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„Wem gehört Moabit?“ – Initiative informiert

Die Initiative „Wem gehört Moabit?“ hat sich getroffen und die Reaktionen auf ihren Artikel besprochen. Hier der aktuelle Stand aus der Initiative:

Nach dem Echo hier auf Moabit Online – auch aus anderen Teilen der Stadt – hat sich die Initiative entschlossen, zu einer öffentlichen Veranstaltung einzuladen. Aus der spontanen Initiative im B-Laden soll ein Projekt werden mit klarer umrissenen Zielen und Inhalten. Diese Projektgruppe will mit Verbänden, Behörden und Anderen zusammenarbeiten.

Vorher jedoch noch einige Klarstellungen: es war nie das Ziel der Initiative eine Karte von Moabit-Ost mit den Namen der Hauseigentümer zu veröffentlichen. Es geht vielmehr darum, mit einer aktuellen Visualisierung der unterschiedlichen Eigentumsformen wie landeseigenes Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossen-schaften, Einzeleigentümer, Finanzinvestoren (Fonds, Holdings) und Häuser mit Eigentumswohnungen (WEG) bzw. Wohnprojekte eine Arbeitsgrundlage für die Stadteilentwicklung zu schaffen und diese auch periodisch fortzuschreiben. Die Frage nach den Eigentümern hatte den Hintergrund, ein Frühwarnsystem zu schaffen um auf systematische Aufkäufe z.B. von „Heuschrecken“ reagieren zu können.
Der Termin der Startveranstaltung des Projektes „wem-gehoert-moabit.de“ wird hier rechtzeitig bekannt gegeben.

Parallel zu dem Projekt wird eine Arbeitsgruppe im B-Laden sich weiter um die Verkäufe ganzer Hauskomplexe an internationale Investoren kümmern. Erste Ergebnisse sollen bald vorgestellt werden.


Ursprungsartikel vom 18. Februar 2010 „Wem gehört Dein Haus?“:

MoabitOnline dokumentiert die Umfrage der neu gegründeten Initiative „Wem gehört Moabit?“ mit Sitz im B-Laden, Lehrter Straße 27-30, 10557 Berlin, Kontakt kann über die im Text genannte Mailadresse hergestellt werden. Wer zu Treffen der Initiative eingeladen werden möchte, kann sich ebenfalls melden.

Umfrage der Initiative „Wem gehört Moabit?“

Wir beobachten seit einiger Zeit Veränderungen in der Hausbesitzer-Struktur in Moabit. Beispiele dafür sind Verkäufe von ganzen Wohnkomplexen an internationale Investoren z.B. in der Lehrter Straße. Zudem werden in zahlreichen Moabiter Altbauten die Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt.

Mit diesen Entwicklungen sind Sorgen wie „Steigt das Mietniveau?“ aber auch Chancen für die Entwicklung unseres Wohngebietes verbunden.

Um auf Veränderungen rechtzeitig vorbereitet zu sein hat sich Mitte Februar eine neue Initiative im B-Laden gegründet, die das Gebiet von Moabit-Ost im Blick hat und herausfinden möchte, wem Moabit eigentlich gehört. Mit Moabit-Ost meinen wir das Gebiet, das von der Lehrter Straße / Quitzowstraße / Stromstraße / Turmstraße / Rathenower Straße / Invalidenstraße (siehe Karte unten) eingeschlossen wird.

Wenn Du in diesem Gebiet wohnst, bitten wir Dich, uns mit einer email an wem-gehoert-moabit@lehrter-strasse-berlin.net folgende drei Fragen zu beantworten:

  • Um welches Haus (Straße und Haus-Nr.) handelt es sich?
  • Wer ist der Besitzer des Hauses? Oder ist es eine Eigentümergemeinschaft (einzelne Eigentumswohnungen)?
  • Weisst Du, seit wann das Haus dem jetzigen Eigentümer gehört?

Folgende Fragen sind für die Initiative auch noch von Interesse:

  • Welche Hausverwaltung ist zuständig?
  • Wird das Haus möglicherweise zwangsverwaltet?
  • Steht Deines Wissens ein Verkauf an?
  • Sind frühere Eigentümer oder häufige Eigentümerwechsel bekannt?
  • Gibt es Probleme mit der Verwaltung oder dem Eigentümer?
  • Ist es ein Alt- oder ein Neubau?
  • Gibt es Gewerbe im Haus?

