So können Sie mitmachen!

Wer engagiert sich mit uns für einen neuen Zebrastreifen?

Einen sicheren Schulweg fordert Harry Hensler, Anwohner aus der Erasmusstraße in Moabit, nicht nur für seine Tochter sondern auch für die anderen Kinder, die im Einzugsgebiet der Miriam-Makeba-Grundschule wohnen und täglich Umwege über die Turm- und andere Straßen laufen müssen um nach Hause zu kommen. Beussel1_FGUE-250

Denn im Bereich der Zwinglistraße/Beusselstraße/Erasmusstraße fehlt ein Fußgängerüberweg (FGÜ), umgangssprachlich Zebrastreifen. Die Anwohner des betroffenen Gebietes fordern schon lange eine solche Lösung, denn es muss ja nicht erst was passieren, damit etwas passiert. Auch der Schulhort Mullewapp e.V., von dem Kinder die Beusselstraße aus der Zwinglistraße kommend queren müssen, begrüßt einen gesicherten Überweg an dieser Stelle außerordentlich.

In der Gotzkowskystraße/Zwinglistraße funktioniert es einwandfrei mit dem Fußgängerüberwege (FGÜ) und warum nicht auch auf unserer Seite?  Wir werden uns jetzt die Unterstützung holen, die wir brauchen um das Projekt voranzutreiben, und würden uns freuen wenn aus der Bevölkerung Mitarbeit angeboten wird.

Wir werden mit einer Unterschriftensammlung vor Ort beginnen um die Notwendigkeit des Fußgängerüberwegs (FGÜ) gemeinsam mit den Anwohnern aufzuzeigen. Wenn Sie das gleiche oder ein ähnlich geartetes Problem in Ihrem Wohnumfeld haben, dann melden Sie sich bitte bei uns.

Kontakt: Harry Hensler, Erasmus Straße 6, 10553 Berlin, 030/34096974, 015204006650, mail
Weitere Infos zu diesem Projekt im Piraten-Wiki und der Flyer der Senatsverwaltung „Sicher über die Straße

Nachtrag:
Mittlerweile liegen Unterschriftenlisten in 40 Geschäften aus (Hinweis dazu), die Einzugsbereiche für Grundschulen sind als Grafik und als Straßenliste sowie die Unfallstatistik auf der Webseite dokumentiert.

Hier geht es direkt zur neuen Webseite, es ist ein weiteres Projekt hinzugekommen: Spielplatz Zwinglistraße.
Hier geht es zum Initiator.

Artikel in der Berliner Woche.

Aber so wie an der Perleberger/Lübecker Straße sollte der Zebrastreifen nicht gebaut werden (Grüße aus Schilda).

Ein erster Erfolg für die Initiative! Es konnte geklärt werden, dass zwei Zebrastreifen, einer an der Zwinglistraße und einer an der Erasmusstraße zur Schulwegsicherung aus Fördermitteln des Aktiven Zentrums (AZ) Turmstraße gebaut werden können. Aber der Weg zur Umsetzung ist noch nicht geklärt, ob Gelder verschoben werden können oder ob das Projekt 2014 neu beantragt werden muss. Information aus der Bezirksamtssitzung vom 7.1.2014.

Mittlerweile ist es Januar 2016 – es ist noch nichts passiert!
Hier die Bezirksamtsvorlage zum Thema vom 5.1.16. Darin heißt es: für die Beusselstraße ist die Senatsverwaltung zuständig und es könnte ja sein, dass nach der Schließung von Tegel die Verkehrsströme sich ändern, also darf vorher nichts gebaut werden, weil dann vielleicht umfassendere Maßnahmen nötig sind. Also bis dahin sind die selben Kinder nicht mehr auf diesem Schulweg!
Dazu ein Artikel in der Berliner Woche.

