So können Sie mitmachen!

Aktion zum Gastrogroßmarkt in der BVV Mitte

Die neugegründete Bürgerinitiative Siemensstraße startet ihre erste Aktion. Auch die Unterschriftensammlung läuft an. (Nächstes Treffen der BI am Montag, 18. Januar um 19 Uhr im Nachbarschaftstreff, Stadtschloss Moabit, Rostocker Straße 32.) Bei der Bürgerfragestunde in der BVV (Bezirksverordnetenversammlung) Mitte am Donnerstag, den 21. Januar kann ein Mitglied der Initiative 3 Fragen (Fragen siehe ganz unten) stellen, die das Bezirksamt und die einzelnen Fraktionen in der BVV  beantworten werden:

Wir dokumentieren den Text des Flyers, der hier heruntergeladen und gerne weiterverbreitet werden kann:

STOPPT DEN GRÖSSENWAHN VOM HAMBERGER*!  *Bevor es zu spät ist!
Bürgerinitiative Siemensstraße für eine umweltverträgliche Bebauung des ehemaligen Güterbahnhofs

Auf dem ehemaligen Güterbahnhof Moabit beabsichtigt die Firma Hamberger den größten C&C-Gastronomiegroßmarkt in Deutschland zu errichten. Die 180 x 100 m große und 13 m hohe Gewerbehalle soll unmittelbar an den Gehweg der Siemensstraße grenzen (auf der Graphik rechts ist das Größenverhältnis von Hamberger, Hellweg und Tolmien entlang der Siemens-/Quitzowstraße anschaulich zu erkennen). Dafür wird die 300 m lange Baumreihe vollständig gefällt. Pro Tag werden 100 LKWs und 700 PKWs zusätzlich die Lebensqualität in Moabit belasten. Die Zufahrt der Anlieferung wird sich auf Höhe der James-Krüss-Grundschule befinden. Eine, für das gesamte Wohngebiet wichtige, Frischluftschneise wird verschlossen. 97% des Grundstücks sollen versiegelt bzw. überbaut werden. Derzeit läuft ein Bebauungsplanverfahren, bei dem nicht nur die Belange der Bewohner sondern auch die Maßgaben des Berliner Umweltatlas eklatant außer Acht gelassen werden. Wir stellen uns gegen eine solche Vorgehensweise und fordern eine massive Überarbeitung der vorliegenden Planung.
Nähere Informationen finden Sie unter: www.moabitonline.de/2265 und www.moabitonline.de/1501 (hier können die Unterlagen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung heruntergeladen werden).

Kommen Sie zahlreich zur Bezirksverordneten-versammlung (BVV)!
Je zahlreicher, desto besser!
Bringen Sie Transparente mit. Erheben Sie lautstark Einspruch.
Den Politikern musss klar gemacht werden, dass die Bewohner mit dem Bauvorhaben und der Vorgehensweise des Amtes für Stadtentwicklung nicht einverstanden sind.
Auf der Bezirksverordneten-versammlung wird einem Vertreter unserer Bürger-initiative die Möglichkeit eingeräumt, drei Fragen zu dem Bauvorhaben der Firma Hamberger zu stellen.
Alle Fraktionen antworten auf diese Anfrage und stellen damit ihre Position zu dem Bauvorhaben dar.
Die Bezirksverordnetenversammlung ist das Gremium, welches dem Bebauungsplanentwurf durch Zustimmung seine Rechtsgültigkeit verleiht.

Die BVV findet statt:
am Donnerstag, den 21. Januar 2010, Beginn: 17.30 Uhr
(für die Beantwortung der Bürgeranfragen ist nur die erste halbe Stunde vorgesehen)
Ort: Parochialstraße 3, 10179 Berlin, U-Bahnstation Klosterstraße
Gemeinsamer Treffpunkt: 16 Uhr vor der James-Krüss-Grundschule

Wer will, kann natürlich auch anders und auf anderem Weg dorthin kommen, wichtig ist, daß kommt, wer kann.

Hier der Text der 3 Fragen:

Bezüglich des Entwurfs für den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan 1-45 VE, der die Bebauung des ehemaligen Güterbahnhofgeländes nördlich der Siemensstraße mit einem riesigen Baukörper sowie Parkplätzen und Fahrwegen  durch die Firma Hamberger vorsieht,
frage ich, unterstützt durch Mitglieder der BI Siemensstraße und durch die Teilnehmer des Stadtteilplenums Moabit West,  die Parteien der BVV und das Bezirksamt:

1. Wenn  aus BauNVO und  BauGB  eine Überschreitung der GFZ GRZ „in geringfügigem Ausmaß“  ( Zitat aus BauNVO §19 Abs. 4) von maximalen 0,8 auf 0,97 sich errechnen läßt, eine Bebauung von 97% statt  eigentlich maximalen 80% der Grundstücksfläche,  wenn demzufolge von 42.000 m² 40.760 m² statt der eigentlich höchstens zulässigen 33.600 m²  bebaut werden sollen:
Muß das maxi- maximal Zulässige unbedingt ausgeschöpft werden oder ist nicht gerade hier Ihre Aufgabe, die Interessen der Anwohner dagegen einzubringen und das Vorhaben auf politischem und Verwaltungswege verträglicher  für diese zu gestalten ?

2. Was tun Sie, um zum Einen die unzweifelhaft Stadtlandschaft prägende Pappelallee – bzw. das stadtlandschaftlich Besondere dieser Allee  (etwa durch Ersatzpflanzung von Säuleneichen) zu erhalten und zum Andern das geplante Gebäude dem dringlichen Verlangen der Anwohner entsprechend 10 m vom Gehweg zurücksetzen zu lassen?

3. Haben wir Sie auf unserer Seite, wenn wir verlangen, dass zuerst die neue Planstraße gebaut wird und erst danach die Firma Hamberger ihren Betrieb aufnimmt, damit nicht ein ganzes Jahr lang der ohnehin starke Verkehr in der Siemensstraße zusätzlich verstärkt wird durch den Kundenverkehr einerseits und andererseits den LKW – Verkehr  der Zulieferer, der sich zudem in Schlagdistanz direkt gegenüber dem Eingang der James – Krüss – Grundschule abspielen würde?


Hier noch einmal die Links zu den Unterlagen aus der “frühzeitigen Bürgerbeteiligung” vom Mai/Juni 2009 bis dann die neuen Unterlagen im Rahmen der Auslegung des Bebauungsplans für den Großmarkt veröffentlicht werden (demnächst zu erwarten):
Presseveröffentlichung Anzeige
(PDF, 40kB)
Bebauungsplanentwurf 1-45VE (PDF, 1,6MB)
Begründung 1-45VE (PDF, 3,5MB)
Lageplan (PDF, 1,3MB)
Dachaufsicht (PDF, 730kB)
Schnitte (PDF, 1,1MB)
Fassade Siemenstraße (PDF, 2,1 MB)
Fassadenauszug 1 (PDF, 1,1 MB)
Fassadenauszug 2 (PDF, 3,5 MB)
Fassadenauszug 3 (PDF, 2,0MB)
Fassadenauszug 4 (PDF, 3,4 MB)
Fassadenauszug 5
(PDF, 3,3 MB)
Perspektive (PDF,600kB)


Am 28.09.2009 veranstaltete das Bezirksamt einen Vor-Ort-Termin mit anschließender Infoveranstaltung, hier das Protokoll. Tagesspiegel-Artikel vom 30.9.2009 “Hummer aus Moabit“.

