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Bolu Lebensmittelmarkt eröffnet

Einen besseren Tag für die Eröffnung des siebten Bolu Lebensmittelmarkts in Berlin an der Turmstraße gab es nicht. Gestern war der letzte Tag des Ramadan. Die Käuferinnen und Käufer aber kamen aus allen Moabiter Bevölkerungsgruppen. Wer nicht schon vorher von der Eröffnung erfahren hatte, wurde neugierig durch das Gedrängel, die vielen Sonderangebote und nicht zuletzt die 90 (!) Blumengestecke von Lieferanten und Geschäftspartnern der Firma, die nicht nur im Eingangsbereich, sondern auch noch in der Oldenburger Straße aufgereiht standen.

Dieser türkische Supermarkt hat in der ehemaligen Wookworth-Filiale fast neben dem Euro-Gida eröffnet. Anscheinend eine Retourkutsche, denn an anderer Stelle in Berlin soll sich Euro-Gida ganz in die Nähe von Bolu gesetzt haben. Doch Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft. Die Turmstraße wurde schon mal sehr belebt. Ein wuseliges wunderbar buntes Markttreiben, manchmal ein wenig eng für Passanten, die es aber locker und mit Humor nahmen. Die Fröhlichkeit steckte sichtbar an.

Seit 22 Jahren ist das Berliner Familienunternehmen bereits im Geschäft und bereichert das Angebot an Lebensmitteln. Es setzt auf Frische und Vielfalt aus ganz Europa. Mit EDEKA besteht eine Zusammenarbeit. Bereichsleiter Halil empfieht die Frischfleischtheke und ganz besonders die Oliventheke. Alle Pasten werden täglich frisch selbst zubereitet.

Der Ansturm am Eröffnungstag war kaum zu schaffen. Lange Schlangen bildeten sich an den Kassen.  Die Security musste streng darauf achten, dass die Einkaufswagen im Laden blieben. Schülerinnen und Schüler verpackten die Lebensmittel an der Kasse in Tüten. Auch das erinnerte an den letzten Urlaub in südlichen Gefilden. „Selbst mein Sohn verdient sich heute ein kleines Taschengeld dazu,“ erklärte Halil. Die Bolu Lebensmittelhandels GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen in der zweiten und auch schon der dritten Generation.

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3 Kommentare auf "Bolu Lebensmittelmarkt eröffnet"

  1. 1
    Aro says:

    Womit die westliche Turmstraße mit Lebensmittelläden mehr als genug ausgestattet wäre (Kaisers, Aldi, Rewe, Penny). Nur im Osten müssen wir hungern 🙁

  2. 2
    T. says:

    Ja, stimmt. In Moabit Ost gibt es kaum etwas. Und in der östlichen Turmstraße gibt es aber auch meist weniger Gewerbeflächen als in der westlichen Turmstraße, wo in eigentlich jedem Haus im EG ein Gewerbe ist.

  3. 3
    K. S. says:

    Mögen auch Preiskämpfe ihre sozialen und ökologischen Schattenseiten haben, die Rivalität zwischen Bolu und Euro-Gida sieht der Moabiter Endverbraucher (blödes Wort) gern. Heute legte ich allerdings ein zu bezahlendes Obstbeutelchen unauffällig in einem Regal ab, da von vier Kassen nur zwei offen waren und dort jeweils etwa zehn Leute warteten.

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