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	<title>Kommentare zu: &#8220;tip&#8221; fälscht Moabit &#8211; Titelbild</title>
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		<title>Von: moabiterin</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/811/comment-page-1#comment-2331</link>
		<dc:creator>moabiterin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 21:15:53 +0000</pubDate>
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		<description>lange her die Diskussion - das Thema &quot;Stadtumstrukturierung&quot; bleibt aber aktuell, hier in Moabit, in Berlin und auch in vielen anderen Städten. 
Über die Frage, welchen Einfluss militante Aktionsformen haben können, führten am Beispiel Frankfurter Häuserkampf in den 70gern im April 2008 im Club Voltaire Knut Müller, damaliger Polizeipräsident, und Tom Koenings einen bemerkenswerten Dialog, der hier nachzulesen ist: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31666/1.html (s. die letzten 5 Absätze des langen Artikels von Wolf Wetzel, Dez. 2009).
Oder schon etwas älter: Gibt es Quartiere, die zu schlecht für eine Aufwertung sind? http://gentrificationblog.wordpress.com/2008/07/07/19/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lange her die Diskussion &#8211; das Thema &#8220;Stadtumstrukturierung&#8221; bleibt aber aktuell, hier in Moabit, in Berlin und auch in vielen anderen Städten.<br />
Über die Frage, welchen Einfluss militante Aktionsformen haben können, führten am Beispiel Frankfurter Häuserkampf in den 70gern im April 2008 im Club Voltaire Knut Müller, damaliger Polizeipräsident, und Tom Koenings einen bemerkenswerten Dialog, der hier nachzulesen ist: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31666/1.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31666/1.html'>http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31666/1.html</a> (s. die letzten 5 Absätze des langen Artikels von Wolf Wetzel, Dez. 2009).<br />
Oder schon etwas älter: Gibt es Quartiere, die zu schlecht für eine Aufwertung sind? <a href="http://gentrificationblog.wordpress.com/2008/07/07/19/" rel="nofollow"></a><a href='http://gentrificationblog.wordpress.com/2008/07/07/19/'>http://gentrificationblog.wordpress.com/2008/07/07/19/</a></p>
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	<item>
		<title>Von: susanne</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/811/comment-page-1#comment-953</link>
		<dc:creator>susanne</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 15:00:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ernst, schau mal hier nach: https://www.beatillz.de/article27118.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ernst, schau mal hier nach: <a href="https://www.beatillz.de/article27118.html" rel="nofollow"></a><a href='https://www.beatillz.de/article27118.html'>https://www.beatillz.de/article27118.html</a></p>
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		<title>Von: Ernst</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/811/comment-page-1#comment-952</link>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 13:36:18 +0000</pubDate>
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		<description>Wo gibt es das Shirt zu kaufen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo gibt es das Shirt zu kaufen?</p>
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	<item>
		<title>Von: thom</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/811/comment-page-1#comment-951</link>
		<dc:creator>thom</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 11:56:46 +0000</pubDate>
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		<description>@Jürgen: Ich bedauere es weiterhin außerordentlich, dass hier ohne irgendeinen Grund die Gewalttätigkeiten der 80er Jahre in einem Atemzug mit aktuellen Diskussionen erwähnt und dann auch noch positiv bewertet wurden. Leider hat dann Frau Torka auf ausdrückliches Bitten ihre Äußerung trotz des Baus goldener Brücken nicht zurückgenommen, sondern noch mal verbal verschärft, in dem sie ausführt „aber ich sage, dass die Militanz auf der Straße notwendig war“. Der Zweck heiligt die Mittel? Die großen Fragen der Zeit werden von Blut und Eisen entschieden? Es geht hier um verletzte Menschen! Das trägt nicht gerade zum Niveau hier bei, auch wenn es auf die 80er Jahre gemünzt war, war es unerträglich, aber auf eine Distanzierung kann mal wohl lange warten. Mit den Relativierungen von Aro K. und Jürgen W  kann ich leben, dass Gewalt „leider“ eine Rolle gespielt hat. Lassen wir es dabei. Ich weiß nicht, ob ich hier auf Dauer noch richtig bin.