Einen umfangreichen schriftlichen Bericht der Auswertung der Behördenbeteiligung und “frühzeitigen Bürgerbeteiligung” (PDF, 4.9MB) erhielt die Bezirksverordnetenversammlung als Vorlage zur Kenntnisnahme zur BVV am 25.02.2010.

Und hier der Artikel aus dem Berliner Abendblatt vom 13.2.2010, weil der Link zum pdf ja in ein paar Wochen nicht mehr funktionieren wird. Moabiter gegen Riesenhalle (Teil 1) und 130 Bäume werden gefällt (Teil 2).
Die Berliner Woche brachte am 24.2.2010: Gießkannen für Hamberger? SPD sorgt sich um die Grünpflege durch den Investor.
Berliner Abendblatt vom 3.4.2010 berichtet über das Gegen-Baumgutachten unter dem Titel Gutachter: Die Pappeln sind gesund.


Auslegungszeitraum des Bebauungsplans im Amtsblatt veröffentlicht.
Der Entwurf des vorhabenbezogenen (Hamberger Großmarkt) Bebauungsplans 1-45 VE wird im Zeitraum vom 10.05.-14.06.2010 ausgelegt werden. Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen hierzu abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können unberücksichtigt bleiben.

Hier noch ein paar Artikel als Nachtrag:
Tagesspiegel vom 5.8.2010, Berliner Woche vom 25.8.2010: Keinen Meter vor und zurück, taz vom 3.9.2010: Geliebte Schutthalde, Berliner Woche vom 29.9.2010: Keine Einigung zur Großmarkthalle und jetzt aktuell in der Berliner Woche vom 27.10.2010 Hamberger Projekt verzögert sich mit der Ankündigung der erneuten Auslegung des B-Plans und der Verschiebung der Abstimmung in der BVV auf Januar und mit dem Kommentar Stuttgart 21 in Moabit.


Nachtrag 12.11.2010

Am 12.11.2010 wurde offiziell im Berliner Amtsblatt eine erneute Auslegung des Bebauungsplansentwurfs  angekündigt:

Erneute öffentliche Auslegung eines Bebauungsplanentwurfes
Bekanntmachung vom 29. Oktober 2010

PlanG1 207
Telefon: 9018-45854 oder 9018-20, intern 918-45854

Der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes 1-45 VE vom 6. Mai 2010 für das westlich des Grundstücks Siemensstraße 27 gelegene Flurstück 343 und einer Teilfläche der künftigen Planstraße im Bezirk Mitte, Ortsteil Moabit liegt mit der geänderten und ergänzten Begründung mit Umweltbericht und darin enthaltenen umweltbezogenen Informationen zu Tieren und besonderem Artenschutz, Baum- und Pflanzenbestand, Boden, Wasser, Klima, Ortsbild usw. sowie einem geänderten und ergänzten Gutachten zum Schallschutz gemäß § 4a Absatz 3 des Baugesetzbuchs erneut öffentlich aus. Er wird in der Zeit

vom 22. November 2010 bis einschließlich 6. Dezember 2010

Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr; Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 14 Uhr im Bezirksamt Mitte von Berlin, Zimmer 165, Müllerstraße 146, 13353 Berlin sowie nach telefonischer Vereinbarung bereitgehalten.

Während der Auslegungsfrist können zu den geänderten und ergänzten Teilen Stellungnahmen abgegeben werden. Diese sind in die anschließende Abwägung der öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander einzubeziehen. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können unberücksichtigt bleiben.

Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig,soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden,die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder nur verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.


Nachtrag vom 22.11.2010:
Nachfolgend der heute vom Stadtplanungsamt Mitte veröffentlichte (temporär für die Zeit der Auslegung) Text zur erneuten Auslegungmit den Links auf die geänderten Unterlagen.

Erneute Öffentliche Auslegung gem. § 4a Abs. 3 BauGB
zum
Vorhabenbezogenen Bebauungsplan 1-45VE
für das westlich des Grundstücks Siemensstraße 27 gelegene Flurstück 343 und eine Teilfläche der künftigen Planstraße im Bezirk Mitte, Ortsteil Moabit

in der Zeit vom 22. November 2010 bis einschließlich 06. Dezember 2010

Presseveröffentlichung
Bebauungsplan 1-45VE
Begründung 1-45VE
Schallgutachten
Lageplan
Lageplan mit Dachaufsichten
Lageplan mit Parkplatzüberdachung
Grundriß EG
Grundriß OG
Grundriß UG
Dachaufsicht
Leergut
Ansichten
Schnitte
Schnitt Siemensstraße
Perspektive

Sie können Ihre Stellungnahme zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 1-45VE während der oben genannten Auslegungsfrist formlos postalisch an die unter Kontakt angegebene Adresse oder über dieses Onlineformular abgeben.

____________________________________________________________
Weitere Nachträge:

Berliner Woche vom 15.12.10: Kommt jetzt das Aus?,  Berliner Abendblatt vom 25.12.10 zur Schlichtung mit Hassemer und der Tagesspiegel vom 11.1.11 “Schlichten statt Streiten“.

In der BVV am 20.1.2011 wird eine Dringliche Vorlage zu Hamberger abgestimmt werden. Die Unterlagen im Informationssystem sind hier zu finden,  Pläne, Schnitte, Ansichten, Details und die Auswertungen der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung und deren Wiederholung(en).

Bericht über Abstimmung im Ausschuss im Berliner Abendblatt, in der Berliner Woche und der entsprechende Auszug aus dem Protokoll der Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss der BVV am 26.1.2011.

Bericht über das Juni Stadtteilplenum in Moabit West und die Beantwortung einer Anfrage der Grünen zu Arbeitsplätzen und weiteren Versprechungen.

MoabitOnline-Artikel zu den Baumfällungen im Februar 2012.

Schreiben der B.I. Siemensstraße an alle Fraktionen der BVV Mitte vom 26. März 2012, in dem eine Festsetzung des B-Plans gefordert wird, damit die Normenkontrollklage eingereicht werden kann.

