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Unternehmensnetzwerk Moabit als Verein gegründet

Vergangene Woche wurde das Unternehmensnetzwerk Moabit in der Universal Hall als Verein gegründet und dabei die ersten Werbeplakate der Kampagne Made-in-Moabit von arun Werbung (Coole Werbung – Made-in-Moabit) vorgestellt.Kommune1

Die Plakate hängen tatsächlich schon. Jedenfalls habe ich eins in der Stromstraße gegenüber von Humana entdeckt. Auf dem Plakat prangen die nackten  Hinteransichten der „Kommune 1“ Mitglieder. Auf jeden Fall ein Hingucker und jede/r kann sich so seine eigenen Gedanken machen, was das Bild mit innovativer Wirtschaftskraft aus Moabit zu tun hat. Bestimmt haben sich eine ganze Menge Leute was dabei gedacht. Ob die innovativsten Ideen wohl immer noch aus der Stephanstraße 60 kommen, in der die Kommune 1 damals ihr kurzes Stelldichein gab? Mal sehn, was andere so assoziieren!

sonneDie weiteren Motive der Werbe-Kampagne, die auch schon im Dezember plakatiert werden, verstehe ich jedenfalls auf Anhieb. Solar Power, alles prima, jetzt nur noch herausfinden, welche Firmen in Moabi  Sonnenenergie vermarkten. Da kann man auf der Seite des Unternehmensnetzwerks bei der Mitgliederliste fündig werden, z. B. Jonas & Redmann Photovoltaik. Weitere Motive folgen im Januar auf großen Plakatwänden.

Erhebliche Fördermittel aus dem Stadtumbau West sind seit Mitte 2007 in den Aufbau eines Unternehmensnetzwerks in Moabit geflossen.Verschiedene Informationsveranstaltungen fanden statt, eine Mentorengruppe aus Vertretern wichtiger Unternehmen fand sich zusammen und hat über die weiteren Maßnahmen entschieden. Eine Homepage wurde aufgebaut, ein Imagefilm wurde gedreht.

maschineNeben Werbekampagnen und Standortmarketing ist ein Verkehrs- und Logisitkkonzept wesentlicher Inhalt des Unternehmensnetzwerks. Hierzu gehört auch die im Rahmen des Stadtumbau West geplante Verladestation für Gasturbinen am Neuen Ufer. Dort, wo die Huttenstraße auf das Neue Ufer trifft, steht eine große Tafel, auf der Pläne für diese Verladestation gezeigt werden. Es geht um die riesigen Gasturbinen des Siemens Gasturbinenwerks in der Huttenstraße, die langsam so schwer werden, dass die Brücken die Last nicht mehr tragen werden können, in der Zukunft.

Bildquelle: Unternehmensnetzwerk Moabit

Nachtrag 2012:
Hier die Imagebroschüre für den Standort „Moabit 2011“ zum Download.

Bericht über die Vorstellung des Stadtteilentwicklungskonzepts „Green Moabit“ im Mai 2012 (und Pressemitteilung des Senats mit weiteren Kontaktdaten). Die Berliner Woche berichtete am 9.5.12.

Hier der geförderte Imagefilm für das Unternehmensnetzwerk Moabit West mit geschichtlichen Informationen und vielen Infos zu einzelnen Firmen, es kommentiert u.a. Barbara Sichtermann in Freddy Leck sein Waschsalon:

Nachtrag 2013:
Zum Auftakt einer Tour der Wirtschaftssenatorin zu Firmen der Elektromobilität besuchte sie die Continental AG in Moabit (Berliner Morgenpost).

Nachträge ab 2014:
„Grünes“ Umweltzentrum für Bereiche Energie und Moabilität in Moabit West geplant (Berliner Woche).

Der 3. Moabiter Energietag bei der Behala (Berliner Woche).