Dennoch, mal zu dem Aspekt, wie man Mischung in der Lehrter durchsetzen kann. Bei J.W. steht ja der Vorwurf an den Baustadtrat, warum der Bezirk an der Heidestraße eine Mischung durchsetzen könnte, an der Lehrter Straße aber nicht. Ist das gerechtfertigt?

Auf dem Heidestraßengelände bestehen halt bessere Chancen der Durchsetzung von Festsetzungen zum Mischungsverhältnis (gesetzt den Fall, dass in den nächsten 10 Jahren hier überhaupt jemand baut). Erstens geht es hier um ganze Blöcke und nicht um eine einzelne (wenn auch große) Baulücke, wie in der Lehrter. An der Heidestraße muss zudem Baurecht und eine Erschließung erst geschaffen werden, weshalb man hier ggf. weitergehende Festlegungen direkt im Verhandlungsprozess auch mittels städtebaulicher Verträge festlegen könnten. Auch ohne solche Verträge sind Mindestfestsetzungen von Wohnnutzung auch im Bebauungsplan durchaus möglich, nur in der Regel nicht durch Prozentzahlen, zumindest im Mischgebiet. In der Heidestraße sind alle möglichen planungsrechtlichen Festsetzungen für einzelne Blocks denkbar, sei es Allgemeines Wohngebiet oder Kerngebiet, im letzten wären solche Prozentfestlegungen sogar rechtlich zulässig. 

Das Gebiet Heidestraße ist meines Wissens planfestgestelltes Bahngelände. Wenn Bezirk oder Senat kein Baurecht schaffen, können die Eigentümer darauf Lokschoppen bauen und Modeleisenbahn spielen – das bietet durchaus Möglichkeiten zur Gestaltung durch den Bezirk.

Im Bereich Lehrter Straße 12f ist die Lage anders. (hier nu in aller Kürze) Es besteht Baurecht. Es handelt sich  um ein beschränktes Arbeitsstätten-Gebiet nach Baunutzungsplan 1960, d.h. hier ist faktisch jede gewerbliche Nutzung möglich. Selbst wenn es dieses alte Recht nicht gäbe würde § 34 BauGB gelten, der unter Würdigung des sehr heterogenen Umfeldes mit großer Sicherheit auch einen Hostelbau erlauben würde. Ein neuer Bebauungsplan wollte Mischgebiet für das gesamte Mischgebiet festsetzen und auch die Wohnbebauung insgesamt sichern. Hierzu gibt es einen Aufstellungsbeschluss. In einem nicht verabschiedeten Entwurfsstadium scheint auch ein grundstücksbezogener Wohnanteil in Prozent in die textlichen Festsetzungen geschrieben worden zu sein. Letzteres geht nicht. Dafür gibt es keine rechtliche Grundlage im einschlägigen § der Baunutzungsverordnung. Möglich wäre vielleicht eine geschossweise Festsetzung, ggf. auch eine flächenmäßige Gliederung des Grundstücks. Beides haarige Angelegenheiten und faktisch auf einem Grundstück schwer mit einer Hostelnutzung zu vereinbaren.
