So können Sie mitmachen!

Kleiner Tiergarten Ost – frühzeitige Bürgerbeteiligung

Nachdem es um die Baumfällungen bei der Umgestaltung des Kleinen Tiergartens und Ottoparks große Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Initiativen, den beauftragten Planern, der Stadtteilvertretung Turmstraße und dem Bezirksamt gab, soll das beim Bauabschnitt zwischen Stromstraße und St. Johannis Kirche anders werden. Zum Ottopark und Kleinen Tiergarten West  hatte es zwar Informationsveranstaltungen und Planungswerkstätten gegeben, dennoch fühlten sich manche Bürger/innen nicht genug informiert. Welche Bäume  im einzelnen gefällt werden sollten, war bei der Planungswerkstatt  kein Thema. Bei dieser ging es mehr darum, die Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger aufzugreifen und neue Nutzungsqualitäten zu erreichen und abzustimmen. Beim letzten Bauabschnitt, dem für den östlichen Teil des Kleinen Tiergartens, wollen es alle Beteiligten „besser“ machen.

Ausgehend von den Erfahrungen beim Ottopark und dem westlichen Teil des Kleinen Tiergartens wurde von der Stadtteilvertretung Turmstraße (StVT) zusammen mit anderen Aktiven ein Konzept erarbeitet, wie die Bürgerbeteiligung im östlichen Teil des Kleinen Tiergartens erfolgen sollte. Federführend war Angelika Adner, eine der fünf SprecherInnen der Stadtteilvertretung, Dieses Konzept wurde am 23. März im Plenum der Stadtteilvertretung ohne Gegenstimmen akzeptiert. Hier das Konzept, der Zeitplan und die einzelnen Komponenten zum Download.

Die Stadtteilvertretung meint, dass von vorneherein klar sein sollte, was verhandelbar ist und was als Grundlage der Planung akzeptiert werden muss. Sie schlagen vor, alle interessierten Bürger/innen frühzeitig umfassend zu informieren. Eine Anforderung war, dass die Wettbewerbsplanung als Grundlage für die Umgestaltung auf der Seite des Aktiven Stadtzentrums Turmstraße für die Öffentlichkeit bereit gestellt wird. Diese Forderung ist jetzt erfüllt. Hier gehts zum Download des Plans (4,6 MB). Außerdem sollen so bald als möglich im Kleinen Tiergarten große Informations-Tafeln mit der Wettbewerbsplanung aufgestellt werden. Das wird eigentlich schon für April/Mai vorgeschlagen, doch aufgrund der vorläufigen Haushaltswirtschaft können die Tafeln vom Bezirk zur Zeit noch nicht finanziert werden.

Die Stadtteilvertretung schlägt außerdem vor, wann auf einander aufbauende Veranstaltungen, Rundgänge und Planungsworkshops stattfinden sollen, damit möglichst viele Menschen sich frühzeitig einbringen können und damit die Möglichkeit besteht einen weitgehenden Konsens zu erreichen. Deshalb hält sie auch einen moderierten Runden Tisch (3-4 Befürworter der Planung, 3-4 „Baumschützer“ und ein Moderator) zu den Baumfällungen für sinnvoll. Außerdem fordert sie neben der Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern zur Umgestaltung des Spielbereichs auch eine spezifische Ansprache von Migrant/innen. Viele der Vorschläge sind bei der Sitzung des Beirats für das Aktive Stadtzentrum Turmstraße (an dem Bezirk, Senat, Prozesssteuerung und die Sprecher der StVT teilnehmen) am 11. April 2012 positiv aufgenommen worden, mit Ausnahme des Runden Tisches.

Die Stadtteilvertretung hält es für wichtig, dass ein mit allen Beteiligten von Bezirk und Senat abgestimmtes Konzept bis Ende Mai vorliegt, damit noch vor der Sommerpause mit der Bürgerbeteiligung begonnen werden kann und um eine sachliche und problemorientierte Zusammenarbeit zwischen Bürger/innen und Planern zu erreichen.

Moabiterinnen und Moabiter, was haltet Ihr von diesem Konzept? Die Stadtteilvertretung freut sich über Kommentare hier oder im persönlichen Gespräch!
Infostammtisch der Stadtteilvertretung Turmstraße: jeden Mittwoch 17 – 18:30 Uhr Arminius[zunft]halle beim Brewbaker. Bald wird es auch wieder eine Webseite der Stadtteilvertretung geben. Zum Kontaktformular und zu den Mitgliedern der StVT.

Fotos: Susanne Torka und Jürgen Schwenzel (Planungsdiskussion auf der Wiese 2010)

Nachträge:
Veröffentlichung des Konzeptes auf der neuen Webseite der Stadtteilvertretung. Das Terminprogramm ist in diesem PDF von der Stadtteilvertretung Turmstraße zu beziehen.
Weitere Informationen auf der Webseite des Aktiven Stadtzentrums. Hier ist das abgestimmte Konzept für die Bürgerbeteiligung. Ob die dort von April bis August vorgesehenen Schritte bereits gemacht wurden, ist im Moment nicht bekannt.

Auf dem ersten Themenabend am 21. März der Stadtteilvertretung Turmstraße war Yiannis HD Kaufman, der Zunfthallenmanager eingeladen. Weitere Themenabende mit den Bezirksstadträten in Mitte sind bereits geplant am 16. und 23. Mai, sowie am 4. Juli 2012.

Die Termine für die zentralen Bürgerbeteiligungsveranstaltungen zur Umgestaltung des Kleinen Tiergarten östlich der Stromstraße stehen jetzt fest, das umfangreiche Verfahren ist abgestimmt (zukünftige Termine – fett, neue Termine werden ergänzt):

8. September 2012, 14:00 Uhr
Ideenfest „Kleiner Tiergarten für die Nachbarschaft“ mit Ideenbox, Ideentafel, Tanz, Musik, Kinderspielen, Bufett und mit jungen Leuten, die deutsch, türkisch und arabisch sprechen, hier das dreisprachige Plakat und der Endbericht des Moabiter Ratschlags „Migrantenbefragung“ (Wünsche und Ideen von Menschen mit Migrationshintergrund)

11.September 2012, 16:00 Uhr
Rundgang im Kleinen Tiergarten Ostseite – Umgang mit der Vegetation mit dem Baumgutachter Herrn Dr. Neumann sowie Mitarbeitern des bezirklichen Landschaftsplanungsamts und Vertretern des Büros Latz + Partner, hier das Plakat (Achtung 7,1 MB!). Bericht über den Rundgang auf dem Blog der BI SilberahornPLUS

18. September 2012, 16:00 Uhr
Rundgang im Kleinen Tiergarten Ostseite – denkmalpflegerische Bedeutung mit einem Mitarbeiter des Landesdenkmalamts, des bezirklichen Landschaftsplanungamts und dem Büro Latz + Partner, hier das Plakat (Achtung 2,94 MB!). Bericht über den Rundgang auf dem Blog der BI SilberahornPLUS

21. September 2012, 16:30 Uhr
Ideenworkshop I: „Spielen im Kleinen Tiergarten – was wünschen sich Eltern mit kleinen Kindern?“
Flyer und Bericht auf dem Blog der BI SilberahornPLUS

22. September 2012, 11:00 Uhr
Ideenworkshop II: „Spielen im Kleinen Tiergarten – was wünschen sich Eltern mit kleinen Kindern?“
Flyer und Bericht auf dem Blog der BI SilberahornPLUS und der Endbericht des Moabiter Ratschlags „Kinderspiel im Kleinen Tiergarten“ (Workshops mit Kindergruppen und Eltern/Erwachsenen sowie eine Befragung von Erzieher_innen, leider fehlen hier die Auswertungstabellen)

25. September 2012, 18:30 Uhr
Öffentliche Informationsveranstaltung mit Herrn Baustadtrat Spallek zur Vorstellung des Vorentwurfs
Plakat (Achtung: fast 5 MB). Auf dem Blog der BI SilberahornPLUS sind einige Briefe von Brigitte Nake-Mann an die Verantwortlichen zu dieser Veranstaltung zu finden, aber dazu gibt es natürlich auch noch andere Sichtweisen. Hier die Präsentation von Latz + Partner.

2. Oktober 2012, 16:30 Uhr
Ideenworkshop III: „Spielen im Kleinen Tiergarten – was wünschen sich Eltern mit kleinen Kindern?“ Flyer

7. Oktober 2012, 14 Uhr
Rundgang mit Bernd Krüger „Warum wurde der Kleine Tiergarten unter Gartndenkmalschutz gestellt?“ „Was muss vor dem Verfall oder der Umgestaltung gerettet werden?“ Veranstalter: BI SilberahornPLUS (Kontakt: bi-silberahorn@t-online.de). Sehr interessanter Bericht über den Rundgang im Blog der Bürgerparkgruppe.

14. Oktober 2012, 14 Uhr
Rundgang mit Brigitte Nake-Mann von der Bürgerinitiative SilberahornPLUS „Bäume, Sträucher und anderes Grün im Kleinen Tiergarten“, Was soll durch die Umgestaltung wegfallen? Was müsste gerettet werden?“
Veranstalter: Bürgerparkgruppe Moabit, Kontakt: kontakt@buergerpark-moabit.de oder: bi-silberahorn@t-online.de. Wer will, bringt Zutaten für ein kleines Picknick mit
Anschließend, ab 16 Uhr: Bürgerplanungstreffen: Ideen und Forderungen zur Umplanung Kleiner Tiergarten, im Selbsthilfezentrum, Perleberger Str. 44/Ecke Lübecker Str.

26. Oktober 2012, 14:30 Uhr
Informationsveranstaltung der Bürgerparkgruppe Moabit in Kooperation mit den Vorständen von zwei Moabiter Moscheevereinen. Kurzbericht von dieser Veranstaltung
Ort: Haus der Weisheit, Rathenower Straße 16a

27. Oktober 2012, 10:00 bis 17:00 Uhr
Öffentliche Planungswerkstatt. Gemeinsam mit den Planern und  interessierten Bürgern sollen deren Anregungen und der bisherige Vorentwurf diskutiert und weitereintwickelt werden
Ort: Gemeindesaal der St. Johanniskirche, Alt-Moabit 25, hier das Plakat (2,3 MB)
Hier die Präsentation von Latz + Partner als Teil 1 und Teil 2.
Vorschlag der Bürgerparkgruppe Moabit, welche Staudenbeete im Kleinen Tiergarten sie gerne pflegen möchte. Diese Broschüre wurde den Planern übergeben. Außerdem stellte der Moabiter Ratschlag die Endberichte der Beteiligungsverfahren vor (siehe unten oder bei den Terminen).
Bericht über die Planungswerkstatt auf dem Blog der B.I. Silberahorn. Protokoll von KoSP.

