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Baumfällungen in der Dortmunder Straße

dortm-b-schild-250In der ziemlich kurzen Dortmunder Straße sollen aus verschiedenen Gründen Anfang nächsten Jahres 12 von insgesamt 22 Straßenbäumen gefällt werden.  Zunächst kursierten Gerüchte. Daraufhin hat sich im Oktober eine Bürgerinitiative von Anwohner_innen gegründet und ihre Kontaktdaten angeschlagen: buergerinitiative.dortmunder[at]web[.]de.

Die Bürgerinitiative SilberahornPLUS wurde um Hilfe gebeten und hat sich an den für Straßenbäume in Mitte zuständigen Mitarbeiter, Wolfgang Leder, gewandt und eine Versammlung mit Anwohner_innen angeregt.

Diese wird als Ortstermin am Samstag, 12. Dezember 2015 um 14 Uhr stattfinden. Treffpunkt ist die Ecke Bochumer / Dortmunder Straße unter dem seinerzeit geretteten, aber arg zurückgeschnittenen, Silberahorn, der der B.I. SilberahornPLUS den Namen gab.

In ihrem Ende November erschienenen ausführlichen Artikel mit Karte der Bäume und vielen Fotos kritisiert Frau Nake-Mann insbesondere die fehlende Bürgerbeteiligung. Über fachliche Entscheidungen des Amtes werde nur informiert, sie könnten aber nicht mehr in Frage gestellt und mit Anwohner_innen neue Lösungsmöglichkeiten gefunden werden.

Dortmunder-b-250Am 4. Dezember hat das Straßen- und Grünflächenamt eine Anwohnerinformation in den Häusern verteilt und zu dem oben genannten Ortstermin eingeladen. Außerdem hat Wolfgang Leder einen Tag später eine Webseite freigeschaltet, auf der die Notwendigkeit der Baumfällungen ausführlich begründet wird.

Zwei Karten mit den Baumarten (Silber- oder Eschenahorn) und den Bäumen, die entweder aus fachlichen oder aus baulichen Gründen gefällt werden sollen, sind zur Übersicht enthalten. Was sind nun fachliche oder bauliche Gründe um einen Baum zu fällen? Die vier Eschen- und ein Silberahorn, die aus fachlichen Gründen gefällt werden sollen, sind nicht mehr standsicher. Die sieben Silberahorn, die aus baulichen Gründen gefällt werden sollen, haben die Gehwegplatten angehoben und für Stolperfallen gesorgt. Das Bezirksamt sieht sich nicht in der Lage die Verkehrssicherheit anders als durch Baumfällungen wieder herzustellen.

Genauer ist das auf der Webseite des Straßen- und Grünflächeamtes erläutert: www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/gruenflaechen/artikel.411886.php

Nachtrag:
Bericht der BI SilberahornPlus vom Ortstermin und in der Berliner Woche.

Ein Antrag in der BVV wurde einstimmig abgestimmt (Drs. 2458/IV), dazu die BI SilberahornPlus.

Bürger*innen in der Dortmunder sind weiter aktiv und die Berliner Woche vom 14.1.2016 berichtet noch einmal.

Arbeitstreffen vom 20. Januar (pdf) und Dringlichkeitsantrag (Drs. 2539/IV).

BI SilberahornPlus und Berliner Woche berichten über einstimmingen BVV-Beschluss zur Rettung der gesunden Bäume. Es gibt jetzt einen Aufschub bis zum Herbst um eine Lösung zu finden.

Am 6. Februar kündigte das Bezirksamt an, dass ab 8. Februar aus Gründen der Verkehrssicherheit 10 Bäume gefällt werden, ein Blogeintrag der B.I. und ein dringende Appell folgten. Auch die SPD wandte sich am 7. Februar an die Presse (und an mögliche Wähler) und hatte am 6. Februar einen Protestbrief der Fraktion geschrieben. Thomas Isenberg hatte sich schon im Januar „gegen den Kahlschlag“ ausgesprochen.