Nachtrag vom 13.04.2012:

Modell der des Großmarkts und der Wohnbebauung an der Siemensstraße, Foto: BI-Siemensstraße

Modell der des Großmarkts und der Wohnbebauung an der Siemensstraße, Foto: BI-Siemensstraße

Die Bürgerinitiative Siemensstraße hat zwischenzeitlich ein Modell fertiggestellt, dass die Maße des Baukörpers des geplanten Großmarktes und die vorhandene Wohnbebauung an der Siemensstraße darstellt, nachfolgend die von der BI Siemensstraße verfasste Beschreibung dazu:
Das Foto zeigt das maßstabsgerechte 1:500 – Massenmodell, das sehr gut die extreme Größe des Großmarktes im Verhältnis zur vorhandenen Wohnbebauung zeigt.
Links sieht man die Siemensstraße mit ihren Wohnhäusern und mit dem Zugang zur James-Krüss-Grundschule (unten) und den Einmündungen der Emdener Straße (Mitte) und der Waldstraße (oben).
Am unteren Bildrand (schwarze Fläche) liegt die Dauerbaustelle des Moabiter Stadtgartens. Die nach oben angrenzende Fläche (grau) ist der 110 m lange Anlieferungshof mit Tankstelle. Man sieht links die 23 m lange und 11,35 m hohe Schallschutzwand zur Siemensstraße. Daran schließt an die 109 m breite, 189 m lange und 11,35 m hohe Großmarkthalle (weiß) und ganz oben (gezackt) das 8 m hohe Blech- und Plastikdach über den Parkplätzen.
Zum Größenvergleich: Die weißen Punkte in der Siemensstraße sind Pkw’s, die Striche stellen 18-Tonner-Sattelschlepper mit 16,5 m Länge dar. Auf dem Hallendach könnte man ca. 2 ½ mal das Fußballfeld des Olympiastadions unterbringen.
Wenn man an der Siemensstraße in Zukunft im EG, 1. und 2. OG eines Altbaus aus dem Fenster sieht, hat man die 210 m lange Betonfassade der Halle und der Schallschutzwand vor sich. Wenn man im 3., 4. und 5. OG aus dem Fenster sieht, blickt man auf eine 109 m tiefe Dachfläche, auf der eine hunderte von Quadratmetern große Solaranlage, Klima- und Lüftungsgeräte bis 3 m Höhe und mehrere Meter hohe Werbeschilder stehen.

Bilder vom Bau der Straße und dem leeren Gelände im Architekturforum: Mai 2012, Feb. 13, April 13, Mai 13.

Mittlerweile wird auch “Golf” gespielt, wie dieses Foto zeigt.

Hier die Hamberger-Berlin-Webseite.

345 Kommentare auf "Aktion zum Gastrogroßmarkt in der BVV Mitte"

  1. 1
    vilmoskörte sagt:

    Tolle Fläche für Grafittisprüher, sieht dann bestimmt noch besser aus als auf der Fotomontage, so ähnlich wie die verschmierte Blechbüchse des Asiamarkts an der Putlitzbrücke. Ich verstehe nicht, warum die gesamte Fläche neben dem Bahnring mit den allerhässlichsten Blechbüchsen, die bar jeder architektonischen Qualität sind, zugequackt werden muss. Wundern tut es mich allerdings nicht, wenn ich erlebe, wie unsere politische Führung und die nachgeordnete Verwaltung so eine Verbrecherarchitektur wie das Alexa mitten in der Stadt genehmigen. Diese Kiste darf so nicht gebaut werden!

  2. 2
    R. Mainzer sagt:

    maxi- maximal Zulässige => katastrophales Deutsch. bitte maxi- weglassen, hört sich besser an und stärkt die Klarheit, weil weniger verwirrend.

  3. 3
    Meadowlark sagt:

    “Die Wiederholungsfiguren stauen den Informationsfluss und geben Zeit zur affektischen ‘Auskostung’ des als gewichtig hingestellten Informationsinhalts.”

  4. 4
    Rané sagt:

    Die Planungen erinnern mich an die Bauklötze in früher Kindheit. Zwar gibt es mittlerweile Variationen, welche auch runde Formen beinhalten, aber quadratisch, praktisch, schlecht kann ja wohl nicht die Zukunft sein. Die Holländer wollten mal quadratische Tomaten züchten, wegen der besseren Stapelbarkeit. Wenn ich diesen Entwurf mit alten Industriebauten vergleiche, bitte ich darum, sich um den Erhalt dieser Bauten einzusetzen. Es war eine Zeit der kreativen Architekten.

  5. 5
    H. E. sagt:

    An Rané:
    Als Architekt möchte ich mal meinen Berufsstand etwas in Schutz nehmen. Christoph Hertling, früherer Präsident der Architektenkammer Berlin, hat mal gesagt: “Ich wünsche mir, dass Sie sich ….. daran erinnern, dass die Baukultur abhängt von der Kultur des Umgangs mit denjenigen, die sie hervorbringen.”
    Ich vermute, dass im vorliegenden Fall der Bauherr sehr wenig an Kultur und Baukultur gedacht hat, sondern dem Architekten vorgegeben hat, eine möglichst preiswerte Halle zu liefern. Und die preiswerteste Lösung ist leider eine möglichst quadratische Kiste aus Blech. Dafür braucht man am wenigsten Material, der Bau geht am schnellsten, der Baustoff ist der billigste und der Unterhalt ebenfalls.
    Oft ist es auch so, dass eine Firma für Hallensysteme die Planung macht und ein Architekt nur benutzt wird, um den Bauantrag bei der Behörde einzureichen.
    Es gibt die kreativen Architekten auch heute noch, man muss sie nur beauftragen und auch kreativ sein lassen. Dafür gibt es ja auch gute Beispiele in der Stadt.

  6. 6
    Carsten sagt:

    Die Fassade ist nicht aus Blech. Das scheint in der Fotomontage nur so.
    Das ist der Fassadenentwurf.
    http://www.berlin.de/imperia/md/content/bamitte/plang/bauleitplanung/oeffentlichkeitsbeteiligung/11-05-09_10-06-09/6_fassadenauszug_1.pdf?start&ts=1242023257&file=6_fassadenauszug_1.pdf

    Immer noch zu groß und der Verlust der Baumreihe ist zu bedauern. Aber er handelt sich keinesfalls um eine Blechbüchse, die eine Höhe wie die gegenüberliegende Wohnbebauung hat, wie die Darstellung hier zu suggerieren scheint. Die Wohnhäuser haben Traufhöhe 21 m, die Halle 13 m. Insgesamt ist der Entwurf durchaus über dem Schnitt heutiger Gewerbehallenarchitektur, was aber auch nicht allzu schwer ist. (Es soll ja noch Leute geben, die Sichtbeton immer noch für modern halten.)

    Hinsichtlich der ersten der drei Fragen muss man anmerken, dass sich dort doch einige Fehler eingeschlichen haben, was dem Anliegen der BI durchaus schädlich ist. Natürlich geht es um GRZ und nicht um GFZ. Der Verweis auf § 19 BauNVO (4) Satz 2 („im geringfügigem Ausmaß“) ist hier nicht zielführend, da er sich auf die Baugenehmigung und nicht den Bebauungsplan bezieht. Für Aussagen im B-Plan gibt es diese Einschränkung nicht (siehe Satz 3). Außerdem geht es hier um weitere versiegelte Flächen neben der eigentlichen Bebauung, also z.B. Stellplätze (dennoch: ein hohes Maß an versiegelter Fläche). Wenn man hier auf ein paar (überdachte) Stellplätze verzichten würde, ändert das im Übrigen nichts an der Dimension des eigentlichen Hallenbaus. Hier kann und sollte man noch Verbesserungen (ggf. durch eine Staffelung und vorgesetzte Baumreihe) zu erreichen suchen. Die eigentliche mit Hochbau überbaute Fläche beträgt, wenn der Text der Begründung stimmt nur 18.000 qm. Deshalb kann es leicht zu Unklarheiten kommen. Auf jeden Fall ist die Angabe der Grundstücksfläche mit 42.000 qm falsch, denn so groß ist das gesamte Plangebiet einschließlich neuer Straße und dem Teil der Siemensstraße, weshalb hier alle Rechnungen nicht stimmen. Und: Es handelt sich übrigens um eine Pappelreihe und nicht um eine Allee.
    Vielleicht kann man das eine oder andere auch noch korrigieren….

