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	<title>Kommentare zu: Inselglück: Kulturfest zur WM</title>
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		<title>Von: snuk</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2399/comment-page-1#comment-2686</link>
		<dc:creator>snuk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:53:28 +0000</pubDate>
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		<description>an R@lf: ich hatte keine Probleme für 7 Monate die Rolle des Hausmanns einzunehmen und hätte die Zeit gerne verlängert. Die teilweise verständnislosen Reaktionen einiger Geschlechtsgenossen waren mir reichlich egal. Diskutieren muss man da nicht. Die Rollenbilder sind fest verankert und mit Reden kommt man nicht weiter. Zum Glück hatte ich im Gegensatz zu anderen Vätern keine Probleme, die Elternzeit bei meinem Arbeitgeber durchzusetzen. Männer in Rollen, die hauptsächlich Frauen ausfüllen, haben also durchaus ähnliche Probleme wie Frauen. Das geht bis zur sprachlichen Einbeziehung als einziger männlicher Erwachsener in der Krabbelgruppe. Wobei meiner Meinung nach die sprachliche Einbeziehung automatisch dann erfolgt, wenn das jeweilige Geschlecht in einer bestimmten Rolle akzeptiert ist. Ich glaube nicht, dass das umgekehrt funktioniert, also durch sprachliche Einbeziehung das Rollenverhalten aufgeweicht oder verändert werden kann. Das soll&#039;s dann auch von meiner Seite zu dem Thema gewesen sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>an R@lf: ich hatte keine Probleme für 7 Monate die Rolle des Hausmanns einzunehmen und hätte die Zeit gerne verlängert. Die teilweise verständnislosen Reaktionen einiger Geschlechtsgenossen waren mir reichlich egal. Diskutieren muss man da nicht. Die Rollenbilder sind fest verankert und mit Reden kommt man nicht weiter. Zum Glück hatte ich im Gegensatz zu anderen Vätern keine Probleme, die Elternzeit bei meinem Arbeitgeber durchzusetzen. Männer in Rollen, die hauptsächlich Frauen ausfüllen, haben also durchaus ähnliche Probleme wie Frauen. Das geht bis zur sprachlichen Einbeziehung als einziger männlicher Erwachsener in der Krabbelgruppe. Wobei meiner Meinung nach die sprachliche Einbeziehung automatisch dann erfolgt, wenn das jeweilige Geschlecht in einer bestimmten Rolle akzeptiert ist. Ich glaube nicht, dass das umgekehrt funktioniert, also durch sprachliche Einbeziehung das Rollenverhalten aufgeweicht oder verändert werden kann. Das soll&#8217;s dann auch von meiner Seite zu dem Thema gewesen sein.</p>
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		<title>Von: vilmoskörte</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2399/comment-page-1#comment-2671</link>
		<dc:creator>vilmoskörte</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 07:20:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Hoch auch die HausarbeiterInnen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Hoch auch die HausarbeiterInnen!</p>
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		<title>Von: R@lf</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2399/comment-page-1#comment-2661</link>
		<dc:creator>R@lf</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 20:24:32 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;MitgliederInnen&quot; und ähnliche Verrenkungen finde ich auch übertrieben. Das geht mir gegen den Sprachduktus. In diesem Fall heißt es ja auch &quot;das Mitglied&quot; und nicht &quot;der&quot;.
Snuk: für Realironie bin ich immer zu haben.  :-)
&quot;Hampelfrauen&quot; und &quot;Sündenziegen&quot; - warum nicht? Obwohl das einen anderen Sprachursprung hat: der SündenBOCK war ganz real ein Ziegenbock, der als Opfertier geschlachet wurde - zur Sühne. Ziegen waren dafür zu wertvoll - sie bekamen Nachwuchs und gaben Milch.

Aber wir sollten uns mal bewußt machen (dazu eben dient diese Schreibweise, die Frauen einschließt), daß Frauen +- die halbe Gesellschaft ausmachen, aber immer nur in der männlichen Form geredet wird. Und es wird nicht nur männlich geredet: z.B. nachweislich und bekanntermaßen sind i.d.R. Frauen immer noch die Billiglohnkräfte und verdienen in absolut identischen Positionen mit Männern deutlich weniger (Stichwort &quot;Leichtlohngruppe&quot;). An einen leitenden Job zu kommen ist dafür für Frauen deutlich schwieriger - das sind Männerdomänen. Haben Frauen aber einen solchen Job, müssen sie in ihm mehr leisten, um bestehen zu können. Und HausARBEIT erfährt keine Wertschätzung.

