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Das Hansa-Viertel feiert Geburtstag

„Jung geblieben“ sieht es aus, das Hansa-Viertel in Tiergarten. Dabei feiert es gerade seinen 50. Geburtstag und erinnert daran, dass die Gegend rund um den Hansaplatz mal völlig anderes aussah, als heute. Nicht nur, dass früher sechs Straßen auf den eigentlichen Platz führten, um den die Autos und Kutschen im Kreis herumfahren mussten. Hochherrschaftliche Häuser zogen sich in der Altonaer Straße Richtung Großem Stern hin, auch in den Nebenstraßen war eher „besseres Wohnen“ üblich. Wer einen Eindruck vom Leben im alten Hansa-Viertel bis in die 40er Jahre hinein haben möchte, muss in die nahe Claudiusstraße und das Holsteiner Ufer, zwischen S-Bahnhof Bellevue und Spree gehen. Dort steht der letzte Rest des nördlichen Hansa-Viertels.
Das neue präsentiert sich mit veränderter Straßenführung. Als die Häuser Mitte der 50er Jahre gebaut wurden, waren sie eine Sensation, hell, modern, mit Bädern, Zentralheizung, Fahrstühlen und Müllschluckern, dazwischen Rasen und Park. Doch das eigentliche Besondere war, das jedes dieser Gebäude von einem anderen Architekten gebaut wurde, die Hochhäuser von Bartningallee bis zur „Giraffe“, das Eternit-Haus bis zum Schwedenhaus. Max Taut, Schwippert, Eiermann, Leute wie Walter Gropius zeigten hier – wie er selbst sagte – eine neue Form menschlichen Wohnens. Gleichzeitig war der Bau auch Teil des Kalten Kriegs, das neue Hansa-Viertel entstand als Gegenstück der Ost-Berliner Stalinallee. Anders als Großsiedlungen, die teilweise erst 20 Jahre später entstanden, hat dieses Viertel seinen Anspruch als menschlicher Wohnort nie verloren.
Jetzt im Mai 2007 wird auf vielfältige Weise gratuliert. Neben einem Straßenfest und mehreren Veranstaltungen hat die BVG den gesamten U-Bahnhof Hansaplatz dem Viertel gewidmet. Von oben bis unten sind Fotografien vom alten und neuen Hansa-Viertel zu sehen. Die großen Plakatwände hinter den Gleisen zeigen Szenen aus der Zeit des Ausbaus. Auf dem Bahnsteig selbst sind überall Infotafeln zu sehen, in denen die Geschichte des alten Viertels, des Neuaufbaus und der heutigen Zeit erklärt ist.
Und es gibt die Ausstellung „Das alte Hansa-Viertel“. Bis 30. Juni sowie wieder vom 1. September in der Kaiser-Friedrich-Gedächtnis-Kirche in der Händelallee, dazwischen im Juli und August in der Hansa-Bibliothek am südlichen Ausgang des U-Bahnhofs. Wer mehr über die Geschichte, die Häuser und Architekten erfahren möchte, sollte die Website des Bürgervereins besuchen.

34 Kommentare auf "Das Hansa-Viertel feiert Geburtstag"

  1. 1
    Susanne Torka says:

    Super kurz zusammengefasst dieser Artikel!
    Ich war bei der Ausstellungseröffnung über „das alte Hansaviertel“. Sehr interessant was Bertram Janiszewski (Autor des Buches über das Alte Hansaviertel von 2001) dort sagte. Als er in Archiven Bilder und Infos über das alte Hansaviertel suchte, waren viele vollkommen verunsichert und meinten „so alt ist das Hansaviertel doch noch nicht!“ Sie hatten das im Krieg zerstörte Viertel völlig aus ihrem Gedächtnis gestrichen und kannten nur die Moderne. Warum wohl?

  2. 2
    Zittyleser says:

    Zwar schon vom letzten Monat, aber in der Zitty ist ein wunderschöner Artikel über das Hansaviertel in der Reihe Mein Kiez erschienen, mit super Fotos von Christoph Eckelt, der auch für die ecke turmstraße fotografiert:
    http://www.zitty.de/mein-kiez-hansaviertel.html

  3. 3
    Zeitungsleser says:

    Der Artikel ist zwar schon von Mitte Dezember, aber ich habe gehört, dass die Essensausgabe jetzt tatsächlich verboten wurde – das finde ich empörend:
    http://www.bmgev.de/mieterecho/mieterecho-online/obdachlose-hansaplatz.html

  4. 4
  5. 5
  6. 6
    Zeitungsleser says:

    Hier wird der Ortsteil Hansaviertel zwar einfach dem Ortsteil Moabit zugeschlagen, und neue Eigentumswohnungsbesitzer, die Häuser sind ja schon lange in Eigentumswohnungen umgewandelt:
    https://www.taz.de/Streit-um-Essensausgabe-fuer-Obdachlose/!5371800/

