So können Sie mitmachen!

Berliner Stadtmission: Diakonie-Bauvorhaben abgesagt

Der Bau des „Evangelischen Zentrums für Entwicklung und Diakonie“ von Diakonischem Werk und Evangelischem Entwicklungsdienst (EED) auf dem Gelände der Berliner Stadtmission ist abgesagt. Dies gaben am 4.11.2010 die Vorstände der beteiligten Organisationen in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt. „Die engen zeitlichen Erfordernisse sind nach unserer Einschätzung in der Lehrter Straße nicht realistisch umzusetzen“ erkärte dazu der Vorstand des Diakonischen Werks, Vizepräsident Dr. Wolfgang Teske. Diakonie und EED halten aber am Zeitplan der Fusion der beiden Werke der Evangelischen Kirche Deutschlands fest. Die Fusion des früher unabhängigen Werks „Brot für die Welt“ in die Diakonie ist zwischenzeitlich erfolgt. Die Mitarbeiter der bisher in Stuttgart, Bonn und Berlin ansässigen Organisationen mit aktuell 640 Beschäftigten sollten nach den bisherigen Plänen in einem Büroneubau samt Tagungszentrum  auf dem Gelände der Berliner Stadtmission untergebracht werden. Wegen aufgetretener Schwierigkeiten hatte die Diakonie zwischenzeitlich nach Alternativen gesucht. Diakonie-Vizepräsident Teske und Tilman Henke, Vorstand des EED geben sich zuversichtlich, am Berliner Immobilienmarkt zeitnah Alternativen für das Projekt zu finden, die die fristgerechte Fertigstellung des „Evangelischem Zentrums“ gewährleisten. Unter Mitarbeitern der Kirchenwerke kreisen Gerüchte zu einem Standort im Ortsteil Mitte.

Teil des „Zentrum am Hauptbahnhof“, rechts die ehemaligen Seniorenwohnhäsuer

Schon bevor die Unterbringung der evangelischen Werke auf dem Stadtmissionsgelände aufkam, hatte die Stadtmission eigene Überlegungen ihres „Zentrums am Hauptbahnhof“  in Hinsicht auf  Erweiterungsbauten mit einem Tagungszentrum für Kongresse in räumlichem Zusammenhang mit dem bisherigen Veranstaltungssaal sowie eine mögliche Aufstockung der Bettenkapazität der Hostels/Gästehäuser und den Bau einer größeren Kapelle erwogen.

Stadtmissionsdirektor Pfarrer Hans-Georg Filker ist enttäuscht, dass das gemeinsame Projekt mit Diakonie und EED  nicht zustande kommt. Doch das Vorhaben der Berliner Stadtmission das „Zentrum am Hauptbahnhof“ zu einem „kirchlichen Tagungszentrum mit passenden Nutzern“ weiter zu entwickeln, wollen Filker und Stadtmissionsgeschäftsführer Martin Zwick weiter verfolgen. Und auch das Entmietungsverfahren der Wohnhäuser Lehrter Straße 67 und Seydlitzstraße 21/22 wird fortgesetzt, teilte Zwick  dem Betroffenenrat Lehrter Straße auf Nachfrage mit, wenn auch die Stadtmission für die Weiterentwicklung ihrer Planungen „erst mal eine Atempause braucht“.

Die Berliner Stadtmission hatte das Eckhaus Lehrter Straße/Seydlitzstraße, ein früheres bezirkliches Seniorenwohnhaus, Anfang 2008 vom Liegenschaftsfonds gekauft – aus den Bewohnern eines Seniorenwohnhauses waren ganz normale Mieter geworden. Schon im Sommer 2008 wurde auch über den Abriss und Neubau des Eckgebäudes spekuliert. Im Oktober 2008 bestätigte das damals noch eigenständige „Brot für die Welt“ gegenüber MoabitOnline, dass für die Realisierung des „Zentrums für Entwicklung und Diakonie“ die ehemalige Seniorenwohnanlage abgerissen werden soll, die bisherigen Bewohner sollten aber demnach auf dem Gelände der Stadtmission neugebaute Ersatz-Seniorenwohnungen bekommen.  Die Stadtmission selber bestätigte die Notwendigkeit des Abrisses der Eckgebäude für das Neubauvorhaben erst Ende Januar 2010 in einer Mieterversammlung sowie im Februar 2010 bei einer Sitzung des Betroffenenrats. Von Wohnungsneubauten für die Seniorinnen und Senioren im Rahmen des Projekts war da nicht mehr die Rede. Bis Ende 2010 sollte nach den Planungen der Stadtmission die Wohnanlage entmietet werden, etwa 55 Mieter waren hiervon betroffen.