12 Kommentare auf "Wer engagiert sich mit uns für einen neuen Zebrastreifen?"

  1. 1
    H. E. says:

    Ich fürchte, diese Bemühungen werden umsonst sein, da die Umgehungsstraße im Laufe des Winters fertig gestellt werden soll und dann der Durchgangsverkehr von der Siemensstraße auf die Umgehungsstraße verlegt wird. Es gibt auch Pläne, danach die Siemensstraße zu verändern, insbesondere den Bereich vor dem Stadtgarten aufzupflastern und damit eine Art Überweg zu schaffen.

    Deswegen dürfte die Stadt wohl kaum noch das Geld für einen Zebrastreifen ausgeben wollen, zumal es ja dringend beim BER und allen sonst noch viel teurer werdenden öffentlichen Bauvorhaben und bei SPD-Wowereits Bücherpyramide (Zitat) auf dem Tempelhofer Feld gebraucht wird.

  2. 2
    Kai says:

    Dir ist aber schon klar, dass die Siemensstrasse 1 Km von der betreffenden Stelle der Beusselstrasse entfernt ist und den Verkehr nach Osten abfliessen lässt, währen es hier in Richtung Süden geht? Die Entlastung der Siemensstrasse hat auf dem Verkehr der Beusselstrasse auf der Höhe der Zwinglistrasse meiner Meinung absolut nach keinen Einfluss!

    Ein Zebrastreifen wäre toll. Es wäre aber auch schon viel erreicht, wenn im Bereich der Beusselstrasse regelmässiger geblitzt würde. 30 fährt dort nämlich niemand. Im Gegenteil! Abends liefern sich nette Mitbürger mit aufheulenden Motoren in dieser Gegend regelmässig auch gerne mal ein Autorennen…

  3. 3
    H. E. says:

    In der Eile habe ich das Thema mit dem Artikel „Bürgergarten – jetzt geht es los“ in Verbindung gebracht und doch tatsächlich übersehen, dass es hier um eine ganz andere Gegend geht.

    Den Wunsch nach einem Zebrastreifen in der Beusselstraße Ecke Zwingli- und Erasmusstr. kann ich nur voll unterstützen.

  4. 4
    alter Fan von Zetrastreifen says:

    In der Lübecker Straße wurde – auch zur Schulwegsicherung – vor einiger Zeit ein neuer Zebrastreifen angelegt. Leider nicht so, dass er gut funktioniert, was nicht nur der Fehler der Planer, sondern auch rücksichtslos parkender Autofahrer ist. Lest den Beitrag im Vilmoskörte-Blog imit vielen interessanten Informationen über Zebrastreifen in Berlin:
    http://vilmoskoerte.wordpress.com/2013/08/04/gruesse-aus-schilda/

  5. 5
    max says:

    Geht zwar nicht um einen Zebrastreifen, aber der Radweg von der Perleberger Brücke kommend ist auch so ein ähnlicher Fall. Ich habe mich schon immer gefragt, wann es da zum ersten schweren Unfall kommt, da man als Fahrradfahrer dort von Rechtsabbiegern wegen fehlendem Schulterblick oft übersehen wird.
    Nun ist es soweit: http://www.berliner-zeitung.de/polizei/unfall-in-moabit-lkw-ueberrollt-radfahrerin,10809296,23938152.html

    Der Radweg gehört hier meiner Meinung nach rechts neben die Abbiegerspur und nicht direkt über die Kreuzung gelegt. Ich frage mich manchmal, ob die Planer je selbst auf einem Rad gesessen haben, die sowas entwerfen.

  6. 6
    Susanne Torka says:

    Das ist ein schlimmer Unfall.
    Aber ich finde nicht, dass der Grund dafür der falsch geplante Fahrradweg ist. Denn die Geradeausspur links neben den Rechtsabbiegern ist doch eigentlich sicherer, als die Geradeausspur rechts neben der Abbiegespur anzuordnen, da die Abbieger dann oft nicht schauen. Ich fühle mich auf diesen Mittelradwegen sicherer, weil ich besser gesehen werde. Gerade auch am Ende der Turmstraße. Da kann ich nicht verstehen, dass immer noch Fahrradfahrer die geradeaus fahren wollen, sich rechts einordnen. Allerdings ist die Fahrradspur an der Perleberger / Lehrter Straße problematisch, wenn Autos und Radfahrer gemeinsam links aus der Lehrter Straße in die Perleberger Straße abbiegen. Da achten dann einige nicht richtig auf den Radweg.