  7. 7
  8. 8
  9. 9
  10. 10
  11. 11
    Susanne says:

    14. Juni – eine Gelegenheit mit Thomas Isenberg über sein Vorgehen gegen Obdachlose am Hansaplatz zu sprechen:
    http://moabit.net/10345
    http://thomas-isenberg.info/2017/05/16/stadtteiltag-tiergarten-am-14-juni-2017/

  12. 12
  13. 13
    Auf Facebook says:

    http://m.tagesspiegel.de/berlin/drogen-muell-prostitution-der-tiergarten-wird-zur-rechtsfreien-zone/20424562.html

    Dieter Puhl zum Umgang des Bezirksbürgermeisters mit Obdachlosen:

    Auch wir in der Bahnhofsmission Berlin Zoologischer Garten benötigen häufig Hilfe und Beistand der Polizei und hatten vor Wochen sogar kurzfristig Angebote reduziert, kommen aber zu anderen Ergebnissen.
    Wir fordern keine drastischen Maßnahmen gegen obdachlose Menschen, sondern wünschen drastische Hilfen für sie.
    Und wir mahnen ja seit Jahren, die Hilfen sollten erweitert werden, ganzjährige Notübernachtungsplätze würden den betroffenen, obdachlosen Menschen helfen, aber auch die Gemeinwesen entlasten. 2000 Plätze wären besser als 1000.
    Und einige der beschriebenen Menschen, wir kennen sie ja gut, sind einfach krank, die Seelen klappern laut. Es fehlen Fachärzte. Es ist manchmal schon eine Sauerei, sie so allein zu lassen. Natürlich sind Polizei und Ordnungsämter hier überfordert, vom Wesen her ja aber gar nicht zuständig.
    Es fehlen zusätzliche 25 Millionen Euro jährlich für solide Hilfen.
    Campen im Tiergarten ist ja nicht Ausdruck von Freiheit, sondern Synonym von persönlichen Überforderungen und Hilflosigkeit.
    Danke aber, einige Diskussionen müssen geführt werden, sind lange überfällig.
    Sie dürfen durchaus kontrovers sein.

  14. 14
  15. 15
    Aus der Morgenpost says:

    So sieht Monika Hermann die Position ihres Bürgermeisterkollegen v. Dassel:

    „Herr von Dassel zeichnet sich zum zweiten Mal dadurch aus, dass er ein Problem am liebsten weghaben will, indem er es aus dem öffentlichen Straßenbild entfernt“, sagte Herrmann. Von Dassel fordert seit Längerem, Prostitution in der Innenstadt nicht mehr zu erlauben.“

    https://www.morgenpost.de/berlin/article212175233/Weitere-Bezirke-fordern-Massnahmen-gegen-Verwahrlosung.html

  16. 16
    BVV-Beobachter says:

    Anscheinend fühlt sich der Bezirksbürgermeister nicht richtig verstanden, seine Pressemitteilung:
    http://www.berlin.de/ba-mitte/aktuelles/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.637808.php

  17. 17
    heute mal BZ-Fan says:

    http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/wir-leben-dort-wo-es-so-gefaehrlich-sein-soll

    „Wir leben dort, wo es so gefährlich sein soll“ titelt die BZ und schaut hin. Hin schauen – das ist auch Mittes Bürgermeister von Dassel zu wünschen. Hin schauen ist die Grundlage guter Politik. Probleme ernst nehmen, die der Obdachlosen, der Anwohner und der sonstigen Nutzer des Tiergarten und des Hansa-Viertels. Lösungen suchen, eingestehen, wo auch Ratlosigkeit besteht.

    Populismen, wie von Dassels völlig unrealistische Forderung, EU-Bürger abzuschieben, sind das Gegenteil. Keine Problemlösung, kein ernst nehmen. Gute Politik auf dem Feld der Taktik aufopfern. Kräftige Aussagen dann wieder relativierend zurücknehmen, Populismus eben. Herr von Dassel, möglicherweise auch Thomas Isenberg (ich kann das nicht so recht beurteilen), mögen bitte an Lösungen arbeiten und Menschen ernst nehmen.

    Wie wäre es eigentlich, wenn sich die Redaktion von moabitonline.de mal inhaltlich ernsthaft mit der Obdachlosigkeit und ihren Folgen im Bezirk mit einem eigenen Artikel und einem Interview mit dem Bezirksbürgermeister auseinandersetzt?

    … was mir bei der BZ übrigens noch aufgefallen ist, ist eine gute Themenseite zum Thema Obdachlosigkeit: http://www.bz-berlin.de/thema/obdachlose … man muss ja nicht gleich BZ-Fan werden.

