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Die Arminius-Markthalle

Markthalle_Akkordeon_MZWas wird aus dem Original-Einkaufs-Center?

Es gab Zeiten, da musste man beim Samstagseinkauf in der Arminius- Markthalle in Moabit beim Fisch oder beim Fleisch oder für Obst und Gemüse Schlange stehen, zehn, fünfzehn, manchmal zwanzig Minuten. Und man tat es gern, die Wartezeiten haben niemanden davon abgehalten, zum Einkaufen in die Halle zu gehen. Im Ökoladen standen die Leute bis am Ende und noch einmal um die Ecke herum. Das machte nichts. Auch ohne Modenschau und Schlageroldie war der Einkauf zwar kein Event, aber ein Erlebnis.

Wer heute in die Markthalle kommt, sieht vor allem bis auf den mit Bordsteinkanten abgesteckten Grundriss abgebaute Stände, da sind nur wenige Händler übrig geblieben, große Flächen sind für einen Billigmarkt und einen Schlecker abgeschachtelt. Mit Wehmut denkt man dann zurück, denn die Zeiten der Markthalle sind wohl vorbei.

Das Einkaufsverhalten der Menschen hat sich grundlegend gewandelt. Nicht einmal die Supermärkte sind noch in der Lage, die Discounter über den Preis zu schlagen, um wie viel weniger die Einzel- und Markthändler. Auch die Öko-Produkte werden nicht mehr nur in kleinen alternativen Läden angeboten, ungefähr 300 Bio-Supermärkte mit bis zu 1.800 Quadratmetern Verkaufsfläche konnten ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 15 bis 20 % steigern (Die Zeit, 16.3.2006).

Wie sehr das Einkaufsverhalten der Menschen sowohl das Stadtbild als auch die Stadtentwicklung prägt, ist deutlich zu sehen an den zahlreichen großen Kaufhäusern, die im Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert gebaut wurden In ihrer Umgebung blühten die Geschäftsstraßen. Und es ist deutlich zu sehen an den vielen Einkaufscentern, die heute, hundert Jahre später, allüberall hingestellt werden, und von denen man sich den gleichen Effekt erhofft, den die Kaufhäuser hatten. Heute geht es darum, einstmals blühende Geschäftsstraßen wieder zu beleben.

Heute stehen nicht nur Läden oder Kaufhäuser in Konkurrenz zueinander, sondern eben Geschäftsstraßen und Center. Da liegt die Turmstraße in Moabit ganz weit hinten und doch mittendrin. In nur wenigen Minuten ist über die U-Bahn-Linie 9 Karstadt am Leopoldsplatz zu erreichen, in noch weniger Minuten Wertheim am Ku-Damm, und wem es auf ein paar Minuten mehr oder weniger überhaupt nicht ankommt, kann gleich bis zur Schlossstrasse in Steglitz fahren, dort hat er gleich zwei große Kaufhäuser, dazu ein mit viel Trallala eröffnetes Center am einen und das Forum Steglitz und demnächst ein weiteres Center am anderen Ende.

Ist dem Moabiter das noch nicht genug, kann er über den S-Bahn-Ring, auch hier handelt es sich nur um Minuten, gleich mehrere Center erreichen (Gesundbrunnen, Schönhauser Allee, Frankfurter Allee und so weiter). In keinem Center ist zwar etwas zu finden, was in einem anderen nicht vertreten ist, aber das macht nichts, wenn ein neues eröffnet wird, strömen die Leute dahin, als stehe die Neuerfindung des Konsums bevor. Selbstverständlich stehen die Center untereinander auch im Konkurrenzkampf, und in einem solchen bleiben immer welche auf der Strecke. Mal sehen, welches es trifft.

markthalle_front-150Sowohl in Supermärkten als auch in Centern ist immer wieder zu beobachten, dass einzelne Stände eine Marktsituation simulieren, dass für so genannte Frische-Theken in einer Art Bühnenbild das wieder aufgebaut wird, was beispielsweise in der Arminius-Markthalle immer weiter abgebaut wurde. Die Markthalle ist das Einkaufs-Center des späten 19. Jahrhunderts. Warum überfällt uns Wehmut, wenn wir hineingehen? Weil wir die letzte Blüte noch erlebt haben und die beeindruckende Backsteinarchitektur noch steht. Im Gegensatz zu heutigen Centern ist das keine flüchtige Dekoration, sondern original. Es wäre doch nur allzu schade, wenn ein solches Bauwerk keine Funktion mehr hätte. Aber welche Funktion?

Den Centern Konkurrenz machen? Darin sieht der Geschäftsführer der Berliner Markthallen Foidl keine Perspektive. Ebenso wenig darin, die Hallen irgendwelchen Discountern zu überlassen. „Großflächigen Einzelhandel haben wir genug in Berlin“. So bleiben wie es ist, kann es auch nicht, das ist offensichtlich. „Die Welt draußen hat sich eben verändert“, sagt er, „die Markthalle aber nicht.“ Außer der Arminiushalle werden auch die beiden Kreuzberger Markthallen, Marheinekehalle und Eisenbahnhalle, von der Berliner Großmarkt GmbH verwaltet und dort denkt man, so Foidl, grundlegend über die Zukunft der Hallen nach. Ein Ansatz könne sein, bewusst Qualität anzusiedeln, damit auch Kunden aus anderen Teilen Berlins kommen. Es gelte ein Konzept zu entwickeln, dass den Spagat schafft, einerseits mehr Qualität anzubieten und damit auch ein anderes Preisniveau in Kauf zu nehmen und andererseits die Bindung zur umliegenden Bevölkerung wieder zu finden. Das mutet utopisch an, und Einzelheiten will Foidl noch nicht verraten. Nur soviel, dass es um neue Ideen gehen wird und er „über den Tellerrand gucken“ will. Auch das „Meilenwerk“, sagt er, war eine neue Idee. Und die funktioniert gut. In den nächsten eineinhalb Jahren hofft er ein Konzept umsetzen zu können.