Ich halte es deshalb NICHT für überflüssig, Frauen in die Sprache zu reintegrieren (Männer: stellt Euch den Fall mal andersherum vor!) und damit das Bewußtsein etwas anzustupsen - auch wenn viele Frauen das selbst nicht machen oder machen wollen. Mann stößt sich ja offenbar daran und das ist ein Zeichen für Aufmerksamkeit - wenn auch zunächst negative. Aufmerksamkeit jedoch ist ein erster Schritt zur Änderung falscher Verhältnisse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;MitgliederInnen&#8221; und ähnliche Verrenkungen finde ich auch übertrieben. Das geht mir gegen den Sprachduktus. In diesem Fall heißt es ja auch &#8220;das Mitglied&#8221; und nicht &#8220;der&#8221;.<br />
Snuk: für Realironie bin ich immer zu haben.  <img src='http://www.moabitonline.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
&#8220;Hampelfrauen&#8221; und &#8220;Sündenziegen&#8221; &#8211; warum nicht? Obwohl das einen anderen Sprachursprung hat: der SündenBOCK war ganz real ein Ziegenbock, der als Opfertier geschlachet wurde &#8211; zur Sühne. Ziegen waren dafür zu wertvoll &#8211; sie bekamen Nachwuchs und gaben Milch.</p>
<p>Aber wir sollten uns mal bewußt machen (dazu eben dient diese Schreibweise, die Frauen einschließt), daß Frauen +- die halbe Gesellschaft ausmachen, aber immer nur in der männlichen Form geredet wird. Und es wird nicht nur männlich geredet: z.B. nachweislich und bekanntermaßen sind i.d.R. Frauen immer noch die Billiglohnkräfte und verdienen in absolut identischen Positionen mit Männern deutlich weniger (Stichwort &#8220;Leichtlohngruppe&#8221;). An einen leitenden Job zu kommen ist dafür für Frauen deutlich schwieriger &#8211; das sind Männerdomänen. Haben Frauen aber einen solchen Job, müssen sie in ihm mehr leisten, um bestehen zu können. Und HausARBEIT erfährt keine Wertschätzung.</p>
<p>Ich halte es deshalb NICHT für überflüssig, Frauen in die Sprache zu reintegrieren (Männer: stellt Euch den Fall mal andersherum vor!) und damit das Bewußtsein etwas anzustupsen &#8211; auch wenn viele Frauen das selbst nicht machen oder machen wollen. Mann stößt sich ja offenbar daran und das ist ein Zeichen für Aufmerksamkeit &#8211; wenn auch zunächst negative. Aufmerksamkeit jedoch ist ein erster Schritt zur Änderung falscher Verhältnisse.</p>
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		<title>Von: vilmoskörte</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2399/comment-page-1#comment-2655</link>
		<dc:creator>vilmoskörte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 22:45:50 +0000</pubDate>
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		<description>Leiber MitgliederInnen ist doch schon recht gebräuchlich geworden. Bei dieser Sprachverhunzerei muss man ja nicht mitmachen, ich tu&#039;s jedenfalls nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leiber MitgliederInnen ist doch schon recht gebräuchlich geworden. Bei dieser Sprachverhunzerei muss man ja nicht mitmachen, ich tu&#8217;s jedenfalls nicht.</p>
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		<title>Von: snuk</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2399/comment-page-1#comment-2630</link>
		<dc:creator>snuk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 19:43:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das Auseinanderhalten wird noch schwerer, wenn man missionarisch das sogenannte &quot;Binnen-I&quot; einsetzt. Es hat zudem den Nachteil, dass es nicht gesprochen werden kann und nicht der deutschen Rechtschreibung entspricht. Es gibt also keine &quot;FussballallergikerInnen&quot;. Oder, Herr Vilmoskörte? Aber irgendwann les ich hier noch BürgerInnensteig oder EinwohnerInnenmeldeamt oder ChristInnentum oder BürgerInnenmeisterIn. 