Objekt der Begierde: die Lehrter Straße 69a

Aktuell wohnen dort noch – so berichten noch verbliebene Mieter –  etwa 15 bis 18 der Altmieter, die noch keine neue Wohnung gefunden haben. Und Unzufriedenheit über unzureichende Unterstützung bei der Suche nach adäquaten und preislich leistbaren Wohnungen ist weiterhin zu vernehmen, auch wenn das Bezirksamt Mitte ein Sozialplanverfahren zur Unterstützung der Senioren bei der Suche nach Umsetzungswohnungen auf Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung eingeleitet hatte. Insbesondere in die Lehrter Straße 69a, ein von der WBM verwaltetes Wohnhaus direkt neben dem Stadtmissionsgrundstück, versucht die Stadtmission die Altmieter umzusetzen. Seit vielen Monaten verhandelt die Stadtmission mit dem Bezirksamt, dem das Haus gehört, wegen eines Kaufs dieser Immobilie.  Im Eckhaus Lehrter-/Seydlitzstraße leergezogene Wohnungen vermietet die Stadtmission derweil für begrenzte Zeit neu: Mietverträge bis zum August 2011 mit  jungen Leuten, die bei der Stadtmission ihr freiwilliges soziales Jahr machen, sind abgeschlossen worden. Altmieter beklagen nicht zu wissen, wer denn jetzt wirklich ins Haus gehöre, selbst im Keller würden sich Leute aufhalten.

Nachtrag vom 10.11.10:
In der heutigen Berliner Woche wird im Artikel von Karolina Wrobel zur Stadtmission berichtet, dass Stadtrat Gothe als eine gute Geste auf eine Entschädigung für die Seniorinnen und Senioren hofft, die grundlos ausziehen mussten. Auch das Bezirksamt könnte auf den 5000 Euro für die Kosten der Mieterberatung sitzenbleiben.

Schriftliche Beantwortung der Großen Anfrage DS 1842/III zu den Mietern, Umsetzungen und dem Auftrag der Mieterberatung ASUM imAllris-Sytem der BVV unter diesem Link (bitte auf “Schriftliche Beantwortung” klicken, dann öffnet sich das pdf). In den Anlagen findet sich unter anderem die Aussage, dass die Wohnungen in der Lehrter Straße 69 A, in die viele Senioren umgesetzt wurden, zu einem Quadratmeter-Preis von 6,35 Euro nettokalt vermietet werden und damit oberhalb des Mietspiegels.

Nachtrag Januar 2011:
In der Berliner Woche vom 12.1.11 findet sich ein Bericht „Nordbahnhof statt Hauptbahnhof“ mit einem Architekturbild des geplanten Evangelischen Werkes (Infos zum Architekturwettbewerb bei Competition Line) und am Schluss die Aussage, dass die Stadtmission weiter entmietet und abreißen will, obwohl es noch keine konkreten Baupläne gäbe. Die Wohnungen sollen zwischengenutzt werden, möglicherweise für Flüchtlinge.

Nachtrag vom Februar 2011:
Viele der Senioren sind in die Lehrter Straße 69 A umgesetzt worden.  Zum Jahreswechsel wurde die Verwaltung des bezirkseigenen Mietshauses an die Berliner Stadtmission abgegeben. Seit dem können die Senioren ihren Gemeinschaftsraum nicht mehr nutzen. Sie mussten ihre Schlüssel abgeben. Die Berliner Woche fragt: Wo bleibt die Nächstenliebe? Zu deiesem Thema gibt es auch eine mündliche Anfrage (Drs. 2031/III) in der BVV am 17.2.2011.

Hier auch noch der Link zu der Vorlage zur Kenntnisnahme der Drs. 1860/III vom Nov. 2010 zur Entmietung. In der Anlage ein Brief der Stadtmission (siehe Kommentar 33). Auch das MieterMagazin berichtete in der Ausgabe Jan./Feb. 2011.

Nachtraag vom März 2011:
In der Berliner Woche vom 9.3.11 wird nach der Situation der noch nicht umgesetzten 16 Mietparteien gefragt.

Nachtrag vom November 2011:
Die Berliner Woche vom 9.11.11 berichtet über das neue Projekt im ehemaligen Seniorenhaus.

Nachtrag 2012:
Der Tagesspiegel berichtet, ein 73jähriger Bewohner wurde tot im Gebüsch gefunden.

Im MieterMagazin von März 2012 ist wieder ein Artikel erschienen. Und die Fraktion von Bü 90/Grüne stellt eine große Anfrage zu den Konflikten (Drs. 0305/IV).

Nachtrag 2013:
Ein Artikel über die Notunterkunft in der Berliner Woche und eine Reportage über den Kältebus in der Berliner Zeitung.

Artikel in der BZ-Reihe Berliner Helden zum Überfall auf das Café InneHalt der Stadtmission.

Letzte Woche am 14.3.13 wurde der neue Sitz des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung am Nordbahnhof eingeweiht (Webseite der Architekten KSP Jürgen Engel, Bericht mit Bildern von Einweihung und Gottesdienst von der Diakonie, von Brot für die Welt und aktuell evangelisch). Mittes Bürgermeister Hanke war auch dabei. Ein Glück, dass das Gebäude nicht an der Lehrter / Ecke Seydlitzstraße steht.

Nachträge ab 2014:
Die Berliner Woche portraitiert Schwester Inge, die gute Seele des Cafe Innehalt.