Text: Burkhard Meise, Fotos: Mirko Zander und Regina Ross, zuerst gedruckt in: stadt.plan.moabit, Nr. 39, Mai 2006

Noch ein Text zur Arminius-Markthalle erschien, als es stadt.plan.moabit schon nicht mehr gab, im stadt.plan.mitte. Er ist hier dokumentiert:

Die Moabiter Markthalle steht zum Verkauf
Das Ende eines der schönsten Einkaufszentren

Sie nimmt einen ganzen Baublock ein. Sie ist über 5.200 Quadratmeter groß. Sie wird von einer filigranen guss- und schmiedeeisernen Konstruktion und 72 schlanken Säulen getragen. Sie lässt viel Licht von oben herein. Von außen wirkt sie durch den roten Backstein massiv und stark, von innen eher leicht, lichtdurchflutet und transparent. Die Arminius-Markthalle in Moabit gilt als die schönste derer, die den Krieg überlebt haben. Sie ist sehr einfach, sehr funktional im Stile des ausgehenden 19. Jahrhunderts gebaut, und obwohl in der Fassade und in der Deckenkonstruktion ein paar kathedrale Elemente aufgenommen wurden, ist sie genaugenommen nicht mehr als ein überdachter Markt. Und tatsächlich wurde sie 1892 auf den Platz gebaut, auf dem bis dahin der Moabiter Wochenmarkt stattfand. Der Berliner Magistrat ließ seinerzeit zehn solcher Hallen bauen, um die Versorgung der schnell wachsenden Großstadt mit Lebensmitteln und die hygienischen Umstände im Handel zu verbessern. Heute steht die Arminius-Halle unter Denkmalschutz.

Doch eine Markthalle wird sie in Zukunft nicht mehr sein. Betreiberin und Eigentümerin der Halle ist die Berliner Großmarkt GmbH. Und die wirkt, was die Zukunft der Moabiter Halle angeht, schon seit Jahren etwas ratlos. Das kann man denen nicht unbedingt vorwerfen. Was soll man auch machen, wenn eine Markthalle vom Publikum nicht mehr angenommen wird? Wir alle, die wir die Halle mögen und auch als nachbarschaftlichen Treffpunkt geschätzt haben, haben lange und wehmütig der Tage gedacht, da man in der Arminius-Halle noch Schlange stehen musste, da das sinnliche Markttreiben über den Bezirk hinaus ausstrahlte und Kunden anzog. Heute stehen zwanzig Verkaufsstände leer, und dieser Leerstand bestimmt mehr als alles andere die Atmosphäre. Andreas Foidl, Geschäftsführer der Berliner Großmarkt GmbH: „In der Arminius-Halle lässt sich ein engagiertes Food-Konzept angesichts des direkten Umfelds nicht umsetzen.“

Nun hat die Berliner Großmarkt GmbH den Liegenschaftsfonds des Landes Berlin mit dem Verkauf der Halle (und der Eisenbahnhalle in Kreuzberg) beauftragt. Der Liegenschaftsfonds fungiert hier aber nur als Makler, die Hallen sind nicht Eigentum des Landes Berlin, sondern der Großmarkt GmbH. Die Markthallen sind nunmehr nur noch Immobilien. Foidl: „Die Gründe für den Verkauf der Markthallen liegen in der fehlenden Rentabilität und im weiterhin sehr hohen Investitionsbedarf auf dem Großmarktgelände.“ Zehn Millionen Euro hätte man in Kreuzberg und Moabit investieren müssen, das aber erst in fünf bis sieben Jahren gekonnt. Dass ein Investitionsbedarf auf dem Großmarktgelände als Grund eine Rolle spielt, stimmt einen schon ziemlich ärgerlich. Denn nun spart der Großmarkt nicht nur die Investitionen, sondern nimmt, wenn der Verkauf glückt auch noch den Verkaufserlös ein.

Zum Beispiel Kreuzberg
In die Marheinecke-Halle an der Kreuzberger Bergmannstraße hat der Großmarkt übrigens investiert, und die will er auch weiterhin betreiben. Zwar sieht es nach dem Umbau dort nicht mehr wie in einer Markthalle aus, sondern eher wie in einer Ladenpassage, in der sich sauber und in schönster Ordnung und ohne jedes markttypische Chaos ein Stand an den anderen reiht, aber es wird dort immerhin noch mit Lebensmitteln gehandelt, und das teilweise auf hohem Niveau. Es sieht zwar nach „engagiertem Food-Konzept“ aus, aber es geht. In Kreuzberg lebt eben ein anderes Publikum als in Moabit.