Aber vielleicht ist sowas ja auch ganz lustig:
Führerschein auch für Hampelmänner und Sündenböcke / Führerinnenschein auch für Hampelfrauen und Sündenziegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das Auseinanderhalten wird noch schwerer, wenn man missionarisch das sogenannte &#8220;Binnen-I&#8221; einsetzt. Es hat zudem den Nachteil, dass es nicht gesprochen werden kann und nicht der deutschen Rechtschreibung entspricht. Es gibt also keine &#8220;FussballallergikerInnen&#8221;. Oder, Herr Vilmoskörte? Aber irgendwann les ich hier noch BürgerInnensteig oder EinwohnerInnenmeldeamt oder ChristInnentum oder BürgerInnenmeisterIn. </p>
<p>Aber vielleicht ist sowas ja auch ganz lustig:<br />
Führerschein auch für Hampelmänner und Sündenböcke / Führerinnenschein auch für Hampelfrauen und Sündenziegen.</p>
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	<item>
		<title>Von: vilmoskörte</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2399/comment-page-1#comment-2627</link>
		<dc:creator>vilmoskörte</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 16:11:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das ist schon schwierig, wenn man Sexus und Genus nicht auseinanderhalten könnInnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das ist schon schwierig, wenn man Sexus und Genus nicht auseinanderhalten könnInnen.</p>
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		<title>Von: suse</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2399/comment-page-1#comment-2605</link>
		<dc:creator>suse</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 17:32:12 +0000</pubDate>
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		<description>@ snuk: ich würde sagen FussballfanInnen gibt es nicht, nicht deshalb weil es etwa keine weiblichen Fussballfans geben würde, aber Fan ist nun mal beides! Jedenfalls nach meinem Sprachgefühl - wobei Sprachgefühl - trotz political correctness - manche Leute stören sich halt an den -Innen oder _innen, während andere sie nicht missen mögen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ snuk: ich würde sagen FussballfanInnen gibt es nicht, nicht deshalb weil es etwa keine weiblichen Fussballfans geben würde, aber Fan ist nun mal beides! Jedenfalls nach meinem Sprachgefühl &#8211; wobei Sprachgefühl &#8211; trotz political correctness &#8211; manche Leute stören sich halt an den -Innen oder _innen, während andere sie nicht missen mögen.</p>
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	<item>
		<title>Von: snuk</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2399/comment-page-1#comment-2604</link>
		<dc:creator>snuk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:57:32 +0000</pubDate>
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		<description>was ist mit den fussballfanInnen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>was ist mit den fussballfanInnen?</p>
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	<item>
		<title>Von: R@lf</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2399/comment-page-1#comment-2603</link>
		<dc:creator>R@lf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:41:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ziemlich panne, das zur WM zu machen:
1. werden etliche fußballbegeisterte KünstlerInnen nicht oder nur eingeschränkt mitmachen
2. werden Kneipen und Cafés, in die mensch sich nach INSELGLÜCK-Events setzen könnte, mit siegestrunkenen Fußballfans dicht sein und FußballallergikerInnen so draußen halten
3. wird INSELGLÜCK bei potentiellen BesucherInnen in eine Konkurrenzsituation zur WM gesetzt
4. können Verantstaltungen von alkoholisierten, enthemmten Menschen gestört werden, die die WM als willkommenen Anlaß zum Dauerbesäufnis sehen.

Ich mag nicht mehr drüber nachdenken, was für Gründe noch dagegen sprechen könnten.
Und ich mag nicht darüber nachdenken was DENNOCH für den Termin sprechen könnte.
Erstmal scheint mir die Terminwahl jedoch äußerst bedenklich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ziemlich panne, das zur WM zu machen:<br />
1. werden etliche fußballbegeisterte KünstlerInnen nicht oder nur eingeschränkt mitmachen<br />
2. werden Kneipen und Cafés, in die mensch sich nach INSELGLÜCK-Events setzen könnte, mit siegestrunkenen Fußballfans dicht sein und FußballallergikerInnen so draußen halten<br />
3. wird INSELGLÜCK bei potentiellen BesucherInnen in eine Konkurrenzsituation zur WM gesetzt<br />
4. können Verantstaltungen von alkoholisierten, enthemmten Menschen gestört werden, die die WM als willkommenen Anlaß zum Dauerbesäufnis sehen.</p>
<p>Ich mag nicht mehr drüber nachdenken, was für Gründe noch dagegen sprechen könnten.<br />
Und ich mag nicht darüber nachdenken was DENNOCH für den Termin sprechen könnte.<br />
Erstmal scheint mir die Terminwahl jedoch äußerst bedenklich.</p>
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