Natürlich sind wir für alle Kommentare und Hinweise dankbar und stehen auch für Nachfragen zur Verfügung.

Wem gehört Moabit?“ ist ein mittelfristiges Projekt, in dem wir alle verfügbaren Informationen über die Hauseigentümerstruktur in einer allgemein zugänglichen Übersichtskarte unseres Wohngebiets zusammentragen wollen. Dies sollte uns allen helfen, auf die zukünftigen Entwicklungen rechtzeitig reagieren zu können, denn es gibt ja „solche und solche“ Hauseigentümer…

Text: Initiative „Wem gehört Moabit?“ im Februar 2010

79 Kommentare auf "„Wem gehört Moabit?“ – Initiative informiert"

  1. 51
    R@lf says:

    Hey Mona, du hast wohl noch nie einen kreativen Schuft kennengelernt?
    Wird das jetzt hier eigentlich zur Zyniker_innen-Ecke?

  2. 52
    Rané says:

    @ Lieber Hans
    Als Fan des schwarzen anglistischen Humors würde ich ja ein altes Zitat der FDP erwähnen: „Möllemann, geh Du voran!“.
    Bei der Entspannung fehlt mir die Anerkennung von Massagen u.a. auf Krankenschein. Aber da der Gesundheitsjuppie der FDP
    einen kritischen Pharmaexperten entfernt hat, ahne ich Schreckliches. Zur „Kopfschusspauschale“ überlege ich mir eine fotographische kreative Antwort. Und in Anlehnung an den von mir sehr geschätzten Steinbrück kann ich nur sagen:
    „Deutschland einig Blunaland“. Und weil wir Deutschen die Statistik und Bürokratie so lieben, würde ich gern den
    Verblödungsgrad unseres Volkes im Gegensatz zu unseren europäischen Nachbarländern ermitteln wollen. *megaschluchzundlach*.

  3. 53
    Susanne Torka says:

    Der grüne Mietenkongress morgen ab 11 Uhr in der Triftstraße 67 (also gar nicht weit) behandelt viele der hier angesprochenen Themen: Klimaschutz, Aufwertung …
    Mit dabei sind die Bezirksbürgermeister aus Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg, Dr. Christian Hanke und Franz Schulz, sowie Prof. Dr. Hartmut Häußermann und viele weitere Fachleute, wie Andrej Holm.
    Mehr Infos und das Programm unter: http://mietenkongress.gruene-berlin.de/

  4. 54
    Redaktion says:

    Prof. Häußermanns Impulsreferat beim Kongress, hier seine Thesen in Zusammenfassung:
    http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/03/14/berlin-gentrification-als-kampf-um-den-raum/

  5. 55
    Sozialmieter says:

    Die Initiative Sozialmieter.de lädt ein zum Aktionstag gegen Mietervertreibung aus den Berliner Kiezen.

    Tausende Berliner Mieter in Berlin sind durch den Verlust ihrer Sozialwohnungen bedroht, weil ihre Wohnungen aus der Sozialbindung fallen. Mietervereine berichten von Mietsteigerungen von 30% und mehr, insbesondere innerhalb des S-Bahn-Rings. Und da preiswerte Wohnungen dort knapp sind, werden viele bisherige Mieter von Sozialwohnungen aus ihren Innenstadtkiez aus wirtschaftlichen Gründen vertrieben.

    Die Initiative Sozialmieter.de will auf diese Problematik mit seinem Aktionstag hinweisen.
    Der Aktionstag soll am Ostersamstag, 3. April 2010, 13-16 Uhr, Akazienstraße zwischen Hauptstraße und Belziger Straße mit einem symbolischen Umzug auf der Straße stattfinden. Bringt eure Kleinmöbel, Umzugskisten, Koffer, Taschen, Koch- und Musikinstrumente mit, eben alles was ein Mensch für ein schönes Leben auf der Straße braucht, so dass ein typisches Umzugsbild entsteht.

  6. 56
    Rané says:

    Danke Sozialmieter und zum vielumjubelten Häußermann kann ich nur sagen, da gabs einen C.W. Müller an der PH-Berlin, der
    hatte die Grundlagen gelegt. Bezahlt mir ein Forschungssemeseter und ich werde mich mit den neoliberalen Kräften akademisch auseinandersetzen.

