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Hallenbad bleibt geschlossen

Schon wieder wird das Hallenbad in der Seydlitzstraße wegen Renovierungsarbeiten im Sommer geschlossen. Und in diesem Jahr besonders lange. Es ist wirklich ärgerlich. Da kann nun wenigstens ein kleiner Teil der Liegewiese des schon seit 2002 geschlossenen Sommerbades Poststadion für Badegäste des Hallenbads genutzt werden, nachdem extra Durchschreitebecken gebaut wurden. Ein kleines Trostpflaster nach dem gescheiterten Bürgerbegehren zur Wiedereröffnung des Sommerbades.

Jetzt die Ankündigung: vom 30. Juni bis 7. September – also auch die ganzen Sommerferien – ist zu. Ein Skandal! Dabei gab es doch einen Hoffnungsschimmer: die Planung mit Mitteln aus dem Stadtumbau West hinter dem Hallenbad ein 25 Meter Außenbecken und ein Kinderbecken zu bauen – als kleinen Ausgleich für das geschlossene Sommerbad! Vielleicht können sich die Kommunalpolitiker, die bei LiesSte ihre Meinung zum Bad abgegeben haben, für die Moabiter Kinder und Jugendlichen einsetzen. Damit das Baden in diesem Sommer für sie und alle anderen auch möglich bleibt.

Webseite: Stadtbad Tiergarten BBB mit aktuellen Informationen zu Öffnungszeiten, Preisen, Badebetrieb, Parkgebühren …

21 Kommentare auf "Hallenbad bleibt geschlossen"

  1. 1
    Ingrid Richter says:

    Ich finde es nichtr nur skandalös das Bad in den Sommermonaten (Ferienzeitgestaltung für die Kinder und Jugendlichen) zu schließen, sondern auch unverantwortlich gegenüber all denjenigen, die regelmäßig ihrer körperlichen Ertüchtigung und somit für den Erhalt oder Wiederherstellung ihrer Gesundheit etwas tun wollen. Da ist stets das Gerede von Prävention, wie soll aber frau/man eventuellen Erkrankungen vorbeugen, wenn solche Einrichtung geschlossen wird. Es ist ein Hohn. Auch zeigt es sich wieder, was es heißt, städtische Einrichtungen in Privathand zu geben. Wann wachen die Politiker endlich auf?

  2. 2
    Dagmar Hänisch says:

    Liebe Moabiterinnen und Moabiter,

    eigentlich müssten wir uns alle freuen. Endlich hat der Berliner Senat mittels eines 50-Millionen-Programms die Voraussetzungen geschaffen, um dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen auch am Hallenbad in der Seydlitzstraße vornehmen zu können. Fast 1 Million € sollen hier investiert werden, neben dringlichen Arbeiten an der Elektrik und der Erneuerung des Beckenumgangs muss auch die Dachkonstruktion instandgesetzt werden. Und die Sanierung lässt auch nicht auf sich warten, noch in diesem Jahr wird das Hallenbad für seine Badegäste und für die Moabiterinnen und Moabiter modernisiert.
    Aber jede Freude hat häufig auch eine Kehrseite. Die o.g. Maßnahmen können nur während einer Betriebsschließung des Bades durchgeführt werden, zwei Monate sind die dafür kalkulierte Zeit.
    Klar war, dass es ohne Zumutung für die Badegäste nicht gehen würde. Zu entscheiden war zwischen Pest und Cholera.

    In den Sommerferien ist das Hallenbad an der Seydlitzstraße mit der Möglichkeit, die das Durchschreitebecken und die Liegewiese bietet, ein wichtiger Freizeit- und Erholungsort für die Anwohner in Moabit und für viele Familie. Aber insbesondere ist es einer der Orte, in denen die Kinder und Jugendlichen aus Moabit ihre Ferienfreizeit gestalten können. Eine Schließung zu dieser Zeit stellt ohne Zweifel eine drastische Einschränkung dar.
    Die Alternative zur Sommerschließung war eine Schließung in der Schulzeit. Auch dies ist mit drastischen Einschnitten verbunden, auch in diesem Fall vor allem für Kinder und Jugendliche. Denn eine Schließung in der Schulzeit bedeutet, dass kein Schulschwimmen möglich ist, bedeutet, dass die Vereine nicht trainieren können.

