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Brückenschlag S21 – Straßensperrung aufgehoben

Die Vorbereitungen für das Einheben der S21 Stabbogenbrücke laufen.

Die Vorbereitungen für das Einheben der S21 Stabbogenbrücke laufen.

Perleberger Brücke für zwei Tage voll gesperrt

Am Wochenende 13./14. Dezember 2014 wird die Brücke für die künftige S-Bahn-Linie S 21 mit einem 1000-Tonnen-Raupenkran eingehoben. Die knapp 50 Meter lange und ca. 15 Meter breite Stabbogenbrücke wurde auf dem ehemaligen Güterbahnhof an der Heidestraße vormontiert. Sie wird zur Perleberger Straße transportiert und in der Nacht von Freitag auf Samstag auf die Stützpfeiler eingehoben und bis Montag früh in ihrer endgültigen Lage fixiert.

Für den Brückenbau wird die Straßenbrücke im Zuge der Perleberger Straße für den Fahrzeugverkehr sowie für Fußgänger und Radfahrer von Samstag, 13.12.14 00:30 Uhr bis Montag 15.12.2014, 00:30 Uhr gesperrt werden.

Der Straßenverkehr zwischen der Perleberger Straße und der Fennstraße wird in beiden Richtungen über Stromstraße – Putlitzstraße – Föhrer Straße – Luxemburger Straße – Müllerstraße umgeleitet.

Die BVG-Buslinie M27 fährt während der Sperrung einen Umweg über Lehrter Straße – Invalidenstraße – Heidestraße. Fußgänger und Radfahrer können die Perleberger Brücke während der Sperrung ebenfalls nicht passieren.

Nachtrag vom 14.12.14:
Schon am späten Samstagabend wurde die Sperrung der Perleberger Brücke aufgehoben. (Weitere Nachträge zum Streckenbau und Verzögerungen ganz unten!)

Allgemeine Baustellendokumentation zur S 21.

Die Brücke sitzt sicher auf ihren Pfeilern, der Straßenverkehr rollt wieder.

Die Brücke sitzt sicher auf ihren Pfeilern, der Straßenverkehr rollt wieder.

 


 

Die Busse der Linie M27 fahren jedoch weiterhin die Umleitungsstrecke.

Die Busse der Linie M27 fahren jedoch weiterhin die Umleitungsstrecke.

 


Originaltitel des Ursprungsartikels vom 15. Oktober 2012:

Baustelle S-Bahn S21 verbindet Hauptbahnhof mit Nordring

Grafik: User "Muns" based on OpenStreetMap contributors and Chumwa

Quelle Wikipedia-Grafik: User „Muns“ based on OpenStreetMap contributors and Chumwa

Am heutigen 15. Oktober 2012 beginnt eine neue Bauetappe für die „1. Baustufe“ der künftigen S-Bahnlinie S21 mit dem Start der Arbeiten zur Erweiterung des Berliner Hauptbahnhofs um einen zusätzlichen unterirdischem S-Bahnhof in Nord-Süd Richtung. In der 1. Baustufe wird der Hauptbahnhof allerdings nur nach Norden an den Nordring angebunden. Die neuen Strecken werden am Nordring sowohl nach Osten zum S/U-Bhf. Wedding wie in Richtung Westen zum S/U-Bhf. Westhafen führen. Bis Ende 2017 sollen die neuen Bahnverbindungen fertig werden, 227 Mio. Euro sind als Kosten veranschlagt. Für den 2. Bauabschnitt bis zum Potsdamer Platz liegt bisher keine Planung vor, geschweige denn für den 3. Bauabschnitt, der als Verbindung bis zum Bhf. Südkreuz angedacht ist.

Die einzelnen Bautechniken, Grafik: DB Projektbau

Für voraussichtlich 30 Monate wird das Friedrich-List-Ufer für den Verkehr gesperrt, auch die bisher diese Straße nutzenden Buslinien werden in dieser Zeit anders geführt. Zunächst müssen etliche Versorgungsleitungen im Bereich des Friedrich-List-Ufers zur Freimachung für den S-Bahnhof verlegt werden, der direkt östlich des Bahnhofs der U55 – etwa im Bereich des Friedrich-List-Ufers bzw. unter dem östlichen Teil des Europaplatzes – quasi als Spiegelbild des U-Bahnhofs in 16 Meter Tiefe in der -2 Ebene des Hauptbahnhofs entstehen soll. Im Bereich Europaplatz muss dabei eine Überbauung der S-Bahn-Trasse durch ein bis zu 150 Meter hohes Gebäude berücksichtigt werden. Deshalb wird die Bodenplatte der Bahntrasse als kombinierte Pfahl-Platten-Gründung mit 30 Meter langen Bohrpfählen gegründet, die Bodenplatte der S21 kann dann später als Gründungsplatte für das eventuelle Hochhaus fortgeführt werden.

