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Was wird noch im Poststadion gebaut?

Seit dem letzten Bericht über „Stadtumbau West fürs Poststadion“ und die Beteiligungs-Workshops sind schon eineinhalb Jahre vergangen, so dass die Frage „Was passiert weiter im Poststadion?“ immer häufiger von Anwohnerinnen und Anwohnern gestellt wurde, trotz Berichten über einzelne Vorhaben wie die Minigolfanlage, das Dach für die Rollschuhbahn und den Döberitzer Grünzug zwischendurch. In der Mai-Sitzung des Betroffenenrats Lehrter Straße sollte sie ziemlich ausführlich beantwortet werden.

Als Referenten waren eingeladen: Ulrich Schmidt, Leiter des Sportamts Mitte, Heinz Tibbe, gruppe planwerk, Beauftragter des Bezirksamts Mitte für zwei Teilbereiche des Stadtumbau West (SUW) Gebietes Tiergarten-Nordring/Heidestraße, und Stephan Lange der Koordinator für SUW beim Fachbereich Stadtplanung des Bezirksamts.

Kurz wurde über die bereits fertiggestellten Arbeiten, die aus Fördergeldern des  SUW, dem Schul- und Sportanlagensanierungsprogramm und Investitionsmitteln des Bezirks in den vergangenen Jahren gebaut werden konnten, berichtet. Die Verteilung der einzelnen Mittel auf die verschiedenen Bauvorhaben im Poststadion seit 2002 und ihre Höhe lassen sich der Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus entnehmen, die hier herunterzuladen ist.

Bereits seit einiger Zeit sind die beiden neuen Kunstrasenplätze fertiggestellt, die jetzt statt des früheren öffentlichen Rasenplatzes und der öffentlich nutzbaren Aschenbahn im südlichen Teil des Poststadions zur Seydlitzstraße hin liegen. Eingerahmt von hohen Zäunen werden sie fast ausschließlich vom Vereinssport genutzt. Manchmal sieht man dennoch einzelne Läufer rundherum joggen. Das sind wohl diejenigen, die nicht über Berg und Tal laufen wollen, auf der Joggingstrecke im Fritz-Schloß-Park, die als Ersatz für die Aschenbahn gedacht ist.

Aus Sicht von Anwohnern, die sich einfach nur bewegen wollen und vielleicht Kind und Kegel dabei haben, ist diese Fläche allerdings verloren gegangen. Sie war vorher sehr vielseitig nutzbar und wurde auch von den verschiedensten Freizeitsport-Gruppen und Einzelpersonen genutzt, sei es zum Laufen, Drachen steigen lassen, Federball oder Gymnastik. Manchmal sieht man Kinder über die hohen Zäune klettern, um dort Fußball zu spielen. Warum sind diese Plätze nicht wenigstens dann öffentlich zugänglich, wenn sie gerade nicht für den Vereinssport genutzt werden?

Doch jetzt zurück zu den Informationen aus der Betroffenenrats-Sitzung. Vorgestellt wurden diese auch mit Hilfe einer Präsentation im Stadtentwicklungs- und im Sportausschuss der BVV Mitte. Wenn wir diese Präsentation erhalten (was leider nie geschehen ist), werden wir sie zum Download zur Verfügung stellen.

Dach und Vorplatz der Rollschuhbahn / Skateanlage sind soweit fertiggestellt und werden bereits bespielt. Einzelheiten des Geländes rundherum können noch verbessert werden, es fehlen Tribünen. Außerdem soll in nächster Zukunft noch ein elektronisches Belegungssystem des Rollsportverbandes eingerichtet werden. Aber der Platz wird weiterhin für Einzelne und selbstorganisierte Gruppen nutzbar bleiben, in den Zeiten, die nicht von Vereinen belegt sind, wurde versichert. Es ist denkbar, dass die Anlage auch für Kultur oder Musikveransstaltungen genutzt werden kann (hier ein Foto von der vorgezogenen Eröffnungsveranstaltung im Rahmen der Stadtumbauwoche 2009).

