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	<title>Kommentare zu: Parkcoaches animieren zu Sport und Spiel</title>
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		<title>Von: Angelika G.</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2819/comment-page-1#comment-3975</link>
		<dc:creator>Angelika G.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 09:26:33 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Rané,

wir alle stecken ja mehr oder weniger im Existenzstress und dieser Stress verlauft meist zu Ungunsten derer, die in der Hierachie als die Schwächsten gelten, denn es existieren innerhalb der &quot;Träger&quot; in der Beschäftigungsindustrie in Hartzvieristan zumeist keine Betriebs- und Personalräte, die auf der Seite der Arbeitenden stehen,  d.h. wir haben innerhalb des 2. Arbeitsmarktes Verhältnisse, die von Willkür geprägt sind und für die Arbeitenden innerhalb einer mehrmonatigen Probezeit tagtäglich Existenzunsicherheit bedeuten. Darunter leidet dann auch die Arbeitsqualität, da die Produktivkraft der Arbeit durch die Unsicherheit gehemmt wird. 

Der Stress führt aber auch dazu, dass Probleme nicht adäquat kommuniziert werden und sich in Arbeitsverhältnissen die &quot;emotionale Pest&quot; (1) (Wilhelm Reich) breit macht und dann ganze Projekte &quot;den Bach runter&quot; gehen. 

Da ich mein Leben nicht unwidersprochen zum &lt;i&gt;Scheiterhaufen&lt;/i&gt; machen lasse, geht der Streit vor dem Arbeitsgericht weiter. 

Ein Programmhinweis zum Thema, heute um 19.30 Uhr im Deutschlandradio Kultur:


&lt;b&gt;Dienstmaserati und Traumrendite&lt;/b&gt;
Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit
Von Peter Kessen

Der Maserati des Geschäftsführers der Berliner Treberhilfe machte bundesweit Schlagzeilen. Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.

Die gGmbH erlaubt viele Möglichkeiten Gewinne herauszuziehen - trotz Gemeinnützigkeit. Für Stefan Thyroke, Berliner ver.di-Betreuungssekretär für die Branche, ist der Bereich der freien Träger ein &quot;Sumpfgebiet&quot;, in dem Fälle von Filz und Korruption fast alltäglich seien.

http://www.dradio.de/dkultur/programmtipp/zeitfragen/1249341/

====

Das, was sich bezüglich der Projekte und Umsetzungen von Projekten auf der Quartiersebene &quot;abspielt&quot;, gehört mit zu dem, was sich &quot;Beschäftigungsindustrie&quot; nennt. Ich finde es fatal, dass die Ideenentwicklung - die ja auch mit Arbeit verbunden ist - nicht honoriert wird. Auf der Ebene des Sozialen scheint das sogenannten &quot;geistige Eigentum&quot; keinen Wert zu besitzen. 

Während meiner Quartiersratsarbeit haben einige Ideengeber deshalb ihre Idee mittels der Androhung einer einstweiligen Verfügung schützen lassen. 

MfG,
Angelika G. 

--
(1) Emotionale Pest ist das destruktive Verhalten des neurotischen Charakters im sozialen Kontext. Die Körper- und Charakterpanzerung zerstört die emotionale Erlebnisfähigkeit des Individuums. Wenn andere Individuen glückhafte emotionale Erlebnisse haben, z. B. in Form einer sexuellen Umarmung, so dringt eine Ahnung dieses Glücks auch zum gepanzerten durch, das aber nicht in der Lage ist, dies zu genießen. Es verursacht ihm vielmehr Unbehagen. Der Großteil der Menschheit reagiert auf dieses Unbehagen so, dass er das Glück aus der Welt zu eliminieren, zu verbieten und zu zerstören versucht. Dieses Verhalten nennt Reich die Emotionale Pest. Sie äußert sich in allen sozialen Organisationen, die das Ziel haben, ihre Verhaltensnormen anderen aufzuzwingen. Das kann natürlich nicht offen erfolgen. Deshalb ist Täuschung und Manipulation ein unverzichtbares Merkmal der Emotionalen Pest. Sie kann nur dadurch überleben, dass sie in ihrem grundsätzlichen Wesen nach nicht wahrgenommen wird. 