Baustelle mit Herstellung Schlitzwände

Baustelle zur Herstellung der Schlitzwände des S21-Tunnels

Mit ersten Arbeiten für die S21 wurde bereits 2009 begonnen, der offizielle „erste Spatenstich“ fand im Sommer 2011 statt, seitdem wurden Baugrube und Rohbau des S21-Tunnels unterhalb der Invalidenstraße erstellt. Derzeit werden in der Mitte der Invalidenstraße noch die Fahrtreppenschächte gebaut, die von der künftigen Straßenbahn zum künftigen S-Bahnhof führen werden. In den vergangenen Monaten wurde auch mit den Tunnelbauten zwischen Invalidenstraße bis etwa zur Höhe Döberitzer Straße begonnen. Die Tunnelbauten werden mit der gleichen Technologie gebaut wie schon die anderen Tunnelbauten des Hauptbahnhofs: zunächst werden an den Seiten Schlitzwände gebaut, später Unterwasser die Betonsohle der Tunnel, erst danach wird das Wasser aus dem Bauwerk heraus gepumpt.

Blick auf die künftige Trasse aus dem Total-Tower von Döberitzer Straße bis Nordring

Blick auf die künftige Trasse aus dem Total-Tower von Döberitzer Straße bis Nordring

Etwas nördlich der künftigen Döberitzer Verbindung, dort wo auch der Fernbahntunnel endet, wird auch der S-Bahn Tunnel enden. Die Strecke wird danach als Trogbauwerk weiter ansteigen. Die S-Bahn-Trasse liegt dabei zwischen den Gleisen der Fernbahn und den zwei Ausziehgleisen, über die Güterzüge vom Nordring aus Westen kommend zum Güterbahnhof des Westhafens sowie zum Kraftwerk Moabit rangiert werden. Die Verbindung nach dem Trogbauwerk bis zum S/U Bhf. Westhafen erfolgt ebenerdig durch ein bei der Wiederherstellung des S-Bahn-Nordrings in den 1990er Jahren als Vorleistung erstelltes Tunnelportal im Ring. Erheblich aufwändiger wird dagegen der Bau der Strecke zum S/U-Bhf. Wedding. Parallel zur Fernbahn Richtung Osten wird auch die S-Bahn zunächst über ein Rampenbauwerk geführt, dass dann als Spannbetonbrücke (Länge 265 m) fortgeführt wird, dann über die Perleberger Brücke hinweg als Stabbogenbrücke (Länge 48,5 m) und über Friedrich-Krause-Ufer und Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal wieder als Spannbetonbrücke (Länge 154 m), um durch den Doppelpfeiler des Fernbahn-Overflys am Mettmannplatz als Rampe und schließlich im Bereich Tegeler Straße, die zur Sackgasse werden wird, zwischen dem Overfly und der Brücke des Nordrings in ein ebenfalls in den 1990er Jahren bereits erstelltes Tunnelportal und Überwerfungsbauwerk einzutauchen, das die neue Strecke mit den S-Bahngleisen des Rings verbindet.

Die Einbindung der S21 und die Streckenführung Nordufer am Mettmannplatz, Grafik DB Projektbau GmbH

Da die Tegeler Straße wegen des S-Bahn Baus beiderseits des Nordrings zur Sackgasse wird, wird als Ersatz für den Autoverkehr die bisherige Sackgasse Nordufer unter den Brückenbauwerken hinweg – damit Lkw und Busse die künftige Straße nutzen können, muss diese unter der neuen S-Bahn-Brücke „tiefergelegt“ werden – und weiter bis zur Einmündung der Tegeler Straße in die Fennstraße gebaut werden. Noch in diesem Jahr beginnen für den Straßen- und Brückenneubau dort die Rodungsarbeiten an der Vegetation, im Frühjahr 2013 wird es mit den Bauarbeiten losgehen. Die Tegeler Straße wird erst zur Sackgasse werden, wenn das neue Nordufer fertiggestellt ist.

Im Bereich Perleberger Brücke ist die Möglichkeit der späteren Errichtung eines S-Bahn Haltepunktes der S21 Strecken vorgesehen, konkrete Planungen gibt es aber nicht.

Über die Baumaßnahmen informiert die Deutsche Bahn jetzt mit einem Flyer und 9 Infotafeln (PDF, 4,6MB), die an der S-Bahn Baustelle auf dem Europaplatz auf dem Weg vom Hauptbahnhof zu den Bushaltestellen an der Invalidenstraße angebracht sind, Flyer und Infotafeln wurden von der DB AG dem Betroffenenrat Lehrter Straße in digitaler Form zur Verfügung gestellt und von dessen Website zum Download bereit gestellt.

Nachträge:
In Weddingweiser wird die Situation der neuen Straßenführung Tegeler Straße / Nordufer genauer beschrieben.

In die BVV wurde von der SPD-Fraktion ein Antrag eingebracht, die Haltestelle an der Perleberger Brücke sofort zu bauen, der wird jedoch erst im Dezember abgestimmt werden (s. Artikel der Berliner Woche vom 26.11.12).

Die Leute scheinen ja gerne Baustellen zu fotografieren, hier der Link zu Fotos im Deutschen Architektur-Forum.

