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Coole Ideen für den Ottoplatz gesucht!

Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren sind aufgerufen coole Ideen für den Ottoplatz und den kleinen Spielplatz in der Zwinglistraße einzubringen. Dazu werden in dieser Woche zwei öffentliche Termine organisiert.

Katharina und Esra von der Koordinierungsstelle Kinder- und Jugendbeteiligung des Moabiter Ratschlags laden am 18. Januar von 16 bis 18 Uhr auf den Ottoplatz (Treffpunkt am Kiosk) ein. Hier kann der Flyer heruntergeladen werden.

Außerdem sammelt die Koordinierungsstelle in dieser Woche Ideen mit mehreren Klassen der Wartburgschule und dem MädchenKulturTreff Dünja. Am 20. Januar von 16 bis 18 Uhr in der Wartburgschule werden alle Gruppen ihre Ideen zusammentragen. Gerwin Gruber vom Landschaftsplanungsbüro Latz + Partner, das den Wettbewerb für die Umgestaltung gewonnen hat und jetzt mit der Umsetzung beauftragt ist, wird dabei sein um Wünsche und Ideen der Jugendlichen kennenzulernen und zu erklären, was umgesetzt werden kann. Vorschläge für den Ottoplatz und die kleine Fläche in der Zwinglistraße, die im Rahmen der Moabiter Bewegungslandschaft (BERLINbewegt e.V.) 2012 umgestaltet werden soll, sollten sich ergänzen.

Im Rahmen der Umgestaltung des Kleinen Tiergartens (mit Ottopark) sollen zuerst Baumaßnahmen im westlichen Teilbereich von der Heilandskirche bis zur Ottostraße umgesetzt werden. Dafür sind Mittel aus dem Programm Aktive Zentren fest eingeplant. Das bisherige Konzept für die Umgestaltung hat für den Ottoplatz lediglich eine Fläche als Bewegungs- und Aufenthaltsbereich für Jugendliche festgelegt (roter Fleck auf dem Plan unten), für die jetzt im Rahmen der Kinder- und Jugendbeteiligung Ideen gesucht werden. Beauftragt wird die Kinder- und Jugendbeteiligung durch die Projektsteuerung KoSP GmbH.

In diesem Frühjahr geht die Beteiligung an der Planung weiter mit einer Planungswerkstatt am Samstag, den 12. Februar im Gemeindesaal der Kirchengemeinde Moabit West in der Ottostraße von 10 bis 17 Uhr. Der Flyer für die allgemeine Beteiligung kann hier heruntergeladen werden. Die Entwurfsplanung wird dann am 14. März vorgestellt.

Nachtrag:
Die Ergebnisse des Ideenworkshops sind hier herunterzuladen.

14 Kommentare auf "Coole Ideen für den Ottoplatz gesucht!"

  1. 1
    Noc says:

    hier ein paar schöne Ideen!

    http://www.gruppe-ver.de/c0324b.html

  2. 2
    cool kids says:

    den Jugendbeteiligungsflyer fanden wohl nicht alle Kids so cooool, wie er sein sollte …
    http://moabitstreet.de/257

  3. 3
    Kinder- und Jugendbeteiligung says:

    Die Ergebnisse des Ideenworkschops sind im Nachtrag zum Artikel herunterzuladen, oder hier:
    http://www.moabitonline.de/wp-content/uploads/2011/02/Ergebnisbericht-Ottopark-Zwingli.pdf
    Die Seite des Moabiter Ratschlags zur Kinder- und Jugendbeteiligung wird bald entsprechend aktualisiert.

  4. 4
    Max says:

    Hab das Ganze mal kurz überflogen und muss sagen, dass ich es super finde das so etwas gemacht wird! Ich wünsche viel Erfolg und einen langen Atem bei der Umsetzung!

  5. 5
    moabiterin says:

    Ja, cool war der Flyer http://www.moabitonline.de/wp-content/uploads/2011/01/Flyer-Ottopark-2011-Endfassung.pdf
    in vielen Kinderaugen nicht.
    Ich find aber cool, dass die Kinder mit reden dürfen.

  6. 6
    K. S. says:

    Der Flyer ist bunt, übersichtlich, verständlich, hat gerade so viel Text wie nötig. Was müsste denn „in vielen Kinderaugen“ anders sein?

  7. 7
    Kai says:

    Wenn man den Prozess zur Ideenfindung verfolgt hat und die von den Betroffenen (also den Kindern) geäusserten Wünsche aus dem Jahr 2011 (im Post 3 dokumentiert (Link)) rekapituliert, dann findet man nichts von dem in dem gerade eröffneten Spielplatz in der Zwinglistrasse wieder. Warum so ein Jugendbeteiligungsprojekt, wenn es dann einfach ignoriert wird? Es würde mich nicht wundern, wenn die 80.000€ Fördergelder, die hier in ein paar Ziegelmauern und Sand geflossen sind, ebenso sinnlos verpuffen, wie die Mittel, die in den Spielplatz in der Reuchlinstrasse gesteckt wurden. Der Spielplatz dort war vorher regelmässig besucht – nach dem Umbau zum „naturnahen Spielplatz für Kleinkinder“ sieht man dort fast nie jemanden. Meine Kinder im Zielgruppenalter weigern sich schlichtweg dort zu spielen (zu langweilig).