Die Berliner Woche über die Kooperation des Upcycling-Projektes „Water to Wine“ der Berliner Stadtmission mit Alba.

Masterstudiengang Liegenschaftsverwaltung der HTW hat das Zentrum am Hauptbahnhof untersucht (Berliner Woche) und Vorschläge gemacht für besseren Brandschutz, Energiesparen, Mülltrennung usw.

Gregor Gysi in der Notübernachtung (Berliner Kurier).

Ehrenamtlich aus Wannsee schneidet Haare (Tagesspiegel).

Neues Projekt der Stadtmission am Hauptbahnhof: MutMacher.

Interview mit Pfarrer Lenz (B.Z.)

Spende für die Stadtmission (Tagesspiegel)

Neue Räume für die Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo (Tagesspiegel).

Weihnachtsessen für Obdachlose (Berliner Woche). Eine 81jährige vom Kleinen Wannsee unermüdlich freiwillig unterwegs für Obdachlose und Geflüchtete bei der Stadtmission, in der Heilandskirche, beim Warmen Otto (Berliner Woche).

„Oper für Obdach“: am 10. März 2017 sang Bariton Christoph von Weitzel im Hauptbahnhof aus der „Winterreise“ (Berliner Woche).

Winter 2016/2017 keine Kälteopfer. Bilanz der Berliner Stadtmission (Berliner Woche).

40 Kommentare auf "Berliner Stadtmission: Diakonie-Bauvorhaben abgesagt"

  1. 1
    A. H. says:

    Wer weiss, vielleicht haben die schon von Anfang an was ganz anderes vorgehabt. Mal sehen, was jetzt kommt.

  2. 2
    Redaktion says:

    Wir dokumentieren hier die Pressemitteilung der Grünen-Fraktion in der BVV, die wir heute erhalten haben. Doch eine Korrektur ist anzubringen: wie im Artikel erwähnt haben die Senior/innen erst Ende Januar 2010 offiziell von den Abrissplänen erfahren und nicht vor 2 Jahren.

    Medien-Info vom 05. November 2010 — Lokales • Mitte • Stadtentwicklung / Wohnen

    (Stadt)-Mission Impossible
    Bauvorhaben EED & Diakonie gescheitert
    Senioren/innen umsonst vertrieben

    Das geplante Bauvorhaben vom Evangelischen Entwicklungsdienst und der Diakonie am Standort der Stadtmission (SM) in der Lehrter Straße in Moabit ist gescheitert, wie gestern dem Bezirksamt Mitte von den Beteiligten mitgeteilt wurde.

    Alle Unkenrufe haben sich damit bestätigt. Leidtragende sind vor allem die Bewohner/innen des Seniorenwohnhauses Lehrter Straße 67 / Seydlitzstraße 21/22. Nachdem die Senior/innen vor 2 Jahren erfahren mussten, dass ihr Haus den ambitionierten Neubauplänen der Stadtmission zum Opfer fallen soll und eine Vielzahl von Mieter/innen daraufhin auch ausgezogen sind, platzt alles wie eine Seifenblase.

    Nun wird sich zeigen, was die, vom Geschäftsführer der Stadtmission, Herrn Zwick, in den Ausschüssen der Bezirksverordnetenversammlung Mitte wortreich propagierte Nächstenliebe, wert ist.

    Die BVV-Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen fordert:

    – Sofortiger Stopp der Umzugspläne für die Bewohner/innen;
    – Offenlegung aller Konditionen der bereits erfolgten Umzüge der Bewohner/innen;
    – Ermöglichung von Rückzügen der ehemaligen Bewohner/innen in die Lehrter Straße 67 /
    Seydlitzstraße 21/22 bei Übernahme aller dadurch entstehenden Kosten.

    Frank Bertermann, stadtentwicklungspolitischer Sprecher dazu: „Es ist eine Schande, wie hier mit den Bewohner/innen umgegangen wurde. Grundlos wurden Existenzängste bei den alten Menschen erzeugt und soziale Bindungen zerstört. Wir fordern die Stadtmission auf, alles zu tun, um den Senior/innen zu ermöglichen, wieder in ihr Haus zurückkehren zu können. Das Bezirksamt Mitte, allen voran Bezirksbürgermeister Dr. Hanke und Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe (beide SPD), die das Projekt in der Vergangenheit unterstützt haben, steht in der Pflicht, umgehend mit der Stadtmission die diesbezüglichen Konditionen auszuhandeln “

    Frank Bertermann
    BVV Mitte, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, stadtentwicklungspolitischer Sprecher
    für Nachfragen: 0176 628 61 123

  3. 3
    Frank Bertermann says:

    Auch wenn die offizielle Information erst 2010 erfolgte, war mindestens seit Oktober 2008 (siehe: http://www.moabitonline.de/755) mehr oder weniger bekannt, dass das Haus dem Abrissbagger weichen soll. Die Ängste und Verunsicherungen für die Bewohner/innen begannen also bereits damals, weil es dafür nicht zwingend einer offiziellen Information bedarf. Genau das war mit dem Satz: „Nachdem die Senior/innen vor 2 Jahren erfahren mussten, …“ gemeint.
    Frank Bertermann
    BVV Mitte, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, stadtentwicklungspolitischer Sprecher

  4. 4
    A. H. says:

    Ich könnte jetzt schon eine Kiste Bier darauf wetten, dass hier abgerissen wird und Herr Gothe dann gern Büros oder noch ein Hotel oder noch ein Storage-Haus oder noch einen Bau- oder Großmarkt genehmigen wird.