Ja, man kann die Entwicklung der Arminius-Halle als Trauerspiel sehen. Aber getrauert haben wir schon vor Jahren. Es ist vorbei. Jetzt ist die Markthalle eine Immobilie, und zwar eine sehr interessante Immobilie. Und jetzt ist die Frage wichtig, wer kauft sie und was hat er damit vor? Und wird der Bezirk im Sinne von Standortpolitik und Stadtentwicklung sich da einmischen und gezielt potentielle Käufer ansprechen, oder wird einfach der das Rennen machen, der den höchsten Preis zahlt?

Das Bezirksamt bereitet sich, so Wirtschaftsstadtrat Joachim Zeller (CDU), darauf vor, sowohl dem Großmarkt gegenüber als auch den Senat auf die Besonderheiten des Standortes hinzuweisen „und stadtplanerische Rahmenbedingungen“ geltend zu machen. Zwar suggeriert Foidl auf der Internetseite des Großmarktes sogar noch einen Weiterbetrieb („Für die Markthallen besteht die größte Überlebenschance, wenn sie schnellstmöglich in neue Betreiberhände übergehen.“), dass neue Betreiberhände die Arminius-Halle als Markthalle führen werden, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Doch alles Spekulieren hilft nicht. Wir sind gespannt, wer sich für die Immobilie interessiert. Und was immer geschieht oder nicht geschieht – es wird große Auswirkungen auf diesen Teil Moabits haben. Denn die Markthalle ist nicht nur eine besonders schöne und deshalb besonders interessante Immobilie, sondern auch eine besonders große, sie nimmt, wie gesagt, einen ganzen Baublock hinterm Rathaus ein.

Text: Burkhard Meise, zuerst erschienen in stadt.plan.mitte, Nr. 59, Mai 2008

lesen Sie auch das Portrait von Fred Leist, der in der Markthalle Groschenromane tauscht.

Nachtrag:
Lange dauerte die Diskussion um die Belebung der Markthalle durch die Zunft AG, erst überwog Skepsis, wie auf dem Vilmoskörte-Blog, nach der Diskussionsveranstaltung im März oder auch noch im Artikel der Berliner Woche vom 23. Juni 2010, später aber zeigte sich, dass das Konzept Rücksicht nimmt auf die Händler, so dass die meisten bleiben können. Es wird bei laufendem Betrieb umgebaut. Die Skepsis weicht immer mehr der Spannung auf die Eröffnung und der Zustimmung, wie in der Berliner Woche vom 22. September 2010. Hier eine Mieterliste auf dem Die Zunft[halle] Arminiushallen–Blog. Nun sind wir gespannt auf den Eröffnungstag 20. November (Programm s. Kommentar Nr. 39): hier ist die Einladungskarte und das 28seitige Hallenbrevier (1,15MB) herunterzuladen. Zur Eröffnung als Zunfthalle ist jetzt ein neuer Artikel erschienen.

49 Kommentare auf "Die Arminius-Markthalle"

  1. 1
    R@lf says:

    Mittwoch am 10. März 2010 findet ab 19 Uhr eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zur „Zukunft der Arminiusmarkthalle“ im Rathaus Tiergarten (BVV-Saal) statt.
    Herr Hinderfeldt von der Zunft AG wird sein schon jetzt kontrovers diskutiertes Konzept vorstellen.

    http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/06/14/zukunft-der-arminiushalle/

  2. 2
    Rané says:

    Nunja, hoffe die Finanzierung ist in den Griff zu bekommen. Aber der derzeitige Zustand mit Alk-Treff ist unerträglich. Wünsche mir auch mal einen Artikel über das Alkoholproblem in Moabit.

  3. 3
    Redaktion says:

    @Rané,
    vielleicht schreibst Du einen gut recherchierten Artikel zu diesem Thema, könnte dann als Gastartikel kommen.

  4. 4
    Redaktion says:

    Die Informationsveranstaltung der Stadtteilvertretung zur Arminiusmarkthallt am 10.3. im Rathaus mit der Vorstellung von Herrn Hinderfeldt, Zunft AG ließ viele, die dort waren, eher ratlos zurück. Ob die vagen Vorstellungen Wirklichkeit werden können, das ist der Interpretation jedes einzelnen überlassen. Ein informativer Artikel findet sich hier:
    http://www.jutta-leder.de/a-markthalle1003.shtml

  5. 5

    Mit viel Interesse habe ich den Beitrag auf der Website von Frau Leder zur Vorstellung des Konzeptes zur möglichen Zukunft der Arminiusmarkthalle am 10. März im Rathaus Tiergarten gelesen.

    Es scheint vor Ort diverse Verwirrungen zu geben, die ich ein wenig kommentieren möchte.

    1. Wir haben noch nicht grundsätzlich entschieden, ob wir das Projekt in Moabit umsetzen werden, derzeit findet eine nachhaltige und finale Bewertung der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Machbarkeit statt. Die nicht nur von mir als nicht wirklich gastfreundlich empfundene Begrüßung durch einige wenige Besucher hat manchen unserer Kapitalpartner, die im Plenum waren, eher verstört. Wir müssen hier sicher noch weitere Überzeugungsarbeit leisten. Gefreut haben uns jedoch die Zuschriften von Teilnehmern der gut besuchten Veranstaltung, die uns weiter Mut machen.