Bericht über eine Veranstaltung am 5.2.13 zum Bauvorhaben, die insbesondere auf die Veränderungen der Straßenführung im Wedding einging. Eine zweite Veranstaltung folgte am 23.2. (Bericht im Wedding-Weiser).

Nun wird auch über einen schnelleren Weiterbau nach Süden nachgedacht (Tagesspiegel).

Wie der Tagesspiegel meldet, gibt es unvorhergesehene Probleme im Untergrund (Vorleistungen wurden nicht, wie geplant gebaut), die dazu führen werden, dass die Strecke vermutlich nicht 2017 sondern möglicherweise erst 2019 eröffnet werden kann. Der Berliner Fahrgastverband IGEB e.V. regt deshalb an, den Bahnhof Perleberger Brücke gleich mitzubauen.

Weiterer Artikel in der Berliner Zeitung zu Verzögerung und Provisorium. Es sieht anscheinend ganz schlecht aus: Alternative 20 Millionen für ein Provisorium oder lieber warten bis 2019/20 und für die 20 Millionen den Bahnhof Perleberger Brücke bauen, wie der Fahrgastverband IGEB fordert (Tagesspiegel).

Provisorische Haltestelle nicht nur für die Tram, sondern nun auch für die S 21, über weitere Verzögerung bis 2018 berichtet die Berliner Morgenpost.

Bund fordert neue Kosten-Nutzen-Rechnung (Tagesspiegel und Berliner Zeitung).

Plötzlich wird nun doch darüber nachgedacht den S-Bahnhof Perleberger Brücke früher zu bauen (Berliner Zeitung).

Die Berliner Morgenpost berichtet am 5.8.2015 im Artikel S-Bahn-Strecke zum Hauptbahnhof wird teurer und kommt später auf Grundlage der Beantwortung einer schriftlichen Anfrage (Drucksache 17/16570) des Abgeordneten Stefan Gelbhaar (GRÜNE) durch Staatssekretär Gäbler am 23.7.2015, die auf Angaben der Deutschen Bahn beruht.
Das Ergebnis der neuen Kosten-Nutzen Rechnung (Bauabschnitte vom Nordring bis Potsdamer Platz) soll demnach bis Ende 2015 vorliegen, wobei zu den erhöhten Kosten derzeit noch keine Angaben gemacht. werden. Zur Aktualisierung der Bau-Zeitplanung nennt Gäbler in seiner Antwort keine Termine. Er zitiert die Deutsche Bahn „Die Zeitpläne für Bau und Inbetriebnahme der einzelnen Bauabschnitte der S21 sind zurzeit in der Überarbeitung und werden nach Abstimmung mit den Beteiligten kommuniziert.“ Der volkswirtschaftliche Nutzen eines S-Bahnhofs Perleberger Brücke wird im Rahmen einer derzeitigen Nutzen-Kosten-Untersuchung in einer weiteren Variante untersucht werden, Ergebnisse werden erst 2016 erwartet.

Die Fragen des letzten Abschnitts sind noch nicht geklärt und jetzt gibt es Wasser in der Baustelle (Berliner Zeitung).

Und auch der U-Bahn-Eingang zum Humboldthafen muss wieder abgerissen werden (Tagesspiegel).

Probleme mit Grundwasser, nun wird nichteinmal mehr ein Zeitpunkt für die Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts der S 21 genannt (Berliner Zeitung).

Neue Schätzung der Kosten, aber immer noch kein Termin zur Fertigstellung (Berliner Zeitung).

41 Kommentare auf "Brückenschlag S21 – Straßensperrung aufgehoben"

  1. 1

    Prima, die BVV will sich für den S-Bahnhof an der Perleberger Brücke einsetzten. Vielleicht klappt das dann ja doch noch bis 2017 und nicht erst in 2025:
    http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-mitte/moabit/artikel/bezirksverordnete-wollen-eine-s-bahnstation-an-der-perleberger-bruecke/

  2. 2
    Hans Richter says:

    Warum wird jetzt das Nordufer als Durchgangsstraße ausgebaut? Unter dem Gesichtspunkt, das Berlin noch nicht mal das Geld hat, seine Straßen zu unterhalten, halte ich das für kontraproduktiv. Auch im Hinblick darauf, das man ja angeblich sowenig Individualverkehr haben will wie möglich. Ansonsten ist es natürlich prima für die Bewohner der Lehrter, wenn der S-Bahnhof so schnell wie möglich kommt.

  3. 3
    Susanne Torka says:

    Ja, warum wird das Nordufer ausgebaut? Das wurde schon vor mehr als 10 Jahren (?) entschieden, beim Planfeststellungsverfahren für die S21. Die Tegeler Straße wird zur Sackgasse, weil die S-Bahn fast ebenerdig diese Straße kreuzt. Viele, besonders die Umweltverbände, hatten sich damals dafür eingesetzt, trotzdem das Nordufer nicht als Ersatz auszubauen. Schließlich wurde der „Kompromiss“ gefunden, dass das Nordufer am Pekinger Platz gesperrt wird, damit kein neuer Durchgangsverkehr entsteht, sondern nur der von der Tegeler Straße umgeleitet wird. Schade um das schöne Ufer und vor allem um den ruhigen Sitzplatz am Wasser direkt unter den Platanen, der sogar ein „literarischer Ort“ geworden ist in Kemal Kurts Jugendbuch „Die Sonnentrinker“.