    Letztlich musste es eine Abwägung geben. Und hier hat sich der Regionale Beirat der Berliner Bäderbetriebe, in dem u.a. auch der Bezirk, die Vereine und die Schulen vertreten sind, nach intensiven Diskussionen die Schließung in der Sommerpause befürwortet. Wesentlicher Grund ist, wie gesagt, das Interesse, das Schul-und die Vereinsschwimmen für die Kinder und Jugendlichen abzusichern.
    Dafür bitte ich Sie um Ihr Verständnis. Das ist allen Beteiligten nicht leicht gefallen. Tatsache bleibt, dass es zu einer schwerwiegenden Einschränkung kommen muss, um das Hallenbad dauerhaft für die Moabiter in einem modernisierten Zustand zu erhalten. Und das ist doch unser aller Hauptziel.

    Schließlich wollen wir das Hallenbad um Außenbadegelegenheiten erweitern, ein 25-Meter-Becken und eine Plantsche sind geplant, „Hallenbad++“ haben wir das Ganze genannt. Dazu haben wir in diesem Jahr vom Liegenschaftsfonds Flächen zurückerhalten, um die Liegewiese zu erweitern. Darüber hinaus haben wir gerade eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die untersuchen soll, welche bautechnischen, bau- und bewirtschaftungskostenbezogenen Rahmenbedingungen zur Realisierung des Konzepts Hallenbad++ zu erfüllen sind. Und dann ist ab Herbst dieses Jahres die Frage zu klären, wie diese Planungen umgesetzt werden könnten, welche Partner wir dazu noch brauchen und welche Fördermittel dafür akquiriert werden müssten und können.

    So bitter die aktuellen Einschränkungen sind, so gibt es (eben) doch einen Hoffnungsschimmer.

    Viele Grüße aus dem Rathaus Tiergarten
    Dagmar Hänisch
    Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport

  3. 3
    Moabiterin says:

    Ich finde es schön das endlich etwas getan wird, den Zeitplan kann ich nicht verstehen.
    Es wird auf das Schulschwimmen hingewiesen: Schwimmen findet in der Grundschule z.B. nur in den 3.Klassen statt. Gleich nach Beginn des Schuljahres findet meist noch kein Schwimmen statt. Erst müssen sich die Ex-2.Klässler neu finden, meist ein neuer Lehrer usw.

    IDEE>>>> Man hätte es also gut teilen können: Die letzten 3 Wochen der Schulferien und der September. Das wäre ein Kompromis gewesen!
    So hätten die Schüler nicht zurückstecken müssen, da ja wie gesagt anfangs meist nichts los ist und die daheimgebliebenen Kinder hätten wenigstens eine Attraktion gehabt.

    Die meisten Familien haben nämlich kein Geld Schwimmbadeintritt UND noch die Fahrkarten für die BVG zum nächsten Schwimmbad zu zahlen.
    2 Erw. + 3 kinder = mind. 15 Euro allein an Fahrkarten!

    Schade das es mal wieder die Ärmsten trifft, die die sowieso nicht in Urlaub fahren können. Die die keine Lobby haben.

    Und dann wundert man sich warum so viel zerstört wird in den Sommerferien, warum sich Graffiti-Beschmierungen häufen, warum Kids auf Spielplätzen abhängen und Blödsinn machen.

  4. 4
    Thorsten Reschke says:

    Bei allem Verständnis für die geäußerte Kritik an der Schließung des Sommerbades – überwiegen sollte die positive Nachricht, dass das Schwimmbad tatsächlich in die Liste der zu sanierenden Bäder aufgenommen worden ist und somit nicht mehr in der Schwebe hängt, dass eine ausbleibende Sanierung über kurz oder lang vielleicht zu einer Schließung des Bades geführt hätte. Wie auch immer man die Schließzeit geregelt hätte, eine Einschränkung für die Nutzer hätte immer hingenommen werden müssen. Der erste Baustein ist gesetzt, Frau Hänisch ist in ihrem Beitrag auf die kommenden Herausforderungen eingegangen und es sieht sehr gut aus, dass uns allen am Ende gemeinsam der Erhalt des Sommerbades und der Ausbau seiner Attraktivität gelingt.