    Herzliche Grüße, Thomas Koch

  18. 18
    Andreas Szagun says:

    zu 17:
    Dann fragen wir doch einmal zurück:
    1) Wer hat den landeseigenen Wohnungsbestand, mit dem man „regulierend in den Wohnungsmarkt eingreifen kann“, denn verhökert, um den Haushalt eines jahrelang auf Prassen angelegten Landes zu sanieren? Wer fordert, daß bundeseigene Wohnungen meistbietend verhökert werden sollen?
    2) Wer hat es denn zugelassen, daß das Mietrecht immer mehr zuungunsten preiswerter Mieten verändert worden ist, wer hat zugelassen, daß sich unter dem Deckmäntelchen der Ökologie die Lobbyisten der Baustoffindustrie mit ihren Forderungen nach umlegbaren energetischen Sanierungen durchgesetzt haben, deren tatsächlicher auf das einzelne Haus bezogener Nutzen noch nicht einmal nachgewiesen werden muß?
    3) Wer hat denn verhindert bzw. verhindert bis heute, daß neue Wohnungsbaugebiete erschlossen werden können (Stichworte „100% Tempelhofer Feld“, „Elisabethaue“, „Jugendverkehrsschulgelände“, „Flughafen Tegel“ usw.)?
    4) Ganz allgemein: Wer hat denn zugelassen, daß Wohnraum eine frei handelbare Ware am Markt sein darf? Wer hat denn zugelassen, daß ehemalige Sozialwohnungen jetzt meistbietend verhökert werden dürfen? Und wer wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die eher zahnlosen Papiertiger „Milieuschutz“, „Mietpreisbremse“und „Zweckentfremdungsverbot“?
    5) Wer hat denn die ganzen „Hartz-IV“-Gesetze erlassen, die Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, in die absolute Armurt stoßen können, wenn nur irgendeine Kleinigkeit schief läuft?
    6) Wer hat denn die tollen Zeitarbeitslösungen geschaffen, die den darin gefangenen Menschen jedwede Zukunftsplanung (und damit auch Familienplanung!) unmöglich machen, aber ein „Jobwunder“ (bezüglich der Statistik wohlgemerkt) geschaffen haben?
    7) Wer hat denn einerseits das Renteneintrittsalter hochgesetzt, obwohl andererseits seit langem bekannt ist, daß gerade Ältere bevorzugt aus dem Arbeitsmarkt gekickt werden?
    8) Wer verhindert denn, daß für gute Arbeit auch gutes Geld gezahlt wird? Warum wollen z.B. polnische Erntehelfer lieber in Irland als in Deutschland arbeiten?
    9) Wer geht denn da einer Zeitung auf den Leim, die gleich nach der Bundestagswahl mit ihren „Ist ihm/ihr egal“-Schlagzeilen offenbar Stimmung gegen die derzeitige Berliner Koalition betreibten will? Man muß sich doch gerade bei dieser Zeitung fragen, was die bezwecken, wenn die sich auf einmal für Menschen interessieren, die sie in anderen Zusammenhängen – wenn es denn paßt – eher herabwürdigen würden (hatten Sie nie Wallraffs Buch über die BILD gelesen?). So sehr ich den dort dargestellten Menschen ein besseres Leben gönne, so sehr merke ich auch, daß sie von dieser Zeitung nur benutzt werden! Und es ist genau diese Zeitung, die vor der Wahl Stimmung für den Weiterbetrieb von Tegel gemacht hat – auch eine Fläche, auf der man dringend benötigte Wohnungen bauen könnte!

    Dabei wird in dieser Zeitung genau das Thema ausgeblendet, das – allerdings auch nur teilweise – problematisch ist, nämlich das Thema von EU-Arbeitsimmigranten. Wie sind doch bei uns vor etwa drei Jahrzehnten die Kämpfe der Solidarnosz bejubelt worden – weil es gegen die Kommunisten ging (so man die damaligen noch als solche bezeichnen mag). Und heute, bei einer nationalistisch-kapitalistischen polnischen Regierung, die z.B. ein noch regideres Verdrängungsmietrecht durchsetzt als bei uns (siehe Mieterecho!), finden wir es „toll“, wenn z.B. gut ausgebildete Lehrer bei uns Flaschen sammeln, weil das mehr Geld einbringt als ein fester Lehrerarbeitsplatz in der Heimat.

    10) Eine letzte Frage: Wer hat es denn zugelassen bzw. befördert, daß „unser“ Europa eher ein Europa der Konzerne und des freien Handels ist, bei dem europaweit der Billigste (ergo der mitden niedrigsten Lebenshaltungskosten und Löhnen) zum Zuge kommen soll, als ein Europa der Menschen, die alle zusammen menschenwürdig leben können? Bitte auch einmal die (Jugend-)Arbeitslosenzahlen in anderen EU-Ländern ansehen!