    Gibt es eigentlich ein Verfahren, das nachträglich überprüft, ob die Umgestaltungen in derartig „innovative“ Spielplätze auch den erhofften Effekt gebracht haben, oder wird das Projekt nun einfach nach Plan bis zum Ende abgewickelt? Im Konzept MOABITER BEWEGUNGSLANDSCHAFT habe ich dazu nichts gefunden. Dabei wäre doch eine sich an den Umbau anschliessende Analyse, wie sie dort zu den vorher vorhandenen Spielplätzen erstellt wurde, äusserst sinnvoll.

  8. 8
    Moabiter Mutter says:

    Soviel ich weiß, wurde für den Zwingli noch einmal ganz neu nachgearbeitet. Ich finde das Ergebnis einfach super!
    Denn die Kinder und ganz besonders die Jugendlichen brauchen Herausforderungen. Das ist doch mal was anderes als die üblichen Spielplätze.
    Vielleicht müssen sie erst noch einmal üben, aber die Bilder von der Eröffnung sehen doch schon mal ganz gut aus:
    http://www.moabitwest.de/Kaiserwetter-bei-der-Eroeffnung-des-Zwingli-Spielplatzes-am-6-Juni.4827.0.html

  9. 9

    @ Kai

    Der vermuteten Falschaussage oder der im besseren Fall Einzelmeinung „nach dem Umbau zum “naturnahen Spielplatz für Kleinkinder” sieht man dort fast nie jemanden“ in der Reuchlinstraße kann ich aus eigener Erfahrung als Nachbar und Vater wiedersprechen.

    Zur Generalkritik am wirklich großartigen Zick Zack Zwingli picke ich einen besonders offensichtlich nörgelnden Punkt raus: „die hier in ein paar Ziegelmauern und Sand geflossen sind“. Verbaute Materialien neben Mauerwerk (richtig), Sand (hmpf?) waren auf den ersten Blick: Steine verschiedener Größen und Funktionen, Beton, Holzbalken, Metallstangen, Holzspäne zur Dämpfung. Vermutlich fehlen da noch welche. Sollten ernst zu nehmende konstruktive Kritikpunkte vorhanden sein, würden diese vielleicht hilfreicher für weitere Projekte sein, würden sie nicht in Allgemeinplätzen untergehen.

  10. 10
    Moabiterin says:

    Der Spielplatz Reuchlinstr. ist leider nicht beliebt, da er nicht tatsächlich „naturnah“ gebaut wurde.
    Bei einer Spielplatzbewertung bekam er 1,7 von 5 möglichen Punkten.
    Immer wenn ich vorbei gehe, ist er unbenutzt, während andere Spielplätze reichlich genutzt werden.

  11. 11
    Soave says:

    @Knut Pankrath

    Der Spielplatz in der Reuchlinstrasse ist in 99% der Fälle total verwaist. Ich wohne direkt gegenüber. Kein Vergleich zur früheren Situation. Und der in der Zwinglistrasse war in den ersten 3 Wochen ganz gut besucht. Seitdem herrscht dort tote Hose. Ich denke auch, dass es besser wäre wenn erst mal geprüft wird ob die neuen Ansätze im Spielplatzbau in der unmittelbaren Moabiter Umgebung überhaupt angekommen sind bevor es nun reihum in allen Spielplätzen hier zu derartigen Verschlimmbesserungen kommt, die auch noch viel Geld kosten.

  12. 12
    prolet says:

    So oft ich am Spielplatz in der Zwinglistraße vorbeikomme, sehe ich dort auch Leben, vermutlich ist das nicht rund um die Uhr so.

  13. 13
    H. E. says:

    Auch wenn jetzt Leute wütend reagieren werden:

    Der Ottopark samt Spielplatz ist drei Fussminuten entfernt. Daher wäre es m. E. aus städtebaulichen Gründen wünschenswert, diesen schmalen und daher viel verschatteten und zwischen zwei hohen Brandwänden liegenden Spielplatz aufzulösen und diese unselige Nachkriegslücke mit einem sozialen Wohnungsbau zu schließen.

    Hier ist Stadtreparatur angesagt – die ca. 20 neue Wohnungen geben würde. Oder sollen die Lücke und die Brandwände vielleicht noch weitere hundert Jahre an den Krieg erinnern?

  14. 14
    prolet says:

    In der dichtbebauten Innenstadt die Spielplätze beseitigen, damit die heilige grüne Wiese in Tempelhof zu hundert Prozent unbebaut sein darf – besser kann man Ignoranz nicht zeigen!

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