  4. 4
    Hans Richter says:

    für mich ist das nicht schlüssig. Tegeler Straße wird Sackgasse, Anwohner können weiterhin zu ihren Häusern/Wohnungen. Das ist dann doch voll beknackt, zusätzlich eine Straße zu bauen. Da ich mal annehme, dass auch Politiker hier mitlesen, vielleicht auch nur heimlich, ein Appell an diese: Lasst die Straße weg, richtet den kleinen Park, der sicherlich mal schön war, wieder her – und gebt das Geld lieber für Jugendarbeit aus.

  5. 5
    vilmoskörte says:

    An einem S-Bhf Perleberger Brücke würden doch nur die Züge Richtung Westen (Westhafen) halten können, wenn die Strecke nach Osten (Wedding) auf einer Brücke über die Perleberger Brücke geführt wird.

  6. 6
    Jürgen says:

    @Hans Richter
    Die Anwohner aus dem Kiez, die den Bus 142 nutzen, wären allerdings über den Wegfall dieser Busverbindung nicht glücklich.

    @vilmoskörte
    So wie man von der Perleberger Brücke aus mit Treppen/Fahrstuhl die unterhalb liegende S-Bahn nach Westen ambinden kann, lässt sich das auch „nach oben“ zur künftigen Anbindung gen Osten machen. Die „Freihaltungspläne“ für den Haltepunkt Perleberger Brücke sehen diese Möglichkeiten jedenfalls vor.

  7. 7
    vilmoskörte says:

    Dann müsste man die Brücke aber gleich sehr viel breiter bauen, damit man Platz für die Bahnsteige hat. Ein nachträglicher „Anbau“ von Bahnsteigen scheint mir kaum machbar.

  8. 8
    Franz says:

    Also wenn die Tegeler Straße gesperrt wird, sollte das Nordufer entsprechend ausgebaut werden. Irgendwie muss man ja den Kiez dort durchfahren können. Und außen herum (Nordufer) ist immer noch besser, als mitten durch. Ich glaube auch nicht, dass wir hier von einem wirklich hohen Verkehrsaufkommen reden.

  9. 9
    prolet says:

    Nach dem letzten bekannten Stand (Änderung vom Juli 2006) soll die Brücke für Seitenbahnsteige vorbereitet werden, das wäre dann etwa so wie bei den Hochbahnhöfen Hallesches Tor, Prinzenstraße, Görlitzer Bahnhof u.s.w. Das heißt, die Streckengleise müssen nicht aufgeweitet werden. Ursrpünglich war tatsächlich eine breite Stahlfachwerkträgerbrücke mit Nachrüstmöglichkeit für einen Inselbahnsteig und daran anschließend zwei separate, eingleisige Spannbetonhohlkästen im Abstand eines Inselbahnsteigs geplant. Nach der Änderung soll es nun eine Stabbogenbrücke ohne Bahnsteig und daran anschließend ein zweigleisiger Spannbetonhohlkasten als Durchlaufträger über fünf Felder mit Nachrüstmöglicjhkeit für Seitenbahnsteige sein. Für den Fahrgast bedeutet das natürlich, sich unten für den richtigen Bahnsteig entscheiden zu müssen.

  10. 10
    Jürgen says:

    Die von Susanne Torka in 3 schon benannte Kompromisslösung, dass das Nordufer im Bereich des Pekinger Platzes zwischen Torfstraße und Samoastraße für den motorisierten Verkehr durch bauliche Maßnahmen gesperrt ist, ist als Auflage im Planfeststellungsbeschluss vom Februar 2005 zur S21 festgesetzt, um sicherzustellen, dass das Nordufer keine Durchgangsstraße für den motorisierten Verkehr werden kann.

  11. 11
    Franz says:

    So wie es aus sieht, geht es beim „neuen“ Nordufer ohne hin nur um die Verbindung zur Lynarstraße; danach wird alles beim alten bleiben. Also von dort aus wieder zur Tegeler Straße zurück. Die S21 ist doch sowieso überflüssig und eigentlich reine Geldvernichtung. Bisher ging es doch auch ohne. Oder nicht? Also am Besten alles so lassen wie es ist ^^

  12. 12
    prolet says:

    zu 11
    Wenn der Zentralbahnhof nicht in eine verkehrliche Wüste gebaut worden wäre, käme das hin. Aber er ist einerseits da und andererseits herrscht in Berlin der Irrglaube, daß eine S-Bahn eine seitliche Stromschiene mit 800 V Gleichspannung haben muß. Würden Wechselstrom-S-Bahnzüge, so wie in München, Frankfurt oder Hamburg, eingesetzt werden, könnten sie durch den bestehenden Fernbahntunnel fahren, der zur Zeit nicht ausgelastet ist. Allerdings: In Gesundbrunnen oder Südkreuz müßte man auf das schon bestehende Gleichstromnetz umsteigen (Konnte man zur Fußball-WM ausprobieren). Die S 21 hat also schon einen Sinn, alledings auch erst, wenn sie bis zum Bf Potsdamer Platz durchgebunden ist. Bis dahin wird wahrscheinlich die Auslastung „ausbaufähig“ sein.