    Viele Grüße

    Thorsten Reschke
    CDU-Fraktionsvorsitzender

  5. 5
    Peter Pawlowski says:

    Beim allem Verständnis für die verärgerten Besucher des Sommerbades, teile ich die Auffasung von Frau Hänisch, daß der Zeitpunkt für die Sanierung des Hallenbades rihtig gewählt wurde. Es wäre in der Tat ein Skandal, wenn die Schülerinnen und Schüler das Hallenbad für ihr Schwimmunterricht nicht nutzen könnten. Das wäre jedoch der Fall, wenn man die Sanierungsarbeiten auf die Schulzeit verschieben würde. Außerdem gibt es gerade in den Sommermonaten in Berlin genug Möglichkeiten, andere Bäder zu nutzen, auch die offenen. Insofern weise ich wehement den Vorwurf zurück, die Politiker hätten in diesem Fall irgendetwas verschlafen. Ganz im Gegenteil! Sie waren wachsam genug, um die Konsequenzen der eventuellen Schließung des Hallenbades nach den Schulferien zu erkennen.

    Mit besten Grüßen

    Peter Pawlowski
    FDP-Fraktionsvorsitzender in der BVV von Berlin-Mitte

  6. 6
    Kiki says:

    Zu Herrn Peter Pawlowski:
    Leider sind Sie auf die obige Kritik der Schreiberin überhaupt nicht eingegangen.
    Ich muss ihr nämlich vollkommen Recht geben.
    Sie schreiben „Außerdem gibt es gerade in den Sommermonaten in Berlin genug Möglichkeiten, andere Bäder zu nutzen..“
    Doch wer soll das bezahlen?
    Horrende Fahrtkosten, wie oben geschildert, kann wohl kaum ein Durchschnitts-Moabiter zahlen!
    Schade, dass Sie dazu keine Antwort haben, z.B. das sich das Bezirksamt an den Fahrkosten beteiligt!
    Es grüßt Kiki

  7. 7
    Wolfgang Lehmann says:

    Schließung wegen umfangreicher Sanierung, u.a. Asbestbeseitigung, Vorzug der Schließung in der Ferienzeit statt in der Schulzeit, da sonst Schul- und Vereinsschwimmen beeinträchtigt würden – alles stand zur Abwägung. Aber wo sollen Familien und besonders die Kinder während der Ferien Schwimmen gehen?

    Nun ist auch noch das Sommerbad Humboldthain auf unabsehbare Zeit geschlossen, da die Wasseraufbereitung nicht den notwendigen Anforderungen entspricht. Den Kids bleibt nur noch das überbelegte Kombibad Seestraße im Wedding. Für kinderreiche Familien sozial Schwache fallen zu den Eintrittspreisen auch noch Fahrtkosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Das werden sich viele zweimal überlegen oder ihren Badbesuch entsprechend einschränken.

    Die Schließung während der Sanierungsarbeiten des Stadtbads wäre völlig unproblematisch, hätten sich Bäderbetriebe und der rot-rote Senat für die Wiedereröffnung des Sommerbads Poststadion eingesetzt. Da dies, wie wir alle wissen, kein positives Echo fand, fallen nun für viele Kinder und Familien die Ferien sprichwörtlich „ins Wasser“.

    Wolfgang Lehmann
    Sportpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte

  8. 8
    Sybille Ludwig says:

    Schließe mich dem Kommentar von Wolfgang Lehmann an.

    Ich habe Mitte bis Ende 2006 zusammen mit der Ini „Pro Sommerbad Poststadion“ für die Wiedereröffnung des Freibads gekämpft. Dass wir mit 715 Unterschriften die Erzwingung der Wiedereröffnung knapp verfehlten, ist auch dem Umstand geschuldet, dass für das Bürgerbegehren die Bevölkerung des gesamten Bezirks Mitte „gezählt“ wurde. Die Bürger/Innen in Wedding konnte man dafür nicht begeistern, hörten wir nur zu oft den Spruch: „Dann machen “die“ ja unser Kombibad Seestraße zu“. Wie dem auch sei, wozu brauchte es ein Bürgerbegehren, wenn die Notwendigkeit des Sommerbads Poststadion für den Stadtteil Tiergarten bzw. Moabit unabweisbar war – und eigentlich immer noch ist.