    Ihr Kommentarmanöver, Herr Koch, ist genauso durchschaubar wie diejenigen der BZ und des Herren von Dassel – obwohl eine sachliche Diskussion über das Thema und eine Lösung mehr als überfällig sind. Es wird wohl gar nicht mehr so lange dauern, bis jede Partei bei uns ihren „Trump“ als Kandidaten hat!

  19. 19
    H. E. says:

    Zu 18:
    Dass die Initiative und so deutliche Ansage von Herrn von Dassel bei der SPD und sogar bei Leuten der eigenen Grün-Fraktion nicht auf Gegenliebe stoßen würde, war ja zu erwarten. Klare Worte in der Politik, wo gibt’s denn sowas ?
    Gerade deswegen Dank an Herrn von Dassel und auch Dank an Andreas Szagun für seinen richtig guten Kommentar !

  20. 20
    Moabit Hilft auf Facebook says:

    Grüne Politik der sozialen Verdrängung und Ausgrenzung im Bezirk Berlin-Mitte

    Eine abwertende Rhetorik, die Alkoholkranke als Trinker und Drogenabhängige als Junkies bezeichnet, ist für den Bürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel, ehemaliger Stadtrat für Soziales und Bürgerdienst, anscheinend akzeptabel.

    Seit Jahren campieren im Tiergarten immer wieder kleinere und größere Gruppen. Obdachlose sind keine homogene Masse, sondern sehr unterschiedliche Gruppen mit einem unterschiedlichen Bedarf an Unterstützung . Der Bezirksbürgermeister will nun Teile des Tiergartens stärker überwachen und auch räumen lassen.

    Stephan von Dassel weiß spätestens seit Januar 2016, dass Räumungen Probleme lediglich verlagern, aber nicht lösen. Damals hatten sich mittellose Menschen hilfesuchend an die Politik und die Öffentlichkeit gewandt und landeten durch Räumungen in der Obdachlosigkeit.

    Heute lesen wir markige Sprüche wie Forderungen nach Ausweisung oder Räumung. So wenig dies hilft, so wenig sind diese Forderungen eines Grünenpolitikers würdig. Denn: Ein Bild in der Öffentlichkeit zu schaffen, dass Ausländer oder Alkoholkranke das Hauptproblem seien, ist sowohl Polemik als auch eine Verschleierung der Tatsachen.
    Wohnungslose Menschen aufzufordern, ihre Obdachlosigkeit zu beenden, den Tiergarten zu verlassen, muss für den Senat bedeuten, Kapazität an Unterkünften zu schaffen. Wir alle wissen, Wohnraum reicht auf Landesebene nicht aus. Es fehlt sowohl an betreuten gemeinschaftlichen Unterkünften als auch an sozialem Wohnraum. Hinzu kommt, dass der dramatische Anstieg der Mietpreise die Obdachlosenzahl erhöht.

    Darüber hinaus ist bekannt, dass Eingliederung intensive Betreuung bedeutet, eine bloße Unterkunft reicht nicht. Studien beweisen: Obdachlose, die schnell wieder eine Wohnung bekommen und im Alltag unterstützt werden (z.B. Substitution, Hilfe bei Leistungsbezug etc.), finden ihren Weg in die Gesellschaft besser zurück als die, die erst jahrelang in Wohnheimen gelebt haben und beweisen mussten, dass sie wohnfähig sind. „Housing First“ heißt der Ansatz, der Menschen, die auf der Straße leben, ohne Umwege ein eigenes Heim gibt.

    Seit vielen Jahren warnen „Die soziale Wohnhilfe Mitte“ und die „Obdachlosenhilfe“ vor dem Anstieg der Obdachlosenzahl. Heute schätzt man die Zahl der Wohnungslosen auf bis zu 10.000 Menschen, Wohlfahrtsverbände sprechen sogar von ca. 25.000 Menschen.
    Und seit vielen Jahren wird die Problematik von der Politik vernachlässigt.

    Im Grundsatzprogramm von Bündnis90/DIE GRÜNEN steht, dass „die Bürgerinnen und Bürger für die Bewältigung schwieriger Lebenslagen eine verlässliche soziale Sicherung und Vernetzungen benötigen, um ihr eigenes Schicksal in die Hand nehmen zu können. Nicht die entmündigende Fürsorge für Andere ist das Kernstück bündnisgrüner Sozialpolitik, sondern die Schaffung einer sozialpolitischen Infrastruktur, die zu einer selbstbestimmten Entwicklung aller Menschen ermutigt und solidarisches Handeln fördert.“

    Dazu gehört, dass auch Behinderte oder psychisch Kranke einen gesetzlichen Anspruch auf Fürsorge durch zuständige Kommunalregierungen haben.
    Qualifizierte Organisationen sind versiert im Umgang mit Gruppen von Obdachlosen und fähig, diese Menschen mit besonderen Bedarfen unterzubringen. Es ist zwingend, dass auch der Grünenpolitiker von Dassel diese Organisationen anerkennt und stärkt, sowohl mit Personal als auch benötigter Ausstattung. Ebenso gehört dazu, diese in Arbeitsgruppen, die vom Bezirk eingesetzt werden, einzubeziehen.