  13. 13
    Jörg says:

    Wenn das gesamte Verkehrsaufkommen, das jetzt durch die Tegeler Straße rauscht, über die kleine Lynar-
    straße fährt, also incl. Schwerlastverkehr und Bus, dann können die Bewohner dort ihre Sachen packen. Denn die hätten dann nicht nur den Lärm durch drei Bahntrassen (wobei Güterzüge in der Zeit von 23 bis 1 Uhr im 10-Minuten Takt passieren), sondern auch noch den kompletten Durchgangsverkehr. Und das bei Kopfsteinpflaster.
    Dass die Politik das fast unbewohnte Friedrich-Krause-Ufer, das erst teilweise neu asphaltiert wurde, nun endlich mal verbindlich in die Planung integriert, das glaubt hier sowieso keiner mehr. Seit Wochen stehen da schon irgendwo drei Baken auf der Straße, keiner weiß, wozu, aber das Ufer ist seitdem Sackgasse. Dabei wäre das schon vorhandene Krause-Ufer nicht nur die billigste, weil komplett fertig, sondern für alle Beteilgten
    auch die verträglichste Lösung. Das Nordufer dann nur für BVG und Notfallfahrzeuge. Aber die beste und billigste Lösung ist für unsere Stadtplaner nicht akzeptabel. Logisch, die wohnen ja auch woanders.

  14. 14
    vilmoskörte says:

    Das Thema „hohes Verkehrsaufkommen auf der Tegeler Straße“ scheint die Anwohner schon länger zu beschäftigen, wie dieser Artikel beim QM Sparrplatz zeigt. Da scheint seit 2007 nicht viel passiert zu sein oder weiß jemand Gegenteiliges?

    Jedenfalls stellte die SPD-Fraktion Ende 2012 eine Kleine Anfrage dazu in der BVV:

    Wie ist das derzeitige Verkehrsaufkommen in der Tegeler Straße? Gibt es aktuelle Messungen?

    Wie wird sich eine Sperrung der Tegeler Straße auf die Verkehrssituation der umliegenden Straßen auswirken? Besteht bereits ein neues Verkehrskonzept?

  15. 15
    Jürgen says:

    Nachdem bereits am 5. Februar eine Veranstaltung im Nachbarschaftsladen des SprengelHaus (Sprengelstr. 15) stattgefunden hat, bei der die DB Projektbau über ihre Bauvorhaben im Rahmen des S21 Baus informierte, findet am Samstag, 23.2.2013 13 Uhr eine weitere Infoveranstaltung zum Thema statt, bei der zusätzlich zum Vertreter der DB Projektbau auch ein für die Verkehrsplanung zuständiger Mitarbeiter der Senatsverwaltung teilnehmen wird. Nach der großen Besucherresonanz bei der ersten Veranstaltung soll die Veranstaltung am 23.2. voraussichtlich statt erneut im SprengelHaus in der direkt benachbarten Osterkirche, Samoastraße 14 Ecke Sprengelstraße, stattfinden.

  16. 16
    Schultheiss-Adel says:

    Bestands- und Milieuschutz werden auf dem Altar des Bauwahns geopfert.

    Das Ufer-Cafe am Nordufer ist den Planern bei Anfrage unbekannt obwohl die Gaststätte unter verschiedenen Namen bereits seit über 100 Jahren am gleichen Ort existiert.
    Dem Wirt wird durch die langjährigen Baumaßnahmen vor seiner Haustür seine wirtschaftlichen Existenz zerstört werden. Die Belieferung der Gaststätte per LKW mit Fässern u.a. wird nicht mehr möglich sein.

    Trotz nie endendem Schönefelder Flughafen, kaputten S-Bahn-Zügen und Straßendecken in Balkanqualität ist für Prestigeprojekte natürlich Geld vorhanden.

    Bei der Durchführung ist die altangesessene Bevölkerung natürlich im Weg. Ein Bauhindernis, mehr nicht. Was interessiert die Planer das kommende Parkplatzproblem, Lärmproblem, Emissionsproblem. Und das Wäldchen am Mettmannplatz mit Kinderspielplatz braucht sowieso keiner. Sollen die Weddinger Proletenkinder doch in der Wohnung spielen. Grünzeug kann man sich auch in der Glotze angucken.

    Wir werden uns in ein paar Jahren alle als Zwangsumgesiedelte in Hellersdorf oder anderen leerstehenden DDR-Silos wiedersehen weil entweder unsere Mieten unbezahlbar geworden sind oder unsere Häuser zufällig im Weg standen.

    Das kommt davon weil ungefragt die Westortsteile Wedding und Moabit ohne Bevölkerungsbefragung und Abstimmung dem Ostmoloch Mitte zugeschlagen wurden. Nichts wächst zusammen was nicht zusammengehört.