    Lieber Herr Reschke, bitte! Welcher Erhalt des Sommerbads? Das künftige Hallenbad Plus-Plus ist nur eine abgespeckte Variante des ehemaligen Sommerbads Poststadion. Für die Besucher des geplanten Hallenbads PlusPlus, stehen ein 25-Meter-Schwimmbecken, eine Kinderplantsche und eine etwa ums Doppelte vergrößerte der jetzt vorhandenen Liegewiese zur Verfügung. Das flächenmäßig beinahe dreifach so große, nördlich gelegene Grundstück des ehemaligen Sommerbads Poststadion geht vermutlich an einen Investor mit Wellness- und SpA-Programm. Eintrittspreise für den Großteil der Bevölkerung sicherlich unbezahlbar.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sybille Ludwig
    Mitglied Bündnis 90/Die Grünen
    Bezirksgruppe Berlin-Mitte

  9. 9
    Susanne Torka says:

    Da ist ja „Politik pur“ hier in den Kommentaren! Mittlerweile sind alle Fraktionen der BVV (bis auf die Linke) vertreten, eine sogar doppelt. Leicht ist erkennbar, wo sachlich argumentiert wird. Es ging im Artikel um die Schließzeit während der Sommerferien. Warum die Reparaturen ausgerechnet in dieser Zeit gemacht werden. Die Stadträtin hat die Entscheidungsgründe dafür und das Entscheidungsgremium, den Regionalen Beirat der BBB, benannt. Klar, dass ein Gremium aus u.a. Bezirk, Schulen, Sportvereinen und BBB so entscheidet. Da hat die „Moabiterin“, recht, dass die hinten runterfallen, die keine Lobby haben. Schade für die Moabiter Kinder und Jugendlichen, die in den Ferien zu hause bleiben. Sie haben ein kostengünstiges Freizeitangebot (Ferienpass!) weniger. Die „Moabiterin“ hatte einen prima Kompromissvorschlag gemacht. Anstatt darauf konkret einzugehen, wird nun die Debatte um die Ergänzung des Hallenbads mit Außen- und Kinderbecken, als Minimalersatz für das seit 2002 geschlossene Sommerbad geführt und nimmt langsam ausufernde Formen an.
    Um auf Information zurückzukommen: eine Machbarkeitsstudie wird gerade beauftragt. Diese soll klären, welche weiteren Baumaßnahmen nötig sind und was diese kosten, welche Förderprogramme passen, zum Beispiel für energetische Sanierung. Erste Zwischenergebnisse werden Oktober 2008 erwartet. Das teilte Herr Tibbe von der gruppe planwerk, als Beauftragter für den Stadtumbau West in diesem Bereich, auf dem Lehrter Straßenfest mit.

  10. 10
    Thorsten Reschke says:

    Sehr geehrte Moabiterin, sehr geehrte Frau Torka,
    auch auf die Gefahr hin, dass die Diskussion noch weiter „ausufern“ sollte: ich möchte Ihnen widersprechen, wenn Sie meinen, dass die Nutzer des Bades in der Seydlitzstraße keine Lobby hätten. Die Lobby ist nicht nur existent, sie ist auch derart breit gefächert, wie es wohl selten anzutreffen ist: von der Privatperson „Moabiterin“, über die Vertreterin Susanne Torka (Betroffenenrat und Verein für die Lehrter Straße) bis hin zur BVV Mitte (und dort über alle Fraktionsgrenzen hinweg) und auch weiter zu Mitgliedern des Abgeordnetenhauses. Am Engagement hat es wohl bislang nicht gelegen – eher an den Grenzen der Entscheidungsmöglichkeiten.

    Ja, Moabiterin hat einen Kompromissvorschlag gemacht und dafür bin ich auch dankbar, denn der Vorschlag ist konkret und in sich logisch begründet – aber: es musste, wie Frau Hänisch schrieb, eine Abwägung und letztlich eine Entscheidung geben und die hat der Regionale Beirat der BBB getroffen. Aus den Informationen, die mir aus diesem Gremium zur Verfügung stehen können wir alle davon ausgehen, dass dort keine Entscheidungen am „Grünen Tisch“ getroffen werden.

    Und, Frau Torka, gestatten Sie mir eine letzte Anmerkung: Sie mögen es kritisieren, wenn hier über die grundsätzliche Sanierung des Bades und die Ergänzung mit Außenanlagen gesprochen wird. Ich finde, dass darüber noch viel zu wenig gesprochen worden ist. Das frühere Freibad war bereits tot und dem Hallenbad drohte mangels der erforderlichen Sanierungsarbeiten die ebenso baldige Schließung – und die haben wir alle gemeinsam abgewendet. Das mag dem Einen oder der Anderen zu wenig sein, ich freue mich zumindest über das Erreichte.