http://www.wilhelm-reich-gesellschaft.de/cms/index.php?page=cat&amp;catid=17

siehe auch:
http://www.mentalpsychologie-netz.de/psychologie/reichwilhelm/diemassenpsychologiedesfaschismus.php4#50328593e2103cc06</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Rané,</p>
<p>wir alle stecken ja mehr oder weniger im Existenzstress und dieser Stress verlauft meist zu Ungunsten derer, die in der Hierachie als die Schwächsten gelten, denn es existieren innerhalb der &#8220;Träger&#8221; in der Beschäftigungsindustrie in Hartzvieristan zumeist keine Betriebs- und Personalräte, die auf der Seite der Arbeitenden stehen,  d.h. wir haben innerhalb des 2. Arbeitsmarktes Verhältnisse, die von Willkür geprägt sind und für die Arbeitenden innerhalb einer mehrmonatigen Probezeit tagtäglich Existenzunsicherheit bedeuten. Darunter leidet dann auch die Arbeitsqualität, da die Produktivkraft der Arbeit durch die Unsicherheit gehemmt wird. </p>
<p>Der Stress führt aber auch dazu, dass Probleme nicht adäquat kommuniziert werden und sich in Arbeitsverhältnissen die &#8220;emotionale Pest&#8221; (1) (Wilhelm Reich) breit macht und dann ganze Projekte &#8220;den Bach runter&#8221; gehen. </p>
<p>Da ich mein Leben nicht unwidersprochen zum <i>Scheiterhaufen</i> machen lasse, geht der Streit vor dem Arbeitsgericht weiter. </p>
<p>Ein Programmhinweis zum Thema, heute um 19.30 Uhr im Deutschlandradio Kultur:</p>
<p><b>Dienstmaserati und Traumrendite</b><br />
Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit<br />
Von Peter Kessen</p>
<p>Der Maserati des Geschäftsführers der Berliner Treberhilfe machte bundesweit Schlagzeilen. Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.</p>
<p>Die gGmbH erlaubt viele Möglichkeiten Gewinne herauszuziehen &#8211; trotz Gemeinnützigkeit. Für Stefan Thyroke, Berliner ver.di-Betreuungssekretär für die Branche, ist der Bereich der freien Träger ein &#8220;Sumpfgebiet&#8221;, in dem Fälle von Filz und Korruption fast alltäglich seien.</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/programmtipp/zeitfragen/1249341/" rel="nofollow">http://www.dradio.de/dkultur/programmtipp/zeitfragen/1249341/</a></p>
<p>====</p>
<p>Das, was sich bezüglich der Projekte und Umsetzungen von Projekten auf der Quartiersebene &#8220;abspielt&#8221;, gehört mit zu dem, was sich &#8220;Beschäftigungsindustrie&#8221; nennt. Ich finde es fatal, dass die Ideenentwicklung &#8211; die ja auch mit Arbeit verbunden ist &#8211; nicht honoriert wird. Auf der Ebene des Sozialen scheint das sogenannten &#8220;geistige Eigentum&#8221; keinen Wert zu besitzen. </p>
<p>Während meiner Quartiersratsarbeit haben einige Ideengeber deshalb ihre Idee mittels der Androhung einer einstweiligen Verfügung schützen lassen. </p>
<p>MfG,<br />
Angelika G. </p>
<p>&#8211;<br />
(1) Emotionale Pest ist das destruktive Verhalten des neurotischen Charakters im sozialen Kontext. Die Körper- und Charakterpanzerung zerstört die emotionale Erlebnisfähigkeit des Individuums. Wenn andere Individuen glückhafte emotionale Erlebnisse haben, z. B. in Form einer sexuellen Umarmung, so dringt eine Ahnung dieses Glücks auch zum gepanzerten durch, das aber nicht in der Lage ist, dies zu genießen. Es verursacht ihm vielmehr Unbehagen. Der Großteil der Menschheit reagiert auf dieses Unbehagen so, dass er das Glück aus der Welt zu eliminieren, zu verbieten und zu zerstören versucht. Dieses Verhalten nennt Reich die Emotionale Pest. Sie äußert sich in allen sozialen Organisationen, die das Ziel haben, ihre Verhaltensnormen anderen aufzuzwingen. Das kann natürlich nicht offen erfolgen. Deshalb ist Täuschung und Manipulation ein unverzichtbares Merkmal der Emotionalen Pest. Sie kann nur dadurch überleben, dass sie in ihrem grundsätzlichen Wesen nach nicht wahrgenommen wird. </p>
<p><a href="http://www.wilhelm-reich-gesellschaft.de/cms/index.php?page=cat&#038;catid=17" rel="nofollow">http://www.wilhelm-reich-gesellschaft.de/cms/index.php?page=cat&#038;catid=17</a></p>
<p>siehe auch:<br />
<a href="http://www.mentalpsychologie-netz.de/psychologie/reichwilhelm/diemassenpsychologiedesfaschismus.php4#50328593e2103cc06" rel="nofollow">http://www.mentalpsychologie-netz.de/psychologie/reichwilhelm/diemassenpsychologiedesfaschismus.php4#50328593e2103cc06</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rané</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2819/comment-page-1#comment-3863</link>
		<dc:creator>Rané</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 00:04:24 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Angelika,