Am 8. Februar wurden dann aber nur Baumpflegemaßnahmen durchgeführt und der Stadtrat lädt zu einem Erörterungsgespräch  am 15. Februar, 17 Uhr im BVV-Saal der Rathaus Tiergarten (Mathilde-Jacob-Platz 1).

Kritische Nachfragen vor dem Termin der B.I. SilberahornPlus.

Die B.Z. vom 8. FebruarBild vom 9. Februar und Berliner Woche vom 11. Februar

Wie weiter? fragt die B.I. SilberahornPlus am 20. Februar.

Pressemitteilung des Bezirksamts vom 23. Februar: Ergebnis des Erörterungsgespräches; Einleitung der erforderlichen Maßnahme; unvermeidbare Fällarbeiten in der 9. Kalenderwoche.

B.I. SilberahornPlus vom 23. Februar

„Nu sin se weg!“ (Berliner Woche und B.I. SilberahornPlus)

Im Oktober 2016 wurde auf der Seite der CDU die Neupflanzung für den 21. November angekündigt und nun auch durch das Bezirksamt.

16 Kommentare auf "Baumfällungen in der Dortmunder Straße"

  1. 1
    max sagt:

    Schade, dass die Bäume gefällt werden. Mir scheint aber zumindest ein Großteil gut begründet zu sein. Offenbar hat man seinerzeit Baumarten ausgewählt, die nicht wirklich als Straßenbäume geeignet sind. Allerdings habe ich nirgendwo gefunden, ob nach der Fällung dann auch Neupflanzungen von geeigneten Bäumen erfolgen sollen.

  2. 2
    Andreas Szagun sagt:

    In der Straße, in der ich wohne, mußten vor einiger Zeit u. a. Robinien gefällt werden, auch direkt vor meiner Haustür. Einem der beiden konnte ich schon seit Jahren als Laie ansehen, daß er geschädigt sein mußte. Kurze Zeit später wurden neue gepflanzt. Aus anderen Gründen bin ich kurz nach den Fällungen mit unserem – baumfreundlichen (!) – Gärtner an den Baumscheiben vorbeigegangen und er hatte mir die Richtigkeit der Entscheidungen anhand des Zustandes und der nun möglichen „Einblicke“ bestätigen können. Daher kann ich die sehr ausführliche Begründung des BA durchaus nachvollziehen und akzeptieren.

    Die BI Silberahorn belegt dagegen schon auf ihrer Internetpräsentation jegliches Verschließen vor Sachargumenten, da wird z.B. ein Baum, dessen Wurzelplatte stark geschädigt ist (er also irgendwann den Halt verlieren würde) zum Opfer erklärt: „Dieser Silberahorn machte keine Gehwegschäden und soll dennoch fallen“. Und das Bild mit dem völlig maroden, mit Stampfasphalt zugeschmierten, Gehweg auf der BI-Präsentation spricht doch für sich – ich kenne diese Berg- und Talstrecken von meinen Spaziergängen. Was soll denn da als Alternative möglich sein, über die man erst noch eine Bürgerbeteiligung durchführen müsse? Etwa den ganzen Gehweg um 40 cm anheben und vorne, hinten und zur Bordsteinkante Treppenstufen einbauen? Und was soll man mit Bäumen machen, die von Jahr zu Jahr schiefer stehen, weil ihr Wurzelwerk verfault und sie ihren Halt verlieren? Bäume sind Lebewesen – und das Leben aller Lebewesen ist endlich und je nach Art kommt dieser Zeitpunkt früher oder später. Auch das sollte man als Naturschützer wissen und akzeptieren.

  3. 3
    Netzgucker sagt:

    Bericht vom 12.12.:
    https://silberahorn.wordpress.com/2015/12/13/ortstermin-baeume-dortmunder-strasse-am-12-12-2015/

    Immerhin: Kranke und nicht mehr standsichere Bäume „dürfen“ gefällt werden!

  4. 4
    H. E. sagt:

    Zu 2 und 3:

    Ich finde, für die Häme gegenüber der BI Silberahorn gibt es nicht die geringste Berechtigung. Einer ihrer Erfolge ist z. B., dass das Bezirksamt offenbar begriffen hat, dass es nicht einfach pauschal ganze Baumreihen absägen kann, sondern sorgfältig begutachten und begründen muss – gegenüber den Bürgern – und Wählern.

