deren Argumente konnten oder sollten damals nicht berücksichtigt werden, sodass die Weichen in die heutige Einbahnstrasse gestellt wurden.

    Fazit
    Berlin verliert jedes Jahr tausende von Bäumen. Es ist kein Geld da für Ausgleichspflanzungen, geschweige denn deren besonders bedürftige Pflege. Der BUND bettelt die Bürger um Spenden für Stadtbäume an. Und in
    vorliegender Planung werden an stattliche und gesunde Exemplare die Motorsägen angesetzt und Kahlschlag droht den Gebüschen. Das grenzt an Verrat und ist nur schwer zu ertragen.

    Es ergeht also die dringende Bitte an alle Beteiligten, das Vorhaben in oben genannten Sinnen zu revidieren, um nicht mehr auszugleichende Schäden an Natur und Umwelt und damit auch am Sozialen zu verhindern.

    Dipl. Ing. Horst Jahn
    Oldenburger Str. 6
    10551 Berlin

    offener Brief hier als pdf:
    http://www.moabitonline.de/wp-content/uploads/2012/10/KLEINER-TIERGARTEN_oBrief_Jahn.pdf

  7. 7
    Vilmoskörte says:

    Und ich richte hingegen meine Bitte an alle, sich dafür einzusetzen, dass die Planungen von Latz + Partner in vollem Umfang umgesetzt werden, damit Moabit wieder einen von allen Teilen der Bevölkerung nutzbaren, schönen Park erhält. Dafür muss der Baum- und Strauchbestand drastisch ausgedünnt werden. Ein Park ist eben viel, viel mehr als nur eine Ansammlung von Bäumen.

  8. 8
    Rané says:

    Aber die Berliner Parkgestaltung lässt doch viel zu wünschen übrig. Nehmen wir nur die EU-Länder Polen, Frankreich und Italien, diese sind weitaus kreativer als Deutschland. Aber manche scheinen die deutsche „Gartenzwergmentalität“ mit der Muttermilch eingesogen zu haben. Und jeder Baum, der in welchen Bezirken auch immer gefällt wird, betrifft die gesamte Stadt. Und jeder Baum, der im Amazonasgebiet gefällt wird, betrifft die gesamte globale Welt.

  9. 9
    Susanne says:

    Neuer Blog der B.I. SilberahornPLUS:
    http://silberahorn.wordpress.com/

  10. 10
    Vilmoskörte says:

    Zu 8: Das muss ein anderes Italien sein als das, das ich kenne. Bäume machen sich in italienischen Städten sehr rar, und die Parks sind eher superlangweilig und darüber hinaus auch nur recht spärlich vorhanden. Wenn man über schöne Parks reden will, sollte man doch eher England anführen als die genannten Länder. Über Polen darf ich natürlich nicht reden, denn da weiß Rané ja eh viel besser als ich Bescheid, wie man hier an anderer Stelle bereits lesen kann.

  11. 11
    Rané says:

    @vilmos
    Vielleicht ist es einfacher, sich vielleicht auf eine „Parkgrundausstattung“ zu einigen.
    1. Möglichst viele Bäume zu erhalten und für die gefällten Bäume Ersatzpflanzungen im Verhältnis 1:3 zu realisieren.
    2. Möglichst große Liegeflächen statt postmoderner reduzierter „Grasflächen“.
    3. Erhalt auch von Sträuchern, wo ich mir vor allem den Flieder mal wieder im Stadtbild wünsche.
    4. Zumindest auch einige Blumenbeete für das Auge
    5. Div. „Spielgeräte“ für alle Altersgruppen
    6. Eine Skulptur aus Naturstein oder Holz (also kein Beton)
    7. Ein großer Brunnen für die schnelle Abkühlung

    Und bitte die Punkte 6 und 7 ausschreiben, denn es gibt genug Kreative in unserer Stadt und das würde ich nicht den „Landsschaftsplanern“ überlassen, sonst liegt da wieder ein gefällter Baum in der Landschaft. Sozusagen ein „dropped Tree“, ähnlich der negativen Bezeichnung „dropped Sculpture“ bei den Projekten von „Kunst am Bau“.