4. November 2012, 14:00 Uhr
Spaziergang zu botanischen Herbstschönheiten mit dem Titel „Die Sträucher im Kleinen Tiergarten: Nur eine “Grüne Mauer… oder doch eher eine Komposition aus vielfältigen Gehölzen
Veranstalter: B.I. SilberahornPLUS, Einladung hier.

11. November, 14:00 Uhr
Einladung zu einem orientalischen Kichererbsensuppe Essen an der Regenschutzhalle, dem künftigen Familientreffpunkt. Bitte Schälchen und Löffel selbst mitbringen. Hier der Flyer und der Bericht auf dem Blog der B.I. Silberahorn.

17. November, 15:00 Uhr
Themen: Präsentation und Diskussion von Vorschlägen mehrerer Initiativen, Bürgergruppen und Einzelpersonen für den Kleinen Tiergarten Ost, Diskussion der Ergebnisse der 1. Planungswerkstatt am 27.10.2012, Vorbereitung der 2. Planungswerkstatt am 24.11.2012
Ort: Zunftwirtschaft, Arminiusstr. 2-4, hier der Flyer.

24. November 2012, 10:00 Uhr
Gespräch mit den Planern zur Auswertung und Umsetzung der Ergebnisse der Planungswerkstatt
Ort: Gemeindesaal der St. Johanniskirche, Alt-Moabit 25, hier die Einladung, Präsentation und das Protokoll

Mittlerweile ist auch das Baumgutachten mit dem Lageplan  und der Baumliste (Fällung: Ja/Nein) ins Netz gestellt (für den ganzen Kleinen Tiergarten) und seit 24.8.12 sind die Infotafeln der Stadtteilvertretung aufgestellt und werden regelmäßig von den Mitgliedern der Stadtteilvertretung aktualisiert.

Es ist eine neue Gruppe im Entstehen, die sich ganz konkret und praktisch um die Pflege des Kleinen Tiergartens kümmern will und auch die Bürgerbeteiligung kritisch begleitet: Bürgerparkgruppe Moabit, Treffen jeden Montag im Oktober um 19 Uhr in der Selbsthilfe-, Kontakt- und Beratungsstelle (SHK), Perleberger Straße 44. In der ersten Stunde Ideen und Informationsaustausch jede/r ist herzlich willkommen, danach Treff der Bürgerparkgruppe Moabit, auch dazu ist jede/r herzlich willkommen. Jeden Sonntag im Oktober ab 14 Uhr Treff der Freunde des Kleinen Tiergartens am Sandspielplatz gegenüber der Post, Kontakt: kontakt@buergerpark-moabit.de, Tel. 0176 92471800 (Robert Hubner). Motto: „Lasst uns friedlich und gewaltfrei (auch Worte können Gewalt sein) für eine gute Lösung zusammenarbeiten.“ Hier der neue Flyer.

 Nachtrag vom 21.09.2012
Mittlerweile ist auch eine Vorentwurfplanung (Stand 15.09.2012) des Büros Latz und Partner auf der Website des Aktiven Stadtzentrums Turmstraße bereit gestellt:

Vorentwurfsplanung Kleiner Tiergarten Ost (Bild anclicken für Download)

Vorentwurfsplanung Kleiner Tiergarten Ost (Bild anclicken für Download)

Weitere Nachträge:
Zwei Artikel zur Bürgerbeteiligung für den Kleinen Tiergarten in der Berliner Woche vom 19.9. und 26.9.12.

Und hier geht’s auf dem Landwehrkanal-Blog ein wenig durcheinander um den Teil rund um den U-Bahneingang und  um die Infoveranstaltung am 25.9.12.

Hier geht’s zum Blog der Bürgerparkgruppe Moabit.

Offener Brief von Horst Jahn zur Informationsveranstaltung am 25. September 2012. Der Brief wurde an Baustadtrat Spallek sowie die Parteien in der BVV Mitte weitergeleitet (auch unten als Kommentar Nr. 6 zu lesen). Der Artikel in der Berliner Woche „Mehr Licht und aktive Ränder„.

Seit Mitte Oktober hat auch die B.I. SilberahornPLUS einen eigenen Blog, mit dem sie zusätzliche Öffentlichkeit für die Umplanungen im Kleinen Tiergarten schaffen möchte.

Mitte Oktober hat Gotthard Schulte-Tigges ein Schreiben an Bürgermeister Hanke gerichtet, damit die Information über die Planungswerkstatt und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung verbessert wird und die Informationsplakate besser verteilt werden (Information der Bürgerparkgruppe).

Die Präsentation der Planungsstandes, die auf der Auftaktveranstaltung im September vorgesetellt wurde ist hier herunterzuladen.

Kurzbericht von der Informationsveranstaltung am 26.10.12 im Haus der Weisheit.

Bei der Planungswerkstatt am 27.10.12 hat die Bürgerparkgruppe Moabit einen Vorschlag gemacht, welche Staudenbeete im Kleinen Tiergarten sie gerne pflegen möchte und den Planern eine Broschüre übergeben. Die Gruppe ruft weitere Interessenten zur Mitarbeit auf (mehr Infos hier).
Die Präsentation von Latz + Partner ist als Teil 1 und Teil 2 von der Webseite des Aktiven Zentrums herunterzuladen. Auch die Endberichte der Beteiligungen des Moabiter Ratschlags sind veröffentlicht: „Kinderspiel im Kleinen Tiergarten“ (Workshops mit Kindergruppen und Eltern/Erwachsenen sowie eine Befragung von Erzieher_innen, leider fehlen hier die Auswertungstabellen) und „Migrantenbefragung“ (Wünsche und Ideen von Menschen mit Migrationshintergrund).

Nun hat auch die B.I. Kleiner Tiergarten / Ottopark (biktomoabit) ihren Blog.

Transparenz und Bürgerbeteiligung am Beispiel des kleinen Tiergartens von der BI SilberahornPLUS.

Link zum Filmbeitrag im rbb „Gartenzeit“ vom 11.11.12 über das Gartendenkmal Kleiner Tiergarten (auch anzusehen auf dem Blog der Bürgerparkgruppe).

Das Aktive Stadtzentrum Turmstraße hat jetzt das Protokoll der Planungswerkstatt (PDF, 1,6MB) vom 27.10.12 veröffentlicht.

Bericht über Beetpflege am 13. und 18. November im Kleinen Tiergarten durch die Bürgerparkgruppe im Blog der B.I. Silberahorn.

NABU und BUND zur Bürgerbeteiligung beim Kleinen Tiergarten – Alibiveranstaltung in Berlin für Insider, 21.11.12.

Zur Vorbereitung der zweiten Planungswerkstatt: die Forderungen im Blog der B.I. Silberahorn und auch schon gleich der Bericht von der B.I. über den 24.11.12. Auch die BI KTO hat berichtet.

Die Präsentation von Latz + Partner ist heute (29.11.) auf der Webseite des Aktiven Stadtzentrums Turmstraße noch nicht eingestellt. Dafür aber die Ausführungsplanung für den Bauabschnitt zwischen Heilandskirche und Stromstraße (Achtung 6,5 MB).

Die B.I. SilberahornPLUS kritisiert die Berichterstattung über die Planungswerkstätten in der ecke turmstraße Nr. 8 (Ideen für den Park, S. 3) und Nr. 9 (Wer sind die Bürger, S. 3 und Respekt / Aggression, S. 6), ebenso wie die Bürgerparkgruppe.

Das Aktive Stadtzentrum Turmstraße hat am 20.12.2012 das Protokoll zur 2. Planungswerkstatt „Kleiner Tiergarten Ost“ auf seiner Website veröffentlicht. Hier jetzt auch die Präsentation vom 24.11.12.

Nachträge 2013:
Die für Mitte Februar angekündigte Veranstaltung zur Vorstellung der endgültigen Planungsentwurfs für die Ostseite des Kleinen Tiergartens muss wegen Abstimmung mit dem Denkmalschutz um einen Monat verschoben werden. Die Veranstaltung mit Baustadtrat Spallek ist für Dienstag, den 19. März 2013, um 18.30 Uhr in der Heilandskirche vorgesehen(Einladung). Die Veranstaltung mit den Vertretern der Initiativen und Sprechern der Stadtteilvertretung findet im Vorfeld statt.

Mitteilung des Koordinationsbüros KoSP vom 11. März 2013
Die für den 19. März 2013 geplante Veranstaltung zur Vorstellung des abschließenden Planungsentwurfs mit Herrn Baustadtrat Spallek muss leider aufgrund der erforderlichen Abstimmung mit den Belangen der übergeordneten Straßenbahnplanung verschoben werden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, wird Ihnen jedoch rechtzeitig mitgeteilt.

Auf dem Blog der B.I. Silberahorn sind 2 Texte mit Bildern erschienen, einmal zum Gartendenkmal mit einer alten Postkarte, auf der sie die damals neu gepflanzten Silberahornbäume zu erkennen glauben, und über die Spielsituation am Weg auf dem Ottoplatz.

Stellungnahme der Stadtteilvertretung Turmstraße zur Umgestaltung von Ottopark und Kleinem Tiergarten und die Kritik daran auf dem Blog der BI SilberahornPLUS, sowie eine umfassende Kritik an der Arbeit der Stadtteilvertretung von der BI KTO.

Aktivitäten der Bürgerparkgruppe in diesem Winter.

Bürger_innen-Erklärung zur Planung (Männergruppe St. Johannis / Haus der Weisheit / Hindu-Gemeinde Berlin) im Blog der BI SilberahornPLUS und ein Brief derselben an die Stadtteilvertretung.

Am 7. März hat das Vorgespräch von Bezirksamt, Planern und Vertretern der verschiedenen Bürgerinitiativen zum Entwurf für den Kleinen Tiergarten – Ostseite stattgefunden. Es wurde ein neuer Entwurf (hier: Präsentation und Anpassungen) vorgestellt, der auf Vorgaben der Denkmalschutzbehörde und des Grünflächenamtes Mitte beruht, Vorgaben, die im bisherigen Planungsprozess noch nicht vorgebracht worden waren. Dazu regt sich Widerspruch der BI SilberahornPlus und auch von anderen.

