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Gisbert Preuß und Andreas Wilke

Gisbert Preuß ist Geschäftsführer der KoSP GmbH, die seit Februar 2010 im Auftrag des Bezirksamts Mitte als Projektsteuerer für die Turmstraße im Rahmen des Förderprogramms Aktive Zentren eingesetzt ist. Die KoSP GmbH (Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement, abgekürzt KO-Büro) ist aus dem Koordinationsbüro zur Unterstützung der Stadterneuerung in Berlin-Ost, so hieß das zu Anfang, hervorgegangen (zur Geschichte dieser Konstruktion siehe unten).

Gisbert Preuß, Jahrgang 1959, war in den vergangenen 20 Jahren Sanierungsbeauftragter für die Sanierungsgebiete Spandauer Vorstadt und Rosenthaler Vorstadt in Alt-Mitte im Auftrag der Senatsverwaltung. Gemeinsam mit seinem langjährigen Kollegen Andreas Wilke hat er die Sanierungsgebiete in Kooperation mit der Sanierungsverwaltung des Bezirksamts Mitte und den gewählten Betroffenenvertretungen Spandauer und Rosenthaler Vorstadt vom Anfang bis zum Ende begleitet. Die Aufgaben haben sich seitdem stark verändert. Lag früher der Schwerpunkt auf baulichen Maßnahmen und Beratung von Eigentümern, geht es heute mehr um Management, Akquise von zusätzlichen Fördermitteln, Begleitung der Maßnahmen der öffentlichen Hand und Abwicklung des Förderprogramms in seinem festgelegten zeitlichen Ablauf, der Entscheidungen oft kompliziert, Zeitdruck verursacht und Beteiligung erschwert. Gisbert Preuß ist Stadtplaner, hat nach dem Studium 2 Jahre in einem freien Planungsbüro gearbeitet und danach 4 Jahre im Stadtplanungsamt Charlottenburg. Das Koordinationsbüro zur Unterstützung der Stadterneuerung in Berlin-Ost wurde in Wendezeiten auf Initiaitve des Berliner Senats gegründet. Der damalige Bausenator Nagel wollte die Stadterneuerung in den ostberliner Altbaugebieten möglichst schnell in geregelte Bahnen lenken, obwohl die bundesdeutschen Gesetze für diese Gebiete noch nicht galten. So wurden das Büro von Herrn Dr. Dieser im Auftrag des Senats Anfang 1990 gegründet. Ab Februar 1991 haben Gisbert Preuß und Andreas Wilke (zunächs für die Arbeit im Koordinationsbüro für Stadterneuerung vom Bezirksamt abgeordnett) zusammen mit weiteren Kollegen die Arbeit im Koordinationsbüro aufgenommen.

Andreas Wilke, 53 Jahre alt, ist ebenfalls Stadtplaner und arbeitet wie sein Kollege seit 20 Jahren im Koordinationsbüro und hat alle Phasen der beiden Sanierungsgebiete Spandauer und Rosenthaler Vorstadt mit gestaltet. Vorher hat er 7 Jahre lang im Bezirksamt Kreuzberg gearbeitet, zunächst für die Erneuerungskommission Kottbusser Tor. Später hat er in der Sanierungsverwaltungsstelle das Gebiet SO 36 betreut. Auch er wurde nach der Wiedervereinigung für die Arbeit im Koordinationsbüro freigestellt um seine Erfahrungen in den ostberliner Sanierungsprozess einzubringen. Andreas Wilke wohnt seit 30 Jahren in Moabit. Die Arbeit in der Projektsteuerung für das Aktive Zentrum Turmstraße sieht er als spannende Aufgabe, die Chancen und Möglichkeiten des Programms zu nutzen und zusammen mit dem Bezirksamt als Auftraggeber und der gewählten Stadtteilvertretung Lösungen für Probleme zu finden.

MoabitOnline hat die beiden Mitarbeiter der KoSP GmbH im Juli 2010 zur Arbeit für die Turmstraße im Rahmen des Förderprogramms Aktive Zentren interviewt. Lesen Sie das Interview hier.

Kontaktdaten:
Gisbert Preuß KoSP GmbH – Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement Schwedter Straße 34A, 10435 Berlin Tel.: 030 330028-32 (Zentrale: 030 330028-30) , Fax: 030 33002850 E-Mail: preuss@kosp-berlin.de
Andreas Wilke: wilke@kosp-berlin.de Kontakt zu den Mitarbeitern in Bezirk und Senat in diesem Link.