    2. Das Thema der Investitionen (genannt wurden 650.000 Euro) in die Kühlkeller hat uns wirklich überrascht. Derzeit gibt es nach unserem Kenntnisstand 4-5 Markthändler, die Kühlflächen im Keller benötigen (4, 6 und 3 qm aus den Bereichen Fleisch, Wurst und Käse und 60 qm aus dem Bereich Gemüse und Obst). Wir können daher derzeit nicht wirklich erkennen, wie dieser Bedarf, der übrigens auch in kleinteiliger Struktur in Kühlschränken in freien Nebenräumen im Erdgeschoss gedeckt werden könnte, eine Investition in Aufzüge und Kühlräume von 650.000 € rechtfertigen könnte. Bei unseren zahlreichen Gesprächen mit den 10–12 regional orientierten Markthändlern, wurden wir auf das nun mehrfach in Blogbeiträgen benannte Problem von hohen Investitionen in einen neuen Aufzug und neue Kühlräume leider noch nicht angesprochen. Wir werden dies jedoch selber zum Anlass nehmen, uns mit unseren möglichen zukünftigen Partnern zu diesem Thema noch einmal intensiv auszutauschen.

    3. Wir werden in dieses Projekt nicht nur mit Eigenkapitalpartnern und aus eigenen Mitteln investieren, dieses ist wie ja auch in anderen Projekten (Tacheles, Schultheiss Brauerei etc., etc.) auch eher unüblich. Wir führen daher seit einigen Wochen (die Nutzermischung und deren Bonität konkretisiert sich ja nun auch erst jetzt genauer) mit diversen Banken, u.a. auch mit der IBB, Gespräche.

    Anbei auch ein Link auf die derzeitige Projektskizze:

    http://zunftorte.zunftnetz.org/?page_id=7

    Eine Konkretisierung der wirklich notwendigen Investitionen ergibt sich in unserem Ansatz für kleine und mittlere Unternehmen auch erst aus den wirklichen Nutzerbedarfen, die wir so langsam erst genauer einschätzen können.

    Einen aktuellen Plan mit den möglichen Nutzungen finden Sie hier:

    http://www.zunftwissen.org/de/images/5/57/Grundriss_mit_Nutzungsspezifikationen.pdf

    Freundlichen Gruß

    Christoph Hinderfeld

  6. 6
    Rané says:

    Lieber Christoph Hinderfeld,
    lassen Sie sich nicht entmutigen, denn das Konzept ist gut und manche Kritik ist sehr provinziell und der „Hauptstadt“ nicht würdig. Dass die HändlerInnen, die rausfallen, rebellieren würden, ist nachzuvollziehen, aber ein Konzept ist halt ein Konzept. Kenne dies im musikalischen Bereich und mit mir ist auch kein 08/15 Musikkonzept zu verwirklichen, dafür kenne ich zu viele Bands, die jenseits des Mainstreams sind. Wünsche viel Glück, leider habe ich meine eigenen Schlachtfelder, aber im Kulturbereich stehe ich zur Verfügung.
    Lieber Gruß
    Rané Schmidt

  7. 7

    Lieber Rané Schmidt,

    herzlichen Dank für die aufmunternden Worte, die gut tun. Ich bin mir sicher, dass wir noch viele gemeinsame Möglichkeiten im kulturellen Bereich entdecken werden.

    Ich freue mich auf unser nächstes Treffen in Moabit!!

    Herzlichen Gruß

    Christoph Hinderfeld

  8. 8
    K. S. says:

    Ich würde es auch sehr, sehr traurig finden, wenn diese Veranstaltung tendenziell die Akteure und Investoren eher verschreckt als beflügelt hätte. Für mich persönlich wäre der erste Rauswurf-Kandidat natürlich Schlecker, schade, dass dies nicht geht.

  9. 9
    Redaktion says:

    Am 16.3. hat auch die Berliner Zeitung unter dem Titel „Wein-Tresore im Keller“ über die Veranstaltung zur Arminiusmarkthalle berichtet:
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0316/berlin/0018/index.html

  10. 10
    Rané says:

    Das sagt doch alles: „Wir wollen weiter einen Fuß in der Halle drin haben“, sagt Foidl. Und sollte das Konzept der Zunft AG nicht funktionieren, werde auch abgesichert, dass die Halle wieder an die Großmarkt GmbH zurückgehe.
    Also wo ist das Risiko ?
    Viel Glück für Christoph Hinderfeld und auch für die neuen Betreiber des Hansatheaters. Beide sind mit Herzblut dabei und dieses ist positiv. Abzocker kennen die Moabiter genug, aber Nörgeleien auf Bildzeitungsniveau… Nein Danke !!!

  11. 11

    Anbei noch einmal einige vertiefende Informationen: Neben Unternehmen wie der im Blog Turmstrasse schon genannten Firma Blank Roast, einem Biokaffeeröster aus der Pfalz, werden in einem kooperativen Ansatz zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen Weingüter, Genusshandwerk, Manufakturen, Behinderteneinrichtungen, Lebensart, Design, gedeckter Tisch, Handwerk, Kunst und Kultur in der Arminiusmarkthalle unsere Partner sein. Verweisen möchte ich in diesem Zusammenhang auch auf die Veranstaltung „Produktidee – Produktdesign“ des Verbandes für anthroposophische Heilpädagogik am 6. – 7. Mai in der Lebensgemeinschaft Alt-Schönow in Berlin, in der zahlreiche Fachleute aus dem Bereich der sozialtherapeutischen Werkstätten, wie auch aus Lehre, Design und aus der Wirtschaft sich zu Themen neuer Produktideen – u.a. besonders auch für Behindertenwerkstätten – Gedanken machen und Impulse geben. Die Teilnehmer haben übrigens auch die Gelegenheit der Besichtigung der Arminiusmarkthalle, weitere Informationen finden sich bei http://www.verband-anthro.de .