  12. 12
    Olaf Lemke says:

    Zu 11:
    So wünschenswert das alles sein mag, Brunnen, Skulpturen, Blumenbeete usw. Das muss auch alles finanzierbar sein und zwar über die reine Anschaffung hinaus! Solange der Bezirk in dieser außerordentlichen Haushaltsnotlage ist, in der wir Jahr für Jahr wieder von neuem Zahlen unterfüttern müssen, ganze Bereiche wie z.B. Schule mit mehreren Millionen Euro im Haushalt „quersubventionieren“ müssen, ist das alles illusionär.
    Wir haben im Fall Ottopark/Kleinen Tiergarten das große Glück einer außerordentlichen Finanzierung über den Topf Aktive Zentren Turmstraße. Dies ermöglicht eine Sanierung dieses heruntergekommenen Areals, dass hoffentlich zur Folge hat (im Bereich Ottopark erscheint es mir so) dieses Parkareal mitten in der Stadt wieder für die breite Öffentlichkeit zu einem Aufenthaltsort zu machen, in dem man gern seine Freizeit verbringt, durch den man sicher und entspannt von einem Teil Moabits zum anderen gehen kann. Ich bin anhand der Planungen des Büros Latz und Partner und den vielen Gesprächen vor Ort sehr zuversichtlich, dass das gelingen wird und freue mich auf die Realisierung in den kommenden Monaten und Jahren!

    Olaf Lemke
    Bezirksverordneter CDU Fraktion

  13. 13
    H. E. says:

    @ Kommentar Nr. 12

    „In den kommenden Monaten und Jahren“? Haben Sie das nur so dahingesagt oder soll das heißen, daß die Sanierung/Umgestaltung tatsächlich mehrere Jahre dauern wird?

  14. 14
    Rané says:

    zu 12
    Die angespannte Haushaltslage der Stadt ist bekannt, nur stellt sich mir die Frage, warum der Senat an
    bestimmten „Prestigeprojekten“ festhält und von daher kaum Geld für das Nötigste in den Bezirken übrig ist. Wer kümmert sich überhaupt um Sponsoren für div. Vorhaben ? Früher gab es Einzelpersonen und Institutionen, die Parkbänke gespendet haben. Auch Herr Wall hat da gute Ideen. Auch in Berlin gibt es genug Unternehmen, die man ansprechen kann. Und noch eins, das Geld für die teure „Be-Berlin-Kampagne“ hätte man woanders einsetzen können. Berlin als „grüne Metropole“ ist weltweit bekannt. Wer dieses
    Image der Stadt negiert, sollte lieber die Stadt verlassen.

  15. 15
    Hans Richter says:

    Rané, dafür pflastert der „Sponsor“ Wall die Stadt mit ätzender Werbung voll, die auch noch überflüssigerweiser Strom verbrauchen. Und solange die Politiker immer weiter die Steuern senken, der Bürger bei dem Wort „Steuerersparnis“, alternativ „Steueroptimierung“, zu sabbern anfängt, desto mehr Sponsoren brauchen Bund, Land und Kommunen.
    Jetzt wird der eine oder andere Leser denken, der/die eine oder andere Politiker(in), das wir doch mehr Steuern einnehmen als einige Jahre zuvor. Diejenigen sollten sich aber doch mal fragen, was das gekostet hat.

  16. 16
    Rané says:

    Hans, natürlich muss man den Sponsoren auch beim Marketing entgegenkommen, denn wir sind hier nicht bei „Alice im Wunderland“. Aber es gibt in Deutschland Unternehmen, wie z.B. die Siemens AG, die abzocken, was das Zeug hält, denen Berlin ganze U-Bahn-Stationen und Stadtviertel namentlich widmet, aber wenn dieser Konzern Steuern zahlt, geht dies nach Bayern. Und das sollten wir mal den Bayern auf dem finanzpolitischen Sektor verdeutlichen. Aber ich war gestern bei der „Show des Scheiterns“. Und da werde ich bestimmt meine eigenen Erfahrungen mit der Siemens AG einbringen.

  17. 17
    Mignon Gräsle says:

    Am Samstag, den 17.11. 15-18 Uhr findet noch ein Vorbereitungs- und Informationstreffen für die offizielle Veranstaltung vom 24.11. in der Johannis Kirche statt, Zunftwirtschaft, Markthalle, Eingang außen, hinter dem Rathaus!
    Es gilt ein Gartendenkmal wieder zu entdecken und zu erhalten!
    Frage: welchen Sinn haben diese offiziellen Veranstaltungen, wenn die Bürger doch nicht wirklich etwas mit zu reden haben, außer bei Pipifax wie Spielgeräte zum Beispiel!