Fällung eines Silberahorns wegen Zunderschwammbefall (Pressemitteilung Bezirksamt Mitte).

Aparte Blüten trotz Winterwetter im Kleinen Tiergarten hat die B.I. SilberahornPLUS fotografiert.

Auswertung des Baumgutachtens für den Kleinen Tiergarten – Ostseite durch die BI KTO. Und Gedanken zu den Eiben (BI Silberahorn).

Nur Missverständnisse?“ fragt die B.I. SilberahornPLUS.

Jetzt ist ein Planungsstopp für die Umgestaltung ausgesprochen wegen der Straßenbahnplanung (Berliner Zeitung und Berliner Woche). Dazu eine Stellungnahme der B.I. Silberahorn und der AG Verkehr des Moabiter Ratschlags.

Die Bürgerparkgruppe startet wieder Verschönerungsaktionen, am 20. April um 12 Uhr werden die Marmoplatten geschrubbt. Hier der Bericht über die Aktion.  Die Gruppentreffen finden übrigens nur noch vierzehntägig statt. Immer Montags 19 Uhr in der Grünen Perle, Perleberger Straße 44. Hier die nächsten Termine. Und der Bericht in der Berliner Woche über die Bürgerparkgruppe und Manuela Belevsky.

B.I. Silberahorn beschreibt schöne Blütenkombination und weißblühende Zierkirschenbäume.

Das Abschiedsfest der Bürgerparkgruppe Moabit für Frau Karaca am 28. April 13 und ein Bericht über die Frühjahrsblüher aus 300 im Herbst gesetzten Blumenzwiebeln.

Die B.I. Silberahorn führte ein Gespräch über die „grüne Wand„.

Eine Einladung der Bürgerparkgruppe zu wunderschönen Frühlingsblüten (Kiefernblüte, Judasbaum, Blutpflaume und Kolkwitzie) und vielen Vögeln (abgebildet sind die etwas weniger häufigen: Buntspecht, Bachstelze und Kleiber) im Kleinen Tiergarten.

Die Bürgerparkgruppe hat Anfang Juni Laub geharkt, Müll gesammelt, das Mosaik im Senkgarten wieder erlebbargemacht und die blühenden Fontanesien sind zu bewundern (hier der Bericht). Die B.I. Silberahorn zur Vorstellung der überarbeiteten Planung für die Ostseite des Kleinen Tiergartens in den Sommerferien, am 24.7.13 um 19 Uhr in der Heilandskirche. Bericht über ein Sprengkommendo (für Wasser natürlich).

Notfalleinsatz im Kleinen Tiergarten während des Ortstermins 2013.

Die AG Grün der neuen Stadtteilvertretung Turmstraße nimmt Stellung zu 14 Punkten der Planung für den Kleinen Tiergarten und fordert weitere Änderungen.

Am 24. Juli um 19 Uhr findet in der Heilandskirche die Informationsveranstaltung (hier das Plakat) zur Umgestaltung des Kleinen Tiergartens – Ostseite statt (Berliner Woche). Jetzt ist der aktuelle Entwurfsplanung (Stand Juli 2013) online. 10 Tage vor der Veranstaltung, also am kommenden Sonntag, laden die Bürgerinitiativen noch einmal zu einem Rundgang ein: 14. Juli, 14 Uhr, Treffpunkt Infotafel am Sandspielplatz.

Aktuelle Entwurfsplanung mit Erläuterungen (hier sind auch die Änderungen des ursprünglichen Plans zu erkennen) ist auf der Webseite des Aktiven Zentrums Turmstraße bereitgestellt.

Auf der Webseite des Aktiven Zentrums Turmstraße ist das Denkmalschutzgutachten hochgeladen: Textfassung und Pläne.

Kritik an der Planung durch die BI KTO und weitere Artikel der BI SilberahornPLUS zur Gartendenkmalpflege, Forderungen an die Verwaltung, und ein Kommentar zum Rundgang.

Bericht von der Veranstaltung am 24.7.13 in der Berliner Woche. Und dazu das gartendenkmalpflegerische Gutachten (Textfassung und Pläne), sowie ein persönlicher Bericht von B. Nake-Mann und ein Bericht der Bürgerparkgruppe.

Uwe Aulich in der Berliner Zeitung zur Parkumgestaltung des östlichen Kleinen Tiergartens. Zu diesem Artikel ein Leserbrief der B.I. SilberahornPLUS. Bericht über den Protest der B.I. Kleiner Tiergarten/Ottopark.

In der Berliner Zeitung kommen jetzt die Bürgerinitiativen zu Wort, der im Artikel erwähnte Dringlichkeitsantrag der Grünen (Drs. 1010/IV) wurde am 21.8.13 im Ausschuss für Soziale Stadt, QM, Verkehr und Grünflächen abgelehnt (s. Kommentar Nr. 178). Dazu im Vorfeld die Preisfrage der BI SilberahornPLUS.

Informationsveranstaltung vom 24.7.13 in der Heilandskirche: Das Protokoll, die Präsentation und die aktuelle Baumliste sind jetzt online (4.9.13).

Dringlichkeits-Antrag der Grünen in der BVV vom 19.9.13 (Drs. 1050/IV) gegen die Öffnungen nach Alt-Moabit und zum Erhalt von Bäumen (Drs. 1058/IV). Die Anträge wurden mit den Stimmen von SPD und CDU abgelehnt.

Artikel „Der Kahlschlag rückt näher“ von Rudolf Blais im Landwehrkanal-Blog.

Seit 12. November ist die genehmigte Entwurfsplanung veröffentlicht zusammen mit einem Bericht zur Planung.

Berliner Woche zur Kritik an der Planung und die Erklärung der Bürgerparkgruppe, die nicht weiter pflegen wird, da die Voraussetzungen aus ihrer Sicht dafür nicht erfüllt sind.

Zum Rückzug der Bürgerparkgruppe gibt es zwei Anfragen in der BVV, Drs. 1207/IV von der SPD und Drs. 1205/IV von den Grünen.

Bund der Steuerzahler kritisiert die Sitzkiesel.

Nachträge 2014:

Die Online-Petition, die mit 1.300 Unterschriften am 6. Dezember 2013 beim Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses eingereicht wurde, hatte zumindest den Erfolg, dass dieser sich mit den Baumfällungen befassen will. Und zwar am 11. Februar 2014. Das Bezirksamt Mitte hat „aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen“ versäumt innerhalb der Drei-Wochen-Frist eine Stellungnahme abzugeben. Das soll es jetzt nachholen und mit dem Beginn der Fällungen noch etwas warten (Berliner Woche). BI Silberahorn will immer noch „Bäume retten„.

Heute wurde der Bauzaun am Kleinen Tiergarten – Ostseite aufgestellt. Die Umgestaltung hat begonnen (Pressemitteilung Bezirksamt). Sogar die Potsdamer Neuen Nachrichten haben berichtet.

Der Landwehrkanal-Blog berichtet über die Abweisung der Petition nicht nur mit Stimmen von CDU und SPD im Petitionsausschuss und die Fällungen von zunächst 58 Bäumen im abgesperrten westlichen Teil des östlichen Kleinen Tiergartens. Hier der Ablehnungsbescheid des Petitionsausschusses vom 12.2.14.

Silberahorn beschreibt „Zersägte Schönheit„, zwei gefällte Linden und für den, der’s lustig findet, gib’s hier den Link zum Filmchen von extra 3 über die Sitzkiesel.

B.I. Silberahorn schreibt über die „Latz-Haufen im Fernsehen“ mit Fotos von deren Bau.

Auch Ulli Zelle und die Abendschau hat am 11. März 2014  einen Beitrag über die „Sitzkiesel“ gebracht:

 und festgestellt, dass sie durchaus genutzt werden. Und hier nochmal die Berliner Woche mit der Antwort auf den Preis für alle: 400.000, je Stück 25.000 Euro (laut Bund der Steuerzahler, Auskunft auf eine Anfrage beim Bezirksamt).

Panne bei der ersten Bausprechstunde am 14. Mai 14, beschrieben auf der Seite der B.I. SilberahornPlus.

Golf im Kleinen Tiergarten – mal was anderes!

Einweihung des Trinkbrunnens im mittleren Parkteil (Berliner Woche).

Am 7. Mai wurde der Kleine Tiergarten im Stadtentwicklungsausschuss des Abgeordnetenhauses behandelt, das Protokoll der Sitzung ist unter diesem Artikel der BI KTO zu finden.

B.I. SilberahornPlus nochmal zum Sandspielplatz neben der Wiese.

Vorabinformation der B.I. SilberahornPlus mit vielen schönen Bildern zum Baustellenrundgang am 25. Juni 14.

Der fertiggestellte Ottopark mit Bildern bei Referenzbauten.de.

Infoveranstaltung zum östlichen Kleinen Tiergarten (7. Bauabschnitt) am 29. Juli 2014 um 18:30 Uhr im BVV-Saal, Rathaus Tiergarten. Diese Ausführungsplanung wurde vorgestellt, hier die Präsentation und das Protokoll. Die BI KTO kommentiert das so.

Die Sitzkiesel mal wieder vom Bund der Steuerzahler kritisiert und die StV Turmstraße fordert weiter Umplanungen (Berliner Woche). Auch der Tagesspiegel berichtete in diesem Sinne und sprach einen Tag später mit dem Tiefbauamtsleiter.

B.I. KTO mit der Ottoparkzeitung Nr. 7 im Dezember 2014.

Die weitere Diskussion um die Umgestaltung des Kleinen Tiergartens – Ostseite, jetzt bitte unter dem aktuellen Artikel (dort auch weitere Nachträge).

Ab Mei 2015 Kommentare bitte unter dem jetzt aktuellen Artikel.

511 Kommentare auf "Kleiner Tiergarten Ost – frühzeitige Bürgerbeteiligung"

  1. 151
    Mignon Gräsle says:

    Zu 147, vilmoskörte: übertreibs nicht!

  2. 152
    Hans Richter says:

    Ranè, immerhin habe ich es u. a. schon zu einem Artikel/Aufruf gegen die Jobcenter geschafft. Leider ohne große Resonanz. Der Unterschied ist also, ich mache, du gibst nur Denkanstöße. Und der Hinweis, das du nicht mehr in Moabit wohnst, ist für mich ne billige Ausrede. Billige Ausrede deshalb, weil auch in dem Bezirk, in dem du wohnst, sicherlich merkwürdige Sachen ablaufen. Dazu kommt dann noch, das du dich zu Merkwürdigkeiten äußerst, die hier passieren, dich aber ansonsten raus halten tust (wohnst ja nicht mehr hier), wenn verlangt wird: mach

  3. 153
    Rané says:

    Hans, Moabit hat sich mit fast allen Problemen für mich erledigt, hoffe, ihr kommt trotzdem mit euren Problemen klar.

