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	<title>Kommentare zu: Der Stephankiez aus der Sicht eines Außenstehenden</title>
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		<title>Von: Johannes Immink</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2290/comment-page-1#comment-2376</link>
		<dc:creator>Johannes Immink</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 13:03:01 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Das Gefühl der Unwirklichkeit..&quot;

Ich finde zu diesem Beitrag passt folgende Momentaufnahme des Stephanplatzes ebenfalls eines Außenstehenden vor 30 Jahren:

Stephan-Platz, Samstag 27. Juli, 17 Uhr

Ein „Straßenfest&quot;, d. h. es spielt eine Rockband. An ein paar Tischen gibt es Brote. Kuchen, Kaffee; fast nur „junge Leute&quot;, der Anteil der gepflegten Jungakademikergesichter ist relativ gering. Einige Rentner auf einer Bank dicht bei der Band; türkische Frauen in Kopftüchern in geziemendem Abstand auf den Bänken des Spielplatzes. Ein „unheimlich starker&quot; Schlagzeuger, höchstens 16 Jahre alt; alles sehr „locker&quot;, heiter; ein warmer Sommernachmittag. Irgendwie aber doch das Gefühl der Unwirklichkeit: Wer sind denn nun tatsächlich die Bewohner dieses „Kiezes“? Gibt es denn hier niemand, der älter als dreißig und zugleich jünger als sechzig ist?

(Quelle: Berlin: Von der Residenzstadt zur Industriemetropole, Ein Beitrag der TU Berlin zum Preußen-Jahr 1981, Band II Kompaß- Leitfaden zu historischen Stätten des Berliner Nordens)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das Gefühl der Unwirklichkeit..&#8221;</p>
<p>Ich finde zu diesem Beitrag passt folgende Momentaufnahme des Stephanplatzes ebenfalls eines Außenstehenden vor 30 Jahren:</p>
<p>Stephan-Platz, Samstag 27. Juli, 17 Uhr</p>
<p>Ein „Straßenfest&#8221;, d. h. es spielt eine Rockband. An ein paar Tischen gibt es Brote. Kuchen, Kaffee; fast nur „junge Leute&#8221;, der Anteil der gepflegten Jungakademikergesichter ist relativ gering. Einige Rentner auf einer Bank dicht bei der Band; türkische Frauen in Kopftüchern in geziemendem Abstand auf den Bänken des Spielplatzes. Ein „unheimlich starker&#8221; Schlagzeuger, höchstens 16 Jahre alt; alles sehr „locker&#8221;, heiter; ein warmer Sommernachmittag. Irgendwie aber doch das Gefühl der Unwirklichkeit: Wer sind denn nun tatsächlich die Bewohner dieses „Kiezes“? Gibt es denn hier niemand, der älter als dreißig und zugleich jünger als sechzig ist?</p>
<p>(Quelle: Berlin: Von der Residenzstadt zur Industriemetropole, Ein Beitrag der TU Berlin zum Preußen-Jahr 1981, Band II Kompaß- Leitfaden zu historischen Stätten des Berliner Nordens)</p>
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