Beim Stadtteilplenum Moabit West im März 2015 ging es um einen grünes, nachhaltiges und intelligentes Moabit (hier der Bericht).

2016 berichtet die Presse über das Nachfolgeprogramm von „Green Moabit“, den SSD, Smart Sustainable District, (Pressemitteilung Bezirk, Berliner Woche und Tagesspiegel). Das Unternehmensnetzwerk ist dabei.

Neuer Vorstand (Berliner Woche vom 9.8.16).

Sanierungsmanager zur energetischen Stadtsanierung im Rahmen von Green Moabit (Webseite der CDU).

In Vorbereitung des 6. Moabiter Energietages stellt die Berliner Woche Moabiter Unternehmen vor, die den Klimaschutz voran bringen.

32 Kommentare auf "Unternehmensnetzwerk Moabit als Verein gegründet"

  1. 1
    doa21 says:

    Made-In-Moabit // Feiern sich da wieder ein paar Menschen aus der Wirtschaft selbst und versuchen mit URBAN Stil Logo Aufmerksamkeit zu ergattern, mir vollkommen unklar warum man für so eine Aktion auch nur einen Cent freigibt, vom Design absolut nicht zielgruppengerecht da doch Wirtschaft angesprochen werden soll. Der Imagefilm ist durchaus interessant, da möchte ich nichts dran bemängeln. Dieser gehört aber nicht zur Made-In-Moabit Kampagne wie ich sehe…..Fazit von Moabit-Ist-Beste: Made-In-Moabit braucht man nicht, statt Plakate kleben lieber Kiezeinrichtungen mit Finanzspritzen aus der Klemme helfen! Wirtschaft kommt auch ohne URBAN Stil an die Spree, keine Angst!

  2. 2
    Rané says:

    Das Netzwerk finde ich sinnvoll und war erstaunt, welche Firmen hier tätig sind. Aber beim Imagefilm hätte ich statt der Schriftstellerin eine Schauspielerin / Moderatorin genommen, ist dann professioneller. Die einzelnen Filmteile (der Firmen) waren sehr gut, nur etwas zu lang. Und dann gibt es den Bereich Kultur *schmunzel*.
    Hier ist der größte Bedarf, aber gut zu wissen, wo es noch Möglichkeiten für Konzerte, Lesungen, Theater und Ausstellungen gibt. Diese Orte sollten in „Die lange Nacht des Buches“ und „Inselglück“ einbezogen werden.

  3. 3
    R@lf says:

    War das Foto der K1 nicht ein Nacktskandal-Protest derselben gegen Polizeiüberfälle / -durchsuchungen in deren Wohnung (und denen anderer Kommunen / WGs)?
    Hingucker ja, aber wo ist die message? „Hände hoch!“ & „Moabit ist für’n Arsch“ ??? ;-))
    Na vielleicht fördert’s wenigstens etwas das Geschichtsbewußtsein und wird demnächst einige aufmüpfige Studi-WGs dekorieren.

    Zu den Fragen: u.a. Siemens ist natürlich auch dick im Solargeschäft.
    Und hat nicht schon die Stromstraßenbrücke ’nen Knax von so ’ner mitlleren Turbine bekommen?
    Die nächsten Kaliber sind so groß, daß sie nur noch mit Spezialtransportschiff zum West-Hafen gebracht werden können und dort nochmal per (zu bauendem) Kran umgeladen werden.

    Da wir doch hier in Moabit Solarindustrie haben: warum gibt’s dann nicht mehr Solarprojekte hier? Sponsort uns hier doch z.B. mal ’ne Musterstraße mit solarer Beleuchtung. DAS ist gute Imagewerbung und nicht nur Papier. Nur für anderswo werben gilt nicht! Vor dreißig Jahren mußte ich mich übrigens noch als utopistischen Phantasten und sogar als Terroristen titulieren lassen, weil ich mich zusammen mit anderen für Solar- und andere nachhaltige Energieerzeugung einsetzte…

  4. 4
    max says:

    Sehr gut! Das zeigt, dass sich Unternehmen in Moabit befinden, die viele Menschen beschäftigen. Jetzt würde ich mir nur noch wünschen, dass diese Unternehmen sich auch verstärkt für den Kiez, der ja ihr Umfeld ist, engagieren. Angebote von Besichtigungen und Fort-/Weiterbildungen für die Moabiter würden sicher gut angenommen.