Eine Anfrage des Liegenschaftsfonds oder eine Bauvoranfrage eines Investors hat der Bezirk m.E. nicht anders beantworten können. Möglichkeiten zur Zurückstellung oder Veränderungssperre kann ich hier rechtlich nicht erkennen, da das Hostel (nach Art der Nutzung) auch mit dem neuen B-Plan vereinbar wäre. Mein Fazit: Man wird den Investor kaum dazu zwingen können auch noch Wohnungen zu bauen. Der Liegenschaftsfonds als Verkäufer im Besitz des Landes könnte das durchsetzen – er wird es aber nicht. Wer sollte auf einem einzelnen Grundstück unbedingt eine Wohn- und Hostelnutzung kombinieren wollen, (extra Treppenhaus, extra Erschließung etc.)? Daran sollte man sich nicht verkämpfen. Es tut mir leid, aber ein Hostel ist hier stadtstrukturell durchaus gerehtfertigt, nur nicht in dieser Dimansion. Hier geht es nicht um Gentrifizierung – Hostels, Billighotels oder kirchliche Verwaltungsgebäude zählen kaum zu den entsprechenden Pioniernutzungen, sondern um die Entwicklung der Lehrter Straße zu einer Straße im Bahnhofsumfeld. Da entstehen schon starke Nutzungskonflikte, die man mit guten und konstruktiven Ideen bewältigen sollte: Welche konkreten Vorschläge kann man den für das Verfahren machen etc.. Insbesondere die zuerst geplant exorbitante Baumasse des Hostels ist nicht akzeptabel. Hier ist noch einiges möglich, da der alte Plan nur mittels Befreiung eine so hohe Dichte erlauben würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jürgen: Ich bedauere es weiterhin außerordentlich, dass hier ohne irgendeinen Grund die Gewalttätigkeiten der 80er Jahre in einem Atemzug mit aktuellen Diskussionen erwähnt und dann auch noch positiv bewertet wurden. Leider hat dann Frau Torka auf ausdrückliches Bitten ihre Äußerung trotz des Baus goldener Brücken nicht zurückgenommen, sondern noch mal verbal verschärft, in dem sie ausführt „aber ich sage, dass die Militanz auf der Straße notwendig war“. Der Zweck heiligt die Mittel? Die großen Fragen der Zeit werden von Blut und Eisen entschieden? Es geht hier um verletzte Menschen! Das trägt nicht gerade zum Niveau hier bei, auch wenn es auf die 80er Jahre gemünzt war, war es unerträglich, aber auf eine Distanzierung kann mal wohl lange warten. Mit den Relativierungen von Aro K. und Jürgen W  kann ich leben, dass Gewalt „leider“ eine Rolle gespielt hat. Lassen wir es dabei. Ich weiß nicht, ob ich hier auf Dauer noch richtig bin.<br />
Dennoch, mal zu dem Aspekt, wie man Mischung in der Lehrter durchsetzen kann. Bei J.W. steht ja der Vorwurf an den Baustadtrat, warum der Bezirk an der Heidestraße eine Mischung durchsetzen könnte, an der Lehrter Straße aber nicht. Ist das gerechtfertigt?</p>
<p>Auf dem Heidestraßengelände bestehen halt bessere Chancen der Durchsetzung von Festsetzungen zum Mischungsverhältnis (gesetzt den Fall, dass in den nächsten 10 Jahren hier überhaupt jemand baut). Erstens geht es hier um ganze Blöcke und nicht um eine einzelne (wenn auch große) Baulücke, wie in der Lehrter. An der Heidestraße muss zudem Baurecht und eine Erschließung erst geschaffen werden, weshalb man hier ggf. weitergehende Festlegungen direkt im Verhandlungsprozess auch mittels städtebaulicher Verträge festlegen könnten. Auch ohne solche Verträge sind Mindestfestsetzungen von Wohnnutzung auch im Bebauungsplan durchaus möglich, nur in der Regel nicht durch Prozentzahlen, zumindest im Mischgebiet. In der Heidestraße sind alle möglichen planungsrechtlichen Festsetzungen für einzelne Blocks denkbar, sei es Allgemeines Wohngebiet oder Kerngebiet, im letzten wären solche Prozentfestlegungen sogar rechtlich zulässig. </p>
<p>Das Gebiet Heidestraße ist meines Wissens planfestgestelltes Bahngelände. Wenn Bezirk oder Senat kein Baurecht schaffen, können die Eigentümer darauf Lokschoppen bauen und Modeleisenbahn spielen – das bietet durchaus Möglichkeiten zur Gestaltung durch den Bezirk.</p>