schade, dass ich zu viel Existenzstress habe, dann hätte ich vielleicht zwischen Dir und Martina vermitteln können. Denn Martina und Markus vom Kubu gehören zu den Engagiertesten im Bezirk. Aber wir alle sind halt nicht fehlerlos. Bei der &quot;Offenlegung von Konzepten&quot; muss ich Dir allerdings vehement widersprechen, da bei der Ausschreibungspraxis der QM`s das umfangreiche Konzept des &quot;Ideengebers&quot; ausgeschrieben wird und dann nicht der, der das Konzept erarbeitet hat,
den Zuschlag erhält, sondern der, der dieses Konzept kostengünstig unterbietet. Wenn dann allerdings die &quot;Steuerungsrunde&quot; Ideen wegen nicht genauer konzeptioneller Ausarbeitung ablehnt, weiss ich, wohin der politische Hase läuft. Er läuft in Richtung Ausbeutung des kreativen Potentials und um es noch deutlicher zu sagen, gebt uns eure Ideen, ihr werdet sie nicht verwirklichen, sondern andere, die billig an Konzepte kommen, werden Euch die &quot;Arschkarte&quot; zeigen. UrbanPlan und StadtRand sind da nicht verfilzt, es geht da eher um die Senatsebene und um Kämpfe innerhalb der SPD-Mitte, wobei ich hoffe, das der bürgernahe Flügel siegt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Angelika,</p>
<p>schade, dass ich zu viel Existenzstress habe, dann hätte ich vielleicht zwischen Dir und Martina vermitteln können. Denn Martina und Markus vom Kubu gehören zu den Engagiertesten im Bezirk. Aber wir alle sind halt nicht fehlerlos. Bei der &#8220;Offenlegung von Konzepten&#8221; muss ich Dir allerdings vehement widersprechen, da bei der Ausschreibungspraxis der QM`s das umfangreiche Konzept des &#8220;Ideengebers&#8221; ausgeschrieben wird und dann nicht der, der das Konzept erarbeitet hat,<br />
den Zuschlag erhält, sondern der, der dieses Konzept kostengünstig unterbietet. Wenn dann allerdings die &#8220;Steuerungsrunde&#8221; Ideen wegen nicht genauer konzeptioneller Ausarbeitung ablehnt, weiss ich, wohin der politische Hase läuft. Er läuft in Richtung Ausbeutung des kreativen Potentials und um es noch deutlicher zu sagen, gebt uns eure Ideen, ihr werdet sie nicht verwirklichen, sondern andere, die billig an Konzepte kommen, werden Euch die &#8220;Arschkarte&#8221; zeigen. UrbanPlan und StadtRand sind da nicht verfilzt, es geht da eher um die Senatsebene und um Kämpfe innerhalb der SPD-Mitte, wobei ich hoffe, das der bürgernahe Flügel siegt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Angelika G.</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2819/comment-page-1#comment-3839</link>
		<dc:creator>Angelika G.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 12:24:31 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Rané,

bezüglich der &quot;Steuerungsrunde&quot;: Habt Ihr keine QR-Sprecher, die alle Mitglieder über die Resultate der Steuerungsrunde informieren? So etwas könnt Ihr auch in der Geschäftsordnung des Quartiertsrates festlegen, denn dies gehört einfach zu den Aufgaben des Sprecherrates. Ebenfalls könnt Ihr via Geschäftsordnung das QM dazu verpflichten, Euch von den Ausschreibungen und den Ergebnissen diesbezüglich zu unterrichten. Stell einfach in der nächsten QR-Sitzung einen Antrag auf Änderung der Geschäftsordnung, formuliere die Abschnitte vor und ich denke, dass Dir wahrscheinlich die Mehrheit der QR-Mitglieder zustimmen wird. 

Bezüglich der &lt;a href=&quot;http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/index.shtml&quot;&gt;&quot;aktiven Stadtteilzentren&quot;&lt;/a&gt; wurde mir kürzlich mal von einem Architekten dessen Eindruck vermittelt: dass in erster Instanz Architekten, die eine Mitgliedschaft in der SPD haben Chancen haben. Und dies scheint auch das Problem in den Quartiersmanagements zu sein: Peu a peu wurde darin der Einfluss der SPD immer stärker. Eben deshalb hege ich den Verdacht, dass auch bei Ausschreibungen für Projekte das Vitam B in Bezug auf diese Partei eine bedeutende Rolle spielt. 