  5. 5
    Rané says:

    Vielleicht könnten die „Moabiter Musiktage“ in der „Universal Hall“ stattfinden. Auch eine Kiezdisco wäre denkbar, denn es passiert zu wenig in der Hall und da es das „Engelbrot /Hansatheater“ nicht mehr gibt, entfällt die direkte
    Konkurrenz. Kultur- und Sozialsponsorung ist immer gut fürs Image, insbesondere in Bezug auf die Finanzkrise.

  6. 6
    Rané says:

    Sponsoring, oje, mich haben die Nachtdrehs im „Gesundbrunnencenter“ und bei den „Berliner Unterwelten“ doch sehr geschafft.

  7. 7
    vilmoskörte says:

    Der Imagefilm ist ja schön gemacht, aber nicht sehr aktuell, dann HP Trautschke ist mit dem Engelbrot doch nun auch schon vor geraumer Zeit untergegangen. Ich finde es übrigens sehr gut, dass dort die Schriftstellerin Barbara Sichtermann spricht und keine Schauspielerin, so ist es viel authentischer.

  8. 8
    Rané says:

    @ vilmos
    Glückwunsch zum Vergabebeirat, aber ich mag halt keine schrillen, sich überschnappenden Stimmen, dann lieber eine Türkin oder Ingrid, wenns authentisch sein soll *g*. Bei HP würde ich es anders formulieren. Er hat das „Engelbrot“ versenkt. Würde von daher diesen Beitrag auch herausnehmen, da ich ungern auf die hinweisen möchte, die diesem Rattenfänger auf den Leim gegangen sind.

  9. 9
    doa21 says:

    nach dem die IG Metall den Mädchentreff finanziell unter die Arme gegriffen hat würde mich interessieren, wie sich Firmen aus dieser Kampagne in den Kiez mit einbringen. Der Imagefilm zeigt mir nur ein Werben neuer Gewerbebetreibender, nicht aber Kiezförderung. Schön das Moabit aber teure Werbeflächen zur Verfügung stellt für so eine Aktion.

    Demnächst plane ich den nächsten „HipHop Tag“ im Bredowtreff um Jugendliche von der Strasse zu holen und muss wieder selbst sehen wie die Flyer etc. bezahlt werden. Da überlegt man sich doch langsam, ob man nicht lieber geklaute Autoradios verkauft um Kiezkultur/Bewegung zu finanzieren. Ich benötige nur 100 € für eine großartige Jugendarbeit, bei dieser Kampagne gehen sicher 100.000 drauf, aber sicher nicht für uns Moabiter;-)

    Ganz großartige Leistung von meinem Nachbarn Herr INDUSTRIE!

  10. 10
    Susanne Torka says:

    Wie aus der schon im Artikel verlinkten Stadtumbau Webseite hervorgeht, sind es in den Jahren 2007 bis 2010 „nur“ 360.000 Euro (natürlich nicht nur für die Plakat-Kampagne):
    http://www.stadtumbau-berlin.de/D1-Standortnetzwerk-Moabit-West.4243.0.html

  11. 11
    Rané says:

    Doa21 hast Du eines der Unternehmen mal angesprochen ? Bei privaten Geldgebern geht es um sensible Überzeugungsarbeit, draufhauen bringt da gar nichts.

  12. 12
    EK says:

    Sind da auch kleine Moabiter Unternehmen mit involviert?