    Wenn das nicht gemacht wird, dann werden, wie in der Siemensstraße, einfach 130 Pappeln abgesägt – und das, indem man sich ausgerechnet auf ein von einer Mitarbeiterin eines anderen Bezirksamtes im Auftrag und auf Rechnung des Investors privat erstelltes Gutachten berufen hat. Die Pappeln hätten zum großen Teil stehen bleiben können, wenn der Beton-Weisswurst-Bunker und der Parkplatz, die jetzt dort sind, sieben Meter kleiner geworden wären, wie es seinerzeit die BI Siemensstraße vom Bezirksamt und der BVV Mitte gefordert hat – und wie es auch in früheren städtebaulichen Gutachten vorgesehen war.
    Geht doch mal hin und seht Euch an, was das heute für eine Beton- und Blechwüste ist, inklusive geteertem Mauerweg ohne jeden Baum zwischen einer 110 m langen und 4 m hohen Betonwand des Großmarktes und dem ebenso langen Zaun des Stadtgartens. Das ist doch eine geniale Stadtplanung, oder ?

    Was z. B. ist es dagegen für ein großer Gewinn, dass der Silberahorn vor der Buchkantine noch steht !! Und das ist nur so, weil sich wenige Bürger für die meisten anderen nicht engagierten Bürger engagiert haben.

  5. 5
    C. M. sagt:

    Ich bin Anwohnerin der Dortmunder Str. Einige der am 12.12. Anwesenden bei dem Treffen an der Ecke Dortmunder Str./Bochumer Str. sind nicht direkt Einwohner der Straße, sondern liebe sehr engagierte Nachbarn, die sich interessieren für den Erhalten der Bäume, aber die nicht direkt betroffen sein werden, wenn die Straße zu eine Spielstraße umgebaut wird. Es gibt bestimmt andere Lösungen um die Bäume die gerettet werden können zu retten, als die ganze Straße in einer Spielstraße zu verwandeln. Der Beispiel Bochumer Str. ist nicht anwendbar für die Dortmunder Str., eine Durchfahrtstraße, die auch die naheliegenden Straßen entlastet, mit Häuserreihen auf beide Seiten der Straße. Die Häuser in der Bochumer Str. sind nur auf der eine Seite der Straße vorhanden, d.h., liegen auf der anderen Seite des angebauten Platzes, der direkt am Ufer liegt (also da waren sowieso keine Häuser vorhanden) und damit keine Nachteil für die Anwohner. Die Bäume, die Parkplätze, die Funktion aus Durchfahrtstrasse und der Charakter der Bochumer Straße wurden erhalten. Ich bin strikt dagegen, die Dortmunder Str. in eine Spielstraße zu verwandeln und sehe auch nicht die Notwendigkeit für mehrere Anwohner (auch von den naheliegenden Straßen), die schon schwierige Parkplatzsituation noch zu verschlimmern und noch mehr Verkehr an den anderen Straßen rund um die Dortmunder zu verursachen. Ich fahre gern Rad und benutze U-Bahn und Bus, aber, bitte, nicht so weit gehen, dass die Bedürfnisse anderen nicht berücksichtigt werden. Bäume zu Opfern (Beispiel Siemensstr) um Parkplätze zu schaffen, finde ich absolut nicht richtig, aber es ist auch anders herum nicht richtig Bewohner die ein Auto besitzen zu benachteiligen und z. B. u.a. zu verhindern bis vor seiner eigene Haustür zu fahren. Ich denke, dass ein Mittelweg gefunden werden kann, der für die Bäume und für alle Beteiligten zufriedenstellend sein kann.

  6. 6
    taylan sagt:

    @5: Von einer SPielstraße steht nichts im beschlossenen BVV Antrag.

  7. 7
    Susanne Torka sagt:

    @ taylan,
    meinst Du diesen Dringlichkeitsantrag aus der BVV am Donnerstag (Drs. 2458/IV)??
    http://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=7085

    Also in der Begründung ist das aber drin!