  4. 154
  5. 155
    Rané says:

    Immerhin gibt es nun einen Brunnen, aber die teuren Sitzkiesel bleiben. Freue mich schon auf die Eröffnung und kann dann vielleicht meine Fotodrohne testen.

  6. 156
    Mignon Gräsle says:

    Herrlich kühl gerade im Kleinen Tiergarten östlicher Teil – Jammerschade wenn diese Grünoase zerstört wird – „Baum-Taliban“ hin oder her!

  7. 157
    Vilmoskörte says:

    @155: Bitte verschone uns Moabiter mit Drohnen jeglicher Art, es reicht schon, wenn hier alle Nase lang der Rettungshubschrauber landet. Dass es nun tatsächlich einen Brunnen gibt, ist mit das Verdienst einiger Mitglieder der vorigen Stadtteilvertretung, die sich lange und hartnäckig bei den entsprechenden Stellen dafür eingesetzt haben.

    @156: Das sehe ich anders: Es ist doch vielmehr so, dass gerade die vermeintlichen Baumschützer verhindern wollen, dass wirklich eine Oase entsteht.

  8. 158
    Mignon Gräsle says:

    Im Papier von Latz+Partner vom 01.03.2013 zum Beteiligungsverfahren steht auf S. 6, Punkt 37, Wunsch nach mehr Berücksichtigung von Ökologie im/durch den Park zu lesen: „Der Park bietet Kaltluftspeicherung als Ausgleich für bebaute Gebiete, dies bedingt offene Wiesenflächen und einen gesicherten Kaltluftabfluss, dadurch wird die Hitzebelastung der Bürger in Hochsommertagen gemildert“
    Was heißt den „gesicherter Kaltluftabfluss“? Seit wann sorgen offenen Wiesenflächen für mehr Kühle als Bäume und Büsche? Was stört denn den Kaltluftabfluss? Was sind denn das für Argumente?
    Zu 157: es ist bereits eine Oase – sicherlich muss einiges gelichtet werden, aber das könnte eine Bürgerinitiative, bzw. Verein auch – und zwar wesentliche billiger! Zumal das Geld, das der Kleine Tiergarten verschlingt, anderswo dringlicher gebraucht würde!

  9. 159
    prolet says:

    Einfach mal ganz früh morgens aufs Land fahren: Wo steigen die wabernden Nebel (=kalte Luft, aus denen Feuchtigkeit auskondensiert) auf? Auf den Wiesen, sie sind dann vor Tau herrlich kühl. Da warme Luft mehr Feuchtigkeit halten kann als kalte Luft, muß es also auf den Wiesen kühler sein als im Wald. Der Wald wirkt nur deshalb tagsüber kühler, weil er Schatten spendet. Er hält aber die darunter befindliche, in der Nacht etwas wärmere, Luft als auf der Wiese wiederum länger. Man sollte nicht jeden Fachmann als Deppen abtun, nur weil er einem nicht nach dem Munde redet … Und wenn Bürger alles besser können als Fachleute, dann frage ich mich, warum dann nicht z.B. in den Krankenhäusern Hobbyärzte und auf den Bahnhöfen nicht Hobbyfahrdienstleiter arbeiten könnten.

  10. 160
    Mignon Gräsle says:

    Also nur noch Wiesen – das kann ja wohl auch nicht sein! Im Kleinen Tiergarten Ost ist es derzeit zwei Grad kühler als im Ottopark – haben wir nachgemessen! Das macht etwas aus! Weil mehr Büsche und Bäume da sind! Die Schwüle ist da längst nicht so zu spüren, und es es riecht besser!
    Alverdes (Gartendenkmal) sah geschlossene Ränder vor, um eine Oase zu schaffen – jetzt soll es überall Durchgänge geben – damit die Autofahrer, die am Rande parken, leicht durchgehen können – autogerechter Park!
    Außerdem: Sitzkiesel, ursprünglich, im Wettbewerbsentwurf waren es sechs Stück, in jedem Parkteil zwei. an zwei Standorten. Jetzt sind es sieben Stück im Ottopark, an drei Standorten (Kostenpunkt fast 200000 Euro), vier Stück im mittleren Teil, an drei Standorten, und im östlichen Teil sollen es sechs Stück an vier Standorten werden! Ich habe es genau recherchiert, weil nämlich behauptet wurde, es sollten weniger und kleinere Sitzkiesel werden – stimmt nicht – bringen Geld!
    Im östlichen Teil gibt es noch einen kleinen versteckten Spielplatz, mit einer netten Kinderfigur, zwei Kinder und zwei Kaninchen – soll weg – dafür sollen zwei sogenannte, teure, einbetonierte Sitzkiesel hin!
    Latz+Partner macht seine Arbeit, mehr oder weniger interessiert, eher weniger, und geht wieder – und wir müssen dann damit leben!

  11. 161
    Mignon Gräsle says:

    Außerdem: wie sehen die Wiesen im Kleinen Tiergarten jetzt aus ??? Vertrocknet!

  12. 162
    Mignon Gräsle says:

    Und die Kaltluft, die dann von den Wiesen kommt, soll die Häuser kühlen – ach – vielleicht sollte man noch einen überdimensionalen Ventilator dazu stellen!

  13. 163
    Mignon Gräsle says:

    Zu 159 – „Und wenn Bürger alles besser können als Fachleute, dann frage ich mich, warum dann nicht z.B. in den Krankenhäusern Hobbyärzte und auf den Bahnhöfen nicht Hobbyfahrdienstleiter arbeiten könnten.“
    —– Leider muss man sich in jeder Hinsicht fachkundig machen, und kann nicht einfach blind vertrauen!

  14. 164
    prolet says:

    Zu 160:
    Also Latz und Partner schreiben: “Der Park bietet Kaltluftspeicherung als Ausgleich für bebaute Gebiete, dies bedingt offene Wiesenflächen und einen gesicherten Kaltluftabfluss, dadurch wird die Hitzebelastung der Bürger in Hochsommertagen gemildert.”
    Und Mignon schreibt: „Im Kleinen Tiergarten Ost ist es derzeit zwei Grad kühler als im Ottopark – haben wir nachgemessen! Das macht etwas aus!“
    Viele Bäume haben beide, aber eine riesengroße Wiese hat nur der Ostteil. Also muß das von Latz und Partner Gesagte doch zutreffen! Und wenn man an den Rändern auslichtet, braucht man keine großen Ventilatoren! Dann zirkuliert die Luft ganz von alleine.
    Und was die Sitzkiesel angeht: Echte Findlinge, die auf die eiszeitliche Formung unserer Moabiter Landschaft hinweisen, wären natürlich schöner, aber sie wären noch viel teurer. Die Kinder im Ottopark sind allerdings sichtbar begeistert von den Sitzkieseln, ob nun aus Granit oder Beton.

  15. 165
    vilmoskörte says:

    Vielleicht kann die schon im Kommentar 147 erwähnte „wissenschaftliche Mitarbeiterin“ der Baumschutzfraktion einen Vortrag über einen durch den Umbau des Parks gestörten Kaltlufthaushalt ausarbeiten, damit wir hier die ultimative Klarheit bekommen?

  16. 166
    Mignon Gräsle says:

    Ihr müsst es ja wissen! Die Bäume stören die Zirkulation der Luft – wie witzig!
    Bäume (Wald) sind eine natürliche Klimaanlage, das ist allgemein bekannt – nachts nicht zu kalt, tags nicht zu warm – alles andere sind Schutzbehauptungen!
    Macht euch nicht so wichtig!
    Bewusst hingelegte Felsbrocken, meistens von der Witterung abgerundet, sieht man in Berlin überall, an der TU z.B. in Parks, auf Spielpätzen – in transportierbarer Größe – das möchte ich dann genau wissen, was teurer ist!

  17. 167
    vilmoskörte says:

    zu 166: Wenn man sich aufs „allgemein bekannte“ beruft, ist das in seiner Vagheit oft nur eine Beschreibung der Tatsache, dass man es nicht genau weiß. Wie du selber unter 163 schreibst: „Leider muss man sich in jeder Hinsicht fachkundig machen, und kann nicht einfach blind vertrauen“.

    Auch an dieser Diskussion ist wieder symptomatisch, wie die Erläuterung der Tatsache, dass die Rasenflächen für einen großen Teil der Abkühlung verantwortlich ist (159), als die Forderung „Also nur noch Wiesen“ (160) verstanden wird. So sind sie leider oft, die vermeintlichen Baumschützer, in ihrer Emotionalität können sie nicht wirklich zuhören, denken nur in Extremen und sind deshalb unfähig, nach einer Kompromisslösung zu suchen.

  18. 168
    Ranè says:

    Hinweis an alle, die die bisherige Umgestaltung im KTO vernünftig und gelungen finden: Es besteht die Gelegenheit, beim Publikumspreis des Architekturpreises Berlin 2013 für den Ottopark zu stimmen.

  19. 169
    Mignon Gräsle says:

    Hallo Ranè, danke für den Tipp, Projekt 149 – leider wollen sie nicht wissen, welches Projekt man am wenigsten gelungen findet!
    Zu Vilmoskörte: ich weiß es genau, genauso gut wie du! Zum Bewältigen von Stadtklima braucht es Grün – vor allem Bäume! Die Kühle vom vertrockneten Rasen verfliegt schnell an einem heißen Tag, während Bäume und Büsche den ganzen Tag für ein angenehmes, nicht schwüles, Klima sorgen!
    Berlin hat sich Klimaschutzziele gesetzt – Papier, Papier, das dann klein klein wieder unterlaufen wird!
    Abgesehen davon, dass der kleine Tiergarten, unnötiger weise, die zur Verfügung stehenden AZ Mittel(Aktives Zentrum) weitgehendst verschlingt! Es ist sehr zu befürchten, dass für Turmstraße, Beusselstraße, Gebäude, Kirchturm usw. das Geld nachher knapp wird!