<p>Im Bereich Lehrter Straße 12f ist die Lage anders. (hier nu in aller Kürze) Es besteht Baurecht. Es handelt sich  um ein beschränktes Arbeitsstätten-Gebiet nach Baunutzungsplan 1960, d.h. hier ist faktisch jede gewerbliche Nutzung möglich. Selbst wenn es dieses alte Recht nicht gäbe würde § 34 BauGB gelten, der unter Würdigung des sehr heterogenen Umfeldes mit großer Sicherheit auch einen Hostelbau erlauben würde. Ein neuer Bebauungsplan wollte Mischgebiet für das gesamte Mischgebiet festsetzen und auch die Wohnbebauung insgesamt sichern. Hierzu gibt es einen Aufstellungsbeschluss. In einem nicht verabschiedeten Entwurfsstadium scheint auch ein grundstücksbezogener Wohnanteil in Prozent in die textlichen Festsetzungen geschrieben worden zu sein. Letzteres geht nicht. Dafür gibt es keine rechtliche Grundlage im einschlägigen § der Baunutzungsverordnung. Möglich wäre vielleicht eine geschossweise Festsetzung, ggf. auch eine flächenmäßige Gliederung des Grundstücks. Beides haarige Angelegenheiten und faktisch auf einem Grundstück schwer mit einer Hostelnutzung zu vereinbaren.<br />
Eine Anfrage des Liegenschaftsfonds oder eine Bauvoranfrage eines Investors hat der Bezirk m.E. nicht anders beantworten können. Möglichkeiten zur Zurückstellung oder Veränderungssperre kann ich hier rechtlich nicht erkennen, da das Hostel (nach Art der Nutzung) auch mit dem neuen B-Plan vereinbar wäre. Mein Fazit: Man wird den Investor kaum dazu zwingen können auch noch Wohnungen zu bauen. Der Liegenschaftsfonds als Verkäufer im Besitz des Landes könnte das durchsetzen – er wird es aber nicht. Wer sollte auf einem einzelnen Grundstück unbedingt eine Wohn- und Hostelnutzung kombinieren wollen, (extra Treppenhaus, extra Erschließung etc.)? Daran sollte man sich nicht verkämpfen. Es tut mir leid, aber ein Hostel ist hier stadtstrukturell durchaus gerehtfertigt, nur nicht in dieser Dimansion. Hier geht es nicht um Gentrifizierung – Hostels, Billighotels oder kirchliche Verwaltungsgebäude zählen kaum zu den entsprechenden Pioniernutzungen, sondern um die Entwicklung der Lehrter Straße zu einer Straße im Bahnhofsumfeld. Da entstehen schon starke Nutzungskonflikte, die man mit guten und konstruktiven Ideen bewältigen sollte: Welche konkreten Vorschläge kann man den für das Verfahren machen etc.. Insbesondere die zuerst geplant exorbitante Baumasse des Hostels ist nicht akzeptabel. Hier ist noch einiges möglich, da der alte Plan nur mittels Befreiung eine so hohe Dichte erlauben würde.</p>
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	<item>
		<title>Von: Nele</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/811/comment-page-1#comment-937</link>
		<dc:creator>Nele</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 22:52:51 +0000</pubDate>
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		<description>Kann hier auch noch eine persönliche Erinnerung an den Berliner Häuserkampf von der Seite berlinstreet beisteuern:
http://www.berlinstreet.de/1123</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann hier auch noch eine persönliche Erinnerung an den Berliner Häuserkampf von der Seite berlinstreet beisteuern:<br />
<a href="http://www.berlinstreet.de/1123" rel="nofollow"></a><a href='http://www.berlinstreet.de/1123'>http://www.berlinstreet.de/1123</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Rané Schmidt</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/811/comment-page-1#comment-936</link>
		<dc:creator>Rané Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 01:18:39 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Jürgen,
das Thema Gewalt kann mann nie abschliessen, da die &quot;strukturelle Gewalt&quot; allgegenwärtig ist,
die zu individueller personaler Gewalt führen kann. Wenn es keine freie und unabhängige Presse und 
Justiz mehr gibt, was dann ?
Warum gibt es keine kreativ-politischen Aktionen von Kurt Jotter vom &quot;Büro für ungewöhnliche
Massnahmen ? Warum regt sich niemand über die Bervorzugung  der Kapitalgesellschaften auf,
warum sitzt niemand von den globalen Devisenabzockern im Knast ?
Was kann Obama erreichen, bevor er ermordet wird ?
In diesen Zeiten geht es um mehr als nur einen Berliner Bezirk oder die Frage, ob die Blumentöpfe
rechts oder links der Strasse stehen !!!