    Zudem anbei zwei aktualisierte Links zu unserem Markthallen- und Manufakturenprojekt in der Arminiusmarkthalle:

    http://www.zunftwissen.org/de/images/5/57/Grundriss_mit_Nutzungsspezifikationen.pdf

    http://zunftorte.zunftnetz.org/?page_id=7

    Eine weitergehende ausführliche pdf-Datei zu unserem Regionalmarkt, Präsentations-, Verweil-, Direktverkaufs- und ECommerce-Ansatz in Berlin senden wir allen Interessierten auf Anforderung gerne zu. Bei Fragen haben, bin ich gerne telefonisch unter 06322/989794 zu erreichen.

    Herzlichen Gruß

    Christoph Hinderfeld

  12. 12
    Dani says:

    Ich bin vor 2 Jahren aus Kreuzberg 61 nach Moabit gezogen. Dort war ich schon treue Kundin der alten Marheineke-Markthalle. Nach der Sanierung finde ich den Ort alledings unerträglich. Er ist steril und sämtlicher Charme einer traditionellen Markthalle ist verloren gegangen.

    Als ich dann die Arminius-Markthalle für mich entdeckte, freute ich micht sehr. Natürlich ist es schade, dass so viele Stände ungenutzt sind, aber immerhin wirk es hier noch wie eine gewachsene Gemeinschaft, und nicht wie ein aus dem Boden gestampftes Konzept.

    Ich hoffe sehr, dass eine Sanierung/Neu-Konzeptionierung nicht auch dazu führt, dass die Halle komplett ihr Gesicht, und damit einfach auch ihren Charme verliert. Soche Hallen dürfen nicht weiß und steril sein!!! Auf den Bildern der obigen Links ist mir auch schon wieder zu viel Glas etc. Und wenn es dort gar keine Trödler mehr gäbe, fände ich persönlich das auch bedauerlich.

  13. 13
    Rané says:

    Ach, die Trödler finden doch genug leerstehenden Gewerberaum in Moabit. Und lieber ein Trödler in der Strasse als der nächste Spielsalon.

  14. 14
    vilmoskörte says:

    Auch das „Berliner Abendblatt“ hatte in der Tiergarten-Ausgabe vom 20.3.3010 einen Bericht über die Infoveranstaltung vom 10.3.2010, siehe http://abendblatt-berlin.de/fileadmin/pdf_archiv/KW_11/Tiergarten_vom_20.03.2010.pdf (leider sind dort immer nur die letzten 6 Ausgaben zu finden, darum habe ich einen Ausschnitt aus der entsprechenden Seite gemacht).

  15. 15
    R@lf says:

    Zum Abendblattartikel: ziemlich tendenziös-unausgewogener Artikel, der den kritischen Fragen der nicht ausreichend Rechnung trägt. Kritische Besucherinnen werden als aggressive „Meckerer und Miesmacher“ dargestellt, die gutwillige InvestorInnen verunsichern oder gar abschrecken wollen. Das ist nicht fair.
    Das ZUNFT-Konzept hat durchaus einige gute Ansätze, ist aber m.E. als Gesamtkonzept noch nicht schlüssig und zuende gedacht. Es müsste lokal angepaßt und um weitere Segmente ergänzt werden, die wünschenswerte features für Moabits EinwohnerInnen (nicht nur die Gutbetuchten) integrieren. Richtig steht in dem Artikel, daß die Arminiusmarkthalle ein Herzstück von Moabit ist. Das muß mehr Berücksichtigung finden.

    Vielleicht wäre ein mitbestimmungsberechtigter Beirat von engagierten BürgerInnen der richtige Weg zu gemeinsamem Erfolg. Aber bitte nicht nur von Investorenseite handverlesen als Pseudo-Beirat, der Bürgerbeteiligung nur simuliert. Gerade QuerdenkerInnen können auf Unstimmigkeiten aufmerksam und einen gemeinsamen Erfolg wahrscheinlicher machen. Und den wollen wir doch eigentlich alle!

  16. 16

    R@lf

    ich freue mich auf Ihre Anregungen und Ihren Anruf unter Tel.: 06322/989794.

    Herzlichen Gruß

    Christoph Hinderfeld

  17. 17
    Dani says:

    Rané, mit den Trödlern hast Du natürlich recht, und in den leeren Läden wünsch ich mir auch wahrlich lieber die als weitere Automatencasinos.

    Ich hatte in irgend einem Link mal die 12 verbleibenden Mieter aufgelistet gesehen. Leider finde ich den Link nicht mehr. Kann jemand helfen? Ich wüsste doch zu gerne, ob mein schöner Käsestand und der Geflügelmetzger etc bleiben.