    Am besten sollte man noch heute die entsprechende Bürgerinitiative gründen, damit Herr Gothe bei diesem Grundstück schon morgen mit der Bürgerbeteiligung anfangen muss.

    Und der Quartiersrat von Moabit Ost sollte sich auch damit befassen. Das sind die Themen, die wichtig sind, weil sie die Zukunft vom Kiez bestimmen. Aber Bürgermeister Dr. Hanke will ja, dass sich die Quartiersräte mit den Projektentscheidungen beschäftigen, damit der Quartiersrat nur ja dem Bezirksamt nicht in die Quere kommt. Aber: Keiner kann es dem QR verbieten, diese Themen aufzugreifen und dafür zu sorgen, dass für Moabit stadtteilverträglich geplant wird.

  5. 5
    A. H. says:

    PS: Es ist ein Skandal, wie die SeniorenInnen behandelt werden. Auch das ist ein Thema für den Quartiersrat, z.B. für eine öffentliche Stellungnahme.

  6. 6
    Guido says:

    @ A.H.

    Die Wette gehe ich gerne ein.

    Wenn Du dich mal ansatzweise mit dem geltenden Planungsrecht und der tatsächlichen Lage vor Ort beschäftigen würdest, würdest du merken, was Du für einen Unfug schreibst.

  7. 7
    Susanne Torka says:

    Wieso Unsinn? Herr Zwick hat mir in dem im Artikel erwähnten Gespräch deutlich gesagt, dass die Stadtmission weiterhin plant das Gelände zu „entwickeln“ und dass die Entmietung der Senioren weitergeführt wird. Warum wohl das Haus von Mietern mit unbefristeten Mietverträgen leer ziehen? Ob in einem Jahr oder in 10 Jahren …

  8. 8
    Mieter Lehrter Str. 67 / Seydlitzstr. 21-22 says:

    Hallo liebe Hausbesitzer, Vermieter, Hausverwaltungen,
    …und Leute mit viel Herz!

    Wir suchen händeringend 1½ -Zimmer Neubauwohnungen mit Küche, ZH/WW, Bad, Balkon und evtl. Lift zu bezahlbaren Konditionen ab 1. Etage. (Bitte kein Erdgeschoss und kein Gas!). Gerne würden wir nach Reinickendorf, Steglitz-Zentrum, Zehlendorf, Charlottenburg, Wilmersdorf oder ins südliche Moabit ziehen. Angebote, Tipps, Hinweise und auch gerne Hilfestellungen aller Art sind uns herzlich willkommen.
    Antwort-Emails bitte an betroffenenrat@lehrter-strasse-berlin.net

    Betroffenenrat Lehrter Straße auf Wunsch von Mietern der Lehrter Straße 67 / Seydlitzstraße 21/22

  9. 9
    Guido says:

    Unsinn, da die Vorhaben, deren Realisierung am wahrscheinlichsten sind (Hotel, Gewerbe, Büro) ohne jede Änderung des Planungsrechts durchgezogen werden können. Also kann Herr Gothe auch keine Bürgerbeteiligung durchführen, oder wird jetzt für jedes zu bebauende Einzelgrundstück im Rahmen eines Baugenehmigungsverfahrens eine Bürgerwerkstatt durchgeführt? Wäre mir neu…Diese Polemik ist jedenfalls nervtötend!

  10. 10
    A. H. says:

    @ Guido

    Stuttgart 21, Gorleben, BBI-Flugrouten, A 100, Media-Spree, Mauerpark, Gendarmenmarkt, Lehrter Straße, Großmarkt, …..

    Ob Herr Gothe Bürgerbeteiligung durchführen will oder nicht, er wird sie praktizieren müssen, weil viele Moabiter seine städtebauliche Vorstellung von Moabit nicht mehr akzeptieren.

  11. 11
    Susanne Torka says:

    In der heutigen Berliner Woche wird im Artikel von Karolina Wrobel zur Stadtmission berichtet, dass Stadtrat Gothe als eine gute Geste auf eine Entschädigung für die Seniorinnen und Senioren hofft, die grundlos ausziehen mussten. Auch das Bezirksamt könnte auf den 5000 Euro für die Kosten der Mieterberatung sitzenbleiben.
    http://www.moabitonline.de/wp-content/uploads/2010/11/Berl-Woche_10-11-10_Stadtmission.jpg
    Siehe auch Nachtrag zum Artikel.