    Leider scheint es so, dass eine Rot-Rot-Grüne Regierung keine sozialere Stadtpolitik bedeutet.

    Wir fordern Stephan von Dassel auf, sich zum Grundsatzprogramm von Bündnis 90/DIE GRÜNEN zu bekennen und sich verantwortlich einer Politik der Ursachenlösung zuzuwenden statt auf den Populistenzug aufzuspringen.

  21. 21
    Thoma Koch says:

    Den vorstehenden Kommentar mit der auf Facebook eingestellten Position von „Moabit hilft“ habe ich hierher kopiert.

    Einiges finde ich doch etwas überspitzt und in der Auseinandersetzung zu persönlich angelegt, wie bspw. die Kritik an den Begriffen „Trinker“ und „Junkies“. So sollte man auch mit Herrn v. Dassel nicht umgehen. Sonst zeigt „Moabit hilft“ auf, was bei der Bewältigung der derzeit konkret im Tiergarten auftretenden Obdachlosigkeit konkret helfen kann und warum Herr von Dassel mit seinem Populismus die Probleme nicht löst.

    … schade finde ich, dass hier bei Moabit Online augenscheinlich keine inhaltliche Diskussion zum Thema mehr möglich ist. Sorry Andreas Szagun, die Not osteuropäischer Obdachloser mit einer gescheiterten Erwerbsbiografie, Suchtabhängigkeiten, massiver sozialer Ausgrenzung im Herkunftsland, hat nichts mit der Jugendverkehrsschule zu tun; noch nicht mal mit Hartz IV, obwohl das näherliegend ist. Die böse westlich kapitalische Solidarno?? gegen den guten damaligen Kommunismus i Polen – nochmals sorry, Andreas Szagun, was für ein Bullshit und wie zynisch an den aktuellen Problemen vorbei. In der „Frage 10“ steckt für mich hingegen durchaus Überlegenswertes.

    Es ist schon interessant, wie hier zum Thema nix anderes kommt, als das gegenseitige Schulterklopen, einer Position, die offen dem Realkommunismus huldigt und dem eher rechts verordnetem Beitrag von H.E. Woran mag das nur liegen?

    Warum gibt es bei diesem Problem, das doch im Hansaviertel und darüber hinaus Menschen bewegt, hier keine ernsthafte Diskussion? Mein Eindruck ist, dass Moabit Online mehr und mehr als Selbstbespiegelungszentralorgan von augenscheinlich mehr am eigenen Weltschmerz als an offener Diskussion interessierten Nutzern wahrgenommen wird. Warum lässt sich die Redaktion das Medium nur von den H.E.s so aus der Hand nehmen?

  22. 22
    Andreas Szagun says:

    Zu 21:
    „Es ist schon interessant, wie hier zum Thema nix anderes kommt, als das gegenseitige Schulterklopen, einer Position, die offen dem Realkommunismus huldigt und dem eher rechts verordnetem Beitrag von H.E. Woran mag das nur liegen?“
    „Warum lässt sich die Redaktion das Medium nur von den H.E.s so aus der Hand nehmen?“

    Werter Herr Koch,
    besser als mit Ihren obigen Zitaten können Sie gar nicht belegen, daß Sie offenbar nicht bereit waren, meinen Kommentar zu verstehen. Und offensichtlich nehmen Sie MoabitOnline nur selektiv war, denn sonst sollte Ihnen bekannt sein, wie oft ich gegen ideologische Sichtweisen angeschrieben habe und mir dafür unter anderem den Vorwurf gefallen mußte, „auch schon in der SPD“ zu sein. Ganz nebenbei: Noch nie mitbekommen, wie oft ich gerade gegen H.E. angeschrieben hatte? Schließlich sollten Sie wissen, daß sich Kommentare nicht selbsttätig freischalten, sondern daß die Redaktion durchaus einzugreifen bereit ist.