  7. 57
    quitzow says:

    „Wem gehört Moabit“ ist eine gute Initiative. Es stimmt, manche Mieter wissen mittlerweile nicht, wem sie die Miete überweisen sollen. Wenn zum Beispiel der Wohnungseigentümer an der Südsee residiert, und gleichzeitig weder Wohngeld noch die Tilgung bei der Bank zahlt, dann wird bei einer Zwangsversteigerung die Frage nach dem Eigentümer noch spannender.

    Noch zwei Sachen -, beim uneingeschränkten Respekt jeder Meinung finde ich es ungerecht, wie man mit Herrn Stöhr umgegangen ist. Wohnortwechsel und Preissteigerugen und innerstädische Völkerwanderungen gibt es seit immer in der ganzen Welt.

    Zum Thema Einkaufen in Moabit – meiner Meinung nach sollte der Gewerbehof durchaus so ausgebaut werden, daß es nicht nur vernünftige Einkaufmöglichkeiten auf unserem „Boulevard“ entstehen. Ich plädiere ebenfalls für einen Wiederaufbau des Turmpalastes als Kino.
    Dazu wäre eine Buchhandlung nicht schlecht …

  8. 58
    R@lf says:

    Hallo quitzow – einfach maln paar Meter weiter gehen und dann gegenüber vom Kriminalgericht in die wunderbare „Dorotheenstadtische Buchhandlung“, einen der wirklichen Lichtblicke hier im Kiez. Den TURMPALAST wieder eröffnen? Warum nicht! Aber ich fürchte da muß der Investor von überzeugt werden, der den Schuppen abreißen will, soweit ich weiß.

  9. 59
    Hans Richter says:

    … und nachdem man in der „Dorotheenstätischen Buchhandlung“ war kann man ja in die Lehrter Straße gehen und sich im „Filmrauschpalast“ zur Entspannung einen wunderbaren Film anschauen. 🙂

  10. 60
    Susanne Torka says:

    „Gentrification im Wedding?“ hieß eine Veranstaltung zu der gestern das Hausprojekt in der Schererstraße 8 eingeladen hatte. Das Impulreferat hielt Andrej Holm, bekannt durch seine kritischen Studien zu Stadtentwicklung und Sanierungspolitik, war Lehrbeauftragter der HU Berlin und wissensch. Mitarbeiter der Goethe-Universität in Frankfurt/Main und lehrt jetzt an der Universtität Oldenburg.
    Ja, auch im Wedding lassen sich Anzeichen für Gentrifizierung finden, neue Cafés, Galerien, aber auch immer mehr Neuzuzug aus Szenebezirken. Von Menschen und Familien, die sich die steigenden Mieten dort nicht mehr leisten können. Die Verantwortung der Sanierungspolitik oder Quartiersmanagement an diesen Aufwertungstendenzen wurde klar, aber auch die sog. „Pioniere“, Künstler, Kreative, selbst die Subkultur sind Teil des Prozesses, was einige Diskussionsteilnehmer_innen ratlos zurück ließ.
    Am 10 Juni 2010 (immer jeden 2. Donnerstag im Monat) wird über wirksame und fantasievolle Gegenstrategien diskutiert.
    Auf Andrej Holms Gentrification-Blog findet sich auch der Hinweis auf die Titelgeschichte des Zitty-Magazins 9/2010 „Reiche in die Mitte, Arme an den Rand – wem gehört die Innenstadt?“, das horrenden Neuvermietungspreise in angesagten Stadtvierteln beschreibt:
    http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/04/29/berlin-die-angst-der-pioniere-vor-der-wohnungssuche/
    Zur Erklärung von Gentrification als Mainstream der Stadtentwicklung, die die Wirkungn hat, dass in den Innenstädten nur kleine Enklaven preiswerten Wohnraums verbleiben, dieses Interview:
    http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/05/02/interview-jetzt-wissen-alle-was-gentrification-ist/

  11. 61
    vilmoskörte says:

    @quitzow: Auch auf der bereits ziemlich gentrifizierten Kirchstraße gibt es eine nette Buchhandlung.

  12. 62
    vilmoskörte says:

    @susanne: Mensch, das habe ich leider verpasst, ich hätte Andrej Holm gerne einmal live gehört.

  13. 63
    Susanne Torka says:

    heutige Berliner Zeitung:
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/295609/295610.php
    die erst Erhöhung einer Sozialbauwohnung auf die Kostenmiete von 13,02 Euro/qm netto/kalt im Fanny-Hensel-Kiez.
    Da muss doch der Politik langsam mal was einfallen! Aber keine weitere Subventionierung von privaten Eigentümern bitte!