  12. 12
    A. H. says:

    Was heißt „Herr Gothe h o f f t“? Ich erwarte, dass er sich dafür einsetzt, und Bürgermeister Dr. Hanke ebenso. Sie sitzen schließlich beide für die S o z i a l demokratische Partei im Rathaus und werden dafür auch noch von der Bevölkerung bezahlt.

  13. 13
    A. H. says:

    Was gab es denn für Anzeichen dafür, dass es die Stadtmission mit dem Bauvorhaben tatsächlich ernst gemeint hat?

    Die Kosten für den Bau eines Kongresszentrums, einer Kirche und eines Bürokomplexes für 640 Mitarbeiter bewegen sich im zweistelligen Millionenbereich. Eine Architektenplanung, ein Bauantrag und eine Baugenehmigung dafür brauchen viel Zeit und kosten ebenfalls richtig viel Geld. Sie wären ein Anzeichen dafür, dass ein Bauherr es halbwegs ernst meint und nicht mal eben so zu einem anderen Grundstück wechselt, wie es hier offenbar geschieht.

    Daher die sehr ernstzunehmende Frage an das Bezirksamt: Lag dem Amt für Stadtentwicklung ein Bauantrag vor oder gibt es schon eine Baugenehmigung? Wie konnten Stadtrat Gothe und Bürgermeister Hanke so sicher sein, dass sie das Bauvorhaben und damit die Entmietung unterstützt haben?

  14. 14
    A. H. says:

    Also, sehr geehrter Herr Stadtrat Ephraim Gothe:

    Gab oder gibt es einen Bauantrag oder eine Baugenehmigung?

  15. 15

    @ A.H.,
    es war immer nur von Vorgesprächen die Rede gewesen, weder Herr Gothe noch die Abteilung Stadtentwicklung hat jemals behauptet, dass es einen Bauantrag oder eine Baugenehmigung gab.
    Nichtsdestotrotz: die Stadtmission hat es schon ernst gemeint. Sie haben sich ja genug Ärger und ein schlechtes Image eingehandelt. Vermutlich hat sich das Scheitern aber schon ein wenig länger abgezeichnet, bevor es öffentlich wurde. Darauf lässt die Ankündigung die Pläne im April vorzustellen schließen. Das wurde dann immer wieder verschoben.

  16. 16
    Thomas Koch says:

    @ A,H.

    Ihre Verärgerung über die „Unterstützung der Entmietung“ richtet sich an den falschen Adressaten: Das Sozialplanverfahren ist auf Initiative der Fraktionen von SPD und Grünen hin eingeleitet worden. Als Antragsverfasser nehme ich zu Ihrem Geschimpfe wie folgt Stellung:

    Der Vermieter hatte auf der Basis seines Konzeptes frühzeitig damit begonnen, das Wohnhaus zu entmieten. Ob die Stadtmission sich hierbei branchenüblich robust oder ihrem Auftrag gemäß sozial kompetent verhalten hat, lege ich mal in das Auge des Betrachters. Tatsache ist, dass sich manche der hochbetagten BewohnerInnen gegenüber diesem Begehren ihres Vermieters sehr hilflos gefühlt haben.

    Das Sozialplanverfahren war nicht Auslöser der Entmietung, die längst Investorenseitig begonnen wurde, sondern die gebotene soziale Begleitung für die betroffenen SeniorInnen.

    Es steht Ihnen selbstverständlich frei, gemeinsam mit der CDU-Fraktion das Sozialplanverfahren und/oder jegliche Unterstützung durch den Bezirk für die SeniorInnen als überflüssig zu werten. Ich kann Ihnen hierbei jedoch nicht folgen.

    Thomas Koch
    Bezirksverordneter
    SPD-Fraktion

  17. 17
    Carsten says:

    @ A.H. Wenn die Verwaltung wartet und nichts tut, wäre es wohl auch falsch gewesen. Im Rahmen des Machbaren hat sich die Verwaltung wohl richtig verhalten und das Verfahren frühzeitig begleitet. Dass Projekte scheitern, ist immer möglich. Wer hätte sich hier wohl beschwert, wenn die Verwaltung monatelang nichts getan hätte? Aber manche brauchen irgendwie ihr klares Feindbild. Das Problem ist nur: Wenn Kritik dann mal wirklich stimmt, nimmt einen keiner mehr ernst.

  18. 18
    A. H. says:

    Ich habe Herrn Gothe gefragt, und wer fühlt sich bemüßigt, nicht konkret mit ja oder nein zu antworten sondern drum herum zu reden: die Politik. Na gut, ist ja nichts neues.

    Aber was ich von einem Amt erwarte, ist, dass in einem solchen Fall ein Entmieten verhindert wird, bis alle Genehmigungen vorhanden sind, bis die Baumaßnahme unmittelbar vor der Tür steht und kaum noch die Möglichkeit der Absage besteht. Und genau das scheint mir hier nicht passiert.