Es geht, wie durch die gesamte Menschheitsgeschichte belegt, um Macht und Geld !!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jürgen,<br />
das Thema Gewalt kann mann nie abschliessen, da die &#8220;strukturelle Gewalt&#8221; allgegenwärtig ist,<br />
die zu individueller personaler Gewalt führen kann. Wenn es keine freie und unabhängige Presse und<br />
Justiz mehr gibt, was dann ?<br />
Warum gibt es keine kreativ-politischen Aktionen von Kurt Jotter vom &#8220;Büro für ungewöhnliche<br />
Massnahmen ? Warum regt sich niemand über die Bervorzugung  der Kapitalgesellschaften auf,<br />
warum sitzt niemand von den globalen Devisenabzockern im Knast ?<br />
Was kann Obama erreichen, bevor er ermordet wird ?<br />
In diesen Zeiten geht es um mehr als nur einen Berliner Bezirk oder die Frage, ob die Blumentöpfe<br />
rechts oder links der Strasse stehen !!!<br />
Es geht, wie durch die gesamte Menschheitsgeschichte belegt, um Macht und Geld !!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jürgen</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/811/comment-page-1#comment-935</link>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 19:16:50 +0000</pubDate>
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		<description>Mittlerweile hat sich der &#039;tip&#039; bei Jan Poppenhagen, dem Fotografen der Bilder-Serie &quot;M wie Moabit&quot;, für die intransparenten, ja teilweise fälschlichen Angaben zum aktuellen TIP-Titelbild der Ausgabe 24 entschuldigt und wird dies auch &quot;mit einer angemessenen Geste&quot; unterstreichen. Dazu gehört auch, dass die Bilder-Serie von Jan Poppenhagen jetzt auf der Seite des &lt;a href=&quot;http://www.tip-berlin.de/kultur-und-freizeit-stadtleben-und-leute/berlin-moabit-bildern-von-jan-poppenhagen&quot;&gt;TIP-Berlin zu sehen&lt;/a&gt; ist. Sie ergänzt damit zumindest im Internet durch die Fotos den Schwerpunktartikel zu Moabit im Magazin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile hat sich der &#8216;tip&#8217; bei Jan Poppenhagen, dem Fotografen der Bilder-Serie &#8220;M wie Moabit&#8221;, für die intransparenten, ja teilweise fälschlichen Angaben zum aktuellen TIP-Titelbild der Ausgabe 24 entschuldigt und wird dies auch &#8220;mit einer angemessenen Geste&#8221; unterstreichen. Dazu gehört auch, dass die Bilder-Serie von Jan Poppenhagen jetzt auf der Seite des <a href="http://www.tip-berlin.de/kultur-und-freizeit-stadtleben-und-leute/berlin-moabit-bildern-von-jan-poppenhagen">TIP-Berlin zu sehen</a> ist. Sie ergänzt damit zumindest im Internet durch die Fotos den Schwerpunktartikel zu Moabit im Magazin.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jürgen</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/811/comment-page-1#comment-933</link>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 11:46:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moabitonline.de/?p=811#comment-933</guid>
		<description>Ich denke dass Thema Gewalt können wir hier abschliessen, Aro hat meines Erachtens schon sehr treffend formuliert, dass -&lt;strong&gt; leider &lt;/strong&gt;- die Krawalle neben den friedlichen Auseinandersetzungen einen Anteil hatten, dass sich die Stadterneuerungspolitik damals in Berlin änderte. Ich selber lebte damals nicht in Berlin sondern im Ruhrgebiet, dort hörte man natürlich mehr von den Krawallen als den friedlichen Prozessen. Eine Interpretation der Geschichte kann durchaus unterschiedlich ausfallen, aber aus einer anderen Interpretation der Historie über den Einfluss der Gewalt der anderen Person eine Befürwortung von Gewalt in der Formulierung zu unterstellen, die Formulierung grenzte für mich schon an üble Nachrede, aber ich denke auch auch &#039;thom&#039; war dies &#039;nur so durchgerutscht&#039;, er trägt ja immer wieder auch mit guten sachlichen Recherchen zu einem interessanten Forum bei.