Fotos: Jürgen Schwenzel

4 Kommentare auf "Gisbert Preuß und Andreas Wilke"

  1. 1

    Was man sich da gedacht hat, als man diese widerlichen Sitzkiesel für den Ottopark erdachte wissen wohl nur diese beiden Herren von KoSP. Vermutlich ging es darum zu klotzen statt zu kleckern, mit Ruhm hat man sich nicht bekleckert, die Dinger sind häßlich, unpraktisch, teuer und gefährlich-na ja, das sind in Berlin und Umfeld inzw. ja fast alle Bauprojekte.

    Aber einen Vorteil haben die Dinger vielleicht doch, wenn man drauf kotzen muß läuft´s leicht wieder ab.

    Ciao
    DerDemokrator

  2. 2
    Sonja Kreitmair sagt:

    Wer in seinem selbstgewählten Namen auf die Demokratie Bezug nimmt, sollte auch die Regeln beachten.

    Die Sitzkiesel wurden von der Fa. Latz&Partner entworfen und sind Bestandteil des Wettbewerbsbeitrags, mit dem sie 2010 den Wettbewerb um die Neugestaltung des Kleinen Tiergartens gewonnen haben. Das war ein transparentes und nicht zu beanstandendes Verfahren. Man mag das Ergebnis und die Sitzkiesel schön finden (wie ich, und nach meinem Eindruck: viele andere Moabiter auch) oder nicht. Aber so wie die Diskussion darum von einigen geführt wird, geht das schon an die Grenze der Geschmacklosigkeit.
    Herr Preuß und Herr Wilke begleiten und betreuen die Aktivitäten rund und die aktive Turmstrasse und damit auch um die Neugestaltung des Kleinen Tiergartens. Dafür wurden sie engagiert und sie machen das gut. Was soll also so ein Kommentar in diesem Forum ?

  3. 3
    Thomas Koch sagt:

    @ 1: Wie man sich bettet, so liegt man. Das trifft auf Sitzkiesel genauso zu, wie auf Deinen Beitrag, insbesondere den letzten Satz. Wünsche dann bei Bedarf wohliges Ruhen 😉

    Was ich allerdings völlig inakzeptabel finde, ist der Begriff „Demokrator“. Diese kokettierende Gleichsetzung von Demokratie und Diktator ist eine Verhöhnung von Menschen, die in Diktaturen leben müssen, auch heute noch, während Du Dich hier öffentlich mit Deiner Kotze beschäftigst. Ich finde es völlig legitim, seinen Ekel vor einzelnen Parteien, seine Kritik an konkreten Projekten und Prozessen zu artikulieren. Dein Vergleich verbietet sich aber genauso, wie die wohlfeilen Hitler-Vergleiche.

  4. 4
    prolet sagt:

    Eigentlich sagt der Nickname „DerDemokrator“ doch alles über eine ganze Bandbreite von Äußerungen, nicht nur hier im Forum, sondern auch in Zetteln an Bäumen, Schmierereien auf Aushängen u.s.w. Da fällt mir das Wort „Demokratur“ ein, daß in dieser Ecke gerne benutzt wird, um andere zu diffamieren. Aber was haben wir hier aus dieser Ecke immer wieder erleben müssen? Genau das, was anderen unterstellt wird, wird selbst praktiziert (siehe „1“), es spielen sich Unterschriftensammler als „die Moabiter“ auf und ein Künstler meint, daß er das Recht hätte, zu bestimmen, was Kunst wäre und was nicht. Ich halte diese Entwicklung für äußerst gefährlich, denn wehe, wenn diese einmal losgelassen. Das „Mehr Demokratie wagen“ Willy Brandts hat sich in den Händen einzelner, die sich sicher gerne auf ihn berufen (siehe auch „100% Tempelhofer Feld“) zu einem „Mehr Partikularismus brachial durchsetzen“ gewandelt. Das Allgemeinwohl wird mehr und mehr mißachtet oder als trojanisches Pferd für den eigenen Partikularismus mißbraucht. Es stand hier schon an anderer Stelle: Wenn ein solcher Konflikt in dieser Schärfe nicht mit Worten, sondern mit Waffen ausgetragen würde, hieße er Bürgerkrieg. Insofern ist der Nickname „DerDemokrator“ sogar richtig ehrlich …

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