    Und dass für Menschen im hohen Alter, die umziehen müssen, weil sie den Plänen eines Bauherrn im Weg sind, ein Sozialplan aufgestellt wird, ist doch wohl selbstverständlich. Damit braucht sich die Politik nun wirklich nicht mehr selbst zu beweihräuchern.

  19. 19

    Sehr interessant ist die gerade beantwortete Große Anfrage zu diesem Thema (Nr. DS 1842/III), die sich im Allris-Sytem der BVV unter diesem Link findet:
    http://www.berlin.de/ba-mitte/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=4235
    (bitte auf „Schriftliche Beantwortung“ klicken! dann öffnet sich das pdf)
    besonders auch die Anlagen.
    Hier findet sich unter anderem die Aussage, dass die Wohnungen in der Lehrter Straße 69 A zu einem Quadratmeter-Preis von 6,35 Euro nettokalt vermietet werden und damit oberhalb des Mietspiegels!!

  20. 20
    Redaktion says:

    Der Standort für das neue „Evangelische Werk für Entwicklung und Diakonie“ steht jetzt fest. Die Vorstände des Diakonischen Werkes der EKD und des Evangelischen Entwicklungsdienstes haben am 15.12. den Mietvertrag für das neue Bürogebäude unterzeichnet.
    Der Standort des neuen Werkes befindet sich in der Caroline-Michaelis-Straße 12 -14, Ecke Invalidenstraße. Vertragspartner und Bauherr ist die MK 1 Am Nordbahnhof Berlin GmbH & Co. KG, eine Projektgesellschaft vonHochtief Projektentwicklung.
    Der Baubeginn ist für März 2011 geplant, die Übergabe des Gebäudes soll am 30. September 2012 stattfinden, so dass die Arbeit des neuen Werkes am 1. Oktober 2012 in Berlin aufgenommen werden kann.
    Die Konzeption des Bürogebäudes stammt vom Architektenbüro KSP Jürgen Engel.
    Geplant sind Büros für etwa 640 Mitarbeitende, Sonderflächen für Konferenzen, Andacht und Kantine sowie in begrenztem Umfang für Ladengeschäfte. Bei dem Gebäude wird besonderer Wert auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Ökologie sowie Barrierefreiheit gelegt.
    Die vollständige Pressemitteilung ist hier zu finden:
    http://www.diakonie.de/pressemitteilung-dw-ekd-1330-diakonie-und-eed-unterzeichnen-mietvertrag-7514.htm

  21. 21
    R@lf says:

    Zu 20:

    Das läßt wieder mal Platz zu Spekulationen. „Caroline-Michaelis-Straße 12 -14, Ecke Invalidenstraße“ gibt es nicht, weil nämlich die Caroline-Michaelis-Straße zur Invalidenstraße hin eine Sackgasse ist – es sei denn das wird noch geändert.
    Vermutlich handelt es sich also um das noch freiliegende Grundstück neben den neuen Büroblocks Richtung Chausseestraße, zur Invalidenstraße hin:

    http://maps.google.de/maps?hl=de&client=opera&hs=uQp&rls=de&q=Caroline-Michaelis-Stra%C3%9Fe+14,+google+maps&um=1&ie=UTF-8&hq=&hnear=Caroline-Michaelis-Stra%C3%9Fe+14,+D-10115+Berlin&gl=de&ei=Jd8PTfeYFoq48gPf042DBw&sa=X&oi=geocode_result&ct=title&resnum=1&ved=0CBoQ8gEwAA

    Das Satellitenbild ist wiedermal total veraltet: das Gelände links des S-Bahnhofs Nordbahnhof ist längst mit fertigen Büroklötzen bebaut. Auch gegenüber, wo das alte Gebäude aus gelbem Backstein zu sehen ist, wird gerade unter Einbeziehung und Sanierung dieses Gebäudes ein neues Bürohaus fertiggestellt.

  22. 22
    R@lf says:

    Wahrscheinlich hat google so ein altes Bild eingestellt, weil auf ihm auch die Baustelle des BND („Normannenstraße 2.0“) zu sehen ist: die unübersehbar große Wüstenei am U-Bahnhof Schwartzkopffstraße wo vor 20 Jahren noch das „Stadion der Weltjugend“ war. Gegen diesen steuerverschleudernden, gigantomanischen Schwachsinn der Schlapphüte is alles in der Umgebung nur’n Fliegenschiß. Die wärn auch bessa in Bayern jeblieben.

  23. 23
    vilmoskörte says:

    BND brauchen wir nicht. Deren Hauptaufgabe besteht darin, für sich selbst möglichst viel „Arbeit“ zu beschaffen und so ihre Existenz zu zementieren.

  24. 24
    R@lf says:

    Zement hammse da jeenfalls jenuch abjekippt…

  25. 25
    Stadtabwickler says:

    Also ich kenne da eine partei, eine verwaltung und einen bürgermeister, die würden sagen, wir sollen doch froh sein, weil das doch dann da arbeitsplätze gibt, erst beim bauen und dann beim sitzen.