Nachdem das Tribünengebäude 20 Jahre im Ruinenzustand verharren musste, ist die denkmalgerechte Wiederherstellung jetzt kurz vor der Fertigstellung. Die Zuschauertribüne kann genutzt werden, drei Sitzreihen sind montiert. Die Pokalendspiele der Jugendlichen am diesjährigen Himmelfahrtswochenende waren sozusagen der Probelauf. Das Bezirksamt freut sich, dass es in der Humboldt Universität einen Partner gefunden hat, der Teile des Gebäudes nutzen wird und sie sogar selbst ausbaut. Dafür gibt es einen Nutzungsvertrag zwischen Bezirksamt und Humboldtuni mit einer Laufzeit von ungefähr 25 Jahren. Hier sollen Sportstudenten in Fußball und Leichtathletik unterrichtet werden, Schwimmen und andere Sportarten bleiben aber in Hohenschönhausen. Zum nächsten Semesterbeginn im Oktober sollen Seminarräume und Büros fertig sein. Von den Sportstudenten im Poststadion erhofft man sich auch Unterstützung für die ansässigen Vereine, zum Beispiel im Rahmen von Praktika. In den Mittelbereich des Tribünengebäudes soll bald eine kleine vereinsunabhängige Gastronomie einziehen, eine Gaststätte, die von allen genutzt werden kann. Aber die Vergabe des Casinos wird sich noch eine Weile hinziehen. Eine Anwohnerin berichtete von wunderbaren Tanzveranstaltungen, die früher dort stattfanden. Für die Belebung dieses Innenraums im Stil der 50er Jahre will das Bezirksamt irgendwann einmal ein Interessenbekundungsverfahren ausschreiben. (Update: Neue Nutzer, Nov. 2010)

Am längsten wurde bei der Betroffenenrats-Sitzung über das Außenbecken und die Kinderplansche für die Liegewiese des Hallenbads der Berliner Bäder Betriebe (BBB) diskutiert. Darüber ausführlich zu berichten würde den Rahmen dieses sowieso schon viel zu langen Artikels sprengen, daher folgt das möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt. Nur so viel: es sind 1,35 Mio. € aus dem Programm des SUW reserviert um ein Schwimmbecken aus Edelstahl in den Maßen von 25 x 12,2 x 1,35 Meter plus Kinderplansche und Bodenplatten rundherum zu bauen. Die Umsetzung hängt aber noch am Aufsichtsrat der BBB, der das großzügige Geschenk nicht so recht annehmen will. Eine Entscheidung muss bis zum 10. September fallen, danach können die Mittel nicht mehr eingesetzt werden. Es ist also höchste Eisenbahn für Lobbyarbeit! Wer auch immer dazu beitragen kann, bitte ran – die Namen der Verantwortlichen sind in den Links leicht zu finden – damit diese winzigkleine Kompensation für die Schließung des Sommerbades 2002 durch die BBB und für denVerkauf des Geländes an die Wellness-Betreiber Theune Wirklichkeit für die Moabiter Bevölkerung werden kann. Die Bezirksverwaltung und die Kommunalpolitik setzen sich jedenfalls nach Kräften dafür ein und hatten den Sportausschuss des Abgeordnetenhauses am 7. Mai zu einer Begehung des Poststadions eingeladen und das Problem diskutiert.

Auf dem Eckgrundstück Lehrter Straße / Ecke Seydlitzstraße war seit längerer Zeit eine Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins (DAV) geplant. Als dann aber irgendwann in diesem Frühjahr Vertreter des DAV aus München da waren, schätzten sie das Grundstück als zu klein ein. Deshalb wurde festgelegt, dass die Kletterhalle neben den neu gebauten Fußballplätzen entstehen soll (Update: Artikel zur Planung und Eröffnung der Kletterhalle) und auf dem Eckgrundstück später (vielleicht in 3 – 4 Jahren) ein sogenanntes Alpinzentrum des DAV mit Geschäftsstelle, Bibliothek und Vortragsräumen gebaut werden soll (Update: dort wird die Botschaft der Kinder des SOS-Kinderdorf gebaut, das Alpinzentrum rutscht dann auf die Wiese, dort wo auf der Karte noch ein Kletterfelsen ist). Vorgesehen ist dafür ein zweigeschossiger Pavillon. Die Fertigstellung der Kletterhalle ist für 2011 geplant. Daneben sind 3 Meter hohe Kunstfelsen vorgesehen, die offen zugänglich sein sollen und von allen zum Klettern genutzt werden können. Der DAV steht als Partner für die Betreuung und Pflege der öffentlichen Anlage bereit. Auf der folgenden Karte kann man die Lage der Gebäude und der öffentlich nutzbaren Kletterfelsen erkennen.