    Eines haben Sie allerdings richtig erkannt, nämlich daß ich sozusagen neue Fragen eines lesenden Arbeiters geschrieben habe, Fragen, die natürlich all diejenigen empfindlich treffen, deren Parteien beim Sozialabbau jahrelang mitgemacht hat. Und da fallen mir links von der CDU schon drei ein! Wenn ich allerdings dem „Realkommunismus huldigen“ würde (zu so einer selbstlobenden Formulierung hatte sich ja noch nicht einmal die Wandlitzer WG der Altersstarrsinnigen verstiegen!), warum werte ich dann das Jaruzelski-Regime ab? Warum warnt gerade Lech Walesa vor der aktuellen polnischen Regierung? Und am Ausverkauf des kommunalen Wohnungsbestandes war nicht nur die SPD, sondern auch die „Linke“ beteiligt. Schon vergessen? Und wer hat den sehr für die Menschen und tragbare Mieten engagierten damaligen Baustadtrat Porath abserviert? Das war doch wohl die eigene Partei! Und die hat es dann auch noch zugelassen, daß die Konkurrenz später dieses Amt übernehmen durfte (bloß, um den eigenen Bürgermeister zu halten), mit der Folge, daß die Ausweisung von Milieuschutzgebieten so lange herausgezögert worden ist, bis dann schließlich die Umwandlungswelle so richtig ins Rollen gekommen ist.

    Fazit: Wenn Sie einerseits „Moabit hilft“ loben, weil sie einen sachlichen Beitrag zu den echten Problemen der einen großen Gruppe von Obdachlosen geschrieben haben, aber andererseits Fragen nach den tieferen Ursachen von Obdachlosigkeit rundheraus ablehnen, indem Sie sie als „Huldigung des Realkommunismus“ abtun, dann belegen Sie damit nur zu deutlich, daß Sie eben nicht an einer echten Lösung der Probleme dieser Menschen interessiert sind. Ein altes chinesisches Sprichwort lautet: Gibst Du einem hungrigen Menschen einen Fisch, dann ist er einen Tag satt. Gibst Du ihm eine Angel, dann wird er nie mehr hungrig sein. Mit dem Verteilen von Fischen löst man keine Probleme, sondern kaschiert sie nur.

  23. 23
    Thomas Koch says:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-mitte-streit-um-obdachlose-gruene-gehen-auf-abstand-zu-ihrem-buergermeister/20480782.html

    Ich möchte meinen Respekt insbesondere vor Taylan Kurt aus der Fraktion der Grünen und seinem Redebeitrag in der gestrigen BVV ausdrücken. Es ist gut, dass die eigene Fraktion Bezirksbürgermeister von Dassel deutlich macht, dass mit der populistischen Forderung nach Abschiebung von EU-Bürgern, die Freizügigkeit genießen und sofort wieder einreisen können, die Probleme der Anwohner und Nutzer des Tiergartens mit zum Teil auch aggressiv auftretenden Obdachlosen nicht zu lösen sind.

    Populismus stärkt letztendlich in erster Linie Politikverdrossenheit, weil damit schnelle Lösungen versprochen werden, die unrealistisch sind und im Ergebnis das Problem größer wird, sich gesellschaftliche Diskurse nach rechts verschieben, die Solidarität in der Gesellschaft leidet. Von der Bezirkspolitik erwarte ich, dass sie die katastrophale Lage der osteuropäischen Obdachlosen im Blick behält und mit realistischen Lösungsansätzen auf die Anwohner und Nutzer des Tiergartens zugeht. Mit „Bezirkspolitik“ meine ich ausdrücklich nicht nur den Bezirksbürgermeistern, sondern alle, die den Anspruch haben, konstruktive politische Arbeit für den Bezirk zu leisten und insbesondere die Zählgemeinschaft aus Grünen und SPD. Gut ist, dass der Senat immerhin wachgerüttelt wurde. Da muss man dran bleiben.

    Zu Andreas Szagun: Im Kommentar 22 sehe ich mehr Substanz, als im Beitrag 18. Meine Vorhaltung der „Huldigung des Realkommunismus“ hat sich übrigens ausschließlich auf die Äußerungen zur „bösen“ Solidarnosc und den „guten“ polnischen Kommunisten bezogen, nicht aber auf die anderen Ausführungen.
    … man kann ja seine Meinung zu Hartz IV und zur Jugendverkehrsschule und zum Weltgeschehen mitteilen, aber was würden Sie denn machen, wenn in der Genossenschaft Unionsplatz vom Sturm ein Baum umgehauen wird: A) über die Verantwortung der SPD für den Klimawandel schimpfen, oder B) eine Kettensäge holen und das Problem beseitigen? Für was ich alles persönlich verantwortlich sein soll, finde ich auch interessant. Ich war bis vor nun schon mehr als 5 Jahren Bezirksverordneter der SPD und habe damals aus verschiedenen Gründen meine erneute Kandidatur zurückgezogen und engagiere mich jetzt ausschließlich ehrenamtlich, beispielsweise in der Arbeit mit Obdachlosen im Umfeld des Zoos und in Neukölln. Vielleicht bin ich doch nicht ganz so wichtig für die internationale Lage, wie Sie das vermuten? 😉

    So, nun möchte ich aber wieder Platz machen für den Hauptkommentator auf H.E.-online. Schöne Grüße und jute Nacht.