  7. 7
    Norbert Onken sagt:

    @ Carsten. Zu den drei Fragen:

    Danke für die Korrekturen.
    Die Verwechslung GFZ und GRZ wurde bereits per nachgereichter Anmerkung korrigiert.

    Bezug Baugenehmigung statt Bebauungsplan: Bleibt als Kern der Frage dennoch: Muß das rechtlich Zulässige ausgereizt werden, auch gegen die Einwände der Anwohner?

    42000m2 : Richtig, die Kritik. Das Ausmaß an Versiegelung allerdings dürfte auf dem 4,2 ha großen Plangebiet des vorhabenbezogenen Bebauungsplans in der angegebenen Größenordnung liegen.

    Die Forderung nach Genauigkeit ist absolut berechtigt. Es ist allerdings schwierig, sich innerhalb kurzer Zeit ein Expertentum zu erwerben, für das andere ein Studium und lange Berufspraxis hinter sich bringen.
    Es kann aber nicht jeder Bürger, der ja sich zu beteiligen aufgefordert ist, Experte sein – oder einen Experten bezahlen, der ihm hilft.
    Trotzdem sollte auf Mitsprache, Einwände oder auch Protest nicht verzichtet werden.

    Von den Politikern, den Planern, den Fachleuten dürfen wir erwarten, daß sie in ihren Antworten sich auf den Kern der Einwände beziehen, gerne auch Begriffe und Kürzel zurechtrücken, aber nicht an dem gleichwohl erkennbaren Gemeinten vorbeiargumentieren.

    Am ehesten vermeidbar allerdings: Pappelallee statt Pappelreihe.

    Die Fragen sind so eingereicht und können in ihrer Formulierung nicht mehr geändert werden.

    Wenn wir sie mal um Rat fragen möchten hinsichtlich Kürzel, Paragraph oder Verordnung: Wie erreichen wir Sie?

  8. 8
    Uta H. Anwohnerin Siemensstr. sagt:

    Fassadenentwürfe sind in der Regel nicht Bestandteil eines Bebauungsplans, höchstens einer Gestaltungssatzung. Das eine Gestaltungssatzung hier zum Tragen kommen wird, ist nicht zu befürchten. Wie die Fassade nun genau aussehen wird, Blech oder Beton, ist unklar und wird wahrscheinlich erst im weiteren Planungsprozess (in Abhängigkeit von den Kosten) festgelegt werden. Welches Fassadenmaterial auch immer zum Einsatz kommen wird, gegen die Monotonie einer 180 m langen Gebäudewand wird es nichts ausrichten können. Das Fassadenmaterial an sich ist im Kern auch nicht Bestandteil der Kritik. Es geht um die Kubatrur, die schlichte Größe, auf engstem Raum.

    Ist den Moabitern eigentlich schon mal aufgefallen, wie dicht ihr Wohngebiet bebaut ist? Da gibt es keinen Platz für einen Platz, für einen Platz im urbanen Sinn (Ich nenne den Helmholtzplatz, den Kollwitzplatz, den Teutoburger Platz als wenige unter vielen, an denen das urbane Leben und die städtische Entwicklung prosperiert) Und nun soll der ohnehin schon vorhandenen strukturellen (sozialen wie städtebaulichen) Schwäche des Gebiets ein weiterer Tiefschlag versetzt werden, indem direkt am Einfahrtstor zum Wohngebiet einer der GRÖSSTEN Großmärkte DEUTSCHLANDS gebaut werden soll.

    Zu bemängeln ist daran nicht, dass Hamberger durch schiere Größe einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern zu erringen sucht, sondern schlicht und ergreifend, dass das Grundstück für dieses Ansinnen zu klein ist und das demzufolge das Streben Hambergers zu Lasten der Anwohner und der zukünftigen Entwicklung des Quartiers geht.

    Das den Anwohnern im Gegenzug der Stadtgarten spendiert wird, erscheint wie Hohn. Auch die geplante Weiterführung der Umgehungsstraße hat einen allzu bitteren Beigeschmack.

    Auf dem Gelände des Güterbahnhof liegt das Potential Moabits, welches mit der Ansiedlung Hambergers meines Erachtens (kurzsichtig) verspielt wird. Ein kleinteilige, in ihrer Struktur flexible Gewerbeansiedlung, die sich nicht nur zur neuen Planstraße sondern auch zum Wohngebiet hin offen zeigt, könnte impulsgebend auf die städtische Entwicklung des Wohngebiets als auch auf die Entwicklung des Gewerbegebiets entlang der Siemensstraße/Quitzowstraße wirken.

    Hier ist aber nur Wunsch Vater des Gedankens. Zunächst einmal geht es darum, auf Grundlage der vorliegenden Planung, Verbesserungen zu erwirken. Und je mehr sich dem Protest und den Aktionen der Bürgerinitiative anschließen, desto mehr kann erreicht werden. Ich kann also nur auffordern sich einzubringen: mit Rat, besser noch mit Tat.

  9. 9
    Jürgen Schwenzel sagt:

    Hier noch eine Information zur Stellplatzzahlkalkulation: Hierzu hatte ich im Anschluss an die Veranstaltung am 28.09.2009 den Geschäftsführer von Hamberger Herrn Titius gefragt, welchen Grund die geplante Höhe der Kunden-Stellplatzzahl angesichts des bei der Veranstaltung präsentierten Besuchertagesgangs hat, da ich in der Präsentation nicht eine entsprechende Spitzenlast erkennen konnte. Die bemerkenswerte Antwort: Der Spitzenwert der Kundenbesuche betrifft die 2 Wochen vor Weihnachten, alleine auf diesen kurzen Zeitraum hoher Kundenzahlen ist die Stellplatzzahl ausgelegt.

  10. 10
    H. E. sagt:

    Danke Jürgen, das wird ja immer besser. Hat Herr Baustadtrat Dr. Gothe vom Bezirksamt Mitte das auch gehört?

    Ich würde gern mal einen Größenvergleich anstellen. Kann mir jemand sagen, welche Verkaufsfläche die Ikea-Häuser in Berlin, Möbel-Höfner an der Pankstraße, die Metro am Nonnendamm und z. B. Holz-Possling am Friedrich-Olbricht-Damm haben?

    Mir kommt es sehr merkwürdig vor, dass ein Gastronomiemarkt für die Lagerung und den Verkauf von Töpfen, Gurken, Kartoffeln, Kaviar, Peanuts, Rotkäppchen-Sekt, Tellern, Messern, Klopapier, Kerzen, Brot, Servietten, Kaffeemaschinen usw. 18.000 m² Gebäude-Grundfläche brauchen soll. Wobei mir noch nicht bekannt ist, ob in dem Gebäude vielleicht teilweise zwei Geschosse oder auch drei Geschosse drin sind. Dann ist man nämlich ganz schnell bei 25.000 m² Verkaufs- und Lagerfläche.