In das Poststadion soll von Süden her ein neuer Eingang führen, wie auf dieser Karte ebenfalls zu erkennen ist. Er wird zwischen Kletterhalle und Kletterfelsen auf die Ruderhalle zuführen, wo der frühere Werferplatz einer neuen Bestimmung als Sportfläche für Jedermann und Jedefrau harrt.

Die Planung für öffentliche Kleinspielfelder hat sich seit der letzten Plandarstellung von 2008 durch die Verlagerung der Kletterhalle sehr verändert. Auf der Karte oben ist ein Kleinspielfeld und ein Baskettballfeld eingetragen. Der Bodenbelag sollte aus Gummi sein, Zäune, wie bei Ballkäfigen sind nicht vorgesehen, sondern Sitzgelegenheiten drum herum. Das sind bisher aber nur Vorschläge. Hier ist noch keine Entscheidung gefallen, denn Wünsche verschiedener Nutzergruppen sollen noch abgestimmt werden.  BERLINbewegt (Update: jetzt bwgt e.V.) will sich eventuell einbringen, die Flächen mit betreuen. Sie können sich zum Beispiel auch einen speziell für Mädchen gestalteten Sportort vorstellen. Der ASV Berlin denkt eher an eine multifunktional nutzbare Fläche mit 60 Meter Bahn und Rasen, wenn ich das gestern richtig verstanden habe. (Update: Sport- und Spielfläche ist fertig)

Zum Schluss möchte ich noch auf den Spaziergang am Freitag (siehe Veranstaltungskalender) hinweisen. Mit einem Modell der Eingangssäulen, die in Zukunft aufgestellt werden sollen, ziehen Planer und Interessierte zu allen 14 Eingängen von Fritz-Schloß-Park und Poststadion um die genauen Standorte festzulegen. Diese Eingangssäulen sind ein Element um Park und Sportanlage in ihrer gemeinsamen Funktion für Freizeit und Sport zu markieren. Eigentlich keine schlechte Idee diese strenge Trennung von Sport und Erholung aufzuheben, denn immer mehr Menschen treiben Sport nicht nur in Vereinen sondern selbstorganisiert in ihrer Freizeit.  Wir Anwohner werden genau beobachten wie viele Flächen für die öffentliche Nutzung im Poststadion erhalten bleiben, denn es sollten ja eigentlich mehr werden. Auch ruhige Erholung braucht ihren Platz. Und dafür steht der Fritz-Schloß-Park. Ein wenig scheint mir, als ob dieser Name verloren gehen soll, denn neuere Veröffentlichungen von Bezirk oder Senatsverwaltung benutzen nur noch den Namen „Sportpark Moabit“ oder „Sportpark Moabit Poststadion“. Nicht dass nur der Sport den Park vereinnahmt. Das wäre keine gegenseitige Öffnung. Freizeit soll im Poststadion möglich sein und verträglicher Sport auch im Park.

Wer sich nun tatsächlich für noch mehr Details interessiert, der kann das Protokoll der Sitzung hier herunterladen.

Nachtrag 2012:
Hier der Link zur Beantwortung einer Großen Anfrage der CDU Fraktion über die Entwicklung de s SportParks Psststadion insbesondere die gastronomischen Einrichtungen.

Hier die Antwort auf eine Kleine Anfrage von Bü90/Grüne (KA 0180/IV) zu Nutzungsmöglichkeiten durch den Freizeitsport, wann ist welcher Platz für wen zu nutzen.

Nachtrag 2013:
Jetzt gibt es eine Netzwerkerin für den SportPark Poststadion (Interview mit Louisa Mühlenberg, Berliner Woche vom 18.3. und 25.4.13). Eine Internetseite wird aufgebaut: www.sportpark-poststadion.de.

