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Kiezmutter im Mitte Museum

gruppe-hvs-250Melanie, Kübra, Nadja, Olek, Stefanie und Sascha laden zur Ausstellungseröffnung ein. Sie haben gemeinsam mit Philipp, Mariana und Özge, alle aus einer 9. und 10. Klasse der Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule im zu Ende gehenden Schuljahr an einem Projekt von Kultur bewegt e.V. teilgenommen (Foto von links nach rechts: Melanie, Nadja, Philipp, Kübra, Özge, Mariana, Olek). Unter dem Thema „Helden“ haben sie sich mit Klara Franke, der Kiezmutter der Lehrter Straße, beschäftigt. Eine Heldin? Klara Franke hat für die Lehrter Straße viel erreicht, unermüdlich gegen die Schließung des Krankenhauses Moabit gekämpft, einen Kinderspielplatz erstritten, das Bundesverdienstkreuz erhalten, „mit Jugendlichen gechillt“ – wie die Überschrift einer der vier von den SchülerInnen erarbeiteten Ausstellungstafeln heißt – und vieles mehr.

Die Jugendlichen haben Interviews mit Passanten in Moabit geführt, was für sie Vorbilder und Helden bedeuten. Sie haben die Orte des Wirkens von Klara Franke besucht und selbst 14 Jahre nach ihrem Tod noch viele Menschen getroffen, die sich an sie erinnern und für die Klara Franke ein Vorbild geworden ist. Sie haben Interviews geführt mit Ingrid Thorius, der Oberschwester im Krankenhaus Moabit und Tochter Klaras, und mit Dogan Kahriman, dem Inhaber der Pizzeria Mediterraneo in der Lehrter Straße –  der Pizzeria, in der Klara Franke 1995 gestorben ist. Sie haben mit einigen Preisträgerinnen des Klara-Franke-Preises gesprochen, der in unregelmäßigem Abstand für ehrenamtliches Engagement in Moabit ausgelobt wird.

einladung-klara-vorn-250Die SchülerInnen haben vier phantasievoll gestaltete Ausstellungstafeln angefertigt und einen Film gedreht. Die Ausstellung wird am Freitag, 10. Juli um 17 Uhr im Mitte Museum in der Pankstraße 47 eröffnet, wobei auch der Film gezeigt wird, und ist dort bis zum 27. September 2009 zu sehen.

Nachtrag: Die Schülerinnen erklärten, dass sie bei ihren Interviews, die sie zur Vorbereitung der Ausstellung geführt hatten, viele Menschen trafen, die Klara Franke kannten und von ihr berichteten, wie oben beschrieben. Doch bei den Aufnahmen für den Film ein halbes Jahr später waren sie sehr erschüttert auf der Straße bei Passanten fast niemanden mehr zu finden, der Klara Franke gekannt hat.

Hier kann man den Film, den die SchülerInnen gemacht haben, ansehen.

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