  17. 17
    Franz says:

    Wenn aktuell von einem erhöhten Verkehrsaufkommen im Bereich der Tegler Straße berichtet wird, kann das nur an mangelnden Alternativrouten liegen. Seit Monaten ist das Friedrich-Krause-Ufer/FKU (siehe auch schon Nr. 13) in Richtung Westen gesperrt. Im Normalfall nimmt diese Straße aber den gesamten Verkehr zum Westhafen auf. Darüber hinaus dient das FKU als Zubringer zum Flughafen Tegel, zur Stadtautobahn (über das Nordufer/Sylter Straße) oder zur Charite.

    Wenn bereits 2007 von erhöhtem Verkehr die Rede war, stellt sich die Frage, was einige Anwohner darunter konkret verstehen oder welche Reduzierung sie erwarten. Es wird in einer Großstadt immer einen gewissen Lärm- oder Geräuschpegel geben, das wird sich nie verhindern lassen – auch nicht mit Tempo 30. Alternative: Spielstraße? Ich glaube nicht, wenn ich sehe, wie zahlreiche Autofahrer die Festlegung „Schrittgeschwindigkeit“ interpretieren. Auf der anderen Seite erinnert mich das Ganze eher an die Sankt-Florians-Debatte, die gerne im Zusammenhang mit dem neuen Airport geführt wird. Autofahren und zentral wohnen wollen alle, aber vor meiner Haustür muss es möglichst ruhig sein; sollen sie doch woanders lang fahren … ziemlich komisch.

  18. 18
    Jürgen says:

    Über die Konsequenzen für den Sprengelkiez und die Sorgen der Bewohner insbesondere auch zur künftigen Verkehrsführung aufgrund der Baumaßnahme der S21 berichtet nach 2 Veranstaltungen im Sprengelhaus und der Osterkirche dieser Artikel im „Weddingweiser“.

  19. 19
    Susanne says:

    Große Aufregung heute in der Lehrter Straße – Häuser evakuiert. Bei den Bauarbeiten wurde ein Bombe gefunden, hier geht’s zum Tagesspiegel, zur Berliner Morgenpost und zur Abendschau:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/russische-weltkriegsbombe-in-berlin-sprengsatz-am-hauptbahnhof-ist-entschaerft-sperrungen-im-verkehr-aufgehoben/8012820.html
    http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article114953802/Bombenentschaerfung-laeuft-Landestopp-auf-Flughafen-Tegel.html
    http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.media.!etc!medialib!rbb!rbb!abendschau!abendschau_20130403_bombe.html

  20. 20
    Hans Richter says:

    Na ja, es war nicht aufregend, es war nervend.

  21. 21
    prolet says:

    Wird vielleicht noch nicht einmal die letzte sein … Merke: Auch das haben wir dem Führer zu verdanken (und seiner unermeßlich großen Herde von Schafen, die freudig „Heil“ geblökt haben)!

  22. 22
    Zeitungsleser says:

    Vor paar Tagen im Tagesspiegel, der Bau verzögert sich wegen Problemen im Untergrund:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/baustelle-berlin-neue-s-bahnlinie-zum-hauptbahnhof-kommt-spaeter/9465896.html

    Und die IGEB macht den prima Vorschlag die Verzögerung zu nutzen und gleich den Bahnhof an der Perleberger Brücke mit zu bauen …

  23. 23
    Jürgen says:

    Die Berliner Zeitung berichtet in ihrem Artikel Kleinbahn zum Hauptbahnhof, dass die Deutsche Bahn jetzt erwägt, wegen der mehrjährigen Bauverzögerungen – statt von 2017 ist jetzt von „2019 oder später“ die Rede – des künftigen S-Bahnhofs am Berliner Hauptbahnhof unter der Humboldthafenbrücke zunächst eine provisorische S-Bahn-Station unter der Invalidenstraße zu errichten. Von dieser aus sollen demnach kurze S-Bahnen mit vier Wagen zum Bahnhof Gesundbrunnden pendeln.

    Beim Bau des Berliner Hauptbahnhofs waren Vorsorgebauleistungen für den beabsichtigten S-Bahnhof eingeplant worden. Doch als es drohte, dass der Hauptbahnhof, der sowieso schon eine mehrjähige Bauverzögerung hatte, auch nicht mehr rechtzeitig zur Fußball-WM 2006 fertig zu werden, wurde offenbar nicht nur beim Dach des Hauptbahnhofs gespart, indem es drastisch verkürzt wurde, sondern auch die Vorleistungen für den unterirdischen S-Bahnhof der S21 wurden nicht so umgesetzt, wie geplant. Dies wurde im Februar diesen Jahres bekannt. Verantwortlicher Vorstand der Deutschen Bahn war seinerzeit Hartmut Mehdorn.