  11. 11
    Matin B., Anwohner sagt:

    Drei Mitglieder der Bürgerinitiative Siemensstraße besuchten am Montag, 18.1. die Bürgersprechstunde von Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke. Sie brachten ihre Bedenken gegen das Bauvorhaben Siemensstraße 27 -49 der Firma Hamberger Gastrogroßmarkt vor. Gleichzeitig gaben sie ihrer Verwunderung Ausdruck, dass in innerstädtischer Lage zu Lasten der Anwohner eines ohnehin schon benachteiligten Wohngebiets einer der größten Gastronomiegroßmärkte Deutschlandweit gebaut werden solle. Insgesamt hält die Bürgerinitiative das Baugelände für erheblich zu klein für ein Vorhaben dieser Dimension. Sie äußerten zudem ihren Unmut über das bisherige Verfahren der Bürgerbeteiligung.
    Nachdem die Bedenken gegen eine 200 Meter lange (inclusive Einfahrt zur Anlieferung) und 13,0 Meter hohe Gebäudewand unmittelbar am Gehweg entlang der Siemensstraße vorgebracht waren, schlug Bürgermeister Dr. Hanke spontan vor, das Gebäude 10 Meter von der Siemensstraße abzurücken. (schön wärs). Dr. Hanke nahm aus der Bürgersprechstunde mit, dass den Bürgern bisher weder das Baumgutachten zum Zustand der Pappeln noch das Lärmgutachten zugänglich gemacht werde. Zudem will der Bürgermeister prüfen, ob die Planstraße nicht vor dem Bauvorhaben voran gestellt werden könne. Die Frage weshalb das Protokoll der Informationsveranstaltung von 28.9.2009 von den Internetseiten des Bauleitplanungsamtes gelöscht wurde, konnte nicht beantwortet werden.

  12. 12
    Jürgen Schwenzel sagt:

    @H.E.: Ob Herr Gothe die Antwort von Herr Titius zur Stellplatzzahl mitgehört hat, weiss ich nicht, das war in der Phase der vielen kleinen Nachgespräche im Anschluss an die Veranstaltung.

    @Matin B. und alle: MoabitOnline hat gestern das Protokoll der Infoveranstaltung vom 28.9.2009 am Ende des Artikels zur Veranstaltung wegen des nicht mehr funktionierenden Bezirksamtslinks auf dem eigenen Server für Interessierte bereit gestellt.

  13. 13
    Ingo R. sagt:

    Hallo in die Runde
    Denkt mal an Eure Pappeln ! Vor einiger Zeit wo mal dieser heftige “Orkan” über Moabit fegte !
    Sind doch mehrere dieser Bäume schon zu bruch gegangen !
    Vielleicht sollte man bedenken, das auch Bäume nur ein bestimmtes Lebensalter erreichen können!
    (für Pappeln werden 100 bis 200 Jahre genannt) Und bei der Belastung die diese Bäume ertragen haben….

    Zu den Stellplätzen:
    Werden keine Stellplätze gebaut und die Mitarbeiter parken dann alle freien Parkplätze in der Umgebung zu ! wird gemault !

    Tja wie man es macht , macht man es verkehrt ! So auch in Moabit

    Der Anblick aufs Bahn-Gelände war ja auch wunderschön (war ja teilweise auch schon eine wunderschöne Müllhalde)

    In diesem Sinne ….

  14. 14
    H. E. sagt:

    Es ist bekannt, dass viele der Pappeln krank sind, aber man kann sie durch Pappeln oder andere schlank wachsende Bäume ersetzen und damit diese Baumreihe, die für die Gegend signifikant ist, erhalten.

    Und um es noch einmal deutlich zu sagen: Die Bürgerinitiative hat nichts gegen Gewerbe und auch nichts gegen Stellplätze auf diesem Grundstück.

    Aber die Bürgerinitiative möchte von der Abteilung Stadtentwicklung des Bezirksamtes Mitte und dessen Chef Herrn Stadtrat Dr. Gothe ein geplantes gutes “Städtebauliches Konzept” und nicht ein durch Zufall aufgetauchtes Projekt, das Böswillige vielleicht auch als Bunker bezeichnen würden.

  15. 15
    Martin D. sagt:

    Es ist natürlich stark “wohnwerterhöhend”, eine glatte Wand vor seinem Fenster zu haben, durch die sich auch der Lärm des Restautoverkehrs (ca 7000 Fahrzeuge am Tag) stärker bemerkbar macht. Meiner Meinung ist ein so großes Gebäude nicht an dieser Stelle, in solcher Nähe zur Wohnbebauung zu errichten.
    Es hat keinerlei Funktion im Stadtteilgefüge, die Bauart der Halle ist abweisend (siehe Hellweg).

  16. 16
    paule sagt:

    @Ingo R

    “Denkt mal an Eure Pappeln ! Vor einiger Zeit wo mal dieser heftige “Orkan” über Moabit fegte !
    Sind doch mehrere dieser Bäume schon zu bruch gegangen !
    Vielleicht sollte man bedenken, das auch Bäume nur ein bestimmtes Lebensalter erreichen können!”

    und das heisst dann im umkehrschluss dass die fällung der pappeln egal ist oder dass man keine ersatzbäume pflanzen braucht?
    worauf willst du hinaus?

    “Zu den Stellplätzen:
    Werden keine Stellplätze gebaut und die Mitarbeiter parken dann alle freien Parkplätze in der Umgebung zu ! wird gemault !”

    hat keiner verlangt…

    “Tja wie man es macht , macht man es verkehrt !”

    das, lieber ingo hast du dir selbst zurechtgesponnen, siehe oben.

  17. 17
    R@lf sagt:

    Is ja ne echte WAND-lung für die Siemensstraße. Unt ick dachte die Maua is weg…

    Fortsetzung folgt.

  18. 18
    Dan sagt:

    Na Klasse, dann werde ich hier wohl doch wegzeihen. Wollte eigentlich hier im Kiez bleiben aber damit hat sich das wohl erledigt. Danke für die Info.

  19. 19
    Ingo R. sagt:

    @paule
    Ich meine das was recht klar und einfach ersichtlich ist !
    Der Schutz von kranken oder toten Bäumen macht keinen Sinn !

    ich habe nie geschrieben ,das es keine Ersatzbepflanzung geben soll!
    Sondern geschrieben das eben die Bäume von alleine kaputt gehen!

    Das die Planung der Halle direkt am Bürgersteig ein mehr als nur hässlich Zweckbau ist steht auch nicht zu Diskusion.
    Das die Legung der Zufahrt praktischer Weise direkt vor der James-Krüss-Schule mehr als falsch ist !
    Auch das ist nicht zu diskutieren !

    Schönen Abend

  20. 20
    A. H. sagt:

    An Dan:

    Es ist bedauerlich, wenn nun wegen dieser Großmarkthalle die lange Schlange der Auswanderer noch länger wird. Dabei will doch der Senat genau das Gegenteil. Es ist mir daher ein Rätsel, wieso er das Bezirksamt gerade bei diesem Stadtteil nicht zu einer insgesamt verträglicheren Planung zwingt. Gerade hat das “Monitoring Soziale Stadt” wieder bestätigt, dass Moabit ein Bezirk mit Problemen ist, und prompt kommt auch schon das nächste Problem.