Mädchen- und Frauensportangebote sollen auf dem ehemaligen Werferplatz entstehen (Bericht QM Moabit-Ost).

Die Vereine im Poststadion, Kurzbericht vom 5. Familiensportfest, Yoga im Park, Inlineskaten für Familien und Kinder (Herbstferienprogramm), Freier Lauftreff (ab 21. August, jeden mittwoch 19:30 – 20:30) und alle Termine des Betreibernetzwerks auf der Webseite.

Nachtrag 2014:
Nun geht es auch los mit der Umgestaltung des ehemaligen Werferplatzes (Pressemitteilung Bezirksamt) und neuer MoabitOnline-Artikel.

Beim DAV-Sommerfest gab es 2 Führungen durch den SportPark.

Das 1. Red Devils Skaterhockey-Turnier für Kinder Sommercup 2014, während die Hauptstadt-Jungs schon zum 2. Mal dabei waren.

Nachtrag 2015:
Seit Januar 2015 ist die Stelle zur Koordination Betreiberkonzept SportPark Poststadion ausgelaufen, neue Ausschreibung im Sommer 2015 (Info Webseite). Auf der Seite der Senatsverwaltung ist eine Zusammenfassung der Arbeit veröffentlicht (Dokumentation Entwicklung eines Betreiberkonzepts für den SportPark Poststadion, Stand März 2015).

Zur Zeit wird mit Mitteln aus dem Stadtumbau West der Weg zwischen Vabali Spa und den Fußballplätzen neu gebaut und die Fläche vor dem Tribünengebäude (Info auf der Webseite SportPark und der Plan Stand Sept. 2014). Die Bauarbeiten sollen Mitte Juni 2015 abgeschlossen sein (Pressemitteilung Bezirksamt).

Der BAK 07 mit neuem Trainer und Ambitionen (neues deutschland).

Der Vorplatz vor dem Tribünengebäude und der Weg zwischen Fußballplätzen und Vabali Spa wurden erneuert. Es gibt Sportgeräte für Workout (Berliner Woche). Projektbeschreibung auf der Stadtumbau Webseite.

Antwort auf eine Kleine Anfrage (KA 1121/IV) zu Sportgeräten in Fritz-Schloß-Park und Poststadion. Das kaputte Trampolin wird repariert, aber der mutwillig zerstörte Walker wird nicht wieder angeschafft, weil er 6.000 Euro kosten würde.

Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass Sportvereine neben ihren bereits bestehenden vielen ehrenamtlichen Aufgaben nicht noch mehr Aufgaben übernehmen können, wie wohl noch vor der Ausschreibung für ein Betreiberkonzept 2012 gedacht. Jetzt erarbeitet (von August bis Dezember 2015) das Sportbüro e.V. an einem Vorschlag für eine effektive Dachorganisation im Rahmen des Projekts „Planet Poststadion„.

Am 12. September 2015 wurde der „Calisthenic Park“ auf der Wiese vor dem Tribünengebäude eröffnet (Sportbüro e.V.), dessen Street Workout Sportgeräte von der Organisation Barliner Workout Berlin konzipiert wurden. Gleichzeitig fand ein Wettbewerb statt.

Broschüre „10 Jahre Stadtumbau in Berlin-Moabit“ von Dezember 2015, da ist das Poststadion und Umgebung nur ein Teilbereich.

Hier ist das neue Betreiberkonzept für den SportPark Poststadion herunterzuladen (7,3 MB) und das komprimierte Projektblatt dazu. Ist die Pilotphase tatsächlich schon gestartet? Diese Frage kam bei der Betroffenenratssitzung in der Lehrter Straße am 5. April 2016 zur Sprache.

Umgestaltung des Eingangsbereichs in 2 Bauabschnitten, Bericht von dem Workshop zur Ideensammlung im April 2016.