  7. 7
    max says:

    „Denn die Geradeausspur links neben den Rechtsabbiegern ist doch eigentlich sicherer, als die Geradeausspur rechts neben der Abbiegespur anzuordnen, da die Abbieger dann oft nicht schauen.“

    Das Problem mit den rechtsabbiegenden Autofahrern wurde nur auf die Ampel davor verlagert. Da stehen die Abbieger dann nämlich noch links vom Rad und müssen innerhalb kürzester Zeit nach rechts rüber. Da ein Rad schneller Anfährt (oder zumindest genauso schnell) wie ein Auto bleibt dem Autofahrer hier eigentlich nur die Möglichkeit entweder schnell loszubrausen um vor dem Radfahrer noch schnell nach rechts auf die Abbiegerspur zu kommen oder aber zu warten, den Radfahrer vorbei zu lassen und sich von allen anderen Anhupen zu lassen. Dazu kommt noch, dass man als Radfahrer beim losfahren quasi für den Autofahrer unberechenbar ist, da man drei Alternativen hat: geradeaus fahren, rechts abbiegen oder links abbiegen. Da man als Radfahrer nur schwerlich gleichzitig anfahren kann und den Arm raushalten ist oft nicht zu erkennen, wer eigentlich wohin will.

    Überhaupt ist dieses Kreuzungsungetüm ziemlich unübersichtlich. Man hätte besser eine richtige Kreuzung draus gemacht, also die Lehrter quasi direkt über die Perleberger verlängert. Wäre sicher auch kostengünstiger geworden, da man einiges an Ampeln eigespart hätte…

  8. 8
    Mignon Gräsle says:

    Ich war an der Stelle, die Zeichnungen von der Polizei sind noch zu sehen – Autofahrer, die vom Wedding über die Brücke, oder von der Lehrter Straße aus kommend, in die Ellen Epstein Straße rechts einbiegen wollen, müssen, wohlbemerkt müssen, zwei Fahrradspuren überqueren – wirklich nur eine Frage der Zeit, bis ein Fahrradfahrer/in drunter lag !!!
    Ein sicherer Fahrradweg weiter rechts ??? – geht nicht, weil die Hausecke von „My Place“ ganz nah an die Brücke, bzw. Perleberger Straße gebaut wurde – Profit Profit – wer das zugelassen hat…

  9. 9
    Susanne Torka says:

    Ein erster Erfolg für die Initiative: die Zebrastreifen können aus AZ-Mitteln gebaut werden, aber wann ist noch nicht klar (siehe Nachtrag) und Link zum Bezirksamtsbeschluss:
    http://www.berlin.de/imperia/md/content/bamitte/ba_beschluesse/718_2014_bav_zu_ds_1091_ivschulwegsicherung_az_mittel_zb.pdf?download.html

  10. 10
    BVV-Beobachter says:

    Die Mühlen der Verwaltung: sie mahlen und mahlen oder ist etwa der Wind ausgeblieben?
    Hier die Bezirksamtsvorlage zu den Zebrastreifen über die Beusselstraße – …. geht alles nicht so schnell, weil vielleicht müsste ja viel mehr gemacht werden, wenn erstmal Tegel geschlossen ist …..
    Wahnsinn!!
    http://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksamt/beschluesse-des-bezirksamts/2016/1414_2016_bav_zu_ds_1091_iv_schulwegsicherung_az_mitte.pdf

  11. 11
    Susanne Torka says:

    morgen hier eine Demo für sichere Schulwege
    https://www.facebook.com/events/339042476512589/

  12. 12
    Netzgucker says:

    200 Kinder, Eltern, Erzieher, Lehrer, Anwohner sperren die Beusselstraße:
    http://engagement-berlin.de/strassensperre-fuer-einen-guten-zweck-wir-wollen-einen-zebrastreifen/

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