Projektideenaufruf für Moabit-Ost
Das Quartiersmanagement Moabit-Ost ruft auf, Ideen für Projekte im Quartiersfonds 2 und 3, die im Jahr 2010 im Quartiersmanagementgebiet Moabit-Ost umgesetzt werden sollen, beim Quartiersmanagement Moabit-Ost bis spätestens Freitag, 12. Februar 2010 (nicht 13.2.2010 wie im Infoblatt des QM) einzureichen.
Im Quartiersfonds 2 stehen dem Quartier Moabit-Ost für 2010 Fördermittel in Höhe von 35.000 Euro zur Verfügung. Aus diesem Fonds können Projekte, die zwischen 1.000 Euro und 10.000 € kosten und frühestens am 15.6.2010 beginnen (und in 2010 enden) umgesetzt werden.
Der Quartiersfonds 3 zielt auch auf längerfristige Projekte und enthält schon Fördermittel für die “Jahresscheiben” 2010 (81.000 Euro), 2011 (135.000 Euro) und 2012 (99.000 Euro). Auch im Quartiersfonds 3, aus dem Projekte ab 10.000 Euro gefödert werden, ist der frühestmögliche Projektbeginn der 15.6.2010. Gefördert werden Projekte mit einer Laufzeit von einem bis maximal drei Jahren, wobei zwei- bis dreijährig angelegte Projekte bevorzugt werden. Der Schwerpunkt Ihres Projektes sollte im Jahr 2011 liegen, da in diesem Haushaltsjahr die meisten Fördermittel bereit stehen.
Bei beiden Quartiersfonds sollen die Projektideen thematisch den im vergangenen Jahr festgelegten Schwerpunkten im Quartier Moabit-Ost zugeordnet werden. Diese sind Bildung, Gesundheit, Wohnumfeld und lokale Ökonomie. Querschnittsthemen, die in allen Projekten Berücksichtigung finden sollten, sind Integration und Partizipation.
Der Ideenaufruf stellt die erste Phase eines zweistufigen Vergabeverfahrens für die Projektförderung im Rahmen des Berliner Quartiersmanagementverfahrens dar. Denn in einer zweiten Phase werden die ausgewählten Projektideen ausgeschrieben. Für die Durchführung und Umsetzung der Projekte können sich dann Interessenten mit einem Angebot bewerben, es erhalten nicht automatisch die ursprünglichen Einreicher der Projektideen den Zuschlag!
Für Fragen und Beratungen zum Ideenaufruf steht das Team des Quartiersmanagements gerne zur Verfügung.
Kontakt:
Quartiersmanagement Moabit-Ost
Wilsnacker Straße 34, 10559 Berlin
Telefon: 030 9349 2225, Fax: 030 9349 2224, Mail: team@moabit-ost.de
Den Ideenaufruf für QF2-Projekte und das Ideenformular finden Sie hier:
Ideenaufruf QF2
Ideenformular QF2
Den Ideenaufruf für QF3-Projekte und das Ideenformular finden Sie hier:
Ideenaufruf QF3
Ideenformular QF3
Ich möchte den Bewohnern an der Lehrter Straße und Umgebung empfehlen, die Gelder der verschiedenen Quartierfonds auch für den Aufbau eines Stadtteilplenums Ost zu verwenden, z. B. für die Protokollführung und die Moderation. In Moabit West lief das früher über das QM, aber die können es nicht mehr machen, da das Bezirksamt nicht mehr dafür bezahlen will. Ist ja manchmal auch lästig, so ein Stadtteilplenum!
Wenn aber ein Stadtteilplenum solche Gelder bei den Quartierfonds beantragt und diese bewilligt werden, kann das Bezirksamt gar nichts dagegen machen. Theoretisch kann natürlich das zuständige Amt Einspruch erheben, aber dann müssen sie sich vor dem Quartiersrat dafür rechtfertigen, und bei so was sind in Moabit West schon Leute heftig gestolpert.
Hatte dies schon dem QM-Büro mitgeteilt. Wie sieht es mit meinem Vorschlag eines Tiergarten-QM-Treffens aus ? Hier die Seite von Tiergarten-Süd: http://www.magdeburgerplatz-quartier.de Und mögen hier auch verstärkt die Stadtplaner
unterwegs sein, ich setze mich für den Medienbereich ein. Um meine Polemik von einem anderen Thread durch Konstruktives zu ergänzen, wäre ich für ein Medienprojekt an unseren Schulen, was sowohl TV wie Internet beinhaltet. Aufklärung ist hier dringend geboten und da ich so etwas nicht allein durchführen kann, suche ich MitstreiterInnen. Empfohlene Einstiegsliteratur “Das Verschwinden der Kindheit” von Neill Postman. Ansonsten nach dem Autor Klaus Hurrelmann suchen.