Wenn analog Deinem Alt-Berliner Spruch Barthel an den Most kommt, dann wird er sicher ein &lt;a href=&quot;http://www.textlog.de/tucholsky-feldfruechte.html&quot;&gt;&quot;Radieschen&quot;&lt;/a&gt; sein. 

Ich weiss allerdings nicht, ob und inwieweit UrbanPlan und StadtRand mit verfilzt sind. 

Mich als Anwohner*in mit wenig Einkommen ärgert am meisten, dass der Most inzwischen so hoch gehängt wird, dass man als nicht wohl-betuchte Bürger*in da gar nicht mehr rankommt bzw. erst noch Most mitbringen muss...
Es ärgert nicht nur mich, sondern auch viele andere, denn: Ursprünglich wurden die QMs und Vorortbüros in sozial schwachen Gebieten ja gerade dafür konzipiert, die Anwohner*innen mit wenig Geld dazu zu aktivieren und zu unterstützen, soziale Projekte in ihrem Stadtteil umsetzen zu können. Mehr und mehr werden jedoch nun just diese Anwohner*innen davon ausgeschlossen. 

Damit verlieren aber für mich die Quartiersmanagements zunehmend ihre Berechtigung. 

Mit freundlichen Grüßen,
Angelika</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Rané,</p>
<p>bezüglich der &#8220;Steuerungsrunde&#8221;: Habt Ihr keine QR-Sprecher, die alle Mitglieder über die Resultate der Steuerungsrunde informieren? So etwas könnt Ihr auch in der Geschäftsordnung des Quartiertsrates festlegen, denn dies gehört einfach zu den Aufgaben des Sprecherrates. Ebenfalls könnt Ihr via Geschäftsordnung das QM dazu verpflichten, Euch von den Ausschreibungen und den Ergebnissen diesbezüglich zu unterrichten. Stell einfach in der nächsten QR-Sitzung einen Antrag auf Änderung der Geschäftsordnung, formuliere die Abschnitte vor und ich denke, dass Dir wahrscheinlich die Mehrheit der QR-Mitglieder zustimmen wird. </p>
<p>Bezüglich der <a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/index.shtml">&#8220;aktiven Stadtteilzentren&#8221;</a> wurde mir kürzlich mal von einem Architekten dessen Eindruck vermittelt: dass in erster Instanz Architekten, die eine Mitgliedschaft in der SPD haben Chancen haben. Und dies scheint auch das Problem in den Quartiersmanagements zu sein: Peu a peu wurde darin der Einfluss der SPD immer stärker. Eben deshalb hege ich den Verdacht, dass auch bei Ausschreibungen für Projekte das Vitam B in Bezug auf diese Partei eine bedeutende Rolle spielt. </p>
<p>Wenn analog Deinem Alt-Berliner Spruch Barthel an den Most kommt, dann wird er sicher ein <a href="http://www.textlog.de/tucholsky-feldfruechte.html">&#8220;Radieschen&#8221;</a> sein. </p>
<p>Ich weiss allerdings nicht, ob und inwieweit UrbanPlan und StadtRand mit verfilzt sind. </p>
<p>Mich als Anwohner*in mit wenig Einkommen ärgert am meisten, dass der Most inzwischen so hoch gehängt wird, dass man als nicht wohl-betuchte Bürger*in da gar nicht mehr rankommt bzw. erst noch Most mitbringen muss&#8230;<br />
Es ärgert nicht nur mich, sondern auch viele andere, denn: Ursprünglich wurden die QMs und Vorortbüros in sozial schwachen Gebieten ja gerade dafür konzipiert, die Anwohner*innen mit wenig Geld dazu zu aktivieren und zu unterstützen, soziale Projekte in ihrem Stadtteil umsetzen zu können. Mehr und mehr werden jedoch nun just diese Anwohner*innen davon ausgeschlossen. </p>
<p>Damit verlieren aber für mich die Quartiersmanagements zunehmend ihre Berechtigung. </p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Angelika</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rané</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2819/comment-page-1#comment-3838</link>
		<dc:creator>Rané</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 21:29:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moabitonline.de/?p=2819#comment-3838</guid>
		<description>Liebe Angelika,
habe derzeit ganz andere Sorgen, bin aber grundsätzlich ein Befürworter von Offenlegung, was ich derzeit auch als
Quartiersrat von QM-Moabit-Ost vehement vermisse, denn ich weiss weder, wer sich auf die Ausschreibungen beworben hat, noch wie das Ergebnis der &quot;Steuerungsrunde&quot; ausfiel. Das Gleiche gilt für die &quot;Aktiven Stadteilzentren&quot; und ähnliche mit öffentlichen Geldern ausgestattete Projekte und da fliest wesentlich mehr Geld als bei o.a. Projekt des Bildungsmarkt e.V.
Und beim Jobcenter, den Trägern und sogar bei den Ämtern und Parteien *g* gibts natürlich auch gute Leute.
Aber die guten Leute kann man nur unterstützen, wenn man denn anderen klarmacht &quot;wo Barthel den Most holt&quot; (Alt-Berliner-Spruch).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Angelika,<br />
habe derzeit ganz andere Sorgen, bin aber grundsätzlich ein Befürworter von Offenlegung, was ich derzeit auch als<br />
Quartiersrat von QM-Moabit-Ost vehement vermisse, denn ich weiss weder, wer sich auf die Ausschreibungen beworben hat, noch wie das Ergebnis der &#8220;Steuerungsrunde&#8221; ausfiel. Das Gleiche gilt für die &#8220;Aktiven Stadteilzentren&#8221; und ähnliche mit öffentlichen Geldern ausgestattete Projekte und da fliest wesentlich mehr Geld als bei o.a. Projekt des Bildungsmarkt e.V.<br />
Und beim Jobcenter, den Trägern und sogar bei den Ämtern und Parteien *g* gibts natürlich auch gute Leute.<br />
Aber die guten Leute kann man nur unterstützen, wenn man denn anderen klarmacht &#8220;wo Barthel den Most holt&#8221; (Alt-Berliner-Spruch).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Angelika G.</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2819/comment-page-1#comment-3836</link>
		<dc:creator>Angelika G.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 16:39:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moabitonline.de/?p=2819#comment-3836</guid>
		<description>Lieber Rané,