  14. 64
    Rané says:

    Es wäre gut, die Mietervereine ins Boot zu holen.

  15. 65
    Susanne Torka says:

    Ein ausführlicher Bericht der Veranstaltung im Wedding:
    http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/05/15/berlin-wedding-im-schatten-der-aufwertung/
    @ Rané,
    Du bist zwar eigentlich Künstler, aber wenn Du bei Mietenpolitik mitreden möchtest, dann beschäftige Dich ein bißchen damit. Ich selbst weiß über das Thema auch noch viel zu wenig bescheid.

  16. 66
    Initiative Wem Gehört Moabit says:

    @ Rané,
    das haben wir doch schon gemacht, Bericht vom letzten Treffen im Mietermagazin:
    http://www.berliner-mieterverein.de/htmmenue/starthtm.htm
    Ein direkter Link auf den Artikel ist nicht möglich, bitte weitergehen zu Mietermagazin, Mai 2010, Artikel „Wer kauft sich ein im Kiez?“
    Und mit der Berliner Mietergemeinschaft arbeiten wir auch zusammen.

  17. 67
    Rané says:

    Danke der Initiative, denn bei den gesellschaftlich politischen Entwicklungen helfen nur Netzwerke und Kooperationen.
    @ Susanne
    Ich bin nicht nur Künstler (BBK-Mitglied), sondern auch Bankkaufmann und Dipl.-Pädagoge und dies noch an der mittlerweil abgewickelten ehemaligen PH-Berlin. Und auf diese Uni bin ich stolz, weil sie die innovativste in ganz Deutschland war. Mit der Frauenforschung, mit den Theater-, Medien- und Kunstpädagogen. Dort wurden die „ambulanten Erziehungshilfen“ erst
    entwickelt, sind über Therorie-Praxisseminare die Frauenhäuser entstanden.

  18. 68
    Susanne Torka says:

    Ein schon etwas älterer Radiobeitrag vom Kreuzberger 36FM Kiezradio zum Thema „Aufwertung in Neullköln“, auf den mich Jan Poppenhagen aufmerksam gemacht hat (hörenswert, aber man braucht etwas Zeit):
    http://soundcloud.com/schmolk

  19. 69
    R@lf says:

    Wer sich mal anschaulich machen will, was uns demnächst hier blüht, werfe mal einen Blick nach Paris. Hierzu ein nicht ganz taufrischer aber hochaktueller Artikel aus der Gewerkschaftszeitung ver.di PUBLIK:

    http://publik.verdi.de/2008/ausgabe_05/gesellschaft/.gesellschaft/seite_9/A0

    In Paris sind sie inzwischen bei 40 €/qm Miete, so daß sich selbst Familien nur noch ein Wohnklo leisten können, oder bei den üblichen Hungerlöhnen nicht mal mehr das.
    Für die Französischkundigen unter uns gibt es auch einen link zu „Jeudi Noir“ („Schwarzer Donnerstag“ – spielt auf den Erscheinungstag des wichtigsten Pariser Wohnungsanzeigenblattes an) und von dort zum „Kleinen Schwarzbuch Vermietungen“ wo z.B. ein 14qm-Appartement für 650 € angeschwärzt wird, 7. Etage ohne Aufzug, „ideal für junges Paar“:
    http://www.editionsladecouverte.fr/catalogue/index-Le_petit_livre_noir_du_logement-9782707158741.html

    Vergleichbares habe ich bereits vor über 30 Jahren in München erlebt, wo ein Studienfreund ein paar Häuser weiter für ein winziges Appartement 500 DM mtl. bezahlen mußte (nach 30 Jahren kann mensch ohne weiteres diesen Betrag in 500 € ummünzen, wahrscheinlich noch deutlich mehr bei dem Wertschwund des Geldes…). Kein Wunder, daß bei solchen Margen mein damaliger Vermieter (CSU) sich animiert fühlte, die Mieter seines denkmalgeschützten Hauses (aufgehoben) mit terroristischen illegalen Maßnahmen zu vertreiben. Weder Polizei noch Staatsanwalt konnten bzw. wollten ihn stoppen.
    Ich lebte danach drei Monate lang, mitten im eisigsten Winter (ein ähnlicher wie der vergangene) bei wechselnden Freunden und in meinem ungeheizten VW-Bus auf der Straße. Dann fand ich per Zufall 18 km außerhalb etwas Bezahlbares… aber auch dort nur für ein halbes Jahr, dann wurde wegen Eigenbedarf gekündigt. Also ging ich weg nach Berlin, denn der Wohnungsmarkt Münchens hatte mich mürbe gemacht. Studienförderlich für den angehenden Sozialwissenschaftler war das nur insofern, was Erkenntnisse über den Wohnungsmarkt anging.