  13. 13
    Susanne Torka says:

    schau mal rein, in die schon im Artikel verlinkte Unternehmensliste:
    http://www.netzwerk-moabit.de/Wirtschaftsstandort/UnsereFirmen.aspx
    nicht, dass ich mir schon alle diese links angesehen hätte, aber schon interessant, was es alles gibt. Kleine Unternehmen wohl eher wenige. Habe gerade den letzten link getestet, Übersetzungssoftware für handys – mit echt witzigem comic.

  14. 14
    Rané says:

    „Kleine Unternehmen“ ist ziemlich relativ. Es gibt Personen- (GbR, GmbH, OHG, usw.) und Kapitalgesellschaften (AG), wobei viele Aktiengesellschaften (natürlich mit Ausnahmen) eine gewisse Hauptschuld an unserer derzeitigen globalen Finanzkrise tragen. Allein der völlig unsinnige Übernahmepoker zwischen VW und Porsche hat 4 Milliarden Euro gekostet. Begeistert war ich von Herrn Zapf (Zapf-Umzüge) bei Harald Schmidt. Ein Unternehmer, der eher wie ein Altrocker auszieht und seine AG als nicht börsennotierte führt. Bravo, schützt vor Übernahmen. Ein positives Image ist also dringend geboten und braucht nicht auch der Schulgarten finanzielle Unterstützung.

  15. 15
    Rané says:

    „aussieht“….lieber Markus, kannste nicht mal ne Vorschaufunktion hier zur Verfügung stellen, damit man seine Tippfehler noch korrigieren kann.

  16. 16
    max says:

    @Rané
    Also erstens ist eine GmbH auch eine Kapitalgesellschaft. Zweitens sind die wenigsten AG’s börsennotiert Und drittens waren es keinesfalls die AG’s, die an der Krise Schuld waren, sondern es sind Banken und der durchschnittliche US-amerikanische Bürger, der den Großteil seines Konsum durch Schulden finanziert. Hier ist eine Spekulationsblase geplatzt, mit der die meisten aktienausgebenden Unternehmen nichts zu tun haben. Sie ist auf Grund der Profitgier von Banken und nicht zu vergessen auch wegen der Jagd vieler Privatleute nach immer höheren Zinsen aufs Tagesgeld (Ich kann mich an 5-6% erinnern). Den Leuten war es egal, ob ihr Geld da sicher ist. Wie kann ich sonst mein Geld in Banken investieren, die sich noch nicht mal am deutschen Einlagensicherungsfonds beteiligen (besonders in Island)?
    Sicher haben auch einige Unternehmen Schuld an Teilen der Krise, aber das Darstellen der Unternehmen als die bösen Buhmänner ist einfach unhaltbar falsch.

    Und jetzt zum Thema: Seid doch froh, wenn sich auch große Unternehmen in slche Lokalen Projekte einbringen! Ich kann mir gut vorstellen, was hier geschrieben würde, wenn sie das nicht tun würden. Dann hieße es wieder, dass die unsozial sind und nur ihren Profit im Sinne haben.

    Im übrigen Schützt das „nicht an die Börse gehen“ vor allem davor, dass man sich der Öffentlichkeit gegenüber klar präsentieren muss. Für diese nicht börsenotierten Firmen gelten nämlich wesentlich weniger Offenlegungspflichten.

  17. 17
    Rané says:

    @max
    hast ja Recht, denn die GmbH & Co. KG ist eine Personengesellschaft, die pure GmbH nicht. Aber eine längere Diskussion über Manager, Banken und Unternehmen würde ins Uferlose laufen, da es komplexe
    Verpflechtungen gibt (incl. Schmiergeldzahlungen u.a.). Darum geht es mir um Image und Sponsoring und die damit verbundene positive Darstellung.