    Deshalb, liebe Frau Ludwig, kann die abgespeckte Variante der Außenanlagen nur ein dürftiger Ersatz für eine vollständige Freibadfläche sein, aber wir beide wissen auch, was wir aktuell in der Bezirkspolitik erreichen können: es geht nicht um „Wünsch Dir was“ – sondern „um so ist es“.

    Haben Sie alle einen schönen Sommer, viele Grüße

    Thorsten Reschke
    CDU-Fraktionsvorsitzender

  11. 11
    Josef Baldauf says:

    Ein Punkt ist in den vorangegengenen Beiträgen nur erwähnt worden, die energetische Sanierung. Wasser wird mit Sonnenenergie aufgewärmt, um langfristig Energie und das sehr knappe öffentliche und private Budget zu schonen. Dazu muss aber Geld in die entsprechenden Anlagen investiert werden. Seit Jahrzehnten vermisse ich bei öffentlichen Einrichtungen solche Investitionen. Mal sehen, ob eine Schließung oder eine Investition in eine nachhaltige Anlage in Moabit durchgeführt wird.

    Ich wünsche allen noch viele Sommer in öffentlichen Bädern

    Josef Baldauf, Bürger in Berlin-Mitte

  12. 12
    Susanne Torka says:

    Zwar ein uralt Artikel – aber die Schließung wegen Renovierung droht mal wieder ….
    Hier im Interview heißt es das Spreewaldbad und die Schwimmhalle in Tiergarten seinen die nächsten
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/baeder-chefin-von-berlin-ich-bin-fruehschwimmerin/12162184.html

    Hier der Bericht eines Schwimmers über „Beschämende Zustände“ im Stadtbad Tiergarten:
    http://schwimm-blog-berlin.jimdo.com/2015/07/24/die-zust%C3%A4nde-in-den-b%C3%A4dern/

    Das ist überhaupt eine sehr interessante Webseite
    http://schwimm-blog-berlin.jimdo.com/
    mit tagesaktuellen Links zu den geöffneten Bädern – Kommentaren – Blogbeiträgen, die eingereicht werden können – Nachrichten aus den Medien – und einer Einschätzung an was es fehlt:
    http://schwimm-blog-berlin.jimdo.com/%C3%BCber-mich-e-mail-formular/

  13. 13
  14. 14
    A.B. says:

    „Bitte besuchen Sie ab 08.08.2016 alternativ die Schwimmhalle Fischerinsel.“ steht unter: Webseite: Stadtbad Tiergarten BBB.
    http://www.berlinerbaeder.de/baeder/schwimmhalle-fischerinsel/
    „Vom 08.- 22.08.2016 öffnet das Bad ersatzweise aufgrund des Ausfalls des Stadtbades Tiergarten. Die Sauna bleibt wegen Reparaturarbeiten geschlossen.“
    Die Charlottenburger Bäder, wo man von Moabit aus relativ leicht per Fahrrad hin kommt, sind auch geschlossen.
    Also Fischerinsel – war heute dort – janz nett, aber nicht gerade der nächste Weg, die Kids auf der Fischerinsel freuen sich.
    Die Moabiter Kinder sind neese, aber das sind sie sowieso, denn wenn es richtig heiß ist, und das Bad voll wäre, und die Wiese auch voll belegt wäre, dann muss das Personal die Kollegen im Sommerbad Humboldthein unterstützen – zweimal am Wochenende vor verschlossener Tür gestanden, und so einen Zettel vorgefunden.
    Denn so ein Hochbetrieb wäre für ein Hallenbad doch eine außerordentliche Belastung – da schließt man lieber – und so ein zusätzliches Außenbecken – undenkbar.

  15. 15
    A.B. says:

    Jetzt habe ich doch heute, bei diesem heißen Wetter, die Badesachen eingepackt!