  21. 21
    Rané sagt:

    Wie wäre es mit dem neuen Standort von “Bred and Butter” ? Das Gebäude ist einem Kleidungsstück nachempfunden. Für den Export gibts ne direkte Bahnverbindung. Für unsere modebewussten Migranten günstigen Fabrikverkauf. Und für Events wird wohl auch ein Raum vorhanden sein. Lieber Wowereit, lass doch bitte das Tacheles in Ruhe, denn im Kernbezirk Mitte brodelt es eh. Hier in Moabit gibts Bedarf, wir haben die Flächen und unsere BewohnerInnen sind kulturell fast am verhungern.

  22. 22
    Milan sagt:

    Naja wenn man aber bedenkt das das au8ch wieder Arbeitsplätze schafft und die Wirtschaft in Moabit etwas belebt ist es doch auch mal was positives. SIcher ist es nicht schön das da nun sowas großes gebaut wird aber irgendwo muss man das ja auch bauen da ja der Großmarkt auch nicht fern ist.

    Es ist natürlich auch wieder ein Pluspunkt für die Gastronomen in Moabit erstens gibt es frische Ware —> kurze Lieferwege –> wenig co2 wenn man das nun in Schönefeld z.B bauen würde wer würde da schon hinfahren ? da stört es dann keinen aber man hat nicht diese flexiblität und Moabit ist nunmal der Zentralste Punkt.

    Es können viele hier einkaufen, es kommen arbeitsplätze, leute fahren an den kleinen geschäften vorbei wieso sollte es nicht sein das sie da dann auch mal reinschauen in die Kiosks und Bistros.

    Die freuen sich doch und nun mal ehrlich die alte Bahnhofsanlage ist nunmal total verschandelt also lasst sie doch Bauen.

    Vll findet ihr auch noch gefallen dran immerhin ist es sehr Zentral.

    Desweiteren haben wir sehrviele großfamilien in moabit die dort dann ohne probleme auch größere einkäufe erledigen könnnten. Die Moabiter Tankstellen haben auch was davon.

    Also es ist und bleibt nunmal ein geben und nehmen und man muss ebend auch mal zurückstecken.

  23. 23
    Rané sagt:

    Dürfte ich daran erinnern, dass wir mit dem Beusselmarkt schon Gewerbe haben, was diesen Bereich abdeckt. Wir sollten uns eher die Frage stellen: Was fehlt ? Was ist zu viel ? Bin für eine Gewerbevielfalt, denn nur sie schafft nachhaltig Arbeitsplätze. Bei Konkurrenzsituationen bleibt einer auf der Strecke und es entsteht Leerstand.

  24. 24
    Susanne Torka sagt:

    Fotos aus der BVV vom 21.1. (die Plakate auf der Saaltribüne) und einen kurzen Bericht vom Kiezreporter aus Moabit West gibt es auf der QM Seite:
    http://www.moabitwest.de/BVV-zu-den-Bebauungsplaenen-in-der-Siemensstrasse.3338.0.html
    Wenn wir das Wortprotokoll erhalten, werden wir es zur Verfügung stellen.

  25. 25
    K.L. sagt:

    MilaN: Desweiteren haben wir sehrviele großfamilien in moabit die dort dann ohne probleme auch größere einkäufe erledigen könnnten.
    Die Großfamilien können da eben nicht einkaufen, da es nur für Gewerbekunden gedacht ist. Normalsterbliche haben da nichts zu suchen. Oder meinst du Großfamilien mit einem Restaurant?

  26. 26
    H. E. sagt:

    An Milan betr. die Arbeitsplätze:

    Es handelt sich um einen Lebensmittel- und Getränkegroßmarkt. Die meisten Arbeitsplätze dürften daher Jobs für Leute werden, die Waren in die Regale räumen. Das sind heute doch wohl sogenannte Billigjobs, mit denen die Leute nicht mal eine vernünftige Rente erwerben können? Zur Erinnerung: 2007 hatten in Moabit (zwischen Stromstraße und Neuem Ufer) bereits 20 % aller arbeitenden Einwohner Jobs, von denen allein sie nicht leben konnten und wo der Staat daher zuzahlen musste.

    Nehmen wir mal an, dass dort tatsächlich nur Wiederverkäufer einkaufen können, dann könnten dort alle Lebensmittel- und Getränkehändler, Restaurants, Hotels, Kneipen, Kioske, Zigaretten- und Zeitungsläden usw. für ihr Geschäft einkaufen – und für ihren privaten Bedarf gleich mit.

    Da die bisher auch irgendwo eingekauft haben, geht dort der Umsatz zurück und anschließend werden Arbeitsplätze gestrichen. In Moabit könnte das den Beussel-Großmarkt, kleinere Zwischenhändler und die Läden überall im Stadtteil betreffen.

  27. 27
    h. w. sagt:

    EINLADUNG!

    Die Bürgerinitiative Siemensstr., die sich ja mit all diesem beschäftigt, trifft sich wieder diesen Dienstag, 2. Februar, im Nachbarschaftstreff beim Stadtschloss Moabit, Rostockerstr. 32b um 19 Uhr.

    Wir würden uns über eure tatkräftige Unterstützung freuen bei der Öffentlichkeitsarbeit, Unterschriftenaktion, der Auseinandersetzung mit Verwaltung und Politikern, usw., um eine weitere Gefährdung der Struktur unseres Stadtteils zu verhindern.

    Bis Dienstag dann hoffentlich! Euch ein schönes Wochenende!

  28. 28
    H. E. sagt:

    Hier noch eine Ergänzung zur Architektur des geplanten Lebensmittel-Großmarktes an der Siemensstraße:

    Die Fassade an der Siemensstraße gegenüber der Wohnbebauung und der James-Krüss-Grundschule soll 180 m lang werden. Da eine 20 m lange Schallschutzwand dazukommt, sind es 200 m. Sie soll 13 m hoch sein und aus Beton-Fertigteilplatten bestehen, keine Vor-und Rücksprünge und offenbar auch keine Fenster haben.

    Zum Längenvergleich: 2 mal hintereinander die 100-m-Bahn.
    Zum Höhenvergleich: 13 m hoch ist ca. die Fensterbrüstung des 3. Obergeschosses bei Altbauten.
    Und zur Erinnerung: Die Betonteile der Berliner Mauer waren 3,75 m hoch. Die Betonwand an der Siemensstraße wird demnach fast 3 1/2 mal so hoch wie die Berliner Mauer.

  29. 29
    H. E. sagt:

    Gestern um 19 Uhr hatte die SPD von Moabit die Bewohner zu einem Bürgerforum in das Rathaus eingeladen, um zu hören, warum die SPD bei der letzten Wahl in Moabit so viele Stimmen verloren hat.

    Die Bürgerinitiative Siemensstraße hat ihre Bedenken gegen den an der Siemensstraße geplanten Lebensmittel-Großmarkt und die dafür beabsichtigte Großhalle vorgetragen. Dieses war jedoch nur einer der vielen kritischen Beiträge. Die anwesenden Vertreter der SPD haben zugesagt, dass im Internet ein Protokoll veröffentlicht wird und dass die SPD alle angesprochenen Themen bearbeiten wird.