  18. 18
    vilmoskörte says:

    Natürlich braucht man auch Unternehmen und Industrie in Moabit, selbst dann, wenn sie nicht direkt soziale Projekte fördern (was ja mindestens eines der kleineren im Film gezeigten Unternehmen tut), denn wir brauchen natürlich auch Arbeitsplätze (und Gewerbesteuerzahler) im Kiez. Und wenn eine Aktion startet, die darauf hinweist, dass hier innovative Unternehmen und Menschen tätig sind, und damit auch das im Wesentlichen nur vom Kriminalgericht geprägte Image von Moabit verbessert wird, begrüße ich das gerne statt gleich wieder Unrat zu wittern.

    Unter KMU (kleine und mittlere Unternehmen) versteht man gemeinhin Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten. Die meisten der in der Liste aufgeführten Unternehmen fallen wohl in diese Kategorie. Und die Rechtsform eines Unternehmens (AG, GmbH, usw.) sagt nichts über ihre Größe aus, man kann auch eine Ein-Mann-AG gründen.

    Die Putlitzbrücke hat übrigens keinen Knacks wegen der Turbinen, sondern weil darunter ein LKW abgebrannt ist.

  19. 19
    doa21 says:

    @ Vilmoskörte: Ich gebe dir ja recht, Industrie in Moabit ist förderlich. Sie muss auch nicht direkt Kultur oder Projekte unterstützen, aber diese „Made In Moabit“ Aktion sieht für mich eben nach sinnloser Geldausgabe aus. Wo werden diese Plakate eigenrlich hängen, wenn im Moabit macht es wenig Sinn. Zum Werben neuer Firmen sollte man doch in anderen Gebieten plakatieren. Dort wo sich Unternehmen nach Moabit locken lassen, oder?

  20. 20
    Rané says:

    Bei Personengesellschaften und GmbHs kommt man halt schneller zu Kooperationen. Bei Siemens ist mir die Luft ausgegangen, Kulturförderung in München (leider nur Klassik), immobilien Berlin (super, vor allem die Mosaikhalle), Marketing Berlin (leider für die 100-Jahr-Feier zu spät und die bereits beauftragte Agentur war festgelegt). Arbeitsplätze, keine Frage, das Wichtigste. Aber da die Kommunen immer weniger Geld haben, brauchen wir die Unternehmen, um wichtige Institutionen zu erhalten und div. Projekte zu realisieren.
    Und da die schwarzen Schafe die Medien beherrschen, wäre es für die anderen Unternehmen gut, sich davon klar abzuheben (Imageförderung). Immerhin ist Dr. Philip Merckle der Taufpate meiner Tochter und was der im Familienunternehmen mitmachen musste, ist durch die Presse hinlänglich bekannt. Und nun, bitte liebe Redaktion, lasst nur konstruktive Beiträge in diesem Thread zu, welche sinnvolle Kooperationen
    fördern.

  21. 21
    moabiterin says:

    Anscheinend haben einigen Zeitgenossen die nackten Popos nicht gefallen. Die Turbine hing friedlich neben der Sonne an der Stromstraße, aber das Kommune-Plakat war ziemlich zerstört.

  22. 22
    Rané says:

    Ist schon erstaunlich, dass die pure Nacktheit immer noch provozieren kann. Denke, das zielte eher auf die innovativen Kräfte in den Unternehmen. Vielleicht dachte man auch an Benneton und dessen provokative Plakate, die nachweislich Umsatz und Bekanntheitsgrad steigerten. Wäre auch ein Thema für den Kunstverein. Nacktheit in Kunst und Gesellschaft von der Antike bis heute.