  24. 24
    Christine says:

    Sehr geehrter Herr Koch,

    als eine die in der Tat immer verdrossener wird, hier nur zur Info – ich habe viel Freude an solchen fundierten Kommentaren wie ich sie von Herrn Szagun kenne – verdrossen machen mich Kommentare wie der ihre, die scheinbar nur in der Lage sind alles in Kategorien zu denken – wie schön, wenn es Menschen gibt, die diese labels nicht ständig brauchen und inhaltlich diskutieren können.

    Ich freue mich auch persönlich, dass ich seit langem mal wieder das Gefühl habe, dass im politischen Berlin – angestossen durch Herrn von Dassel!, mal wieder Diskussionen stattfinden, bei denen ich das Gefühl habe, da wird eine Lebensrealität verhandelt, in der ich lebe.
    Über Lösugnen soll und darf man gerne und viel diskutieren – aber lassen sie doch die labels weg und schauen sie mal nicht durch irgendeine ideologische Brille – egal welcher Coleur!

  25. 25
    Netzgucker says:

    Rede des Bürgermeisters bei der BVV am 19.10. zur thematischen Stunde „Wohnungslosigkeit“:
    https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksamt/stephan-von-dassel/reden/artikel.642146.php
    und der Vorschlag von Taylan Kurt das Haus Alt-Moabit 82 für die Kältehilfe zu nutzen, nachdem dort die Flüchtlingsunterkunft raus ist:
    https://www.taz.de/!5454401/

  26. 26
    Thomas Koch says:

    https://twitter.com/DanielGollasch/status/923141319316426753

    Die Parteibasis von Bündnis 90/Grüne stellt sich hinter Bezirksbürgermeister von Dassel. Aber: „Abschiebungen von obdachlosen Menschen lehnen wir als Lösungsweg ab.“ … ein gewisser Widerspruch in sich selbst, der wohl als Versuch eines austarierten innerparteilichen Balanceakt gewertet werden muss.

    Richtig finde ich die Aufforderung an den Senat, sich der gesamtstädischen Aufgabe zu stellen. Das sehen allerdings Sozialsenatorin Elke Breitenbach (DIE LINKE) und Innensenator Andreas Geisel (SPD) nach ihren öffentlichen Aussagen genau so. Es bleibt festzustellen, dass von den vormals zuständigen Senatoren Czaja und Henkel (CDU) kaum Vorleistungen erbracht wurden. Jetzt muss es schnell gehen. Es sollten in jedem Fall auch die Anwohner und Nutzer des Tiergartens einbezogen werden.

  27. 27
    Thomas Koch says:

    Heute hat der Rat der Bürgermeister auf Initiative von Franziska Giffey, Neukölln, Reinhard Naumann, Charlottenburg-Wilmersdorf und Angelika Schöttler, Tempelhof-Schöneberg eine Beschlussempfehlung zum Umgang mit Obdachlosigkeit einstimmig beschlossen:

    Der Rat der Bürgermeister fordert den Senat dazu auf, umgehend eine regelmäßige Strategiekonferenz zum gesamtstädtischen Umgang mit der Obdachlosigkeit im Land Berlin einzuberufen.
    Die Federführung soll bei der Senatssozialverwaltung liegen. Die Senatsverwaltungen für Inneres, Finanzen und die Senatskanzlei, alle Berliner Bezirke und die Liga der Wohlfahrtsverbände sollen zu diesem Forum eingeladen werden. Vorrangige Aufgabe ist zunächst die Schaffung zusätzlicher Kältehilfeplätze. Darüber hinaus ist es dringend erforderlich, sich auf die Neuaufstellung und den Ausbau der Angebote der Sozialen Wohnhilfe zu verständigen.

    Dies ist der richtige Weg, der nun auch mit realistischen Zielen zügig gegangen werden muss.

  28. 28
    Vilmoskörte says:

    zu 26: „Es sollten in jedem Fall auch die Anwohner und Nutzer des Tiergartens einbezogen werden.“

    Wozu soll da noch eine Bürgerbeteiligung stattfinden? Ein Park ist ein Park und kein Zelt- und Müllplatz und auch keine öffentliche Toilette.

  29. 29
    H. E. says:

    Zu 26:
    Eins, Herr Koch, sollten Sie nicht vergessen oder verdrängen: Die Herren Czaja und Henkel (beide CDU) waren Senatoren während der Koalition von SPD (also Ihrer Partei) und CDU unter Führung eines Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD).

  30. 30
  31. 31
    Thomas Koch says:

    zu 28, Vilmoskörte: Ein Park ist ein Park und kein Müllplatz etc. – das ist absolut richtig – und nun? Wie soll sich die Realität auf diesen beschrieben Sollzustand zubewegen?