15 Kommentare auf "Was wird noch im Poststadion gebaut?"

  1. 1
    Johannes sagt:

    schöner Artikel…

  2. 2
    P. Erdmann sagt:

    Vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel!
    Mich interessiert in diesem Zusammenhang, ob denn der angedachte Zebrastreifen am südöstlichen Eingang zum Poststadion, der die Verbindung des Döberitzer Grünzuges über die Lehrter Str. darstellen soll, nun realisiert wird.

  3. 3
    Susanne Torka sagt:

    Ich hatte heute die Gelegenheit mit dem Zuständigen für den Döberitzer Grünzug im Straßen- und Grünflächenamt zu sprechen. Ergebnis: der Bau der Gehwegvorstreckungen ist bereits beauftragt, die Firma wird vermutlich in 2 Wochen mit dem Bau beginnen. Auch der Zebrastreifen (Fachterminus FGÜ) ist bereits angeordnet, da gibt es aber noch eine Widerspruchsfrist von einem Monat, keine Ahnung wer widersprechen kann, habe ich vergessen zu fragen. Das mit dem Zebrastreifen kann also noch ein bißchen dauern.

  4. 4
    P.Erdmann sagt:

    Liebe Susanne, das sind ja gute Neuigkeiten! Jetzt muss nur noch irgendeine sinnvolle Maßnahme her, die die Autofahrer dazu zwingt, die 30-Zone tatsächlich zu beachten, und dann kann man hier die Straße hoffentlich ungefährdet überqueren. Wenn der Grünzug dann in Richtung Bahngelände/Heidestr. weitergeführt wird, wird wohl auch der neue Zebrastreifen gut genutzt werden (ganz im Gegensatz zu seinem Pendant am nördlichen Ende der Lehrter Str., wo es abgesehen vom Zebrastreifen keinen wirklichen Anlass gibt, ausgerechnet an dieser Stelle die Straße zu überqueren – und so geht halt jeder da rüber, wo es ihm gerade in den Sinn kommt).
    Der neue Fuß/Radweg zwischen den Townhouses und den neuen Fußballfeldern wird jedenfalls schon gern angenommen, obwohl er noch abgesperrt und nicht fertig ist. Nur auf dem Parkplatz am Zugang zum Fußweg muss noch Platz freigehalten werden, damit man sich hier nicht so zwischen den Autos durchquetschen muss.

  5. 5
    Redaktion sagt:

    Die Einweihung der Räume für die Sportlehrerausbildung der Humboldt Universität findet am 26.10.10 ab 15 Uhr statt, Pressemitteilung des BA:
    http://www.berlin.de/ba-mitte/aktuell/presse/archiv/20101021.1330.315478.html

  6. 6
    Susanne Torka sagt:

    Aus dem Büro von Frau Benninghoff, Landschaftsplanung, war heute zu erfahren, dass die Spielplätze im Fritz-Schloß-Park in ca. 6 Wochen fertiggestellt sein sollen und der Döberitzer Verbindungsweg noch vor Ostern 2011 (!) eröffnet wird.

  7. 7

    Hier wurde – ebenso wie bei dem alten Artikel über den Döberitzer Grünzug –
    http://www.moabitonline.de/1736
    der schon längst (seit wieviel Jahren eigentlich) angeordnete Zebrastreifen diskutiert. Der Bau ist immer noch nicht begonnen! Im Winter 2012/13 war von Bezirksamtsseite die Rede davon, dass er in der Liste der (vom Senat finanzierten) Zetbrastreifen für 2012 nicht drin war, aber für 2013 als erste Priorität eingereicht wurde.
    Nun wurde bekannt, dass die Finanzierung dafür immer noch nicht da ist!
    Was kann man machen? Sich an die Senatsverwaltung wenden? Diese hat gerade das Geld für Radwege und Zebrastreifen gekürzt:
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/radwege-in-berlin-berlin-kuerzt-ausbau-der-radwege,10809148,22345250.html

    Auch mit dem Bau der bereits durch Mittel aus dem Stadtumbau West finanzierten Querungshilfen muss es jetzt wirklich losgehen! Seit 2008 sind wir da dran, 2010 die Verkehrsstudie und 2013 immer noch nichts gebaut! Mehr Infos hier:
    http://www.lehrter-strasse-berlin.net/lokale-planungen
    bis zu Verkehrsbelastung der Lehrter Straße runterscrollen!