    Mal sehen, was zu der Bemerkung rauskommt, dass das Bezirksamt den Moabitern in der Adventszeit nicht mal einen beleuchteten Weihnachtsbaum vor ihr Rathaus gestellt hat.

  30. 30
    Sven sagt:

    Hallo
    Ich will nochmal darauf hinweisen, daß der Großmarkt nicht für Privatkunden ist. Mit diesem Bau wird zudem der Co2-Ausstoß erhöht. Meiner Meinung nach werden die Gastronomiekunden, die in diesem Markt einkaufen sollen und die bisher dezentral jeweils in ihren Kiezen einkaufen waren, auf diesen Markt zentralisiert (der Markt soll für ganz Berlin sein), was bedeutet, daß mehr Verkehr entsteht und daß an anderen Stellen Arbeitsplätze verloren gehen. Nur wegen dem neuen Großmarkt erhöht sich ja nicht der Gasdtronomiebedarf in der Stadt, dieser wird nur zentralisiert und zerstört damit noch mehr die Berliner Mischung, also die Einkaufsstraßen mit Einzelhandel, wie man ja an der Turmstraße und der Arminiushalle hervorragend beobachten kann. Zudem entstehen in dem Großmarkt nur Billigarbeitsplätze und nach meinem Wissen hat es Hamberger nicht so mit den sozialen Arbeitsbedingungen. Dann zu der Pappelreihe: Die Pappeln sind geschädigt, aber diese haben einen stadtbildprägenden Charakter. Daher wäre es gut, die gesunden Bäume auf einem 10 m breiten Grünstreifen zu erhalten und die kranken Bäume durch neue, höherwertige Bäume zu ersetzen. Ansonsten sind die geplanten Fassaden-, Dachbegrünungen und Heckenpflanzung, Baumpflanzungen nach der mir bisher vorliegenden Planung im Vergleich zum Ausmaß der Halle lächerlich klein, und die Auswahl der Pflanzenarten hat eher einen Ziergartencharakter anstelle einer Auswahl nach ökologisch wertvollen Gesichtspunkten.

  31. 31
    R@lf sagt:

    Sven ist in allen Punkten zuzustimmen. Ich war oft auf dem Gelände und habe dort fotografiert, daher kenne ich es sehr gut, obwohl ich ein ganz paar Meter weiter wohne. Katastrophal finde ich schon jetzt die Abräum-Sanierung des Geländes, die schon einen großen ökologisch angepaßten Pflanzenbestand zerstört hat. An dem kleinen, etwas erhöhten alten Gebäude, das ich unbedingt erhalten würde, stehen übrigens Obstbäume (evtl. schon nicht mehr, ich war jetzt einige Wochen nicht mehr da), z.B. ein alter Birnbaum.
    Auch die vollständige Abräumung des Raumprägenden Kopfsteinpflasters sehe ich mit großem Ärger und Bedauern. Das wäre zumindest in Teilen erhaltensswert gewesen, auch um auf den Geschichtscharakter des Geländes im Rahmen einer neuen Parkgestaltung hinzuweisen. Diese Kopfsteine trugen die Spuren von einem Jahrhundert harter Arbeit. Hier war ich z.B. einmal mit Kohlemännern aus Moabit, über die ich eine Fotoreportage machte, die mitten im Winter per Hand einen Brikettwagon abluden. Aber wahrscheinlich sind die Kopfsteine zu wertvoll, um sie liegen zu lassen: altes Pflaster wird teuer gehandelt (teils mehrere Euro pro Stein) und die Fläche dürfte ihrem Abräumer ne Menge Geld einbringen…

    Sicher werden einige Pappeln nicht stehen bleiben können, da folge ich Sven. Seinen Hinweis auf einen höherwertigen Ersatzbaum kann ich vielleicht konkretisieren. Säuleneichen haben einen ähnlichen Charakter wie Pappeln, aber sind wesentlich stabiler und langlebiger. Diese könnten Ersatzbäume sein. Es gibt auch Ginkos (Lebensbaum), die ähnlich säulenhaft wachsen. Ich kenne eine relativ schmale Straße in einer anderen Stadt, die damit bepflanzt wurde, aus eigener Anschauung. Die Ginkos sind inzwischen haushoch.

    Säuleneichen (auch Stieleiche genannt) z.B.:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Säuleneiche
    http://www.stohn-henningsen.de/Alsterdorfer_Sporthalle_2.html
    http://www.moehrle-partner.de/Projekte/Wuerth/Wuerth.htm
    http://stuttgartwege.blogspot.com/2009/11/landschaftstreppe-ostfildern.html

    Säulenginkgo – Ginkgo biloba “Fastigiata”
    Groß wachsend, Wuchs spitz kegelförmig bis säulenförmig:
    http://www.planet-weimar.de/ginkgobiloba/zuechtungenginkgo/index.html
    http://www.gartendatenbank.de/forum/saeulenbaeume-tiefwurzler-schaeden-an-bodenbelaegen-vermeiden-t-151-1
    http://www.garden-picture.com/fotoseite7/kw09/imggr9.html

  32. 32
    A. H. sagt:

    Hier ein sehr ähnlich gelagertes Thema:

    Laut Industrie- und Handelskammer – http://www.ihk-berlin24.de – sind in Berlin 20 weitere Einkaufszentren mit zusammen 340.000 m² Fläche in der Planung oder Realisierung. Zumindest die, die schon realisiert werden, müssen die Ämter für Stadtentwicklung genehmigt haben. Ob die auch die Kaufkraft dafür liefern, oder wo kommt die wohl her? Wär mal interessant, wie das Bezirksamt Mitte diese Frage beantworten würde?!

  33. 33
    Rané sagt:

    Tja, vielleicht für Herrn Ackermann allein oder sind da etwa Schmiergelder geflossen ? Der “Kaufkraftindex” ist gesunken und die alte Einschätzung der USA unter Bush “Nur ein guter Konsument ist auch ein guter Bürger” dürfte sich mittlerweile als falsch erwiesen haben. Vielleicht sollten die wenigen, die noch denken können, den Unterschied zwischen Betriebs- und Volkswirtschaft herausarbeiten und dies unserem immer ärmer werdenden Volk verständlich vermitteln.

  34. 34
    R@lf sagt:

    Das Volk wird nicht ärmer – nur vier Fünftel davon…

  35. 35
    H. E. sagt:

    Ich möchte es mal sagen:

    “Moabit online” ist klasse.

    Vielen Dank an die Redaktion.