    Ich wollte eigentlich nicht mehr auf den Fehlgriff von Stefan von Dassel eingehen, weil ich finde, dass alles gesagt ist, auch von seiner eigenen Partei, wovor ich Respekt habe, das bringt auch nicht jede Partei, oder? Außerdem: es wäre falsch, Stefan von Dassel auf eine Aussage zu reduzieren. Er ist doch insgesamt ein sehr respektabler Bürgermeister, der jetzt zeigen muss, dass er, mit anderen zusammen, Problemlösungen liefern kann.

    Stefan von Dassel hat den leitragenden Anwohnern einfache Lösungen – weg mit dem Problem – abschieben – suggeriert, die bei EU-Ausländern wegen der Reisefreiheit nicht funktionieren können.

    Vor diesem Hintergrund möchte ich die Frage nach der Bürgerbeteiligung beantworten: Wenn man schnelle Lösungen verspricht, muss man den Menschen mindestens nachvollziehbar vermitteln, dass man jetzt auch was tut. Sonst steigt die Frustration der leidenden Anwohner, was ich für sehr gefährlich halte. Ich denke, die politische Verantwortung ist bei Sozialsenatorin Elke Breitenbach in sehr guten Händen. Sie kann das Problem nicht alleine lösen, hat aber das richtige Fingerspitzengefühl. Stefan von Dassel hat – mit bisher falschen Inhalten – auf Kommunikation gesetzt und Erwartungen erzeugt. Es ist nun an ihm zu zeigen, es tut sich auch etwas. Das bedeutet für ihn: mit den Menschen sprechen, sie ernst nehmen, zeigen, dass sich wirklich etwas bewegt, wenn auch in kleinen Schritten und wohl nicht im großen Wurf. Wenn er bereit ist, jetzt die Ärmel hochzukrempeln und wirklich etwas mit zu bewegen, ist er nicht nur für seinen politischen Ausrutscher rehabilitiert, sondern in seiner Rolle als verantwortungsbewußter Bürgermeister von Mitte gestärkt.

    … die Alternative ist bitter und hinlänglich bekannt: Dann wird von rechts weiter eskaliert, das haben ja die AFD und leider auch die CDU mit ihren hämischen Solidaritätsbekundungen für v. Dassel in der BVV demonstriert. Was würde dann von Rechtspopulisten weiter eskaliert? Wie geht es dann gegen Obdachlose? Ein Park ist ein Park – völlig richtig – würde dann möglicherweise im gesellschaftlichen Diskurs nicht mehr verstanden werden, als, „da kann man ungestört auf der Wiese lagern und in die Luft gucken“, sondern vielleicht, „da haben Schwule mit ihrer Subkultur nichts zu suchen.“

    Wer rechts Blinkt, der wird eine Verschiebung des politischen Diskurses nach rechts ernten, was das bedeutet, können wir in Polen, Ungarn, demnächst wohl auch in Österreich, sehen. Die Lage ist aus meiner Sicht sehr ernst. Deshalb müssen die Probleme angegangen werden und auch mit betroffenen Bürgern intensiv kommuniziert werden. Ebenfalls sollte man sich vielleicht mal endlich klar werden, wessen Geistes Kind manche Leute sind, die auf eine scheinbar unpolitische Weise mit persönlichen Angriffen und dem permanenten Infragestellen der politischen Legitimität von demokratischen Parteien in sozialen Medien ihre Luft ablassen. Diese Leute sind nicht unpolitisch. Andreas Szagun meine ich, das möchte ich zur Vermeidung von Missverständnissen betonen, damit ausdrücklich nicht.

  32. 32
    vilmoskörte says:

    Wenn Polen zusammen mit einigen anderen Staaten im Osten Europas schon keine Flüchtlinge aufnehmen will, dann sollten sie wenigstens ihre eigenen Staatsbürger zurücknehmen. Es kann doch nicht sein, dass polnische Obdachlose (darum scheint es sich nach Medienberichten in der Mehrzahl zu handeln) es hier bei uns gemütlicher finden als in ihrem Heimatland, wo ganz offensichtlich rigoroser gegen das Kampieren in Parkanlagen und sonstwo im öffentlichen Raum der Städte vorgegangen wird.

  33. 33
    vilmoskörte says:

    Irgendwie passt die Diskussion nicht zum Artikel „Das Hansaviertel feiert Geburtstag“.

  34. 34
    H. E. says:

    Ja, stimmt. Aber da die Diskussion hier angefangen hat und das Thema unter den Nägeln brennt, sollte sie vielleicht auch weitergehen.
    Vor allem, wenn sie endlich richtig in Gang kommt und Kritik an der Berliner Politik deutlich wird:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/verwahrlosung-in-berlin-das-tempolimit-der-hohen-berliner-politik/20525952.html

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