Vergleiche sind erlaubt, Gleichsetzungen und Pauschal-Urteile dagegen verwerflich. Letzteres hat “Insider” jedoch ich nicht gemacht. Meines erachtens nach hat er sich nur auf mangelnde Transparenz in der Buchhaltung angespielt. Diesen Transparenzmangel kann der Bildungsmarkt durch eine Veröffentlichung sowohl der Inhalte wie auch der Finanzen beheben.

Im Rahmen von Fördergeldern durch Senat und/oder der Europäischen Union (Sozialfonds) sind die geförderten Projekte sogar dazu verpflichtet, die Finanzen exakt anzugeben, d.h. sie offen zu legen. Falls es sich beim Parkcoach-Projekt um eine Mischfinanzierung handelt, in das auch Gelder vom EFRE etc. eingeflossen sind, so dürfte einer Veröffentlichung davon doch nichts mehr im Wege stehen, oder?

Der Bildungsmarkt e.V. beantragt oftmals Gelder aus diesem öffentlichen Topf, der ja in erster Instanz engagierten Anwohner*innen zur Verfügung stehen sollte, wie auch hier ersichtlich:
http://www.moabit-ost.de/uploads/media/zusammenfassung_vergabe_qf_117.11.09.pdf

Ich sehe die Tendenzen sowohl in der Hartzvieristan-Beschäftigungsindustrie wie auch in den JobCentern ebenfalls mit Besorgnis.

Aber beide sind mitsamt der politökonomisch vorgegeben Sachzwänge gemeinsam für die Entgarantierung, Entqualifizierung und Entrechtung (Entdemokratisierung) von Arbeitsverhältnissen vernatwortlich zu machen. Allein die Arbeitsverträge mit oftmals Probezeiten von bis zu einem halben Jahr – was die Träger zu einer Politik des “Heuerns und Feuerns” verleitet – sind undemokratisch und menschenunwürdig. Sie beschleunigen Existenzunsicherheit und höhlen tariflich geschützte Arbeitsverhältnisse aus. Außerdem führen sie bei Maßnahmeteilnehmer*innen zum Verlust des Selbstwertgefühles, da sie durch die Knebelverträge (sowohl die “Eingliederungsvereinbarungen” vom JobCenter wie auch die Arbeitsverträge in den “Maßnahmen”) ohnmächtig gemacht und der Grundrechte auf ein menschenwürdiges Leben inkl. der freien Wahl des Arbeitsplatzes beraubt werden.

Ich habe außerdem zum Teil bessere Erfahrungen mit Mitarbeite*innen des JobCenter Berlin-Mitte gemacht als mit denen vom Bildungsmarkt e.V.

Dies bedeutet, dass ich Deine Wahrnehmung nicht teile.

Da, wo Kritik angebracht ist, sollte sie auch geäußert werden ! Da, wo keine Transparenz herrscht, sollte sie eingefodert werden ! Damit schützen wir gleichzeitig unsere demokratischen Recht und eine öffentliche Streitkultur und Kommunikation, an der alle Interessierten mitwirken können.