  23. 23
    doa21 says:

    man kann aber auch in jeden Blödsinn einen Sinn hineininterpretieren, sorry Rané…….ich weiß du möchtest hier nur sinnvolle Beiträge. Zitat: „Und nun, bitte liebe Redaktion, lasst nur konstruktive Beiträge in diesem Thread zu, welche sinnvolle Kooperationen
    fördern.“

    Über nackte Ä……. auf Plakaten zu schreiben und noch eine Kunst drin zu sehen muss ich aber leider kommentieren:

    Voll für´n Arsch…..erzähl mir was du willst. Moabit geht vor die Hunde, der Bredowtreff hat eine Haushaltssperre und für so eine Aktion gehen Gelder über Konten die sichtbar besser hätten investiert werden können. Gestern habe ich mit Hilfe meiner „Moabit-Ist-Beste“ T-Shirts und dem ASV dem Bredowtreff einen Lichteffekt im Wert von 116€ gesponsort damit sie ihre Veranstaltungen attraktiver gestalten können. Jetzt muss schon der kleine Bürger Mittel und Wege finden um dem Kiez auf die Beine zu helfen, traurig, traurig. Bin doch etwas verwundert über deine Ansicht, hätte mehr Kiezfeingefühl erwartet (so wie ich dich damals kennenlernen durfte). Anscheinend geht es wohl wirklich nur noch ums Projekte einreichen, absegnen und Gelder „TEILWEISE“ zum Fenster rauswerfen. Vorbei die Zeiten wo aktive Bürger sich ohne finanzielle Mittel für den Block stark gemacht haben….

  24. 24
    Rané says:

    Es gibt da so ein Spannungsfeld „Kiez und Metropole“. Würden die nur „Kiezbezogenen“ hier aktiv sein,
    könnten alle bald „In the Ghetto“ von Elvis singen. Ohne die Aussenwirkung hätten wir hier bald Strassensituationen, die denen vom Film „Die Klapperschlange“ ähneln würden. Hoffe, das „Inselglück“ und die „Lange Nacht des Buches“ finden auch im nächsten Jahr statt und können durch eine „Lange Nacht des Films“ erweitert werden. Und da die Kürzungen mehrere Projekte betreffen und es im nächsten Jahr noch schlimmer kommt, sind Netzwerke wie dieses und div. Kooperationen sinnvoll. Vielleicht sind da ja „Patenschaften“ möglich. Werde in diesem Thread nichts mehr schreiben und lieber real Kontakte knüpfen.

  25. 25
    doa21 says:

    „Werde in diesem Thread nichts mehr schreiben und lieber real Kontakte knüpfen.“, dann lass uns doch mal einen Kaffee trinken gehen, wenn auch nur der Nachbarschaftsliebe zur liebe! Vielleicht entstehen da ja neue Gedanken……! Ik würde mich freuen…..

  26. 26
    moabiter says:

    Architektur „made in moabit“ beschreibt vilmoskörte in seinem Blog, farbenfroh und energieeffizient, das Umweltbundesamt in Dessau:
    http://vilmoskoerte.wordpress.com/2010/01/04/umweltbundesamt-in-dessau/

  27. 27
    doa21 says:

    ich kann es kaum erwarten mir am 16.2. erklären zu lassen wozu diese Plakate dienen sollen.

  28. 28
    doa21 says:

    so, nachdem ich mir das ganze mal zum Anfassen beim Stadtteilplenum geben durfte, möchte ich offiziell ankündigen, dass „Moabit-Ist-Beste“ sich ganz stark gegen Made In Moabit zeigt. Ist man tatsächlich Stolz darauf, dass man es geschafft hat eine Postkarte irgendwo in Leipzig baumeln zu haben? Ich habe vorgestern ein Paket mit Flyern nach Australien geschickt für ganze 6 Euro, da möchte jemand Moabit promoten! Fotos folgen!!!). Die Präsentation der Klebeflächen ist eine Selbstfeierei sondersgleichen gewesen. Es ist doch keine Leistung in Moabit paar Plakate zu verkleben und dann zu fotografieren wie Passanten auf nacke Ä….. blicken. Das kann nicht Sinn der Sache sein und sollte „GANZ WICHTIG“ nicht auch noch von der Stadt bezahlt werden. War man evtl. nur drauf aus einen Skandal mit dem Kommune 1 Plakat über die Presse zu erzwingen? Hat dann wohl nicht geklappt!
    Die Stelen nur im Westen aufzustellen hat für allgemein Moabit keinen Sinn, auch nur 2 von der Industrie selbst gesponsort zu bekommen ist mehr als Schwach. Endweder Stelen für alle in einem Moabiter Look oder keine bzw. wenn mit Industrie dann auch voll von der Industrie selbst bezahlt. Wenn mit geschichtlichem Hintergrund dann wie gesagt auf GANZ Moabit bezogen (wenn nötig über mehrere Fördertöpfe von WEST-OST-SÜD-NORD).