Finde es sehr bedauerlich, wenn erst nach Amokläufen der letzte Rest der aufrechten Medienpädagogen gefragt wird. Prävention sollte das Ziel sein !
Hier noch einige Gedanken zu Quartiersmanagement (QM) und Quartiersrat (QR):
Ein QM ist vom Bezirksamt beauftragt und wird von diesem bezahlt. Ein QM in Mitte wird daher eine Bürgerbeteiligung genau so machen, wie sie sich das BA vorstellt. In der Regel besteht daher die Arbeit eines QR´s aus der Festlegung von Projektbereichen, der Bewertung von Projekten und der Erarbeitung eines Rankings.
Nun noch meine persönlichen Schlüsse nach 8 Jahren Bürgerbeteiligung in Moabit West und davon 4 Jahren als QR: Die oben geschilderte Arbeit der QR´s ist aufwändig und ehrenamtlich, aber sie bringt wenig. Letztlich ist der QR ein verlängerter Arm der Verwaltung, indem er der Verwaltung einige Entscheidungen abnimmt. Damit werden jedoch nur die Probleme im Bezirk verwaltet, die Ursachen dafür werden jedoch nicht beseitigt. Die Folge ist: es gibt immer mehr Leute, die in dieser Art der Bürgerbeteiligung nur noch ein Feigenblatt sehen,
Wenn die Quartiersräte in und für Moabit wirklich etwas erreichen wollen, dann sollten sie sich mit den Ursachen der Probleme beschäftigen. Sie sollten die Probleme auf den Tisch bringen, die Ursachen dafür suchen, diese öffentlich nennen, daraus Forderungen an das Bezirksamt und die Politik entwickeln und dann fordern, fordern, fordern. Und dabei sollten sie öfter mal an das Motto von Klara Franke denken.
Da kann ich nur zustimmen und da ja der Quartiersrat an der Festlegung der Handlungsfelder beteiligt ist, sollten wir die derzeitigen in Moabit-Ost überprüfen. Vor allem fehlt mir (allerdings auch im Westen) die Stadtteilkultur, was mir auch kürzlich eine QM-Mitarbeiterin von QM-West bedauernd bestätigte. Nur Kreativität schafft Innovation !!! Und gerade kreative und sportliche Freizeit- und Arbeitsbereiche schaffen die besten Integrationsmöglichkeiten.
Und das ist der Grund, warum wir uns beim ASV Berlin Basketball stark für den Kiez machen.
Der Quartiersrat Moabit West hat vor ca. drei Jahren das Beusselstraßenfest und regelmäßige Konzerte im Treff des Stadtschlosses initiiert, um der Kreativität ein Forum und Öffentlichkeit zu verschaffen und um Leute daran teilhaben zu lassen.
Beide Veranstaltungen hatten sicher noch Mängel, sie waren auf einem guten Weg. Und was ist daraus geworden? Beide hat man einschlafen lassen, weil man an den mit öffentlichen Geldern finanzierten Schaltstellen nicht begriffen hat, wie viel sie für so einen Stadtteil bedeuten.
Es ist auch wieder ein Beispiel dafür, dass sich ein Quartiersrat einmischen und fordern sollte und nicht nur als verlängerter Arm der Verwaltung bei der Projektbeurteilung fungieren darf.
Darum war ich gestern in der KUFA und hatte ein längeres Gespräch mit Django, da die KUFA als wichtige Institution,
mit welcher Vertretung auch immer, im Quartiersrat vertreten sein muss. Vergesst im Westen nicht das Dodohaus, die letzte Kulturbastion im Industriegebiet. Aber wenn ein verändertes Turmstrassenfest etabliert werden kann, ist das auch ein
guter Weg in die Zukunft. Das Problem ist, dass in Moabit oft eher gegeneinander als miteinander gearbeitet wird.
Uff, über 70 Ideen, wird für den Quartiersrat ein arbeitsreicher Job. Aber über 3.000,- € für ein Ehrenamtsfest auszugeben, wie bei Moabit-West und dafür noch ne Veranstaltungs-GbR zu beauftragen, ohne mich. Dann lieber ein Geschenkgutschein von der Dorotheenstädtischen Buchhandlung und gut is. Moabit-Ost ist anders und die Wiedervereinigung ging ja auch vom Osten aus *g*. Die Quartiersräte von Moabit-Ost erwarten beim nächsten Besuch im Westen ein Begrüßungs-geld *lach*.