    Aber denkste – das Wetter ist viel zu schön, um das Hallenbad Tiergarten auf zu machen. Was würde da aus dem Außenbereich, Rasen, werden, bei soviel Betrieb?
    Macht viel zu viel Arbeit!

    http://www.berlinerbaeder.de/baeder/stadtbad-tiergarten/
    Bis 04.09.2016 aus technischen Gründen geschlossen. Bitte besuchen Sie alternativ die Schwimmhalle Fischerinsel.

    http://www.berlinerbaeder.de/baeder/schwimmhalle-fischerinsel/
    Am 30.08. und 01.09.2016 ab 18:30 Uhr eingeschränkter Badebetrieb.
    Vom 05. – 18.09.2016 geschlossen wegen Wartungs- und Reparaturarbeiten.

    Auch noch eine Beinahe-Alternative:
    http://www.berlinerbaeder.de/baeder/kinderbad-monbijou/
    Sommersaison vom 11.06. – 04.09.2016, täglich 11-19 Uhr, Wassertiefe 1,40 Meter

  16. 16
    A.B. says:

    Gestern, Sonntag, 28.08.2016, der heißeste Tag des Jahres, versucht das Freibad Plötzensee zu entern.
    Zirka 12:30: zwei Schlangen bis auf die Straße, vor dem Kassenhäuschen.
    Zirka 15:30: zwei dreimal so lange Schlangen vor dem Kassenhäuschen.
    Zirka 18:30: keine Schlange mehr vor dem Kassenhäuschen, aber auch keine Sonne, Öffnungszeit bis 20:30.
    Immerhin Abkühlung kurz vor dem Kreislaufkollaps, und Schwimmen, gesundheitlich wichtig, im kühlen, trüben, Plötzensee, herum treibende Algen abwehrend.
    Die sanitären Anlagen dem Ansturm entsprechend.
    Rings um den Pötzensee Menschenmassen, der Zaun überklettert, als Handtuchtrockner benutzt – wenn die noch alle ins Schwimmbad, mit Eintritt, gewollt hätten?

  17. 17
    A.B. says:

    Sommerlich schwüles Wetter – man könnte mal wieder schwimmen gehen.

    Die Moabiter Kids würden sich auch freuen, zumal bei heißem Wetter alle Bäder überfüllt sind.
    Aber das hat anscheinend Methode, schließen, wenn Andrang zu erwarten ist.

    http://www.berlinerbaeder.de/baeder/stadtbad-tiergarten/
    Am 10. und 11.09.2016 geschlossen, da das Team das aufgrund der schönen Wetterlage geöffnete Sommerbad Humboldthain personell unterstützt.

    http://www.strandbad-ploetzensee.de/index.php/%C3%96ffnungszeiten.html
    Wir eröffnen / schließen so früh bzw. spät wie möglich.

    Irgendwie könnte man auf die Idee kommen, die Berliner Bäderbetriebe zu privatisieren!

  18. 18
    Christine says:

    Wobei man sagen muss, dass das Strandbad Plötzensee, gerade vorne im Sand, doch sehr vermüllt ist in der Zwischenzeit. So richtig appetitlich ist es da seit ein oder zwei Jahren nicht mehr.

    Der Personalmangel in den Berliner BäderBetrieben ist aber in der Tat eklatant! Es ist sehr schade, dass man doch häufig vor geschlossenen Türen steht, weil kein Personal zur Verfügung steht.

  19. 19
    A.B. says:

    http://www.berlinerbaeder.de/baeder/stadtbad-tiergarten/
    Am 03. 10.2016, dem Tag der Deutschen Einheit, ist das Bad geschlossen. —— Stadtbad Mitte hat geöffnet.
    Vom 08. – 30.10.2016 geschlossen wegen planmäßiger Wartungsarbeiten. —— schon wieder, und so lange !!!
    Bin mal gespannt, wenn ich mal wieder hin komme, hin darf, ob man von all diesen Arbeiten etwas sieht…

    Hatte noch ein paar schöne Tage am Strandbad Plötzensee, heiß, erholsamer Blick über den See, Wasser nicht zu kalt.
    Unter der Woche relativ zeitig vormittags, wenn man kann, gehts, aber stimmt, einiges könnte appetitlicher sein.

  20. 20
    A.B. says:

    In der Berliner Abendschau kam letztens etwas über die Berliner Bädermisere.
    PersonalmangeI !!!
    Gezeigt wurden, dank Herbstferien, fröhlich planschende Kinder. Anderswo, nicht in Moabit.

  21. 21

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