  8. 8
    Andreas Szagun sagt:

    Ich finde die Diskussionen um Bäume hier im Bezirk langsam wirklich grenzwertig. Da sollen einerseits wurzelkranke Bäume erhalten werden, obwohl die Verkehrssicherungspflicht hier an erster Stelle stehen müßte. Und da wird etliche Straßen weiter das Abholzen gesunder Bäume gefordert, weil deren Früchte alle paar Jahre mal stinken, ohne daß es auch nur einen Kommentar unserer „Baumschützer“ dazu gibt. Und darüber hinaus wird die fachlich-bauliche Maßnahme in der Dortmunder Straße mit der investorengelenkten bei Hamberger, bei der Bäume so gut wie ersatzlos entfernt worden sind, in einen Topf geworfen. Fachlich seriöse Vorschläge, die auch mobilitätseingeschränkte Menschen berücksichtigen, habe ich hier jedoch noch nicht gelesen, denn die starken Wurzeln befinden sich ja nicht nur unter der Baumscheibe, sondern auch unter dem Asphalt. Würde dort wasserdurchlässiger gepflastert, könnte sich das Problem auf den zuvor weniger betroffenen, weil versiegelten Bereich, ausdehnen, womit nur ein Aufschub, aber keine Lösung gefunden wäre.

  9. 9
    BVV-Beobachter sagt:

    Die abgestimmte Version des Dringlichkeitsantrags, unter demselben Link zu finden, wie in Kommentar Nr. 7:

    „Das Bezirksamt wird ersucht, zumindest die aus baulichen Gründen erwogene Fällung von 12 Bäumen in der Dortmunder Straße im Zeitraum vom 25.01.2016 bis 05.02.2016 vorerst auszusetzen. Vor einer Fällung einzelner Bäume ist ein Alternativkonzept unter Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner zu erarbeiten. Um den Charakter der Straße zu erhalten, sollen Bäume nur dann gefällt werden, wenn sie wurzelkrank und umsturzgefährdet sind. Dies ist wiederum im Einzelfall qualifiziert nachzuweisen und mit alternativen Maßnahmen zur Fällung abzuwägen. Nach Fällungen sind unverzüglich Neuanpflanzungen vorzunehmen.
    Für die Erarbeitung des Alternativkonzepts soll beginnend Anfang Januar 2016 bis Februar 2016 ein Workshop unter anderem unter Beteiligung der „Bürgerinitiative Dortmunder Straße“ durchgeführt werden.
    Bezüglich der möglicherweise aus fachlichen Gründen vorzunehmenden Fällung von 5 Bäumen in der Dortmunder Straße wird das Bezirksamt ersucht, möglichst zügig eine Nachpflanzung vorzunehmen. Die Auswahl der nach zu pflanzenden Bäume soll in Abstimmung mit der Anwohnerschaft bzw. der „Bürgerinitiative Dortmunder Straße“ erfolgen.
    Für die Finanzierung der Nachpflanzung soll das Bezirksamt ggf. auch private Spenden aktiv einwerben.
    Erledigungsfrist: 17.03.2016“

  10. 10
    Mobiterin sagt:

    https://silberahorn.wordpress.com/2016/02/08/dritter-erfolg-der-bi-dortmunder-baustadtrat-laedt-ein/
    Welche Energie!

    Also ich persönlich finde den Vorschlag wegen der Bäume die Gehwege zu sperren und die Fußgänger auf der Straße laufen zu lassen völlig verrückt! Man kann es auch übertreiben!
    siehe hier:
    https://silberahorn.files.wordpress.com/2016/02/auszug-20-1-16.pdf