  18. 18
    Mignon Gräsle says:

    Kein Wasser drin, statt dessen überdimensionale Steine! Die geschlossene Hecke soll auch weg – damit die Turmstraße und Alt-Moabit durch stinken können!
    Beste Grüße, Miau Miau

  19. 19
    Mignon Gräsle says:

    Auswertung der Planungswerkstatt „Kleiner Tiergarten, östlicher Teil“ vom 27.10.12

    Es bestand unter den zahlreichen Anwesenden Konsens:

    1. Die geschlossene Umrandung soll bleiben – quasi als ein Streifen Waldstück! Ohne wassergebundene Decke – wer will im Wald eine wassergebundene Decke?
    Herr Latz meinte dazu: so macht man keinen Park – der Fachmann bin ich!
    Beim Ottopark war es eine andere Situation: zur Turmstraße hin besteht eine geschlossene Häuserfront!

    2. War der allgemeine Wunsch: Wasser statt Steine (Sitzkiesel, genannt Latzhaufen) Niemand hatte Verständnis dafür, dass an jeder Ecke sogenannte Sitzkiesel hin sollen – zu was?
    Der Platz wird fehlen – fehlt bereits jetzt! Irgendwann wird man feststellen, dass man mit dem Platz etwas besseres machen könnte, dann muss der Sprengmeister kommen – kostet viel Geld! In Moabit wird jeder Zentimeter gebraucht!
    Am Rathauscafé wird man Tische hin stellen (unter Bäume?) – dann sind die Steine im Weg! An der anderen Ecke, Thusneldaallee, haben beim Turmstraßenfest die Schausteller ihre Wagen um die Steine herum stellen müssen, statt unter Bäume!

    Herr Latz meinte, die Steine müssen bleiben, also in allen drei Teilen des Kleinen Tiergartens / Ottopark. Es sei ein (sein) durchgehendes Konzept, das andernfalls Schaden nimmt! Wasser könne es nur geben, wenn Sponsoren gefunden werden!
    Die Eitelkeit des Planers muss also bedient werden, statt eines vernünftigen Konzepts!

    Außerdem ist der östliche Teil des Kleinen Tiergartens ein Gartendenkmal, das wiederherzustellen sich lohnt!

    Die Vorschläge von Manuela Belewsky und Heinrich Grimmling 11 Pflegebereiche zu übernehmen (es werden noch Mitstreiter gesucht) sind auf breites Wohlwollen gestoßen! Bleibt noch die Frage des Wasseranschlußes, denn Gießkannen weitere Wege entlang schleppen wäre auch nicht so das Richtige!

    3. War man sich einig, dass wegen den Alkoholikern und Obdachlosen etwas getan werden muss.
    Die Szene befindet sich am U-Bahnhof Turmstraße, gut sichtbar, also zumindest zum überwiegenden Teil nicht im zugewachsenen Park!
    Jeden zweiten Tag rückt die Polizei an! Auf der Bank am U-Bahnhof Turmstraße liegen abends zwei Personen in Schlafsäcken – traurig, traurig!
    Nichts gegen Menschenrechte, jeder darf nach seiner Fasson selig werden, aber sollte man dem nicht einen Riegel vorschieben, und den Leuten Nachtlager zuweisen? Da wäre der Bezirk gefragt!
    Außerdem sollte es Anlaufpunkte, eine kostenlose Toilette plus Waschgelegenheit, geben für diese Leute!

    Zur Projektidee Teehaus, Pflegepatenschaft und Auffangstation für Obdachlose

    Also am realistischsten ist natürlich ein kleiner Ort, beim Regendach z.B. wo man vielleicht noch Tische hat zum picknicken, vielleicht auch grillen kann, auf so einem steinernen Ofen etc, seine Getränke selbst mitbringt, und gegebenenfalls die Citytoilette aufsucht – aber das ist kein Teehaus!