    Über Kostensteigerungen aufgrund der Planungsänderungen und Verzögerungen ist bisher noch nichts bekannt geworden

  24. 24
    Susanne Torka says:

    Ein Provisorium für Pendelverkehr soll 20 Millionen Euro kosten, da schlägt die IGEB vor, doch lieber mit der Eröffnung bis 2019/20 zu warten und für die 20 Millionen lieber den Bahnhof Perleberger Brücke zu bauen … mehr im Tagesspiegel:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/s-bahn-berlin-weiterbau-s21-verbindung-zwischen-nordring-und-hauptbahnhof-in-gefahr/9775374.html

  25. 25
    max says:

    Ist bekannt, wann genau die Brücke aufgesetzt wird? Ich würde mir das ja gerne mal ansehen. Sieht man ja nicht alle Tage.

  26. 26
    Jürgen Schwenzel says:

    Ein genauer Zeitpunkt für das Aufsetzen der Stabbogenbrücke auf die Pfeiler oder weiterer Details ist mir nicht bekannt. Das Anheben der Brücke vom Aufbaustandort und Verlagerung näher an das Rampenbauwerk der Perleberger Straße soll aber schon vor der Vollsperrung der Brückenanlage erfolgen.

  27. 27
    Hans Richter says:

    Seit gefühlt 10 Jahren wird an der Umgehungsstraße Nordufer gebaut. Warum geht es da nicht weiter? Ich als Fußgänger empfinde es als sehr lästig, einen großen Umweg machen zu müssen, wenn ich ins Ufer-Cafe gehen will und später wieder weg.

  28. 28
    Jürgen Schwenzel says:

    Bei der öffentlichen Sitzung des Betroffenenrats Lehrter Straße im September 2014, bei der Verantwortliche der DB Projektbau für den S21 Bau zu Gast waren, hieß es, dass der Bau der Verlängerung des Nordufer bis zum Anschluss an die Fennstraße nunmehr in 2015 gebaut werden soll.
    Ich glaube aber nicht, dass es mit der Straße richtig los geht, bevor die S-Bahn-Brücke über den Schifffahrtskanal hinweg bis zum Mettmannplatz zumindest im Rohbau fertig ist.

  29. 29
    M27 Fahrgast says:

    Was denkt sich die BVG nur dabei, den M27 trotz der längst aufgehobenen Sperrung der Perleberger Brücke den langen Umweg fahren zu lassen. Bekommt die BVG zusätzliches Kilometergeld dafür, dass die Fahrgäste so eine unnötige Fahrzeitverlängerung „erfahren“?

  30. 30
    max says:

    Heute Mittag musste ich auch die sinnlose Umleitung trotz bereits wieder geöffneter Brücke fahren. Laut Busfahrerin weil das von oben so angeordnet wurde. Heute Abend ging es dann wieder ohne Probleme mit dem Bus über die Brücke. Ich schätze mal sowas hat ganz triviale versicherungstechnische oder ähnliche Gründe.

  31. 31
    Martin.D says:

    Die Umleitung wird halt von der Bahn bezahlt…, vielleicht läßt sich die BVG so gut bezahlen, daß ein Verzicht zu viel Nichtertrag brächte. Außerdem waren die FahrerInnen schon eingeteilt.

  32. 32
    Zeitungsleser says:

    Die Berliner Morgenpost berichtet wegen der Verzögerungen beim Bau der S-Bahnlinie S21, dass der S-Bahnhof des Hauptbahnhofs komplett neu geplant werden muss, weil „… die vorbereiteten Bauwerke für die geplante S21 nicht den erforderlichen Anforderungen entsprechen„. Die Zeitperspektive für die Fertigestellung scheint weiterhin offen zu sein. Die schon seit Frühjahr 2014 erwogene Überlegung zunächst unterhalb der Invalidenstraße einen provisorischen S-Bahnsteig für einen S21-Pendelverkehr zwischen Hauptbahnhof und dem Nordring zu errichten, sind demnach weiter aktuell.

  33. 33
    Jürgen says:

    Laut Tagesspiegel-Artikel „Kostenexplosion bei S-Bahn – Bund bremst Weiterbau der S 21 in Berlin aus“ soll der Weiterbau an der in Bau befindlichen S-Bahn S21 auf der Kippe stehen. Der Bund als Hauptfinanzier (60% der Kosten) der Baumaßnahme verlange aufgrund der Verteuerungen eine neue Kosten-Nutzen Rechnung. Die Höhe der derzeit geschätzten Verteuerungen gegenüber dem ursprünglichen Gesamtbetrag von 227 Millionen Euro beträgt 90 Millionen Euro. Ein Grund für die Verteuerung – wie schon zuvor bekannt wurde: Die beim Bau des Hauptbahnhofs erbrachten Vorleistungen für den künftigen unterirdischen Halt der S21 im Hauptbahnhof sind unzureichend.
    Im Rahmen der neuen Kosten-Nutzungen soll überlegt werden, einen künftigen S-Bahn-Haltepunkt Perleberger Brücke einzubeziehen.