  36. 36
    Kiezking sagt:

    …krass was ecstasy so alles möglich macht…

  37. 37
    Philippe sagt:

    Hallo,
    Erstmal muss ich mich im Voraus für meine schlechten Ausführungen in der Goethe Sprache entschuldigen….
    Ich wohne in direkter Nähe des Geschehens…..Es wurde mal auf einer Veranstaltung des Bezirksamtes über das “Nachbarprojekt” Moabiter Bahnhof (parkähnliche Anlage) gesprochen, wo auch das Hamberger Haus zu Sprache kam. Von der dortigen Projektleiterin wurde behauptet dass der gesamte Verkehr, der zu diesem Objekt führen, auch alle Lieferanten- und Kunden-Einfahrten, über die neu geplante Strasse entlang der aktuellen Gleise der DB führen würde… Alles Lüge oder???? In den “Hamberger Plänen” sieht es anders aus, und wie immer auf dieser Welt und auch in Berlin wahrscheinlich, wird die “temporäre Hauptzufahrt” gegenüber der Waldstrasse eine Definitive bleiben….Diese wiederum wird, obwohl sie eine verkehrs-beruhigte Strasse ist, wahrscheinlich dazu führen, dass sie in Wirklichkeit eine zweite Beusselstrasse wird, allerdings mit Pflastersteinen….Ade relative Ruhe, aber die gibt es auch schon heute nicht mehr, da heutzutage die Waldstrasse schon als kürzere Alternative zu der Beusselstrasse dient: die vielen Taxis (tagsüber) und die Kastenwagen, die von der Gotzkowskystrasse kommend, die Waldstrasse teilweise mit Karacho um 05:30 Uhr hinunter krachen – es gibt ja nicht diese “Hügelchen” um alles langsamer zu machen aber die Pflastersteine haben trotzdem eine tolle Wirkung in punkto Krach um 5:00 morgens!!. Alles ist hier in Berlin doch piepegal: die Polente kontrolliert nicht oder ist noch nicht aufgewacht; die Fahrer denken noch nicht mal mit. Wahrscheinlich gibt es dasselbe Motto bei den Lokalpolitikern (dies gilt übrigens auch wieder weltweit): piepegal was da geschieht! Ich mache sowieso weiter in meine politische Karriere, und solange der Kasten nicht vor meiner Villa in Dahlem oder Potsdam gebaut wird, ist alles… – dieses letzte gilt auch womöglich für den Bauherrn….
    Hier ein interessantes Link wie man das Bauvorhaben von dergleichen „Klotz oder Bunker“ im Schwabenland behandelt:
    http://www.grosser-forst.de/magazin/tag/stadt-nuertingen/
    Danke nochmals für Eure Mühe dieses katastrophale Vorhaben hier auf diese zu kleine Fläche eventuell zu verhindern.
    Würde mich freuen Termine, auch interne der Moabit online bezüglich dieses “Projekts“ etwas früher zu erfahren, da ich meine Termine langfristig planen muss… Sie könnten mein E-Mail dafür benutzen (aber bitte nur dafür). Könnte mich dann etwas mehr beteiligen….

  38. 38
    A. H. sagt:

    Im Berliner Abendblatt ist am Samstag ein ausführlicher Artikel über den vom Bezirksamt geplanten Großmarkt an der Siemensstraße.

  39. 39
    R@lf sagt:

    Hier der link zum Abendblatt:

    http://abendblatt-berlin.de/fileadmin/pdf_archiv/KW_06/Tiergarten_vom_13.02.2010.pdf

    Wenn der link nicht mehr funktioniert, weil die pdfs nach einigen Wochen von der Webseite verschwinden. Der Artikel ist oben im Nachtrag zum Text als 2 Bilder eingebunden (die Redaktion)

  40. 40
    EK sagt:

    @Philippe: Woher nimmst du die Aussage, dass der Lieferverkehr über die Siemens läuft? Soweit ich informiert bin, läuft er über die neue Straße, dafür ist sie ja da.

  41. 41
    Philippe sagt:

    @EK Siehe bitte den Artikel unter Punkt 39…. Ich glaube, dass ich doch gut getippt habe…Siehe aber auch den Anlage-Plan mit der “temporären Hauptzufahrt”: die ist tatsächlich auf der Siemensstrasse auf Höhe Waldstrasse… bis dass die neue Trasse fertig gestellt wird… und dass dann das Provisorium nicht zur definitiven Lösung wird.

  42. 42
    H. E. sagt:

    Der gesamte Baustellenverkehr (Schuttabfuhr, Bodenaustausch, Baugrubenaushub und Baumaterialanfuhr) mit schweren Lastwagen, der Lieferverkehr mit 100 LKW pro Tag und der Kundenverkehr mit 700 (es gibt auch eine höhere Zahl) PKW pro Tag wird solange über die Siemensstraße gehen, wie die Umgehungsstraße = Planstraße nicht fertiggestellt ist.

    Die bisherige Planung sieht vor, dass die Anlieferung für den Betrieb des Großmarktes am rechten Ende des Hauses neben dem geplanten Moabiter Stadtgarten liegen wird und die Auslieferung am anderen Ende des Gebäudes. D. h.: Wenn der Großmarkt in Betrieb geht und die Umgehungsstraße bis dahin nicht fertig ist, fahren die 100 LKW pro Tag genau gegenüber der James-Krüss-Grundschule auf das Grundstück und die PKW irgendwo im Bereich der Waldstraße.

  43. 43
    H. E. sagt:

    PS: Jeder Lastwagen fährt also 2 x und jeder PKW ebenso 2 x über die Siemensstraße. Das macht dann 200 LKW und 1.400 PKW. Arbeitet so nicht die Verkehrszählung?

  44. 44
    H. E. sagt:

    A C H T U N G A C H T U N G A C H T U N G

    Die Unterschriftenaktion der Bürgerinitiative Siemensstraße läuft. Die Unterschriftenlisten liegen in Läden, Kiosken, Kneipen, Cafès und anderen Einrichtungen aus.

    Bitte unterstützt uns mit eurer Unterschrift.

  45. 45
    Hans Richter sagt:

    wo genau? Ich wohne in der Lehrter – also der Bronx :D

  46. 46
    Rané sagt:

    Bitte konkret, da ich östlich der Stromstrasse wohne. Um unseren Großmarkt Beusselstrasse zu unterstützen würde ich auch gern meine Eventidee “Tomatenschlacht zwischen Moabit Ost und West” über die Stromstrasse realisieren wollen.
    Wenn unser Großmarkt die faulen Tomaten sponsert, wäre das super. Kreuzberg/Friedrichshain hat die Wasserschlacht, wir brauchen auch einen Event.

  47. 47
    Martin B. sagt:

    Die Unterschriftenlisten liegen z.B. bei Ali (Lebensmittelladen) am U-Bahnhof Birkenstr, im Aktionsmarkt Siemensstraße 11 und in der Oldenburger Apotheke aus.

  48. 48
    H. E. sagt:

    Hier zwei weitere Auslegungsorte der Unterschriftenliste:
    Zeitungsladen in der Emdener Str. 43,
    Arminius-Apotheke in der Turmstr. 38

  49. 49
    H. E. sagt:

    Hier noch mehr Auslegungsorte der Unterschriftenliste:

    Copyshop, Perleberger Str. zwischen Havelberger- u. Lübecker Str.,
    Reinigung, Perleberger Str. kurz vor dem Copyshop,
    AREMA, Kneipe am U-Bahnhof Birkenstr.,
    Blumenladen, Union- Ecke Oldenburger Str.,
    Bioladen, Wiclef- Ecke Oldenburger Str.,
    Wundersamt, Oldenburger Str. 6

  50. 50
    H. E. sagt:

    Die Bürgerinitiative Siemensstraße tagt wieder

    am Dienstag den 23. Februar
    um 19:00 Uhr
    in der Rostocker Str. 32
    im Nachbarschaftstreff des Stadtschlosses Moabit

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