Immerhin arbeitet das Kubu in einem öffentlichen Bereich und wendet sich an die Öffentlichkeit, weshalb auch die inhaltlichen sowie finanziellen Grundlagen und Arbeitsverhältnisse Bestandteil dieser Öffentlichkeit sind und deshalb hinterfragt werden können.

Wie Du aus meiner Argumentation erlesen kannst, votiere ich für die Empfehlung von “Insider”.

Natürlich spräche nichts dagegen, wenn alle Träger ihre Projekte inkl. deren Finanzierung offen legen und auch das JobCenter transparente Strukturen offenbaren würde. Die Zeitschrift “Contraste” sowie die “AG Beschäftigungsindustrie” (eine Gruppe, die die Arbeitsmarktpolitik der “Träger” kritisch reflektiert) würden sich sehr darüber freuen.

Hier noch ein kleines Filmchen aus dem Bereich der Freizeitpädagogik, für den ich ja vom Bildungsmarkt e.V. eingestellt worden bin:
http://emanzipation.eu/children%20art_01.wmv

Gern nehme ich von Dir Anregungen zur Gestaltung solcher Aktivitäten an, denn ich weiss ja, dass Du auch darin ein Experte bist.

Mit freundlichen Grüßen,
Angelika G.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Rané,</p>
<p>Vergleiche sind erlaubt, Gleichsetzungen und Pauschal-Urteile dagegen verwerflich. Letzteres hat “Insider” jedoch ich nicht gemacht. Meines erachtens nach hat er sich nur auf mangelnde Transparenz in der Buchhaltung angespielt. Diesen Transparenzmangel kann der Bildungsmarkt durch eine Veröffentlichung sowohl der Inhalte wie auch der Finanzen beheben.</p>
<p>Im Rahmen von Fördergeldern durch Senat und/oder der Europäischen Union (Sozialfonds) sind die geförderten Projekte sogar dazu verpflichtet, die Finanzen exakt anzugeben, d.h. sie offen zu legen. Falls es sich beim Parkcoach-Projekt um eine Mischfinanzierung handelt, in das auch Gelder vom EFRE etc. eingeflossen sind, so dürfte einer Veröffentlichung davon doch nichts mehr im Wege stehen, oder?</p>
<p>Der Bildungsmarkt e.V. beantragt oftmals Gelder aus diesem öffentlichen Topf, der ja in erster Instanz engagierten Anwohner*innen zur Verfügung stehen sollte, wie auch hier ersichtlich:<br />
<a href="http://www.moabit-ost.de/uploads/media/zusammenfassung_vergabe_qf_117.11.09.pdf" rel="nofollow">http://www.moabit-ost.de/uploads/media/zusammenfassung_vergabe_qf_117.11.09.pdf</a></p>
<p>Ich sehe die Tendenzen sowohl in der Hartzvieristan-Beschäftigungsindustrie wie auch in den JobCentern ebenfalls mit Besorgnis.</p>
<p>Aber beide sind mitsamt der politökonomisch vorgegeben Sachzwänge gemeinsam für die Entgarantierung, Entqualifizierung und Entrechtung (Entdemokratisierung) von Arbeitsverhältnissen vernatwortlich zu machen. Allein die Arbeitsverträge mit oftmals Probezeiten von bis zu einem halben Jahr – was die Träger zu einer Politik des “Heuerns und Feuerns” verleitet – sind undemokratisch und menschenunwürdig. Sie beschleunigen Existenzunsicherheit und höhlen tariflich geschützte Arbeitsverhältnisse aus. Außerdem führen sie bei Maßnahmeteilnehmer*innen zum Verlust des Selbstwertgefühles, da sie durch die Knebelverträge (sowohl die “Eingliederungsvereinbarungen” vom JobCenter wie auch die Arbeitsverträge in den “Maßnahmen”) ohnmächtig gemacht und der Grundrechte auf ein menschenwürdiges Leben inkl. der freien Wahl des Arbeitsplatzes beraubt werden.</p>
<p>Ich habe außerdem zum Teil bessere Erfahrungen mit Mitarbeite*innen des JobCenter Berlin-Mitte gemacht als mit denen vom Bildungsmarkt e.V.</p>
<p>Dies bedeutet, dass ich Deine Wahrnehmung nicht teile.</p>
<p>Da, wo Kritik angebracht ist, sollte sie auch geäußert werden ! Da, wo keine Transparenz herrscht, sollte sie eingefodert werden ! Damit schützen wir gleichzeitig unsere demokratischen Recht und eine öffentliche Streitkultur und Kommunikation, an der alle Interessierten mitwirken können.</p>
<p>Immerhin arbeitet das Kubu in einem öffentlichen Bereich und wendet sich an die Öffentlichkeit, weshalb auch die inhaltlichen sowie finanziellen Grundlagen und Arbeitsverhältnisse Bestandteil dieser Öffentlichkeit sind und deshalb hinterfragt werden können.</p>
<p>Wie Du aus meiner Argumentation erlesen kannst, votiere ich für die Empfehlung von “Insider”.</p>
<p>Natürlich spräche nichts dagegen, wenn alle Träger ihre Projekte inkl. deren Finanzierung offen legen und auch das JobCenter transparente Strukturen offenbaren würde. Die Zeitschrift “Contraste” sowie die “AG Beschäftigungsindustrie” (eine Gruppe, die die Arbeitsmarktpolitik der “Träger” kritisch reflektiert) würden sich sehr darüber freuen.</p>
<p>Hier noch ein kleines Filmchen aus dem Bereich der Freizeitpädagogik, für den ich ja vom Bildungsmarkt e.V. eingestellt worden bin:<br />
<a href="http://emanzipation.eu/children%20art_01.wmv" rel="nofollow">http://emanzipation.eu/children%20art_01.wmv</a></p>
<p>Gern nehme ich von Dir Anregungen zur Gestaltung solcher Aktivitäten an, denn ich weiss ja, dass Du auch darin ein Experte bist.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Angelika G.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rané</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2819/comment-page-1#comment-3794</link>
		<dc:creator>Rané</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 23:44:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moabitonline.de/?p=2819#comment-3794</guid>
		<description>@ Insider