    Danke schon mal,
    Dani

  18. 18

    @ Dani

    Hallo,

    Käsestand, Blumen, Bäckereien, Saft, Metzger, Wurstwaren, Geflügel, Eier, Imbiss, etc. etc. bleiben. Wir planen bis Ende April einen Grundriss mit Verlinkungen auf die bleibenden und zukünftigen Mieter/Partner. Weiteres auch über http://zunftorte.zunftnetz.org/?page_id=7

    Herzlichen Gruß

    Christoph Hinderfeld

  19. 19

    Hallo,

    anbei eine erste Verlinkung zu den verbleibenden und auch zu ausgewählten zukünftigen Nutzern der Arminiusmarkthalle:

    http://www.zunftwissen.org/de/index.php/Arminiusmarkthalle

    Wir werden die Verlinkungen laufend ergänzen.

    Herzlichen Gruß

    Christoph Hinderfeld

  20. 20
    Dani says:

    Ok, da bin ich beruhigt, das sieht echt ganz vielversprechend aus. Jetzt hoffe ich nur, dass es nicht zu clean und steril wird.

    Vielen Dank,
    Dani

  21. 21

    Einen Blogbeitrag im Zunftblog, der die Entwicklungsschritte für die Arminiusmarkthalle ab Spätsommer 2010 gut wiedergibt, findet man hier

    http://blog.zunftnetz.org/?p=1657

    Herzlichen Gruß

    Christoph Hinderfeld

  22. 22
    Rané says:

    Lieber Christoph Hinderfeld,
    hoffe, dass die Politik begreift, dass nur der Mittelstand die Arbeitsplätze schafft. Viel Glück weiterhin.

  23. 23
    Jürgen says:

    Beim Stadtteilplenum Moabit West am 15. Juni 2010, 19 Uhr im Stadtschloss Moabit – Nachbarschaftstreff, Rostocker Straße 32b steht auch ein Bericht der Zukunft AG (Herr Rossi) zum aktuellen Stand auf der Tagesordnung. Die Ankündigung des Plenums ist hier zu finden. Jetzt findet man unter dem Link den Bericht des Plenums.

  24. 24
    Susanne Torka says:

    Den Artikel von K. Wrobel aus der Berliner Woche können wir hier auch zur Verfügung stellen;
    http://www.moabitonline.de/wp-content/uploads/2010/07/Berl-Woche_10-06-23_Markthalle.jpg

  25. 25
    Rané says:

    Auch wenn in Moabit zu oft jeder gegen jeden kämpft, dies Projekt gehört zu den Highlights. Dann wünsche ich auch noch den neuen Betreibern vom Hansatheater viel Glück.Hoffe, ich erlebe dies.

  26. 26
    Thorsten Reschke says:

    Gute Nachricht …

    Pressemitteilung der Berliner Großmarkt GmbH und des Berliner Liegenschaftsfonds vom 14. Juli 2010:
    Die Zunft AG wird Eigentümerin der Arminiusmarkthalle.

    Berlin, 14.07.2010 – Die denkmalgeschützte Markthalle an der Arminiusstraße, in der Nähe des neuen Hauptbahnhofes, erhält mit der Die Zunft AG bald einen neuen Betreiber. Der Aufsichtsrat der Berliner Großmarkt GmbH gab am 12. Juli 2010 grünes Licht, dass das Unternehmen für 50 Jahre ein Erbbaurecht für die traditionsreiche Markthalle erhält. Die Vertragsunterzeichnung wird noch in diesem Monat erfolgen. Die Zunft AG aus Wachenheim an der deutschen Weinstraße will die Moabiter Markttradition wiederbeleben und aus der 120 Jahre alten Arminiusmarkthalle eine Zunfthalle machen. „Im Fokus unseres Konzeptes steht die Rückbesinnung auf Regionalität, Qualität und Nachhaltigkeit. So sollen an unseren Ständen vor allem regionale Produkte wie Lebensmittel und Handwerk angeboten werden“, sagt Kira Hinderfeld, Vorstand der Die Zunft AG. „Die Arminiusmarkthalle soll ein kommunikativer Ort werden, an dem sich junges Design, kreative Milieus und Dienstleistungen, regionale Manufakturen, Ateliers, regionales Handwerk, kleinflächiger Handel, Gastronomie und Events ergänzen.“ Andreas Foidl, Geschäftsführer der Berliner Großmarkt GmbH, freut sich auf den bevorstehenden Vertragsabschluss: „Mit der Die Zunft AG haben wir einen Partner gefunden, der mit einem klugen Konzept ein attraktives Angebot für Kunden und Händler schafft. Hier kann ein einmaliger Ort des Genusses und der Werthaltigkeit entstehen, der über die Bezirksgrenzen hinaus ausstrahlen wird.“ Der Umbau der 3.500 Quadratmeter großen Fläche soll in den kommenden Monaten starten. Die alten Stände werden abgerissen und im neuen Design wieder aufgebaut. Neben einer Vielzahl von Neumietern aus dem Manufakturwesen werden ein Großteil der heutigen Händler in der Markthalle verbleiben können. Weitere Discounter als die bereits ansässigen Filialen von Norma und Schlecker wird es nicht geben. Die Eröffnung der Zunfthalle ist dann für Ende 2010 geplant. „Wir sind sehr zufrieden mit den bisherigen Gesprächen und froh, dass unser Kunde, die Berliner Großmarkt GmbH, einen erfolgversprechenden Betreiber gefunden hat“, sagt Holger Lippmann, Geschäftsführer des Liegenschaftsfonds Berlin. „Ein vor zwei Jahren gestarteter Versuch, die Arminiusmarkthalle zu verkaufen, war leider gescheitert. Umso mehr freut es uns, mit unserem nun angewandten Erbaurechts-Modell Erfolg zu haben.“

    http://www.die-zunft.de/index.hei

  27. 27
    Rané says:

    Glückwunsch, der Weg war ja nicht einfach.

