So können Sie mitmachen!

Verein für eine billige Prachtstraße – Lehrter Straße e.V.

Immer wieder haben sich in den 70er und 80er Jahren AnwohnerInnen zusammengeschlossen, um gegen Mieterhöhungen, Abriss und Leerstand zu protestieren. Auch in der Lehrter Straße gab und gibt es Zusammenschlüsse dieser Art. Während des Kampfes gegen den Abriss der Häuser Lehrter Straße 50 und 51 und der Entstehung bezirklich organisierter Bürgerbeteiligung wurde 1988 aus der Bürgerinitiative „Für eine Billige Prachtstraße – Lehrter Straße“ der heute noch bestehende Verein.

Der Verein ist Träger des B-Ladens in der Lehrter Straße: Ein Ort, von dem aus die Nachbarschaft ihr öffentliches Leben organisieren kann. Hier finden Sitzungen zu vielen Themen statt. Der Laden steht den verschiedenen Gruppen, die sich um die Verbesserung des Wohnumfeldes kümmern, zur Verfügung. Seit 1990 wird der B-Laden in Selbstverwaltung organisiert mit kontinuierlichen und regelmäßigen Öffnungszeiten.

Einmal im Monat, immer am 3. Montag von 16 bis 18 Uhr, findet professionelle Sozialberatung statt. Das ist ein Angebot des Verbunds für Nachbarschaft und Selbsthilfe Moabit, in dem der Verein Mitglied ist.

1989 wurde für die Lehrter Straße ein Betroffenenrat installiert, in dem auch Vereinsmitglieder mitarbeiten. Zusammen mit anderen Nachbarn wurde der Blick für ein besseres Wohnumfeld geschärft und einiges selbst in die Hand genommen (z.B. Kulturfabrik Eröffnung, Spielplatzbau, Tempo 30, Zebrastreifen). Wir sind aus der Nachbarschaft und arbeiten ehrenamtlich. Der Laden finanziert sich in der Hauptsache aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Wir freuen uns immer über neue aktive Mitstreitende.

Spenden erwünscht!
„Für billige Prachtstraße“ e.V., c/o B-Laden, Lehrter Straße 27-30, 10557 Berlin, Fon + Fax: 397 52 38, Postbank Berlin, BLZ 100 100 10, Kto.-Nr. 522 689-107,billige.prachtstrasse-eV@lehrter-strasse-berlin.net

Die enge Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Initiativen ermöglicht uns ein weites Betätigungsfeld.

Die Hauptthemen, mit denen wir uns beschäftigen, sind:
günstige Mieten, mehr Aufenthaltsqualität im Straßenland, soziale Sicherheit, ein funktionierendes Wohnquartier.

Die Räume des B-Ladens können nach Absprache genutzt werden für:
Mieterversammlungen, Selbsthilfegruppen aus der Nachbarschaft, Gruppen, die sich mit Themen, die unsere Umgebung betreffen, auseinandersetzen.

Die Räume der Remise können nach Absprache genutzt werden für:
Kindergeburtstage, Gruppenaktivitäten mit Kindern, Gruppenaktivitäten am Abend.

Während unserer mehr als fünfzehnjährigen Arbeit führen wir ein Archiv über Geschichte und Veränderungen in der Lehrter Straße. Hier sind Informationen über einzelne Häuser und viele Themen, die für die Lehrter Straße relevant sind, abgelegt. Wer noch ergänzendes Material hat, kann es gerne vorbeibringen.

Wir bieten zu verschiedenen Themen Mailverteiler an, um Nachrichten und Informationen über unseren Kiez, Moabit oder andere Aktivitäten zu verbreiten. Wer Infos haben möchte, soll uns bitte eine Mail mit dem jeweiligen Stichwort zuschicken:
Sommerbad Poststadion, Infos vom Betroffenenrat Lehrter Straße, Allgemeine Infos/Veranstaltungen aus dem Lehrter Straßen Kiez, Allgemeine Infos/Veranstaltungen aus Moabit, Infos über den Stadtumbau West.

Aktuell beschäftigen uns folgende Themen:
Gestaltung des Grünzuges entlang der Bahntrasse und einer nicht zu dichten Bebauung des Mittelbereichs auf der Ostseite der Lehrter Straße
Erhalt des Fritz-Schloß-Parks als Anwohnerpark, kein Umbau mit Metropolenfunktionen, keine Zäume im Poststadion, Möglichkeit der Sportflächennutzung für die Anwohner
Grünverbindungen in der Innenstadt, z. B. nach Mitte
Planungen rund um den Hauptbahnhof, Humboldthafen und Heidestraße anwohner-, stadt- und klimaverträglich gestalten

Der Verein für ein billige Prachtstraße – Lehrter Straße e.V. unterstützt MoabitOnline. Er stellt seine Räume und Technik zur Nutzung zur Verfügung.

Nachtrag 2012:
Durch die vorläufige Haushaltswirtschaft ist der B-Laden in seiner Existenz bedroht. Wir benötigen dringend Spenden. Hier der Artikel der Berliner Woche.
Spenden sind jetzt auch online möglich, wir sind bei betterplace.org.

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