Aber noch mal zum &quot;G-Wort&quot; &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gentrifizierung&quot;&gt;Gentrifizierung&lt;/a&gt;, sicher gibt es andere Gegenden, in denen Verdrängung der Bevölkerung aktueller ist als in Moabit siehe der &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/berlin/Kreuzberg-Mieten-Bergmannstrasse;art270,2654431&quot;&gt;Tagesspiegel-Artikel&lt;/a&gt; vom 6.11. über eine Sozialstudie zu Bergmann-, Graefekiez und SO36 in Kreuzberg. Eine Gentrifizierung entsteht aber im Kontext von Aufwertung einerseits und den Einkommen der Bewohner andererseits. Wenn man dann in der Welt bzw. Morgenpost vom 13.11. gleichlautende &lt;a href=&quot;http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article976828/Mieten_in_Berlin_alarmierend_hoch.html&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt; liest, dass mittlerweile selbst der Vorsitzende des &lt;a href=&quot;http://www.ivd.net&quot;&gt;Immobilienverbandes Deutschland&lt;/a&gt; für Berlin und Brandenburg beklagt, dass die Mietbelastungen der Berliner Haushalte im Verhältnis zum Nettoeinkommen extreme Belastungen, und damit über den als hinsichtlich der Mieten als teuer verschrieenen Städte wie München und Frankfurt liegen, dann ist wohl die Frage legitim, wie eine von manchen gewünschte Aufwertung in Moabit ohne Gentrifizierung gestaltet werden kann, denn dazu müsste ja auch eine positive Veränderung der Erwerbsmöglichkeiten &lt;em&gt;für die jetzt hier lebenden, nicht nur für neu hinzuziehende&lt;/em&gt; als Voraussetzung einhergehen. Und die Leute, die hier latte macciato trinken, mit denen kommen wir hier gut klar, aber &#039;thom&#039; sollte nicht aus einer Fomulierung &quot;möchte auch nicht an jeder Ecke.. trinken&quot; von Susanne Torka einfach sinngemäß als Interpretation &quot;möchte an keiner Ecke ... trinken&quot; machen. Ansonsten finde ich, dass Moabit die hier vorhandene kulturelle Vielfalt schon lange aushält, sondern dass diese Vielfalt auch eine Qualität darstellt - und das zeichnet Moabit gegenüber manch anderen hippen Gegenden auch aus.

Um abschliessend noch mal auf die Lehrter und die Bauplanungen zurück zu kommen: Da ist schon die Frage, ob die beiden geplanten Hotels und die Entwicklung bei der Berliner Stadtmission mit einem vom Umfang her doch großen Bauvorhaben an Signalen und rechtlichen Ableitungen zur Entwicklung der Lehrter Straße haben. Und Vielfalt vermisse ich dann doch auch bei diesen Planungen, nicht zuletzt auch bei unserem amtierenden Stadtrat für Stadtentwicklung. Bei den beiden vergangenen Standortkonferenzen zum &quot;Masterplan Heidestraße&quot; forderte Ephraim Gothe jeweils eine Nutzungsmischung auf jedem einzelnen Grundstück ein. Da fragt man sich als Anwohner der &#039;Lehrter&#039; doch, warum gilt diese Forderung an den Investor des Stadtrats nicht z.B. auch im Fall der Lehrter 12-15, um eine für die Straße eine interessante Mischung mit einer Priorität auf Wohnen zu erhalten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke dass Thema Gewalt können wir hier abschliessen, Aro hat meines Erachtens schon sehr treffend formuliert, dass -<strong> leider </strong>- die Krawalle neben den friedlichen Auseinandersetzungen einen Anteil hatten, dass sich die Stadterneuerungspolitik damals in Berlin änderte. Ich selber lebte damals nicht in Berlin sondern im Ruhrgebiet, dort hörte man natürlich mehr von den Krawallen als den friedlichen Prozessen. Eine Interpretation der Geschichte kann durchaus unterschiedlich ausfallen, aber aus einer anderen Interpretation der Historie über den Einfluss der Gewalt der anderen Person eine Befürwortung von Gewalt in der Formulierung zu unterstellen, die Formulierung grenzte für mich schon an üble Nachrede, aber ich denke auch auch &#8216;thom&#8217; war dies &#8216;nur so durchgerutscht&#8217;, er trägt ja immer wieder auch mit guten sachlichen Recherchen zu einem interessanten Forum bei.</p>