  20. 170
    prolet says:

    Zeter, Zeter, Zeter – in der Aufzählung fehlt eigentlich nur noch „Brot für die Welt“. Und Falsches wird nicht dadurch richtig, indem man es gebetsmühlenhaft wiederholt. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie die Anhänger des Baumkultes sich ihr ökologisches Viertel- und Achtelwissen so zurechtbiegen, daß es wissenschaftlich wirken soll, um dann damit die Planer, die das ja zum Teil lange studiert haben, herunterzumachen. Und wenn man sie mit ihren eigenen Worten widerlegt, dann münzen sie es sofort in eine neue Attacke um. Das hat nichts mehr mit Bürgerbeteiligung zu tun, wenn man einfach die Mikrophone okkupiert, um seine quasireligiöse Botschaft zigfach zu verbreiten, sondern zeugt von der Verachtung all derer, die in ihrem Wohnumfeld einfach nur einen funktionierenden Park haben wollen, in dem man sich gerne aufhält. Das hat also auch nichts mehr mit Demokratie zu tun, sondern ist die Diktatur der Meinungsmacher, die allen anderen ihren Willen aufzuzwingen versuchen. Es ist wirklich traurig, wie Teile der Ökobewegung – und dem ökologischen Denken und Handeln fühle ich mich seit meiner Jugend verpflichtet – mittlerweile pervertiert sind.

  21. 171
    Rané says:

    Hallo Mignon,
    nur habe ich dieses nicht hier gepostet, sondern jemand hat meinen e-mail-account benutzt. Meine Bitte an die Redaktion, die Anmeldungen per email doch genauer zu prüfen. Denn dieses Sicherheitsdefizit kann zu erheblichen Verwerfungen führen, die notfalls dementsprechende rechtliche Schritte erforderlich machen.

  22. 172
    vilmoskörte says:

    Zu 169 „Ich weiß es genau“:

    Ich kann dir nur die Anregung geben, dein Wissen durch einschlägige Lektüre zu vermehren, sprich, dich „fachkundig zu machen“, wie du es in 163 gefordert hast. Zum Thema Kaltluftenstehung kann man auch im WWW einiges finden, z.B. Wie viel Kaltluft eine Grünfläche nachts produziert hängt ab von ihrer Größe ihrer Topografie und von der Vegetation aus dem – wenn ich mich recht erinnere, auch von dir angeführten – StEP Klima (Achtung, 34 MB groß). Zitat daraus (Seite 42):

    Grünflächen, die als Kaltluftlieferanten im Quartier wirken sollen, sollten deshalb mit ausreichend offenen Wiesenflächen und ohne den Luftaustausch hemmende Gehölzränder gestaltet werden. In bestehenden Anlagen reicht es oft schon, kleinere Mauern und Hecken, Erdwälle oder Palisaden zu öffnen, um das Ausströmen der Kaltluft zu verbessern.

    Latz + Partner machen also genau das, was der StEP Klima fordert. Die vermeintlichen Baumschützer hingegen, die so gerne wissenschaftliche Untersuchungen fordern, ignorieren sie, wenn sie denn vorliegen. Das scheint mir doch in wenig schizophren.

  23. 173
    Jürgen Schwenzel says:

    @Rané in #171
    Ich sag nur „Neuland“.

    Es gibt auf diesem Portal keinen Echtnamen-Zwang, auch keinen Ausschluss davon, dass verschiedene Kommentatoren den gleichen Namen benutzen und auch keine Email-Validierung. Das müsstest Du eigenlich schon lange gemerkt haben. Daher hat auch keiner einen Email-account benutzt. Und wenn Mignon und Du genau hingeschaut hättet, liegt auch noch nicht mal eine Gleichheit des benutzen Namens vor zwischen Kommentator #171 (Rané) und # 168 (Ranè).

    Schau auch mal in Kommentar 16 in „Es gibt Geld für Projekte von Kindern und Jugendlichen“ als Antwort auf Rané in Kommentar 14 zu dem Artikel.

  24. 174
    Mignon Gräsle says:

    Es ist gerade ziemlich heiß – wenn man in der Schwüle nicht Kreislaufprobleme bekommen will, setzt man sich da hin, wo ziemlich viel Grün, Bäume und Sträucher, sind!
    Gestern abend kam in der Spätabendschau einiges über die zukünftigen Klimaveränderungen – da dürften diese „Wiesenflächen als Kaltluftlieferanten“ so wirksam sein wie damals die Aktentasche über dem Kopf als Schutz gegen eine Atombombe! – Amen!

  25. 175
    Mignon Gräsle says:

    RBB, Spätabendschau, 15.08.2013 – Hitzewellen werden zunehmen
    Künftig könnten Mensch und Natur noch öfter unter extremen Sommertemperaturen ächzen. Bis zum Jahr 2020 werden sich starke Hitzewellen in dieser Jahreszeit verdoppeln – dies hat ein Team um Dim Coumou vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (Pik) berechnet.
    Lösung: Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes
    http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/rbb-aktuell/hitzewellen-werden-zunehmen?documentId=16516520
    Wälder und Rasen: http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-06/aufforsten-klima

  26. 176
    Rané says:

    @ Jürgen
    Schauen wir mal wie sich das weiterentwickelt. Könnte ja unter verschiedenen Nicks mit verschiedenen E-mail-accounts hier mit mir selbst diskutieren, aber so wichtig ist mir dieses Portal auch nicht, sorry. Habe ja auch nur auf ein „Sicherheitsproblem“ hingewiesen, was, wenn entsprechende „Chaoten“ dies dementsprechend ausnutzen, das Ende dieses Portals bedeuten könnte.

  27. 177
    max says:

    Nur zwei Wochen nach dem letzten Artikel ist schon wieder einer in der Berliner Zeitung zu finden:

    http://www.berliner-zeitung.de/bezirke/kleiner-tiergarten-ein-kleiner-park-wird-zum-streitobjekt,10809310,24068332.html

  28. 178
    Olaf Lemke says:

    Der Ausschuss für Soziale Stadt, QM, Verkehr und Grünflächen hat sich in seiner Sitzung am 21.08. erneut ausführlich mit dem aktuellen Planungsstand befasst. Auch in dieser Sitzung sind erneut die Gruppen und Bürgerinitiativen zu Wort gekommen, um ihre Position deutlich machen zu können.
    Die Mehrheit des Ausschusses konnte sich der Meinung des zwar lauten, aber nur eine Minderheit abbildenden anwesenden Teils der Bürgerschaft nicht anschließen, wonach es zu einem Moratorium kommen sollte, um die Planungen zur Umgestaltung des KTO noch einmal maßgeblich und umfänglich umzuarbeiten.
    SPD und CDU Bezirksverordnete sehen in der aktuellen Planung einen gelungenen Kompromiss, der es ermöglichen sollte diesen wichtigen Park mitten in der Stadt wieder für alle Bürgerinnen und Bürger lebens- und erlebenswert zu machen. Aus diesem Grund fand auch der Antrag der Grünen zu einem Planungsstopp keine Mehrheit.

    Als kleines Detail am Rande sei der sogenannte schräg über die Wiese verlaufende „Postweg“ erwähnt, für den sich offenbar doch noch eine Chance ergibt, in die Planung doch noch eingearbeitet zu werden, nachdem er zuletzt nicht mehr vorgesehen war.

    Olaf Lemke
    Bezirksverordneter

  29. 179
    Carsten says:

    Ich finde die aktuelle Lösung ganz passabel. Auch wenn ich kein großer Freund der „Sitzkiesel“ bin: Der Rest gefällt mir gut. Ein Park muss halt mal von Zeit zu Zeit ausgelichtet und neuen Anforderungen angepasst werden. Leider hat es so lange gedauert, dass ich nun nach 22 Jahren Moabit (und noch viel längerer Bekanntschaft mit dem Kleinen Tiergarten) das nicht mehr als Anwohner erleben kann, da wir wegziehen.
    Man sollte vielleicht noch mal darauf hinweisen, dass es um eine Parkumgestaltung geht, für die es naturgemäß nicht nur eine Richtige oder falsche Lösung gibt, sondern viele. Hier ging es nicht um Krieg oder Frieden. Ich als Berliner habe in 40 Jahren zahlreiche Initiativen zum Erhalt von Bäumen erlebt. Die trafen immer auf große Sympathie der Bevölkerung. Dass sich „Baumschützergruppen“ aufgrund ihres verbohrten und teils – man muss es leider sagen – unverschämten und beleidigenden Verhaltens so bei der umliegenden Bevölkerung unbeliebt gemacht haben, habe ich noch nie erlebt, weder in Berlin noch sonst wo. Ich hätte mal ein klein bisschen Selbstkritik erwartet. Ich möchte, dass die Bevölkerung beteiligt wird. Aber ich möchte nicht, dass die Menschen entscheiden, die am lautesten sind und die am meisten Zeit haben, die Menschen, die voll arbeiten und Kinder versorgen nicht investieren können, obwohl sie die Hauptnutzer sind.
    Ein Park ist ein Park, und der muss viele Ansprüche bedienen: Kindgerechtigkeit, Grünversorgung, Erholung, Sicherheit und vieles mehr. Er ist auch aber nicht ausschließlich ein CO2-Speicher und ein Klimaausgleichsraum. Eine etwas ganzheitliche Auffassung des Nachhaltigkeitsbegriffs hätte man erwarten können. Sehr schade.

  30. 180
    Mignon Gräsle says:

    Ja Rané, da will jemand Verwirrung stiften – habe mich etwas gewundert – aber ich kenne ja Deine Haltung!
    Heute im Ausschuss für Soziale Stadt, QM, Verkehr und Grünflächen:
    Tja, Herr Stegmeier von Latz+Partner war entzückt über das Pflegeengagement der Bürgerparkgruppe. Er durfte auch ausgiebig reden, schön reden – die teuren sogenannten Sitzkiesel, im Volksmund genannt “Latzhaufen”, stehen überhaupt nicht zur Debatte – angeblich etwas kleiner geworden, dafür sind aus zwei Standorten vier geworden – und zwar so dominant, dass die Moabiter zwangsläufig darüber stolpern müssen!
    Ehrenamtliche Pflege gegen Mitspracherecht!
    Es sind immer nur Minderheiten, die aktiv sind, das ist überall so – über die Pflegebereitschaft haben sich alle gefreut im Ausschuss – aber Rederecht, geschweige denn Mitspracherecht…

  31. 181
    Olaf Lemke says:

    @180
    Verehrte Frau Gräsle,

    die Bürgerparkgruppe und weitere der bekannten Moabiter „Baumschützer“ hatten in der gestrigen Ausschusssitzung ausgiebig Gelegenheit ihre Ansichten, Wünsche und Forderungen darzulegen. Das Rederecht wurde nicht nur großzügig erteilt sondern sogar über Gebühr beansprucht und ausgenutzt. Wiederholt wurde auch gestern den Planern sowie Verantwortlichen aus dem Bezirksamt mit Zwischenrufen ins Wort gefallen.
    Eine Diskussion ist in dieser Weise weder möglich noch zielführend.
    Ich würde mir wünschen, einen gewissen Grad an Fairness auch bei Uneinigkeit zu wahren und hier keine falsche Legendenbildung zu betreiben.