    Ich bin gestern, 2.11. cirka 11:30, gegenüber dem ehemaligen Krankenhaus Moabit um und durch den Park gegangen, und habe mir alles noch genauer angesehen. In den Hof neben der Turnhalle / Schule konnte man rein. Die Mauer an der Turmstraße gehört zu einem offenen Schuppen, wo die Gartengeräte für den Park stehen – da könnten auch die Sachen von der Pflegeinitiative stehen !!!
    Ansonsten befindet sich dort eine Art Hausmeisterwohnung (Grünflächenamt), und Garagen. Hinter diesem Gebäude, Parkseite, ist so eine kleine Überdachung, wo Obdachlose auf ihrer Matratze saßen. Unter dem Regendach weiter im Park drin saßen auch welche.

    Im Gebäude des ehemaligen Krankenhauses Moabit, Turmstraße 22, an der Straße, sind jetzt Asylbewerber untergebracht. Könnte da nicht auch eine Anlaufstelle für Obdachlose und Alkoholiker sein? Praktischer weise Nähe Park! Mit kostenloser Toilette und Waschgelegenheit, mehr oder weniger selbstverwaltet?
    Und vielleicht auch ein Raum, in dem die Parkpflegepaten sich treffen könnten, Pause machen, Tee kochen, beratschlagen?

    Ansonsten bin ich der Meinung, daß die Politik gefordert ist, dafür zu sorgen, dass niemand nachts im Park schläft, auch nicht im Sommer!
    Man könnte auch eine Anfrage an den Bezirk starten, wie man es sich wohl denkt, diese Situation zu entschärften!

    Außerdem möchte ich daran erinnern, das Kosp GmbH (Porzesssteuerung) unser Ansprechpartner ist, Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement: http://www.kosp-berlin.de, http://www.turmstrasse.de, preuss@kosp-berlin.de, wilke@kosp-berlin.de, uckert@kosp-berlin.de

    Die Mängel, die sich im Ottopark auftun, insbesondere am Spielplatz, kann man wegen der Gewährleistungsfrist, an die Stadtteilvertretung weiter geben: http://www.stv-turmstraße.de, stv@stv-turmstrasse.de

    Grüße, Mignon Gräsle

  20. 20
    Susanne Torka says:

    @ Mignon,
    ich habe auch an der Planungswerkstatt teilgenommen, saß aber nicht am Themen-Tisch „Umwelt und Klina“. Von daher kann ich einen Konsens der Teilnehmerinnen der Planungserkstatt nicht bestätigen, sondern im Gegenteil sehr unterschiedliche Bedürfnisse verschiedener Leute an die Umgestaltung.
    Die „Lösungsvorschläge“ für Obdachlose kommen mir leider ziemlich undurchführbar vor.

  21. 21
    Rané says:

    @ Mignon
    „Latzhaufen“, super Bezeichnung für die Betonbrocken. Leider kann man diese nicht wie die „Hundhaufen“ entsorgen, da braucht es schon Dynamit *g*.

  22. 22
    K. S. says:

    Sorry, Rane, richtig weiterhelfen kann ich Dir nicht, fand nur das hier:

    http://www.wecker-shop.net/Design-Wecker/Wecker-Dynamit.html

    Nebenbei: Das Köterproblem stört mich aber eigentlich mehr.

  23. 23
    vilmoskörte says:

    zu 19: Schade, dass die Gegner der Umgestaltung des Kleinen Tiergartens nach den Plänen von Latz+Partner so oft zu Demagogie, Verunglimpfung und Falschdarstellung neigen. Ich konnte zwar persönlich wegen Urlaubs nicht an der Planungswerkstatt teilnehmen, kenne die unterschiedlichen Meinungen zur Umgestaltung schon seit längerem und habe zudem mit einigen Menschen gesprochen, die an der Planungswerkstatt teilgenommen haben. Von einem „Konsens der Anwesenden“ – insbesondere zu den Punkten 1. und 2. – wusste niemand zu berichten (das hätte mich auch gewundert), vielmehr stehen hier immer noch unterschiedliche Standpunkte gegeneinander.

    Punkt 1. zeigt darüber hinaus ein grundsätzliches Missverständnis („wer will im Wald eine wassergebundene Decke“): Es geht hier um einen Park und eben nicht um einen Wald.