  8. 8
    Susanne Torka sagt:

    Oh Mann, das dauert, aber: heute habe ich Bauarbeiter im südlichen Teil der Lehrter Straße endeckt, dort wird mit der ersten Querungshilfe jetzt angefangen. Information aus dem Bezirksamt, die Querungshilfen (finanziert aus dem Stadtumbau West) sollen vom 13.5. bis 4.10.13 gebaut werden!
    Aber die Finanzierung des Zebrastreifens (Fachterminus: FGÜ) ist immer noch nicht gesichert! Der Senat müsse auch Anträge anderer Bezirke bedenken, der Bezirk Mitte hätte in den letzten Jahren schon eine Menge Zebrastreifen bekommen, außerdem müssen die Leitungsverwaltungen rechtzeitig den Stromanschluss bereitstellen. Das Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt hat allerdings laut Schreiben vom 23.4.13 die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass dieser Zebrastreifen im o.g. Zeitraum auch fertiggestellt werden könnte!
    Seh’n wir mal!

  9. 9
    Susanne Torka sagt:

    54 bereits geplante Zebrastreifen werden 2013 nicht gebaut! Unserer steht nicht auf der Liste. Ist das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?
    http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article118592096/54-Berliner-Zebrastreifen-werden-vorerst-nicht-angelegt.html

  10. 10
    Netzgucker sagt:

    In der Liste der Bauprojekte fpr 2013 der Senatsverwaltung ist dieser Zebrastreifen(Fußgängerüberweg jedenfalls drin!!
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/politik_planung/fussgaenger/bauprojekte/de/bauprojekte2013.shtml#fgue

  11. 11

    Nun wird das SOS-Kinderdorf doch die Ecke Lehrter / Seydlitzstraße bebauen. Zwischen zeitlich sah es so aus, dass sie sich um andere Grundstücke bemühen. Oben auf der Karte ist dort noch ein Baukörper mit DAV-Alpinzentrum eingetragen.
    Im August 2012 hatte Frau Spiewack über die Pläne berichtet, hier der Link zum Protokoll:
    http://www.lehrter-strasse-berlin.net/dateien/BR-Lehrter_Protokolle/2012/BRL_Prot_2012-08-07.pdf

    Es hat bereits ein Architekturwettbewerb stattgefunden. Die Pläne hängen in der Verwaltungsetage des SOS-Kinderdorf in der Waldstraße aus.
    Am Dienstag, den 27. August um 16:30 ist der Betroffenenrat Lehrter Straße und interessierte Anwohner_innen eingeladen, sich die Pläne anzuschauen. Die Architekten werden da sein und diese erläutern.
    Wer mit uns dort hingehen möchte, sollte sich aber bitte vorher bei uns anmelden, damit wir eine ungefähre Teilnehmerzahl angeben können:
    betroffenenrat@lehrter-strasse-berlin.net

  12. 12
    Susanne Torka sagt:

    Endlich kommt der Zebrastreifen am Döberitzer Grünzug! Die Lampenmasten stehen. 5 Jahre nach der Anordnung des FGÜ!

  13. 13

    Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass Sportvereine neben ihren bereits bestehenden vielen ehrenamtlichen Aufgaben nicht noch mehr Aufgaben übernehmen können, wie wohl noch vor der Ausschreibung für ein Betreiberkonzept 2012 gedacht. Es kann nicht funktionieren die Platzwarte abzuschaffen und zu erwarten, die Vereine werden das schon regeln.
    Ein neuer Anlauf für eine Dachorganisation soll jetzt im Auftrag des Bezirksamts das Sportbüro e.V. erarbeiten, hier kann man die Vorgehensweise erahnen:
    http://www.sportbuero.info/blog/planet-poststadion/

    Hoffentlich wird das Ergebnis zeitnah vorgestellt.

  14. 14
  15. 15
    Susanne Torka sagt:

    Der Bericht über die Workshops im April ist jetzt auf der Poststadion-Webseite online:
    http://www.sportpark-poststadion.de/?post_type=post&p=1266

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