  34. 34
    max says:

    Ein Artikel ist auch hier zu finden: http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/neue-linie-in-berlin-s-bahn-zum-hauptbahnhof-droht-zu-scheitern,10809298,29774470.html

    Was ich nicht so recht verstehe ist, wieso die entstandenen Zusatzkosten (offenbar fehlerhafte Vorleistungen beim Bau des Hbf) nicht von den für die Fehler Verantwortlichen eingetrieben werden. Entweder waren die Pläne falsch (selbst Schuld) oder jemand hat geschlampt. Dann sollte es ohne Weiteres möglich sein Schadenersatz zu fordern. Warum dann das Projekt als solches in Frage gestellt wird ist mir dabei nicht ersichtlich.

  35. 35

    Nun könnte der S-Bahnhof Perleberger Brücke doch früher kommen, zumindest gibt es Überlegungen dazu beim Senat:
    http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/moabit-ein-neuer-s-bahnhof-fuer-berlin,10809298,30380228.html

  36. 36
    Robert says:

    Mal ehrlich! Was soll das ganze dann!?
    Einen Mini-Bahnhof unterm Hbf. zu bauen, wo nur ein Viertelzug Platz hat?
    Da wäre es sicher billiger gewesen, am S+U WEDDING entweder einen 2. Bahnsteig zu bauen oder den S-Bahnhof Wedding zusätzlich mit Oberleitungen zu elektrifizieren und diese schwarz-roten neuen Regionalbahnen der DB als „S-Bahn mit Oberleitung“ fahren zu lassen auf der Trasse, die es schon gibt.
    Gut! Es gäbe dann keinen Bahnhof Perleberger Brücke, aber man käme vom Hbf. via Wedding nach Gesundbrunnen und darüber hinaus!
    Und wäre es nicht auch günstiger gewesen, die Arm nach Nordwesten zuerst zu bauen?
    Denn man hätte keine Rampe, keine Brücken und das ganze Drumherum bauen müssen, sondern nur Bahngleise, die ab der Perleberger Brücke nach links abbiegend in Richtung Westhafen fahren und den Bhf. Perleberger Brücke, UNTER diese Brücke bauen können?!Zudem ist beim Ringbahnbau ein Tunnelrohbau als Vorleistung mitgebaut worden. Man hätte nur noch die Gleise samt Stromschienen und Stellwerk bauen müssen?!
    Zudem hätte sich mMn der Abzweig nach Westhafen gut als U5-Verlängerung über den Hbf. hinaus angeboten?
    Nur der Bahnsteig hätte parallel zum S-Bahnsteig neu gebaut werden müssen UND man hätte die U5 final an die U9 anbinden können, mit der Endstelle WESTHAFEN?!
    ALSO: linker Ast: U5 nach Westhafen mit Bahnhof Perleberger Brücke, rechter Arm: „Oberleitungs-S-Bahn“ vom Hbf. via Wedding nach Gesundbrunnen auf vorhandener Trasse!
    Wenn ich mich recht erinnere fuhr nach Eröffnung des Hbf. tatsächlich mal so eine kurze Regionalbahn als „S-Bahn“ mit Oberleitungsstrom vom Hbf. nach Gesundbrunnen und zurück. Warum hat man die wieder eingestellt, wenn man jetzt dasselbe mit einem ebenso kurzen(oder noch kürzeren) S-Bahnzügen plant?!
    Ich versteh s nich!Sorry!

  37. 37
    Jürgen Schwenzel says:

    Ein neuer Artikel vom 5.8.15 in der Berliner Morgenpost und die dem zugrunde liegende Antwort vom 23.7.15 auf eine schriftliche Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus sind im Nachtrag des Artikels verlinkt.

  38. 38
  39. 39
    Andreas Szagun says:

    zu 38:
    Schade, daß die verantwortlichen Planer offenbar Probleme mit dem Lesen einer Baugrundkarte hatten (oder auch mit dem Lesen historischer Karten); der Stararchitekt von Adolf, dem Reinrassigen, wollte dort aufgrund des miesen Baugrundes ein riesengroßes Wasserbecken anlegen lassen, die Protzbauten der verschiedensten Nazidienststellen hätten sich dann darin spiegeln sollen.

    Die Schweizer haben übrigens ihren neuen Gotthardbasistunnel unterm mächtigen Gotthardmassiv trotz einiger Havarien absolut pünktlich fertiggestellt und amüsieren sich anläßlich der am 1. Juni stattfindenden Eröffnung, daß die DB die nördliche und oberirdische(!) Zulaufstrecke bis Basel nicht termingerecht fertiggestellt (Ausbau der bestehenden Strecke wohlgemerkt!) bekommen hat …

  40. 40
    max says:

    Jetzt muss ein neuer U-Bahn Eingang wieder abgerissen werden, weil sonst nicht weitergebaut werden kann. http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/chaos-am-hauptbahnhof-ein-u-bahn-eingang-muss-wieder-abgerissen-werden-24303926

    Als Eröffnungstermin für die S21 wird jetzt 2020 genannt.

  41. 41
    H. E. says:

    Zu 40:
    Ein U-Bahn-Eingang? Das ist doch nun wirklich ein Peanut!
    Meines Erachtens müßte in Berlin viel mehr abgerissen werden – und zwar viele komplette Neubauten, die das Bezirksamt Mitte oder SenStadtUm oder die Bundesregierung zu verantworten haben.

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