    Aber mensch braucht kein gebranntes Kind zu sein, um den um sich greifenden Brandgeruch in Berlin überall zu riechen! Die Wohnungswirtschaft bekennt schließlich offen genug, daß sie die durchschnittlichen (!) Mieten über die 15€/qm-Marke pushen will – Gier kennt keine Grenzen. Wieviele Wochen im Monat willst DU für Deine Bleibe arbeiten müssen?
    Schon heute ist auch der direkte Transfer von unseren Steuergeldern an die Vermieter enorm: das „Wohngeld“ zahlen so alle mit, um die DäumchendreherInnen der Immobilienwirtschaft noch fetter zu machen und ihnen noch mehr Geld für ihr Monopoly zuzuschanzen (weiß jemand die Berlin- oder bundesweite Summe?). Das ist nackte Umverteilung von unten nach oben! Gäbe es dieses „Wohngeld“ für sozial Schwache und „working poor“ nicht, sähe es schon heute noch viel katastrophaler aus.

    Berlin-Hongkong-Perspektive 2030: Schlafschließfach mit Spind für preiswerte 300 € im Monat?
    http://diepresse.com/home/panorama/welt/493221/index.do
    http://diepresse.com/home/panorama/welt/493221/index.do?gal=493221&index=3&direct=&_vl_backlink=&popup=
    Das Architektenbuch zum Thema gibts schon:
    http://cgi.ebay.de/Kleine-Wohnungen-ganz-gro-Thomas-Drexel-/120572515112

  20. 70
    Susanne Torka says:

    Spiegel-online hat die Frage gestellt „Wem gehört Berlin“? Dabei sind einige interessante Videos herausgekommen:
    http://www.spiegel.de/flash/0,,23199,00.html

  21. 71
    H. E. says:

    Die ganz große Frage der Zukunft ist: „Wie viel Armut verträgt die Demokratie?“

    Politik- und Wahlverdrossenheit sind für mich die ersten Anzeichen, dass die Bürger von der Politik nichts mehr halten. Und wenn dann die Politik dazu führt, dass es den Leuten immer schlechter geht, haben sie irgendwann die Nase voll von den Verursachern. Wenn die Politik daher so weitermacht wie gerade in den letzten Tagen, dauert es nicht mehr lange und viele – und dann auch aus dem Westen – werden wieder zu Montags-Demos gehen.

  22. 72
    vilmoskörte says:

    Ein interessanter Artikel zur Gentrifizierung: No Sex in the City.

  23. 73
    vilmoskörte says:

    Was macht das Projekt übrigens? Gibt es Fortschritte, erste Ergebnisse, Pläne?

  24. 74
    Susanne Torka says:

    @ vilmos:
    meintest Du diesen Artikel?
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33081/1.html

  25. 75
    Initiative WgM says:

    Gestern fand unser letztes Treffen statt, der Fragebogen steht weitgehend, das Layout der Webseite ist in Arbeit, ebenso Plakate und Flyer. Termin für die Veranstaltung ist voraussichtlich der 23.9. Weitere Infos folgen in einigen Wochen.

  26. 76
    vilmoskörte says:

    @susanne: Ja, den meine ich, da ist mir beim Erstellen des Kommentars wohl ein Missgeschick mit dem Link passiert …

  27. 77
    EK says:

    Wie ich erfahren habe, wird die Initiative vom Quartiersmanagement Moabit Ost finanziell unterstützt. Gibt es dann einen Bericht?

  28. 78
    Initiative WgM says:

    zuerst die Hauswurfsendung, dann die öffentliche Veranstaltung am 23.9.2010 um 19 Uhr im Kubu, Rathenower Straße 17 (oben) mit ersten Beiträgen und im späten Herbst den Bericht über die Ergebnisse.

  29. 79
    Initiative Wem-gehört-Moabit? says:

    Heute haben wir unsere Kampagne gestartet, siehe MoabitOnline-Artikel:
    http://www.moabitonline.de/4855
    Bitte hier keine weiteren Kommentare, sondern auf der wem-gehoert-moabit-Seite!
    http://wem-gehoert-moabit.de/