  26. 26
    Carsten says:

    Welche Partei kennst denn Du? ALLE Parteien des Abgeordnetenhauses in Berlin waren für den BND-Umzug, selbst die PDS/Linke (sie wollte lediglich einen anderen Standort). Wie die Redaktion schon gerade sagte: Hier sollte keine Parteipolitik betrieben werden und schon gar nicht auf diese etwas einfältige Weise.

  27. 27
    Susanne Torka says:

    Danke Carsten!

  28. 28
    H. E. says:

    Ich fände es gut, wenn die Redaktion oder jemand anders mal einen Artikel über die fast 30 Bürgerinitiativen im Bezirk Mitte verfassen könnte, in dem jeweils der Name der BI, ihre Kontaktadresse und in Kurzform der Grund ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit dargestellt wird.
    Man dürfte sich wundern, wie viele dieser BI´s sich mit den Themen Stadtentwicklung, Städtebau und Architektur beschäftigen. Und warum? Doch wohl, weil sie sich bei dem gebauten oder dem geplanten als betroffene Menschen nicht wohl fühlen.

    Vielleicht ist eine Erklärung, dass die Kultur zugunsten eines überbordenden Renditedenkens verlorengegangen ist. Ich habe mich über 45 Jahre lang beruflich mit Architektur und Städtebau befaßt und finde, dass gerade die in Moabit in letzter Zeit fertiggestellten größeren Bauvorhaben und weitere geplante mehr mit Rendite als mit einer Kultur des Bauens zu tun haben, kurz, dass zwar die Bauherren zu ihrem Recht aber die Anwohner zu kurz kommen. Es fehlt mir die Ausgewogenheit der Interessen.

    Unbestritten ist Rendite ein notwendiger Faktor des Bauens, aber es gehören andere dazu. Nicht umsonst gibt es seit Jahrtausenden den Begriff „Baukultur“.
    Für mich gehört hierzu nicht nur das Bauwerk sondern auch die Kultur des Umgangs miteinander, d. h. die Rücksichtnahme des Bauherrn, der Genehmigungsbehörde und auch der Politik und damit des Produktes Bauwerk mit all seinen Auswirkungen und Wirkungen auf die vorhandene Umgebung und ihre Menschen. Wie die vielen Bürgerinitiativen zeigen, sehe offenbar nicht nur ich hier zum Teil erschreckende Defizite.

  29. 29
    A. H. says:

    Gestern, 1. Februar, war in der Morgenpost der Artikel „Evangelisches Zentrum zieht nach Berlin“, in dem gesagt wird, dass mit dem Neubau an der Invalidenstraße im März begonnen wird.
    Schon im März! Obwohl sie erst am 04. November den Bau in der Lehrter Straße abgesagt haben! Da müssen die Architekten ja Tag und Nacht geschubbert haben, und die Baugenehmigung muss auch fast übers Wochenende erteilt worden sein! Man sollte mal fragen, wann der Bauantrag gestellt worden ist. Klingt alles so, als ob man die Absicht schon länger gehabt hat.

  30. 30
    Carsten says:

    A.H.: Was wärst du eigentlich ohne deine Verschwörungstheorien? Na klar hatte die Kirche sich im Laufe 2010 nach einem Plan B umgesehen. Sie verzichtete auf einen Eigenbau und mietete sich in das fertig geplante und baureife Hochtiefprojekt an der Invalidenstraße ein.

  31. 31
    A. H. says:

    @ Carsten
    Na und?
    Wann haben sie sich denn eingemietet und wann haben sie mit den Überlegungen angefangen und vielleicht trotzdem weiter entmietet? Und was hat das Bezirksamt davon gewußt? Wird man ja wohl noch fragen dürfen als Bürger, oder?

  32. 32
    vilmoskörte says:

    @ H.E. Kannst du nicht ein einziges Mal eingestehen, dass du nicht recht gehabt hast und etwas falsch verstanden hast? Statt dessen bekommen wir ein patziges „Na und?“ entgegengeschleudert. Irgendwann kann man dich einfach nicht mehr ernstnehmen, schade eigentlich.

  33. 33

    Die BVV ist mit einem Antrag „Wohnhaus Lehrter Straße 67 / Seydlitzstraße 21/22: Entmietung stoppen!“ (Drs. 1860/III) im November 2010 aktiv geworden. Stadtrat Gothe hat ein entsprechendes Schreiben an die Stadtmission geschickt, dass den Mietern der Rückzug gestattet und finanziert werden soll usw. Zu diesem Antrag gibt es in der morgigen BVV eine Vorlage zur Kenntnisnahme. In der Anlage ist das Antwortschreiben von Herrn Zwick, Stadtmission beigefügt, der schreibt, dass niemand zurük kommen möchte, die Senioren würden sich in der neuen Umgebung wohl fühlen und die noch nicht umgesetzt seien, würden gerne umziehen.
    Abzurufen über das Informationssystem der BVV:
    http://www.berlin.de/ba-mitte/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=4253

    Aber es gibt weiterhin Pläne, das Gelände zu „entwickeln“. Freien Wohnungen werden an PraktikantInnen und an Klienten der Stadtmission wohl mit kurzfristigen Mietverträgen vermietet.