    Zum Thema der Alkoholkonsumenten (Punkt 3): Hier gibt es bereits eine Gruppe, die intensiv und mit den Betroffenen an einer für alle Parknutzer verträglichen Lösung arbeitet.

    Die Verunglimpfungen („Latzhaufen“, „Eitelkeit des Planers muss bedient werden“ usw.) sind einer sachlichen Diskussion nicht zuträglich.

  24. 24
    Mignon Gräsle says:

    Hallo HM
    Wie gut du alles weißt, ohne dabei gewesen zu sein!
    Auslichten wollten die meisten, aber nicht so, wie Latz das machen wird!
    Für die „Latzhaufen“, diesen Name haben die sogenannten Sitzkiesel bereits im Volksmund verpasst bekommen, hatte niemand, wo sich damit näher befasst hatte, Verständnis!
    Auf einer wassergebunden Decke wächst nichts mehr – pflegeleicht, pflegeleicht…. Auch Steine sind ja so ungeheuer pflegeleicht!
    Latz will sein „künstlerisches“ Konzept durchsetzen, von daher ist Bürgerbeteiligung nur Augenwischerei – ich wünsche Dir die Latzhaufen ins Wohnzimmer!

  25. 25
    Susanne Torka says:

    Es ist ein Irrtum zu denken, wassergebundene Decken seien pflegeleicht! Asphalt ist pflegeleicht, aber wassergebundene Decken müssen regelmäßig gewalzt werden usw., damit sich nicht über die Jahre an einigen Stellen Pfützen bilden. Das konnten wir hier in der Lehrter Straße auf dem Ballspielplatz beobachten. In den 1990er Jahren war war Asphalt noch verpönt und es wurde wegen der besseren Versichkerung eine wassergebundene Decke angelegt. Da aber der Ballspielplatz besonders unter den Basketballkörben sehr stark beansprucht wurde und nicht jedes Jahr neu gewalzt, kamen nach einigen Jahren die groben Steine an die Oberfläche, nach Regen standen riesige Pfützen …. Für Wege ist wassergebundene Decke schon o.k., aber längst nicht so pflegeleicht wie Asphalt. Deshalb die Frage: was spricht gegen wassergebundene Decke als Wegebelag? Es ist doch sehr angenehm darauf zu laufen und es ist eigentlich die aufwändigste Art der Weggestaltung.

  26. 26
    vilmoskörte says:

    zu 24: Die Sitzkiesel sind ein bestimmendes Gestaltungselement für den gesamten KTO, quasi das Markenzeichen oder das Erkennungszeichen des neugestalteten Parks. Leider sind sie nicht so schön rot geworden wie in den Planzeichnungen (wundert mich, dass die Graffitisprüher hier noch nicht für mehr Farbe gesorgt haben – vielleicht finden sie die Kiesel auch gut?). Ich finde sie jedenfalls sehr gelungen und bin damit nicht allein.

  27. 27
    Rané says:

    Werde mal meine befreundeten Liedermacher auf die
    „Latzhaufen“ ansetzen. Allein zum Namen Latz fällt
    mir selbst ne Menge ein. Auch NRWler wie Vilmos
    sollten begreifen, dass sie in der Nähe des Geburtshauses
    von Kurt Tucholsky leben, der gesagt hatte:“Satire darf alles“.
    Und den Schwachmaten der derzeitigen Berliner Politik kann
    man nur die Satire entgegensetzen. Oder aber ihnen so in
    den Arsch kriechen, dass man bald das Bewusstsein verliert.

  28. 28
    prolet says:

    Ich finde es immer wieder bemerkenswert, daß angeblich Alle alles schlimm finden würden, mit Ausnahme des „bösen“ vilmos natürlich … und meiner Wenigkeit. Bitte einfach einmal auf den Boden der Tatsachen zurückkommen und nicht alles durch die ideologische Baumschützerbrille sehen!
    Was Wegedecken angeht: Wenn man eine WGD nicht pflegt, wachsen darauf sehr wohl Pflanzen, allerdings sind das keine Zierpflanzen. Einen Nachteil von WGD hat Susanne schon geschildert: Die Pfützenbildung bei zu starker Verdichtung, gerade unter den besagten Körben. Das war auch bei dem zum Radfahren freigegeben Weg der Bellevueallee so. Bis man dort die WGD durch Mosaikpflaster ausgetauscht hat. Mosaikpflaster ist zwar teurer in der Verlegung, aber sehr dauerhaft und im Gegensatz zu Asphalt auch reparabel. Verwendet man verschiedene Steinfärbungen, kann man Streifen und Muster erzeugen, und das alles ohne irgendwelche Chemie. Wege aus Mosaikpflaster mit einer Einfassung aus hochkant gesetzten Pflasterklinkern und Seitenstreifen sind in Berliner Parks gar nicht so selten gewesen (und auch im Altbestand vom Kleinen Tiergarten zu finden) und sie sind auch in der regnerischen Jahreszeit gut zu begehen, ganz im Gegensatz zu manchen WGD, die selbst Tage nach einem Regen zum Teil noch Schlammstrecken sind. Ich fände es daher schön, wenn der „wilde“ Wege, der jetzt noch mit Schweinebäuuchen belegt ist, ebenfalls eine Mosaikpflasterung erhielte, ebenso, wie alle anderen Wege, die zur Zeit noch mit Asphalt belegt sind (auch, wenn das nicht der originale „Alverdes-Zustand“ sein sollte, der „Meyer-Zustand“ wäre es schon …

  29. 29
    Mignon Gräsle says:

    Die wassergebundene Decke soll überall sein , um die paar Baum- und Strauchinseln, die Latz übrig läßt – man soll überall durch gehen können!
    Nichts gegen Mosaikpflaster – sag es Latz – der darf aber trotzdem machen was er will!
    Am 17.11. Samstag 15-18 Uhr Vorbereitungstreffen in der Zunftwirtschaft, am 24.11. der offizielle Termin 10-17 Uhr in der Johanniskirche!

  30. 30
    vilmoskörte says:

    Warum können manche nicht einfach bei den Tatsachen bleiben?

  31. 31
    Rané says:

    @ Mignon
    Latz, darf machen was er will ? Was ist mit der Bürgerbeteiligung ? Ein König Latz in einer Demokratie ? Dann sollten wir uns an die französische Revolution erinnern und wie dort mit dem Adel verfahren wurde. „Blaues Blut ist nur für die Henker gut“, ist natürlich satirisch gemeint, aber bei dem Berliner Bildungsniveau begreifen es nur wenige *seufz*.

  32. 32
    Mignon Gräsle says:

    Ich habe leuten gehört, dass Latz sich doch irgendwie nach den an der Planungswerkstatt beteiligten Bürgern richten müsste, oder vielleicht ein bischen mehr als geplant am Gartendenkmal – man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben!
    HM, du gehst dauernd auf Tauchstation – da sind fette Mängel am Spielplatz Ottopark – ein winziges Basketballfeld neben Hügelchen für die Kleinen, geschützt durch einen hohen, teuren Zaun – unbenutzbar weil zu eng beisammen und zwangsläufig, weil überall Steinchen sind – voller Steinchen!

  33. 33
    Rané says:

    Habe heute bei der der Diskussion über die City-Tax im Deutschen Theater eine sehr interessante Bildhauerin kennengelernt, die sich gern an einer Ausschreibung für eine Skulptur in diesem Park beteiligen würde. Und das Problem ist nicht WGD, sondern wie breit werden diese Wege ? So breit,um genügend „Latzhaufen “ zu plazieren ? Bei diesen Haufen kann man noch nicht einmal von „Dropped Skulptures“ sprechen, sie sind einfach unerträglich.

  34. 34
    Susanne Torka says:

    Der Film über das Gartendenkmal Kleiner Tiergarten im rbb vom 11.11.12 ist hier anzusehen:
    http://buergerparkgruppemoabit.wordpress.com/2012/11/11/der-kleine-tiergarten-ein-fernsehstar-wer-hatte-das-gedacht/
    Weitere Berichte (über Planungswerkstatt am 27.10. und Suppentreff am 11.11.) gibt es auf dem Blog der B.I. Silberahorn. Sie sind oben im Nachtrag unter den Terminen verlinkt.