    Abgesehen davon erscheint mir die Bürgerparkgruppe nicht mit einer Stimme zu sprechen. Von einzelnen Vertretern wird bereits jetzt die Forderung erhoben die jetzige Planung ihren Wünschen entsprechend zu ändern, ansonsten würde es kein weiteres Pflegeengagement mehr geben. Ich halte dies für einen ziemlich dreisten Versuch, durch die Hintertür den breiten Konsens aus Verantwortlichen (Planern, BVV, BA) und Anwohnern (Bürgerbeteiligung mit Anwohnern, Migranten, Kindern) aufzuheben, um auf diesem Weg ihre Maximalforderungen durchzusetzen.

    Olaf Lemke
    Bezirksverordneter

  32. 182
    prolet says:

    Ich kann Carsten und (obwohl ich nun wirklich kein CDU-Wähler bin!) auch Herrn Lemke voll zustimmen. Die Stellungnahme von Frau Gräsle zeigt ja erneut die bürgerfeindliche Verbohrtheit der „Baumschützer“: „Es sind immer nur Minderheiten, die aktiv sind, das ist überall so“ – aber sie dürfen halt der Mehrheit nicht ihre Minderheitenmeinung aufzwingen wollen. Einfach einmal in den Ottopark gehen, Frau Gräsle, die Mehrheit zeigt jetzt durch intensive Nutzung der ehemaligen, dunklen „Höhle“ klar, was sie wünscht: einen offenen und nutzbaren Park!

  33. 183
    Mignon Gräsle says:

    Ich bin oft im Ottopark auf dem Durchweg – früher sehr zugewachsen, aber schön grün und kühl!
    Wo sollen diese armen Moabit-Proleten auch hin….
    Die Bürgerparkgruppe hatte noch nie die Absicht einen Park von Gnaden Latz+Partner zu pflegen.
    Rederecht: Herr Stegmeier von Latz+Partner durfte reden und reden – keine Chance irgend etwas richtig zu stellen. So geht man mit Bürgern, die sich ehrenamtlich engagieren wollen nicht um!
    Breiter Konsens – ach – z.B. Sandspielplatz an der großen Wiese – war der allgemeine Wunsch: soll bleiben – mit Mühe konnten wir durchsetzen, dass so etwas ähnliches erhalten bleibt. Querweg, der sogenannte Postweg, soll weg, das die Wiese abschirmende Rankgerüst sowieso. Sitzkiesel kleiner und zum Spielplatz integriert, Wunsch der Kinder – wurde ignoriert – Sitzkiesel dominant als Latz+Partnersche Duftmarke. Sand als Fallschutz statt Kieselsteine auf dem Spielplatz, Wunsch der Eltern – kommt nicht! Sandalen im Sommer?

  34. 184
    Vilmoskörte says:

    Zu 180: Es ist schon bemerkenswert, wie verblendet und überaus anmaßend man sein kann, wenn man allen Ernstes behauptet, dass die zwei Dutzend vermeintlichen Baumschützer definierten, was „der Volksmund“ so sagt.

    Zu 181: Es ist nicht neu, dass die Bürgerparkgruppe damit droht, dass sie ihre Arbeit einstellt, wenn der Park nicht nach ihrem Willen umgestaltet wird. Ein über Jahre belastbares Engagement für die Pflege des Parks, an dem ich sowieso meine Zweifel habe, vermag ich so erst recht nicht erkennen.

  35. 185
    Mignon Gräsle says:

    Übrigens Hansaviertel, Englischer Garten – man kommt sich vor wie in einer anderen Welt!
    Ottopark? Da weiß man wo man ist – Prolobezirk. Dann noch so eine Art Café, dunkelgrau in dunkelgrau, mit einem Affengitterkäfig, und dazu noch graue, Vandalismus sichere sogenannte Sitzkiesel davor.
    Da soll man dann „schön“ sagen – vielleicht weil es so teuer war?

  36. 186
    Mignon Gräsle says:

    Der mittlere Teil vom Kleinen Tiergarten, derzeit noch im Umbau, soll im Herbst eröffnet werden.
    Ich nehme an, dass sich dann zeigen wird, dass die sogenannten Sitzkiesel, nach Latz+Partner identitätsstiftend, immer weniger Anklang finden.

    Auf den Plänen konnte man sie leicht übersehen, und Latz+Partner haben die Sitzkiesel auch nicht sonderlich zur Diskussion gestellt – ich nehme an, relativ leicht verdientes Geld.

    Der Denkmalpfleger Klaus Lingenauber hatte sich, unter Beifall, auf der Veranstaltung am 24. Juli gegen weitere Sitzkiesel ausgesprochen, kann sich aber, wie jetzt offensichtlich wird, nicht durchsetzen.

    Im Wettbewerbsentwurf waren es je Parkteil zwei Sitzkiesel, also insgesamt sechs – jetzt sind es im Ottopark sieben Stück (große) an drei Standorten, im mittleren Teil vier Stück (auch groß genug) an drei Standorten, und im östlichen Teil sechs Stück an vier Standorten – also insgesamt siebzehn Stück!
    Angeblich etwas kleiner ausgefallen – dafür an dominanten Stellen – der Platz außen herum muss ja dann auch frei, das heißt vegetationslos, bleiben.
    Der östliche Teil des Kleinen Tiergarten ist eigentlich sehr schön, eine reiche Vegetation, idyllische Ecken, Kühle, frische Luft, man kann den Verkehr rings herum vergessen.
    Wir würden auch auslichten, aber viel behutsamer – für Latz+Partner schätzungsweise finanziell uninteressant. Latz+Partner haben auch eine viel eingeschränktere Palette an Pflanzen, als derzeit vorhanden.
    Man könnte statt platt machen, z.B. einen Waldspielplatz einrichten, statt alles weg zu räumen um einen sterilen Spielplatz zu platzieren.
    Am zweiten, etwas versteckten Sandspielplatz, am Weg Richtung ehemaliges Krankenhaus Moabit, neben Grünflächenamt, steht eine nette Kinderskulptur, irgendwann hingestellt, restaurierungs bedürftig (oder Nachbildung) – wird durch zwei Sitzkiesel ersetzt und verschwindet dann?

    Naturschutz…… ?

    Wäre es nicht angebracht einmal zu prüfen, ob nicht sinnvolleres aus AZ Mitteln finanziert werden sollte!
    Der Turm der Heilandskirche soll für 150.000 Euro saniert werden – wenn das nur reicht! Meistens wird alles teurer als geplant! Dann gibt es da noch so einiges, Turmstraße, Beusselstraße, Miriam Maceba Schule, Heilandskirche insgesamt – und wenn man genau hin guckt wird es ganz sicher schnell noch mehr!
    Die sogenannten Sitzkiesel im Ottopark kosteten rund 195.000 Euro – steht das in irgendeinem Verhältnis zu dem was alles wichtigeres gemacht werden müsste ???

    Außerdem:
    Der Spielplatz am Ottoplatz ist von Latz+Partner alles andere als optimal geplant:
    Ballspiel (Korb) und und die Hügelchen über die die kleinen Kinder fahren sollen sind zu nah beieinander, der Boden voller Kies.
    Kies unter den Spielgeräten, Sandalen im Sommer?
    Ein kleines Dach auf das die Kinder rauf klettern – nicht ganz ungefährlich.
    Die Spielgeräte schwanken ziemlich beim benutzen, bzw. beim dran ruckeln – die Korbschaukel wird extrem genutzt.
    Fünf Holzstangen, die senkrecht in die Luft raken – zu was?
    Neun sogenannte Lümmelbänke für Jugendliche (Originalton Latz+Partner), sehen aus wie verkappte Fahrradständer, werden überhaupt nicht benutzt – zumal niemand lange auf einer Eisenstange sitzen will!
    Zu wenig grün – wenn es knallheiß ist hält sich niemand auf dem Ottoplatz auf!

  37. 187
    Rané says:

    @ Mignon
    Bravo, eine gute Zusammenfassung. Auch wenn Moabit an der Alzheimer Krankheit leidet (sie scheint in diesem Bezirk entstanden zu sein), so möchte ich doch an den Bankenskandal erinnern, wo nicht nur Landowsky von der CDU, sondern auch einige Vertreter der SPD beteiligt waren. Die jetzige Koalition im Senat, wie auch im Bezirk Mitte, ist eine Einladung an alle Spekulanten, sich profitabel an dieser Stadt und in div. Bezirken zu bereichern. Und zu den kleinen Profiteuren gehört „Latz und Partner“. Und falls der anonyme nick „prolet“ hier
    gegen mich weitere Beleidigungen postet, werde ich juristisch gegen ihn vorgehen.

  38. 188
    Rudolf Blais says:

    Zu Nr. 178 und 181

    Diäten, Bezüge und Aufwandsentschädigungen usw. kürzen

    Die genannte BVV-Ausschussitzung endete um ca. 20.45 Uhr vorzeitig, weil vielen Bürgern im Ausschuss kein Rederecht mehr gewärt wurde – eine Steigerung der Ignoranz war, dass der Auschuss nicht bereit war wichtiger Bürgerinteressen zur Entwurfsplanung Kleiner Tiergarten Ost zu behandeln.

    Ich kann es nur deutlich zurückweisen, wenn Herr Lemke (CDU) das Gegenteil behauptet, die anwesenden Bürger hätten ihr Rederecht im Ausschuss: „über Gebühr beansprucht und ausgenutzt“, und übermäßig mit „Zwischenrufen“ gestört und somit dazu beigetragen haben, dass „Eine Diskussion“ nicht mehr „möglich noch zielführend“ sein sollte.

    Noch am Dienstagabenabend auf einer Wahlveranstsltung im Stadtschloss versprachen mehrere Direktkandidaten für den Bundestag sich zukünftig für das Thema Bürgerbeteiligung einzusetzen – ein Tag später war bittere Realität angesagt – ein Großteil der Bezirksverordneten lobten die Planungen und wollten sich kritischen Fragen nicht hinreichend stellen, somit Desinteresso oder Verweigerung um möglichst schnell abzustimmen und die Sitzung zu beenden.