Wenn Du die forderst, dann bitte für alle Träger. Und den Bildungsmarkt mit der Treberhilfe zu vergleichen, wäre ich sehr
vorsichtig, es könnte juristische Schritte nach sich ziehen. Eins kann ich sagen, nach vielen Jahren in Moabit mit div. Institutionen, auf den Bildungsmarkt lass ich nichts kommen. Liebe virtuelle Kritiker, kümmert Euch mehr um die Politiker und die Parteien im Bezirk und vor allem um das Jobcenter Mitte, denn da ist die Kacke in allen Bereichen megamäßig am Dampfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Insider</p>
<p>Wenn Du die forderst, dann bitte für alle Träger. Und den Bildungsmarkt mit der Treberhilfe zu vergleichen, wäre ich sehr<br />
vorsichtig, es könnte juristische Schritte nach sich ziehen. Eins kann ich sagen, nach vielen Jahren in Moabit mit div. Institutionen, auf den Bildungsmarkt lass ich nichts kommen. Liebe virtuelle Kritiker, kümmert Euch mehr um die Politiker und die Parteien im Bezirk und vor allem um das Jobcenter Mitte, denn da ist die Kacke in allen Bereichen megamäßig am Dampfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Insider</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2819/comment-page-1#comment-3761</link>
		<dc:creator>Insider</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 00:03:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moabitonline.de/?p=2819#comment-3761</guid>
		<description>Ich fände es ganz gut, - da der Bildungsmarkt ja Integrationsarbeit in Bezug auf &quot;Demokratie&quot; macht, dass das Konzept und die Bedingungen öffentlich zugänglich gemacht werden, ggf. auch hier publiziert werden. 

Damit würde sich das Kubu und der Bildungsmarkt auch von von jeglichem Verdacht frei sprechen, dass sie wie die Treber-Hilfe agieren und ferner würden sie einen Beitrag für Transparenz und echte Demokratie leisten. 