  35. 35
    vilmoskörte says:

    Heute habe ich eine Frau auf der Turmstraße gesehen, die dabei war, alle Ankündigungen der nächsten Planungswerkstatt abzureißen. Danach gefragt, warum sie das tue, antwortete sie, dass sowieso keiner auf die Bürger hören würde, wie sich ja beim Ottopark herausgestellt habe. So seltsam ticken einige der baumschützenden Wutbürger: sie entfernen erst die Einladungen zur Bürgerbeteiligung ab, damit weniger Bürger kommen, und beschweren sich anschließend darüber, dass es keine Bürgerbeteiligung gegeben habe. Seltsame Logik!

  36. 36
    vilmoskörte says:

    Zu 31: Das Büro Latz + Partner macht nicht was es will, sondern hat einen Auftrag, den die Stadt Berlin erteilt hat (ganz indirekt also der Bürger, wie es in einer repräsentativen Demokratie eben so ist). Die wesentlichen Grundsätze der Umgestaltung, für die L+P immerhin einen Wettbewerb (und das nicht ohne Grund) gewonnen haben, liegt damit im Vorfeld schon fest. An diesen Leitlinien wird L+P deshalb im Wesentlichen festhalten, es gibt trotzdem Spielraum für das Einarbeiten von Wünschen und Anregungen aus der Bürgerschaft. Etliches davon ist im Ottopark in die Planung eingegangen (auch wenn einige das leugnen), einiges, so wie die Maximalforderungen der Baumschützer, nicht.

    Unsachliche Einwürfe dienen niemanden.

  37. 37
    vilmoskörte says:

    Zu 32: Mängel an der Ausführung sind der Stadtteilvertretung bekannt und sind in die dafür vorgesehenen Gremien eingebracht worden, auf dass sie behoben werden.

  38. 38
    prolet says:

    Zu 35
    Nee, vilmos, da hast Du die richtigen Schliche nicht erkannt: Den Baumschützern ist der Termin ja bekannt (und fest in ihren Kalender notiert), also muß dafür gesorgt werden, daß keine normalen Bürger kommen, damit die Baumschützer dann in der Mehrheit sind …
    Und weil auf ihren ideologisch begründeteten Maximalforderungen beim besten Willen nicht eingegangen werden kann, war das dann auch keine Bürgerbeteiligung! So geht Partikularkratie.

  39. 39
    Mignon Gräsle says:

    Vielleicht seht Ihr dann die bewußte Frau auf der nächsten Planungswerkstatt, dann könnt Ihr sie ja zur Rede stellen! Der Termin ist seit langem bekannt – daher nehme ich an, dass so ziemlich die gleiche Leute kommen, wie bei der letzten Planungswerkstatt, und da waren viele, die sich noch nicht kannten!
    HM ich bin ganz sachlich für die Erhaltung dieser kleinen Idylle im östlichen Teil des Parks, von mir aus könnte alles so bleiben wie es ist, bis auf einige Ausbesserungen usw. und wenn es ginge irgendwie Wasser, und ein noch zu gründender Verein übernimmt mit dem Grünflächenamt zusammen die Pflege!
    Das wäre sogar preiswert – die Stadt hat ja kein Geld – aber es ist wohl EU-Geld, das da verbraten wird!
    Aber das ist mir nicht das wichtigste, das wichtigste ist mir eine Planung, die nicht aus dem Park eine Verkehrsinsel mit ein paar Bäumen und ein paar Büschen macht! Vielleicht kann man sich darauf einigen, das Gartendenkmal so weit wie möglich wieder her zu stellen!

  40. 40
    Rané says:

    Aber ich habe da bei einigen eine alte K-Gruppenmitgliedschaft erkannt. Auch in einer repräsentativen Demokratie können die gewählten Vertreter nach der Wahl sich nicht wie Feudalisten benehmen. Dann werden sie zu Recht von der unabhängigen Presse unter Druck gesetzt. und die netten K-Gruppenspielchen kenne ich noch aus den 70er Jahren, auch ein Grund, warum ich nie Mitglied einer Partei geworden bin. Mögen viele Baumschützer in einigen Punkten auch übertrieben agieren, eine generelle Diffamierung aller, ist in meinen Augen faschistoid.

  41. 41
    Jürgen Schwenzel says:

    Das Protokoll der Planungswerkstatt (PDF, 1,6MB) vom 27.10.12 wurde jetzt vom Aktiven Zentrum Turmstraße veröffentlicht.