    Ein Tag später am 22.8.13 stand der gleiche Antrag von Bündnis 90/Die Grünen als BVV-Dringlichkeitsantrag auf der Tagesordnung. Es gab eine Ausprache zum Antrag von Bündnis 90/die Grünen, SPD und CDU – die Piraten und Linke machten von ihrem zustehenden Rederecht kein Gebrauch. Erstmals wurde in der BVV der so wichtige Natur- und Klimaschutzbelange bei der KTO Ost-Parkplanung ein Thema – für einige Bezirksverordnete wohl ein weltfrendes Thema über das man hinweggeht, schweigt oder gar sich über andere lustig macht oder beschwert, die zeitgemäße Zukunftsfragen stellen!
    Der Dringlichkeitsantrag wurde mit den Stimmen der SPD und CDU ziemlich knapp abgelehnt (4 oder 5 Stimmen-Mehrheit selbst mitgezählt), B 90/Die Grünen und die Linke stimmten voll zu, bei den Piraten gab es eine Zustimmung, eine Enthaltung. Von Bedeutung ist auch noch, dass die Fraktionen B 90/Die Grünen und Piraten nicht vollständig anwesend waren, die Fraktionen der CDU und SPD waren fast vollständig anwesend.

    Es spricht für sich, wenn gleich in der ersten Auschussitzung nach der rund zweimonatigen sitzungsfreien Sommerpause mit Eile, Zeitknappheit, Überforderung argumentiert wird – die Aufwandsentschädigungen laufen auch in den sitzungsfreien Zeiten weiter…
    Die Fraktion der Piraten im Bezirk Mitte setzt dem ganzen noch eins drauf und erklärten öffentlich, dass sie ihre Fraktionsarbeit in den BVV-Ausschüssen deutlich reduzieren und auf Anwesenheit in bestimmten Auschüssen verzichten werden („Piraten holen Segel ein“ in: Berliner Woche vom 21.8.2013, Ausg. Tiergartren S.1).
    Ein positives Beispiel in letzter Zeit gibt es doch. Am 7.8.2013 widmete sich der Ausschusses für Stadtentwicklung, Sanieren, Bauen und Bebauungspläne den Problemen der Mieter im Bezirk. Zahlreiche Experten kamen zu Wort. Aus den Reihen der anwesenden CDU-Vertreter gab es Beleidigungen gegenüber den Mietervertretern wie z.B. „Es gibt kein Recht für Menschen im Innenstadtbezirk zu wohnen“

    Die BI KTO hat einige wichtige Zitate in ihrer Chronik zu den KTO-Planungen seit 2010 geammelt, (in der Ottoparkzeitung, 1. Ausgabe veröffentlicht), z. B. dass der Beirkstadtrat Herr Carsten Spallek (CDU) am 17.11.2011 in der BVV Mitte in der Debatte zu einer BVV-Anftrage zum Mediationsverfahren Ottopark und Kl. Tiergarten Mittlerer Teil erklärt hat: „Demokratische Prozesse können auch schädlich sein“
    Trotz einstimmigen BVV-Beschluss vom 15.11.2011 für die Durchführung eines Mediationsverfahrens, stimmte die BVV Mitte in der Folgezeit darüber solange ab (über mehrere Anträge und Sitzungen) bis das Ergebnis passte und es überhaupt kein Mediationsverfahren und auch keinen Runden Tisch mehr gab!

    Ich kann nur raten und empfehlen, dass alle demokratischen Kräfte über ihre weiteren Erlebnisse berichten und dies auch öffentlich machen. Parteien und Direktkandidaten wollen doch vom Volk gewählt weren….

    Bleibt natürlich auch zu erwähnen, das mit dem genannten BVV-Antrag eine dringend geforderte gutachterliche Baumbegehung abgelehnt wurde. Es wäre ratsam gewesen über diesen Antrsgspunkt seperat abzustimmen.
    Zu den weiterhin bestehenden wichtigen bekannten Dissenspunkten der Entwurfspalnung KTO Ost verweise ich auf bereits veröffentlichte Darstellungen.

    Rudolf Blais

  39. 189
    Susanne Torka says:

    Hier der von R. Blais erwähnte Berliner-Woche-Artikel über die BVV-Arbeit der Piratenfraktion:
    http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-mitte/artikel/23293-fraktion-arbeitet-nicht-mehr-in-allen-bvv-ausschuessen-mit/
    obwohl diese Diskussion ja besser unter den Artikel „Politik in Mitte“ passen würde:
    http://www.moabitonline.de/11071

    Also reich werden kann man als Bezirksverordneter jedenfalls nicht!

    Zu den Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgeldern (zitiert nach Wikipedia):
    „Bezirksverordnete sind ehrenamtlich tätig und erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe eines Zehntels der Diät eines Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus Die monatliche Grundentschädigung beträgt 345 Euro (Auf 5 Euro abgerundetes Zehntel von 3.477 Euro). Hinzu kommen Sitzungsgelder (20 Euro pro Fraktions- oder Ausschuss-Sitzung sowie Sitzungen der Ältestenräte, 31 Euro für eine Plenumssitzung) und eine Fahrgeldentschädigung in Höhe von 41 Euro pro Monat. Für ihre herausgehobene Funktion und den damit verbundenen zeitlichen Mehraufwand erhalten die Fraktionsvorsitzenden die zweieinhalbfache, der Vorsteher der BVV die vierfache und die Stellvertreter der Bezirksverordnetenvorsteher die 1,75-fache Grundentschädigung.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bezirksverordnetenversammlung
    Und ich nehme doch wohl an nur für Sitzungen, bei denen sie auch anwesend waren.

  40. 190
    Mignon Gräsle says:

    Zu 184: Woher der Begriff „Latzhaufen“ kommt – keine Ahnung – Volksmund! – Was teuer ist, muss sich auch Spott gefallen lassen!
    Die Bürgerparkgruppe droht nicht – totaler Quatsch! Wir haben nur versucht mit unserem Engagement zu beweisen, dass es auch anders geht als es so einfallslos, teuer und pflegeleicht zu machen wie möglich!
    Dass Herr Stegmeier von Latz+Partner begeistert in der Ausschusssitzung vom 21.08.13 berichtete eine Gruppe gefunden zu haben, die ehrenamtlich den Parkt pflegt, war ein ein Effekt, den wir uns so nicht vorgestellt hatten!
    Ob das Engagement langfristig ist – kommt darauf an, wie man die Sache angeht!

  41. 191
    prolet says:

    Zu 188:
    Auch, wenn ich selber gehörige Kritik an den Verkrustungen einer parlamentarischen Demokratie habe, in der zu oft nicht – wie es so schön heißt – frei nach dem Gewissen entschieden wird, sondern z.B. Fraktionszwänge geschaffen werden oder politische Kaküle eine Rolle spielen, eines sollte erst einmal klar sein: Die Bezirksverordneten sind GEWÄHLT und nicht von eigenen Gnaden wie die BI KTO & Co. Hier zum x-ten Male einen Gegensatz „die“ Bürger versus die angeblich Bürgerinteressen ignorierende BVV aufzubauen (auch das Bezirksamt ist gewählt!), ist insofern daneben, wenn man es selber mit demokratischen Gepflogenheiten nicht ernst nimmt und sich selbst ausschließlich als „die“ Bürger bezeichnet und alle anderen Bürgerbeteiligungen, wie z.B. die Kinder- und Jugendbeteiligung oder auch die Migrantenbeteiligung ignoriert. Und es spricht auch gegen die BI, wenn immer nur der eine Beschluß – zum Runden Tisch – erwähnt wird, aber nicht die durch dieselben Bezirksverordneten kurz darauf erfolgte Rücknahme, weil es sachliche Gründe für diese Rücknahme gab.

    Nach all den Planungsworkshops und Informationsveranstaltungen, an denen ich teilgenommen hatte, kann ich mir gut vorstellen, daß Herr Lemke lediglich dasselbe beschreibt, was auch ich immer wieder erleben mußte, wie z.B. die Podiumsmikrofone entern, um seine eigene Position erst einmal lautstark zu verkünden. 1968 hat das durchaus seine Berechtigung gehabt, denn damals waren noch ganz andere Leute an der Macht (und so manche von denen hatten in punkto Demokratie alles andere als eine weiße Weste). Mittlerweile sind Generationen von Planern herangewachsen, die Willy Brandts Ausspruch von „mehr Demokratie wagen“ mehr oder weniger stark verinnerlicht haben. Sie in dieser Art und Weise, wie auf anonymen Zetteln oder auch hier im Forum geschehen, zu beschimpfen und andere Meinungen nicht zu akzeptieren, ist ein ganz klarer Beweis dafür, daß einige die Bürgerbeteiligung nur als Vehikel zur Ausübung eigener Macht mißbrauchen wollen. Mit Demokratie hat das nicht im Geringsten etwas zu tun!

  42. 192
    Rané says:

    zu 190 Ich zitiere „Ehrenamtlich einen Park pflegen“. Ja wann kommt der Widerstand der Bürgerinnen und Bürger, die dieses ehrenamtliche Spuktheater durchschauen ? Eltern, die im Interesse ihrer Kinder die Schule renovieren, Bürger, die für die Pflege eines Parks sich engagieren, weil zig Stellen beim Grünflächenamt gestrichen wurden.
    Auf manchen Radwegen in dieser „ehrenamtlichen Stadt“ muss man selbst eine Machete mitnehmen, um sich der Sträucher rund um die Strassenbäume zu erwehren. Dann „Ehrenamtsfeste“, wo die Veranstalter und auftretende Künstler verdienen und die Ehrenamtlichen mit Almosen abgespeist werden. Dann bitte Mitarbeit in einem anerkannt gemeinnützigen Verein. Alles andere ist pure Ausnutzung von bürgerlichem Engagement, denn verdienen tun die anderen. Aber die gesellschaftspolitische Naivität kennt keine Grenzen, wir haben ja auch einen Bildungsnotstand.