    Ich würde mich auch nicht so dolle drüber aufregen, wenn da nicht eine Menge Geld für über den Tisch gegangen wäre. Ich kann für ein zehntel das gleiche für Moabit erreichen. Gerne in einem offiziellen Wettbewerb „Moabit-Ist-Beste“ VS. „Made in Moabit“. Jeder bekommt 10.000 Euro und muss eine Aktion realisieren und am Schluss entscheiden die Anwohner wer am besten mit dem Budget bei den Moabitern angekommen ist und für positive Stimmung im Kiez gesorgt hat!

    Etwas positives am Schluss: Das Unternehmensnetzwerk finde ich sehr interessant und wünsche allen Aktiven dabei „Viel Erfolg“!

  29. 29
    Redaktion says:

    Der Bericht über das Stadtteilplenum am 16.2.10 bei dem es um das Unternehmensnetzwerk und die Imagekampagne „made in mobit“ ging und auf dem Frank Wolf (doa 21) sich vorstellte ist auf der Moabit West Homepage erschienen:
    http://www.moabitwest.de/3326.html

  30. 30
    Susanne Torka says:

    1 Jahr Unternehmensnetzwerk, neue Imagebroschüre, Sponsoring für ASV-Moabit Basketball und Green Moabit ist hier nachzulesen:
    http://www.moabitwest.de/Gruenes-Moabit-Ein-Jahr-Unternehmensnetzwerk.3599.0.html

  31. 31
    Stadtplaner pro Moabit says:

    An das Unternehmensnetzwerk Moabit

    Hiermit möchte ich das Unternehmensnetzwerk Moabit auf das direkt an die Beusselstraße anschließende ca. 35.000 m² große Gewerbegrundstück des ehemaligen Güterbahnhofes an der Siemensstraße aufmerksam machen.

    Dieses innerstädtische Filetgrundstück ganz in der Nähe von Siemens, nicht weit von der TU und der Humboldt-Universität und mit einer hervorragenden Verkehrsanbindung (Straße, Stadtautobahn, S-Bahn, Fernbahn, Westhafen) will das Bezirksamt Mitte für einen 18.000 m² großen überflüssigen Lebensmittel-Großmarkt verschwenden, obwohl schräg gegenüber der Beussel-Großmarkt liegt. Der Bebauungsplan dafür soll erst/schon im Februar 2011 von der Bezirksverordnetenversammlung Mitte beschlossen werden. Bis dahin kann dieses Verfahren jedoch noch durch entsprechende Einflussnahme und evt. den Gang an die Öffentlichkeit gestoppt werden.

    Ich halte dieses Grundstück hervorragend geeignet als Technologie- und/oder Wissenschafts- und Forschungsstandort. Falls jedoch der Bebauungsplan beschlossen wird, ist das Grundstück für eine entsprechende Nutzung verloren.

    Eile ist daher geboten!!

  32. 32
    Zeitungsleser says:

    Die Berliner Woche berichtet über Moabiter Unternehmen als Vorreiter des Klimaschutzes:
    http://www.berliner-woche.de/moabit/wirtschaft/moabiter-unternehmen-als-wegbereiter-des-klima-und-umweltschutzes-d128472.html

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