    Und auch zum Gemeinschaftsraum in der Lehrter Straße 69 a, die seit 1.1.2011 von der Stadtmission verwaltet wird (siehe den oben angefügten Nachtrag mit dem Artikel aus der Berliner Woche) gibt es eine mündliche Anfrage in der morgigen BVV:
    http://www.berlin.de/ba-mitte/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=4424

  34. 34
    H. E. says:

    Heute ist in der Berliner Woche auf Seite 2 ein Artikel, wie weiter mit den Mietern umgegangen wird: „Grüne kritisieren Stadtmission“ unter http://www.berliner-woche.de/fileadmin/Wochenblatt-Ausgaben/2011/1110_TG.pdf

    Falls da jetzt ein Bauprojekt geplant werden sollte, sollten die Fraktionen der BVV dem Stadtrat Gothe (SPD) von vornherein die Anwendung eines „vorhabenbezogenen“ Bebauungsplanes verwehren, um in Moabit eine weitere Überschreitung des laut Flächennutzungsplan zulässigen Maßes der Nutzung zu verhindern. Wird dieses nicht verhindert, dürfte die Abt. Stadtentwicklung voraussichtlich genauso wie beim Großmarkt und bei Schultheiss erneut den „vorhabenbezogenen“ B´plan nutzen, um zugunsten des Investors möglichst viel Beton zu genehmigen.

  35. 35
    taylan says:

    @H.E.: Soll das jetzt Schleichwerbung gegen die spd und für die grünen sein was Sie da sagen???

  36. 36
    Rané says:

    Also, es geht hier erstmal um einen Stadtrat, der seine Arbeit nicht gut macht. Und wenn dann noch eine Partei diesen Stadtrat hält und auf einen relativ guten Platz plaziert, sagt mir das, es stimmt was in der Partei nicht. Aber das betrifft nicht diese Partei in allen Bezirken Berlins und schon gar nicht im Bund. Differenzierung ist da angebracht, auch was „Parteiveranstaltungen“ betrifft. Zuerst geht es um Sachthemen, aber welche mysteriöse Strategien einige Parteien im „Vorwahlkampf“ an den Tag legen, macht mich wütend.

  37. 37
    H. E. says:

    @ taylan

    Es geht nicht um Bündnis 90 / Die Grünen. Es geht allein um Stadtentwicklungs-Stadtrat Ephraim Gothe (SPD) und die SPD-Fraktion der BVV Mitte. Ich persönlich und viele andere empfinden ihre Arbeit und ihre Entscheidungen betreffend die städtebauliche Entwicklung von Moabit als extrem schlecht und deswegen hoffe ich, das sage ich ganz offen, dass sie im Herbst abgewählt werden.

    Alle, die noch anderer Meinung sind, möchte ich einladen, am Dienstag den 29. März um 18:00 Uhr 19:00Uhr (Beginn d. Veranstaltung wurde geändert, d. Redaktion) in den Rathaussaal des Rathauses Tiergarten an der Turmstraße zu kommen. Dort findet die Informationsveranstaltung der Abt. Stadtentwicklung zur Bebauung des Schultheiss-Geländes an der Strom- Ecke Turmstraße statt. Diese Veranstaltung hat die BVV auf Anregung und Wunsch eines mit der Planung unzufriedenen Moabiters einhellig vom Stadtrat gefordert (siehe hierzu die Kommentare im Artikel zu Schultheiss).

  38. 38
    Carsten says:

    An H.E. Nr. 34 : Wie kommen Sie darauf, dass der Flächennutzungsplan Höchstwerte über das Maß der Nutzung festlegt? Erst Recht für gewerbliche Bauflächen. Verwechseln Sie da etwas? Und inwieweit wird beim Großmarkt des zulässige Maß der Nutzung überschritten? Übersehe ich da etwas? Ich erkenne (nur) eine Überschreitung der Versiegelung. Und wie kommen Sie darauf, dass insbesondere vorhabenbezogene B-Pläne in Moabit besonders hohe Nutzungsmaße und Überschreitungen hätten? Empirisch lässt sich das kaum belegen, gerade mit Blick auf die „normalen“ B-Pläne im Bahnhofsbereich.

  39. 39
    Susanne says:

    Im MieterMagazin von März 2012 ist ein Artikel von Birgit Leiß erschienen: „Hilflos und verlassen“ über die verbliebenen Seniorinnen und Senioren des Hauses:
    http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0312/031214a.htm

  40. 40
    Susanne says:

    Jetzt mal was anderes, wie die Berliner Woche gestern berichtete macht die Stadtmission nun auch Gottesdienste auf dem Schiff, z.B. am 6. Mai um 11 Uhr auf der „Sprre-Blick III“ der Reederei Riedel, Anlegestelle Paul-Löbe-Haus. Anschließend Stadtrundfahrt für 6 Euro. Wiederholungen am ersten Sonntag im Monat.

Schreibe einen Kommentar

Beachte bitte die Netiquette!