  43. 193
    Mignon Gräsle says:

    Zu 191 „wenn man es selber mit demokratischen Gepflogenheiten nicht ernst nimmt und sich selbst ausschließlich als “die” Bürger bezeichnet und alle anderen Bürgerbeteiligungen, wie z.B. die Kinder- und Jugendbeteiligung oder auch die Migrantenbeteiligung ignoriert“
    Wir können es Ihnen schriftlich zeigen, wie Latz+Partner die Ergebnisse der Planungswerkstätten ignoriert hat, denn dazu gibt es ein Papier, erstellt von Latz+Partner zum Beteiligungsverfahren, vom 01.03.2013, welches ich bereits erwähnt habe.
    Klar waren die meisten dafür, dass der Park ausgelichtet werden muss – aber das bestreitet ja keiner!
    Williy Brandt in Ehren – aber wenns ums Geld geht ist alles anders…

  44. 194
    Susanne Torka says:

    @ 193,
    dieses Papier ist oben im Nachtrag zum Artikel (unter 7.3. Vorgespräch) verlinkt:
    http://www.turmstrasse.de/downloads/pdf/oeffentlichkeitsarbeit/buergerbeteiligung/130304_KTO_Buergerbeteiligung_KT_Ost.pdf

  45. 195
    Mignon Gräsle says:

    Fragen zur Planung von Spielplätzen und Spielsituationen im Kleinen Tiergarten Ost

    1. Im Papier zum Beteiligungsverfahren, von Latz+Partner, vom 01.03.2013, findet sich auf Seite 5, als Punkt 34 die Berechnung des Spielplatzbedarfs, nach den Vorgaben des Bezirksamtes:
    Im Planungsraum/Versorgungsbereich 2204 (Bereich Thomasiusstraße) bestünde ein Versorgungsdefizit von 60-70%!
    Dies dürfte so nicht stimmen. Nach der Spielplatzkarte vom Bezirksamt Mitte von Berlin, herausgegeben 2011, befinden sich im Bereich Thomasiusstraße sechs Spielplätze! Außerdem liegt die Thomasiusstraße Nähe Spreeufer, und dort, gegenüber dem Schloss Bellevue, befindet sich eine große Grünfläche, die eifrig genutzt wird, und wesentlich attraktiver sein dürfte, als der durch Straßenverkehr belastete Kleine Tiergarten Ost!
    Der Planungsraum/Versorgungsbereich 2203 (Bereich Lübecker Straße) weise ein Versorgungsdefizit von 90-100% auf. Zum Bereich Lübecker Straße gehören drei Spielplätze, einer in der Lübecker Straße, die beiden anderen im Kleinen Tiergarten Ost, müssen allerdings aktiviert werden.

    2. Als Fallschutz will Latz+Partner Kies verwenden – die befragten Eltern und Kinder hatten sich ausdrücklich gegen Kies ausgesprochen!
    Steinchen in den Sandalen!

    3. Die Anregung aus der Bevölkerung eine leichte Überdachung, Teepavillon genannt, am zentralen Sandspielplatz, welcher jetzt in verkleinerter Form erhalten bleiben soll, einzurichten, wurde umfunktioniert in eine Überdachung am Kinderspielplatz nähe Johanniskirche!
    Dieser Teepavillon war als zentraler Treffpunkt für alle gedacht, an zentraler Stelle!

    4. Das Spielangebot für Heranwachsende zwischen 10 und 16 Jahren, vor allem was Ballspiel (Fußball) betrifft, nimmt sich eher dürftig aus.
    Unter Punkt 34 steht: Kinder 15-18 Jahre: 2 Tischtennisplatten. Es müssten mindestens 4 Tischtennisplatten sein.
    Außerdem ist vorgesehen, additiv für alle Altersgruppen: Rollerbahn, Boule-Spielfläche in den Gartenhöfen, Nutzung der freien Wiesenflächen des Parks als Spiel- und Laufflächen, sowie optionaler generationsübergreifender Motorikpark.

    5. Da vor Jahren das Fußballspielen im Kleinen Tiergarten überhand genommen hatte, wurden in die große Wiese Bodenwellen eingearbeitet! Denn das Grünflächenamt konnte den abgetretenen Rasen nicht ständig ersetzten, und dort liegende, sonnenbadende Menschen waren permanent gestört!
    Latz+Partner will nun sogenanntes informelles Ballspiel ermöglichen!
    Siehe Seite 2, Punkt 22: Parkflächen zu klein um ein Fußballfeld zu integrieren, informelles Fußballspiel auf erweiterter zentralen Wiesenfläche möglich.
    Frage: wo ??? – da die eingearbeiteten Bodenwellen anscheinend erhalten bleiben sollen?

    6. In Nähe der Regenschutzhalle wollte Latz+Partner ein Schachspielfeld anlegen – warum nicht beim Café am Park? Die Schachfiguren könnten dort aufbewahrt und ausgeliehen werden!

    7. Von den Kindern kam der Wunsch, wenn schon Sitzkiesel, dann kleiner und näher an die Spielbereiche, dabei die Sitzkiesel näher aneinander anordnen zwecks Springen von Stein zu Stein, Seite 8, Punkt 25. Diesem Wunsch wird nur unzureichend entsprochen.
    Latz+Partner bezeichnet diese Betonsitzkiesel als ein alle Parkteile verbindendes, identitätsstiftendes Element, Seite 7/8, Punkt 19.
    Außerhalb eines Kinderspielplatzes wären ergonomische, nicht zu tiefe Sitzbänke aus Holz sinnvoller!
    Abgesehen davon, dass die Standorte dieser sogenannten Sitzkieseln die Tendenz haben sich zu vermehren, gegenüber der ursprünglichen Wettbewerbsplanung! Aus zwei Sitzkieseln wurden sechs sogenannte Sitzkiesel, Beton ist kalt! Ein erheblicher Kostenfaktor! Die sieben Sitzkiesel im Ottopark kosteten rund 200.000 Euro!

  46. 196
    prolet says:

    zu 193:
    „Wir können es Ihnen schriftlich zeigen, wie Latz+Partner die Ergebnisse der Planungswerkstätten ignoriert hat, denn dazu gibt es ein Papier, erstellt von Latz+Partner zum Beteiligungsverfahren, vom 01.03.2013, welches ich bereits erwähnt habe.“ Wenn man sich dieses Papier durchliest, kann man bestens erkennen, daß Latz und Partner sehr wohl viele Wünsche intergriert haben. Und bei Ablehnungen sind plausible Gründe genannt. Was soll also die ganze Verdreherei (z.B. Latz und Partner WOLLEN das informelle Fußballspielen ermöglichen, das Büro schreibt lediglich, daß das dort möglich (also denkbar) wäre, daß heißt also nicht, daß sie das auch so einrichten wollen)? Und Latz und Partner haben sich auf viele Verfahrensbeteiligte einzustellen (nicht nur auf eine BI), ob das nun das Bezirksamt als Auftraggeber und später mit der Parkpflege Betrauter oder das Denkmalamt oder auch die Polizei als Träger öffentlicher Belange sind. Letztendlich müssen auch Normen und andere Vorschriften (z.B. Fallschutzkies!) eingehalten werden. Ich habe nie den Eindruck gehabt, daß Latz und Partner berechtigte Einwände ignoriert hätten, ganz im Gegenteil, sie sind auch immer wieder den „Baumschützern“ entgegengekommen. Aber statt dies zu bemerken, werden weiter Maximalforderungen aufgestellt und die Planer diffamiert. So kann man sich auch den entgegenkommensten Planer zum Feind machen.

  47. 197
    Mignon Gräsle says:

    Zu 196: Fallschutzkies? Der Spielplatz in der Lübecker Straße, Ecke Perleberger Straße, besteht nur aus Sand – auch da sind Geräte wo man runter fallen kann!
    Die Kids sollten, meiner Meinung nach, die Möglichkeit haben, Fußball zu spielen – aber auf einem extra Platz!
    Ansonsten will ich auf 196 nicht weiter eingehen – alles bereits gesagt!

  48. 198
    Susanne Torka says:

    @195, zu Punkt 1.
    Der Spielplatzbedarf ergibt sich aus dem Kinderspielplatzgesetz für Berlin § 4 Abs. 1. Der Richtwert von 1 m² Spielplatzfläche pro Einwohner. Daraus ergibt sich dann der Versorgungsgrad und das entsprechende Defizit. Spielflächen ganz Berlin 200 ha, es sollten 340 ha sein! Versorgungsgrad somit für ganz Berlin 60%.
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/kinderspielplaetze/de/spielplatzversorgung/index.shtml
    Aufgeteilt auf die einzelnen Bezirke findet man diese Tabelle:
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/kinderspielplaetze/de/daten_fakten/downloads/ausw_40.pdf
    Versorgungsgrad nach Bezirken (Gesamt-Mitte = 64%):
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/kinderspielplaetze/de/daten_fakten/downloads/ausw_42.pdf

    Aber die einzelnen Bezirksämter haben noch genauere Analysen nach Prognoseräumen:
    http://www.berlin.de/ba-mitte/org/jugendamt/materialsammlung_2007.html
    für Moabit-Ost 2011
    http://www.berlin.de/imperia/md/content/bamitte/jugendamt/jhplanung/bzrp_22_2011.pdf?start&ts=1309159662&file=bzrp_22_2011.pdf

    Wie lautete die Zeile des bekannten Abendliedes, das Karina Lejeune so schön am Samstag bei Blumen-Hetzer sang: „… so sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn“?

  49. 199
    Mignon Gräsle says:

    Folgende Anträge haben im StV (Stadtteilvertretung) Plenum gestern eine Mehrheit bekommen:
    – Antrag der AG Grün: Bilanz der Ottoparkumgestaltung – kritisch!
    – Antrag der AG Grün: Anhalten der Planungen zum Kleinen Tiergarten Ost – wurde umgeschrieben in eine Liste mit fünf Änderungsvorschlägen, und genehmigt!
    – Antrag der AG Grün: Baumbegehung im Kleinen Tiergarten Ost
    – Antrag der AG Grün: Berufung von Herrn Krüger, Gutachter zum Gartendenkmal, als Beobachter und Ratgeber zu den geplanten Umbaumaßnahmen im Kleinen Tiergarten Ost gegen Honorar – wird auch vom Denkmalschutzamt gewünscht.

  50. 200
    Susanne Torka says:

    @ 199,
    Interessant! Was hat das für eine Konsequenz?
    Schade, dass der Wortlaut der Anträge nicht zu finden ist. Auf der Webseite der Stadtteilvertretung steht zwar die Tagesordnung von gestern:
    http://stv-turmstrasse.de/2013/07/21/tagesordnung-plenum-der-stadtteilvertretung-22-juli-2013-19-22-uhr-ehem-bvv-saal/
    aber nicht die Anträge, auch nicht unter der AG Grün:
    http://stv-turmstrasse.de/ag-gruen-2/