  28. 28
    Däne in Moabit says:

    Glückwunsch, Wir freuen Uns.

  29. 29
    Redaktion says:

    Die Architekturstudentin Gabriela Salazar befasst sich seit etwa Anfang 2009 mit der Arminiusmarkthalle. Aktuell hat sie auf ihrem Blog *arminius*moabit*berlin* ein Video einer von ihr erstellten Meinungsdokumentation „Im Schnitt“ in zwei Teilen veröffentlicht, das ihr euch auf ihrer Website anschauen könnt.

  30. 30

    Am heutigen Montag wurden die notariellen Erbauverträge zur Übernahme der Arminiusmarkthalle zwischen der Berliner Großmarkt GmbH und der Die Zunft AG unterzeichnet. Die Halle wird zum 01. August 2010 in den Besitz der Die Zunft AG über gehen.

    Zu den zukünftigen Nutzern finden sich hier weitere Informationen:

    http://www.zunftwissen.org/de/images/5/57/Grundriss_mit_Nutzungsspezifikationen.pdf

    Zu den Pressereaktionen auf eine Pressemitteilung der BGM vor einigen Tagen und zu unserem Nutzungskonzept finden Sie hier weitere Informationen: http://www.die-zunft.de

    Wir freuen uns über einen aktiven Dialog in Moabit, ich selber bin jederzeit mobil unter 0151/15307908 zu erreichen, Martin Rossi vor Ort in Berlin mobil unter 0170/5810100.

    Ich würde mich zudem freuen, wenn sich viele interessierte Bürger schon einmal den derzeit geplanten Termin für die offizielle Präsentation der Halle nach ihrer Revitalisierung (die in den Monaten August, September und Oktober geplant ist) vormerken würden, dies wird nach heutiger Planung Samstag, der 20. November 2010 sein.

    Wir planen übrigens keine Schließung der Halle, sondern eine mit den Nutzern abgestimmte Revitalisierung der Halle „Zug um Zug“, sprich ohne allzu grosse Eingriffe in die Arbeit unserer ja mittelständisch geprägten Nutzungspartner.

    Herzlichen Gruß

    Christoph Hinderfeld

  31. 31
    Rané says:

    Lieber Christoph Hinderfeld,

    bin zwar ab Morgen kein Moabiter mehr, bleibe aber den kulturellen Projekten verbunden.

    Lieber Gruß
    Rané Schmidt

  32. 32
    Hinderfeld says:

    Als erstes Kunst Pre Opening in der Arminiusmarkthalle findet anlässlich des Art Forums Berlin

    http://www1.messe-berlin.de/vip8_1/website/Internet/Internet/www.art-forum-berlin/deutsch/index.html

    der Kaiser & Cream Art District in der Zunft[halle] Arminiusmarkthalle statt, die Einladung für die Show-Preview-Veranstaltung am Donnerstag, den 07. Oktober 2010 ab 17.00 Uhr findet sich hier:

    http://www.zunftwissen.org/de/images/e/e8/KC-Berlin-WebEinladung.pdf

    Ich würde mich über viele bekannte und neue Gesichter am 07. Oktober in der Arminiusmarkthalle freuen.

    Herzlichen Gruß

    Christoph Hinderfeld

  33. 33
    Susanne Torka says:

    Auch nicht schlecht unvermeidlichen Baulärm als „Sinfonie des Umbaus“ zu bezeichnen, wie es Knut Pankrath tut:
    http://knutpankrath.de/sinfonie-des-umbaus/

  34. 34
    Hinderfeld says:

    Und zur Ergänzung wieder einige aktuelle Bilder vom Umbau:

    http://blog.zunftnetz.org/

    Herzlichst

    Christoph Hinderfeld

  35. 35
    Rané says:

    Lieber Christoph Hinderfeld,
    leider ist dieser Event nicht im offiziellen Kunstherbst-Kalender verzeichnet. Vielleicht zu kurzfristig ? Aber die Kulturlandschaft in Berlin ist eh ein Haifischbecken und es bedarf eines enormen Aufwandes dort mehr Solidarität einzufordern.

  36. 36
    Hinderfeld says:

    Ich halte es da mittlerweile sehr gerne – wie schon einmal von anderer Seite zum Thema Arminiusmarkthalle geäussert – mit Hermann Hesse:

    „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben…..
    Wir sollten heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen.
    Der Weltgeist will nicht fesseln und uns engen, er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten. …
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“

    Sprich – das wird schon werden….