    „Wie können auch die Bäume 17 – 20 erhalten werden, ohne die Fußwegsicherheit aufzugeben?
    Dazu erste Überlegungen:
    7.1 Das SGA kommt seiner Verkehrsicherungspflicht nach:
    Sperrung der Gehwege auf der Südseite der Dortmunder Straße. Offen bleiben nur die Zugänge von der „Straße“ zu Hauseingängen und Garageneinfahrten.
    Wo gehen die Fußgänger, die Eltern mit Kinderwagen, die Rollator-Nutzer und, und, und?
    Auf der bisherigen „Fahrbahn“, die asphaltiert und in der Mitte eben ist!
    Denn die Dortmunder Straße wird durch das Verkehrszeichen Z 325 StVO zur „Spielstraße“:
    Fußgänger dürfen die gesamte Straßenbreite benutzen, Kinderspiel ist erlaubt, Autos fahren Schrittgeschwindigkeit, Fußgänger haben Vorrang, Autos dürfen nicht unnötig behindert werden. Der Gehweg auf der Nordseite bleibt größtenteils unverändert erhalten.
    7.2 Aus der provisorischen Sperrung des Gehwegs auf der Straßensüdseite wegen der Baumwurzeln wird eine ungewöhnliche, pionierhafte Umgestaltung des vormaligen Gehwegs zu großen „Wurzelbeeten“. Aus der Dortmunder Straße wird damit ein Pilot-Projekt“

    Schönes Pilot-Projekt, was sollen andere Anwohner von anderen Straßen dazu sagen?

  11. 11
    Jürgen sagt:

    Am Montag, 15.2.2016, 17 Uhr findet im BVV-Saal des Rathaus Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz 1, ein (weiteres) Erörterungsgespräch zu den geplanten Baumfällungen in der Dortmunder Straße statt. Bezirksstadtrat Carsten Spallek lädt dazu die Vertreter der Bürgerinitiative sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein.
    Pressemitteilung von Stadtrat Carsten Spallek vom 8.2.2016
    Pressemitteilung von Stadtrat Carsten Spallek vom 9.2.2016

  12. 12
    Andreas Szagun sagt:

    Helau, der Wahlk(r)ampf ist eröffnet:
    http://www.spd-altmoabit.de/
    Gab es nicht mal bezüglich der ersten StV ein Gerede, wer alles einer Partei angehört???

  13. 13
    Susanne Torka sagt:

    B.I. SilberahornPlus am 20. Februar:
    https://silberahorn.wordpress.com/2016/02/20/dortmunder-baeume-nach-dem-schnitt-wie-weiter/
    und
    Ergebnis des Erörterungsgespräches; Einleitung der erforderlichen Maßnahme; unvermeidbare Fällarbeiten in der 9. Kalenderwoche – Pressemitteilung des Bezirks:
    http://www.berlin.de/ba-mitte/aktuelles/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung.448209.php

  14. 14
    H. E. sagt:

    http://www.berliner-woche.de/moabit/verkehr/einfach-abgeholzt-bezirksamt-laesst-zehn-baeume-in-der-dortmunder-strasse-faellen-d96191.html
    „… hätte ein Beispiel für eine gelungene Bürgerbeteiligung werden können“. Mit wem das denn ?!

  15. 15
    Andreas Szagun sagt:

    Bürgerbeteiligung beim Thema Gefahrenabwehr???

    In der näheren und weiteren Umgebung der Dortmunder sind in letzter Zeit etliche Bäume Investorenabsichten wegen gefällt worden – kein Protest war vernehmbar. Hier wird trotz nachgewiesener Probleme auf einmal Zeter und Mordio geschrieen – wenn die „Baumschützer“ so sachkundig wären, wie sie zu sein vorgeben, dann hätten sie ja schon vor Jahren von selbst um Gespräche bitten können, schließlich wohnen sie vor Ort und sind die Bäume nicht von heute auf morgen wurzelkrank bzw. wachsen Wurzeln auch nicht über Nacht in diesem Maße.

    Ich will ja nicht unken, aber ich sehe den Tag kommen, an dem die Feuerwehr lautstark gehindert werden soll, ihre Drehleiter auszufahren, um Menschen vom Balkon ihrer brennenden Wohnung zu retten, weil doch dabei ein Baum beschädigt werden könnte und es ja keine Bürgerbeteiligung gegeben hätte …

  16. 16
    Susanne Torka sagt:

    Die Neupflanzung der Straßenbäume ist für den 21. November 2016 angekündigt:
    http://www.cdumitte.de/index.php?ka=1&ska=1&idx=91660

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