  42. 42
    vilmoskörte says:

    Zu 40: Was für eine grobe Keule aus dem Arsenal der Alt-68er, dieser Vorwurf „faschistoid“ zu sein. Der klingt so, als seist du selber ein Mitglied einer K-Gruppe gewesen 😉

  43. 43
    vilmoskörte says:

    Zu 39: Du schlägst vor: „das Gartendenkmal so weit wie möglich wieder her zu stellen!“ Sehr gerne, dazu müsste aber noch viel mehr Baum und Strauch aus dem Park entfernt werden, als es die derzeitigen Planungen von Latz+Partner vorsehen.

  44. 44
    Mignon Gräsle says:

    Das Gartendenkmal war liebevoll gemacht – die dichten Ränder sollten bleiben – aber ich streite mich jetzt nicht weiter!
    Zu 37: mal sehen, ob der Basketballplatz am Spielpatz im Ottopark jemals funktionsfähig wird, und ob sich auf diese verkappten Fahrradständer, Lümmebänke (heißt so) für Jugendliche, sich jemals einer drauf setzt!

  45. 45
    Rané says:

    zu 41 Eine gute Befragung, die verdeutlicht, dass „Sitzkiesel“ oder besser „Latzhaufen“ nicht erwünscht sind.
    zu 42 Der Faschismus und auch andere totalitäre Staaten haben mit Feindbildern ihr Herrschaftssystem aufgebaut und gefestigt (empfehle hier u.a. die Werke von Horst-Eberhard Richter). Ob Weltreligionen, Hautfarbe u.a., jede pauschale Verunglimpfung einer Gruppe, wie auch der „Baumschützer“ ist deshalb faschistoid.

  46. 46
    prolet says:

    Und wie soll man die an die Bäume getackerten Schmähzettel, die zum Teil klare Lügen, zum Teil üble Beleidigungen enthielten, werten? Ist das nicht auch in einer bestimmten Weise faschistoid? Wer hat denn die anfänglich sehr sachliche Diskussion in der allerersten Planungswerkstatt verlassen? Das Agieren einiger Baumschützer kommt mir vor wie die ganz große K-Gruppe, die die Menschen zu ihren „objektiven Interessen“ zwingen wollte. Dazu paßt ja auch, daß man mir an anderer Stelle – weil es so gut ins Feinbild paßt, eine „Funktion in der SPD Mitte“ andichten will (und mich als „Fußabtreter Hankes“ bezeichnet)!

  47. 47
    vilmoskörte says:

    zu 45: Rund 80 Anwesende (von denen sich eine nicht näher spezifizierte Zahl gegen die Sitzkiesel ausgesprochen hat) bei dieser Veranstaltung sind repräsentativ für die Wünsche von 70.000 Moabitern? Ist das dein Verständnis von Demokratie?

    Und operierst du nicht auch gerne mit Feindbildern und Verunglimpfungen, empfiehlst gar die Hinrichtung (siehe 31.), auch wenn es nur Satire sein soll (was ich mit meinem niedrigen Bildungsniveau natürlich nicht erkennen kann).

  48. 48
    Andreas says:

    Eine Frage: Ist der Ton der Diskussionen in der Planungswerkstatt auch so unterirdisch wie hier?

  49. 49
    Rané says:

    @ Andreas
    Das Protokoll der Planungswerkstatt hatte ich gelobt. Und ich wäre froh, wenn auch die nicks vilomoskörte und prolet auf diese Ergebnisse eingehen würden. Ich habe nur auf altbekannte Sprichwörter reagiert: „So wie man in den Wald hineinruft, schallt es heraus.“ und „Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.“ Und bei allen Planungen wäre, im demokratischen Sinne, ein Kompromiss möglich.
    Aber wer eine Gruppe so diffamiert, verhindert Kompromisslösungen und entfernt sich ziemlich vom Inhalt und möglichen Lösungen. Da kann man nur noch mit Satire reagieren.

  50. 50
    Rané says:

    @ vilmoskörte
    Wenn du die Einwohnerzahl als Messlatte für die Legitimation für div. Gremien hinzuziehst, wären alle Quartiersräte nicht legitimiert. Wie viel Stimmen hattest Du als Vergabebeirat für Moabit-Ost und wie viel Stimmen als Mitglied der Stadtteilvertretung ? Das ist ein klassisches Eigentor erster Klasse. *g*!