    Herzlichst und hoffentlich bis Donnerstag ab 17.00 Uhr

    Christoph Hinderfeld

  37. 37
    Susanne Torka says:

    Mittlerweile werden neue Mitarbeiter_innen für die Arminiushalle gesucht, das Jobangebot ist hier zu finden:
    http://arminiushalle.zunftnetz.org/2010/10/09/jobs-im-neuen-zunftwerk-manufakturenkaufhaus/

    und es gibt auch einen digitalen Hausmeister, was immer das ist, für den Zunfthalle-Blog:
    http://arminiushalle.zunftnetz.org/2010/10/08/hallo-vom-digitalen-hausmeister/
    Vielen gut bekannt: Knut Pankrath

    Die Berichte über den Umbau stehen allerdings noch auf der alten Zunftblog-Seite:
    http://blog.zunftnetz.org/

  38. 38
    Hinderfeld says:

    Eine erste Website zur Zunft[halle] Arminiusmarkthalle ist nun online zu finden:

    http://arminiushalle.zunftnetz.org/mieter/

  39. 39
    Jürgen Schwenzel says:

    Seit einiger Zeit steht der Termin der feierlichen Wiedereröffnung der Markthalle als Zunft[halle] Arminiusmarkthalle fest. Gefeiert wird die feierliche Eröffnung am
    Samstag, 20. November 2010
    Fest-Programm
    ab 8.00 Uhr: Verkauf und Proben an den alten und neuen Ständen der Arminiusmarkthalle
    9.30 Uhr: Offizielle Wiedereröffnung durch Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke
    10.00 Uhr: Musikschule Fanny Hensel, Berlin-Mitte
    11.00 Uhr: Grußworte aus dem Kiez und der Politik
    12.00 – 14.00 Uhr: Casanova Society Orchestra
    13.00 – 15.00 Uhr: Weinverkostungen bei den Weingutspartnern des Zunft[werk] Manufakturenkaufhauses
    Weitere aktuelle Informationen auf der Website der Zunft[halle] Arminiusarkthalle

  40. 40
    Rané says:

    Kompliment an Herrn Hinderfeld,
    gut ausgewähltes Musikprogramm. Bin auf die MusikerInnen vom Casanova Society Orchestra gespannt.
    Aber in Berlin gibt es natürlich weitaus mehr Bands mit eigenen Texten.

  41. 41
    Rudolf Blais says:

    Schon in 3 Wochen!

    Ich habe eben in der Markthalle die ersten 2 neuen Standaufbauten gesehen. Ich hoffe das alles klappt und es am 20.11. eine schöne Markthalleneröffnung gibt.

    Rudolf Blais

  42. 42
    Redaktion says:

    Oben im Nachtrag auch schon ergänzt, die Einladungspostkarte zur Eröffnung herunterzuladen:
    http://www.zunftwissen.org/de/images/3/3b/Er%C3%B6ffnungsfeier.pdf

  43. 43
    suse says:

    und auch noch der Hinweis auf den aktuellen Artikel zum Umbau der Markthalle bei Vilmoskörte:
    http://vilmoskoerte.wordpress.com/2010/11/13/die-arminiushalle-im-umbruch/

  44. 44
    K. S. says:

    Bin gespannt auf die (Wieder-)Eröffnung morgen und stelle in einer wilden Anwandlung von Amtsanmaßung hier noch folgenden Direktlink ein:

    http://www.zunftwissen.org/de/images/d/d3/Brevier_scr.pdf

  45. 45
    Susanne Torka says:

    Schön, dass es die Broschüre auch digital gibt. Link kommt in den Nachtrag.

  46. 46
    Kat says:

    Das Hallenbrevier (Link unter Nachtrag) ist excellent gemacht. Es fehlt lediglich ein Standplan. In der Halle selbst fehlt ein Bioangebot aus der Region: Eier, Honig, Milch, Obst und Gemüse. Vielleicht kann mir ein Leser eine Bio-Einkaufsgemeinschaft empfehlen?

  47. 47
    Redaktion says:

    Wir haben nicht den Ehrgeiz schneller zu sein als Vilmoskörte, der hier die (Wieder-)eröffnung der Halle beschreibt:
    http://vilmoskoerte.wordpress.com/2010/11/20/wiedereroeffnung-der-arminiushalle/

  48. 48
    Rané says:

    Nun, es war ein gelungener Auftakt, auch wenn noch nicht alles fertig ist. Neben div. Eventideen, die ich beim 1. Beusselstrassenfest nicht realisieren konnte, fasziniert mich der ehemalige Aufzug in der Halle, der in der Vergangenheit verborgen war. Hatte die Idee einer Skulptur, aber die gemeinsame Verbindung der Familie Hinderfeld und mir zu Kassel und zur Dokumenta brachte mich auf Christo und sein erstes Werk, die verhüllten Schuhe von Jean-Claude. Da ich Christos verhüllte Luft in Kassel bewundern durfte und später den verhüllten Reichstag, wäre dieses Werk an diesem Ort ideal. Auch ist Kassel eine Partnerstadt von Tiergarten. Dann gibt es Parallelen zum langen Kampf der Zunft AG um diese Halle, mit dem noch längeren Kampf von Christo um die Reichstagsverhüllung oder dem Kampf von Wolf Vostell für den „Skulplturenboulevard“. Wolf Vostell, der übrigends im Krankenhaus Moabit verstarb. Auch sind diese „verhüllten Schuhe“ ein Ausdruck von Liebe und Liebe braucht der Bezirk Moabit dringend. Aber von dieser Halle geht nun ein positiver Spirit aus, der sich dann hoffentlich weiter ausbreiten wird.

  49. 49
    Susanne Torka says:

    Die weiteren Kommentare zur Arminius-Markthalle jetzt bitte beim neuen Artikel: Arminiusmarkthalle als Zunfthalle neu eröffnet:
    http://www.moabitonline.de/6159