Ich denke, dass dies doch sicherlich auf allgemein Zustimmung von &quot;Moabit-Online&quot; stoßen würde, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fände es ganz gut, &#8211; da der Bildungsmarkt ja Integrationsarbeit in Bezug auf &#8220;Demokratie&#8221; macht, dass das Konzept und die Bedingungen öffentlich zugänglich gemacht werden, ggf. auch hier publiziert werden. </p>
<p>Damit würde sich das Kubu und der Bildungsmarkt auch von von jeglichem Verdacht frei sprechen, dass sie wie die Treber-Hilfe agieren und ferner würden sie einen Beitrag für Transparenz und echte Demokratie leisten. </p>
<p>Ich denke, dass dies doch sicherlich auf allgemein Zustimmung von &#8220;Moabit-Online&#8221; stoßen würde, oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Insider</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2819/comment-page-1#comment-3755</link>
		<dc:creator>Insider</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 20:48:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moabitonline.de/?p=2819#comment-3755</guid>
		<description>Die Parkcoach erhalten nur 1.150,-- € brutto , nicht 1.300,-- Euro.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Parkcoach erhalten nur 1.150,&#8211; € brutto , nicht 1.300,&#8211; Euro.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Redaktion</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2819/comment-page-1#comment-3754</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 13:41:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moabitonline.de/?p=2819#comment-3754</guid>
		<description>Hallo C,
dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen kann, ist uns schon auch klar. Wir meinten daher nicht, dass für jede art der Maßnahme des JobCenters oder der ArbeitsAgentur die gleichen Bedingungen gelten, sondern alle Träger bei der gleichen Art der Maßnahme die gleichen Bedingungen haben. Dies ist eine AGH-E Maßnahme, die sogenannte Entgleltvariante, also 1.300 Euro brutto für die Leute. Alles andere müsste Kubu oder Bildungsmarkt e.V. beantworten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo C,<br />
dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen kann, ist uns schon auch klar. Wir meinten daher nicht, dass für jede art der Maßnahme des JobCenters oder der ArbeitsAgentur die gleichen Bedingungen gelten, sondern alle Träger bei der gleichen Art der Maßnahme die gleichen Bedingungen haben. Dies ist eine AGH-E Maßnahme, die sogenannte Entgleltvariante, also 1.300 Euro brutto für die Leute. Alles andere müsste Kubu oder Bildungsmarkt e.V. beantworten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: c</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/2819/comment-page-1#comment-3751</link>
		<dc:creator>c</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 12:11:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moabitonline.de/?p=2819#comment-3751</guid>
		<description>Liebe Bianca, ich kann dir nur so viel sagen: Es haben nicht alle Träger die gleichen Bedingungen. Manchmal müssen die Jobcenter-Klienten 30 Stunden arbeiten, manchmal 38,5 Stunden. Teils bekommen sie 1,50 €/Std. zusätzlich zum ALG II, teils erhalten sie ein Entgelt von 1300 Euro.  Auch die Ziele und Anforderungen sind verschieden. Manchmal geht es darum, dass der Klient Fertigkeiten erlernt um leichter auf dem 1.Arbeitsmarkt Arbeit zu finden, manchmal ist das Ziel den Klienten fit für die Arbeit zu machen. D.h. nach langer Arbeitslosigkeit muss er erstmal lernen was es heißt zu arbeiten, also Pünktlichkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit usw. Manchmal geht es darum zu erproben wie ernst es der Klient meint. Z.B. wenn der Klient eine Umschulung oder Fernstudium beantragt hat, dann schaut das Jobcenter manchmal ob derjenige dazu überhaupt fähig ist. Dann muss er z.B. 3 Monate arbeiten und der Träger erstellt ein Zeugnis, woraufhin das Jobcenter schließen kann ob derjenige eine Umschulung/Fernstudium packt.
Um was es bei dieser Maßnahme geht kann ich nicht sagen, auch was genau in den Anforderungen steht (was also die Pflichten der Klienten sind, was das Ziel ist, was sie müssen, was nicht usw.). Dies steht in dem Vertrag zwischen dem Jobcenter und dem Täger bzw. oft ist noch ein weiterer Träger zwischen geschaltet, der Geld dafür bekommt das er die Klienten bei Trägern unterbringt usw.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bianca, ich kann dir nur so viel sagen: Es haben nicht alle Träger die gleichen Bedingungen. Manchmal müssen die Jobcenter-Klienten 30 Stunden arbeiten, manchmal 38,5 Stunden. Teils bekommen sie 1,50 €/Std. zusätzlich zum ALG II, teils erhalten sie ein Entgelt von 1300 Euro.  Auch die Ziele und Anforderungen sind verschieden. Manchmal geht es darum, dass der Klient Fertigkeiten erlernt um leichter auf dem 1.Arbeitsmarkt Arbeit zu finden, manchmal ist das Ziel den Klienten fit für die Arbeit zu machen. D.h. nach langer Arbeitslosigkeit muss er erstmal lernen was es heißt zu arbeiten, also Pünktlichkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit usw. Manchmal geht es darum zu erproben wie ernst es der Klient meint. Z.B. wenn der Klient eine Umschulung oder Fernstudium beantragt hat, dann schaut das Jobcenter manchmal ob derjenige dazu überhaupt fähig ist. Dann muss er z.B. 3 Monate arbeiten und der Träger erstellt ein Zeugnis, woraufhin das Jobcenter schließen kann ob derjenige eine Umschulung/Fernstudium packt.<br />
Um was es bei dieser Maßnahme geht kann ich nicht sagen, auch was genau in den Anforderungen steht (was also die Pflichten der Klienten sind, was das Ziel ist, was sie müssen, was nicht usw.). Dies steht in dem Vertrag zwischen dem Jobcenter und dem Täger bzw. oft ist noch ein weiterer Träger zwischen geschaltet, der Geld dafür bekommt das er die Klienten bei Trägern unterbringt usw.</p>
]]></content:encoded>
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