<p>Aber noch mal zum &#8220;G-Wort&#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gentrifizierung">Gentrifizierung</a>, sicher gibt es andere Gegenden, in denen Verdrängung der Bevölkerung aktueller ist als in Moabit siehe der <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Kreuzberg-Mieten-Bergmannstrasse;art270,2654431">Tagesspiegel-Artikel</a> vom 6.11. über eine Sozialstudie zu Bergmann-, Graefekiez und SO36 in Kreuzberg. Eine Gentrifizierung entsteht aber im Kontext von Aufwertung einerseits und den Einkommen der Bewohner andererseits. Wenn man dann in der Welt bzw. Morgenpost vom 13.11. gleichlautende <a href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article976828/Mieten_in_Berlin_alarmierend_hoch.html">Artikel</a> liest, dass mittlerweile selbst der Vorsitzende des <a href="http://www.ivd.net">Immobilienverbandes Deutschland</a> für Berlin und Brandenburg beklagt, dass die Mietbelastungen der Berliner Haushalte im Verhältnis zum Nettoeinkommen extreme Belastungen, und damit über den als hinsichtlich der Mieten als teuer verschrieenen Städte wie München und Frankfurt liegen, dann ist wohl die Frage legitim, wie eine von manchen gewünschte Aufwertung in Moabit ohne Gentrifizierung gestaltet werden kann, denn dazu müsste ja auch eine positive Veränderung der Erwerbsmöglichkeiten <em>für die jetzt hier lebenden, nicht nur für neu hinzuziehende</em> als Voraussetzung einhergehen. Und die Leute, die hier latte macciato trinken, mit denen kommen wir hier gut klar, aber &#8216;thom&#8217; sollte nicht aus einer Fomulierung &#8220;möchte auch nicht an jeder Ecke.. trinken&#8221; von Susanne Torka einfach sinngemäß als Interpretation &#8220;möchte an keiner Ecke &#8230; trinken&#8221; machen. Ansonsten finde ich, dass Moabit die hier vorhandene kulturelle Vielfalt schon lange aushält, sondern dass diese Vielfalt auch eine Qualität darstellt &#8211; und das zeichnet Moabit gegenüber manch anderen hippen Gegenden auch aus.</p>
<p>Um abschliessend noch mal auf die Lehrter und die Bauplanungen zurück zu kommen: Da ist schon die Frage, ob die beiden geplanten Hotels und die Entwicklung bei der Berliner Stadtmission mit einem vom Umfang her doch großen Bauvorhaben an Signalen und rechtlichen Ableitungen zur Entwicklung der Lehrter Straße haben. Und Vielfalt vermisse ich dann doch auch bei diesen Planungen, nicht zuletzt auch bei unserem amtierenden Stadtrat für Stadtentwicklung. Bei den beiden vergangenen Standortkonferenzen zum &#8220;Masterplan Heidestraße&#8221; forderte Ephraim Gothe jeweils eine Nutzungsmischung auf jedem einzelnen Grundstück ein. Da fragt man sich als Anwohner der &#8216;Lehrter&#8217; doch, warum gilt diese Forderung an den Investor des Stadtrats nicht z.B. auch im Fall der Lehrter 12-15, um eine für die Straße eine interessante Mischung mit einer Priorität auf Wohnen zu erhalten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Susanne Torka</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/811/comment-page-1#comment-932</link>
		<dc:creator>Susanne Torka</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 10:00:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moabitonline.de/?p=811#comment-932</guid>
		<description>Nach so viel Aufforderung melde ich mich hier nochmal zu Wort:
Nein! Ich will nicht zu Gewalt aufrufen.
Ich sage auch nicht, dass nur die Steinwürfe am Kudamm die behutsame Stadterneuerung durchgesetzt haben, aber ich sage, dass die Militanz auf der Straße notwendig war (vgl. auch die Erfahrungen von Aro), um Verhandlungsbereitschaft zu erreichen. Dann konnten “engagierte Bewohnergruppen, friedlichen Instandbesetzungen, progressive Menschen in der Verwaltung, Wissenschaft und im Bau (Zitat thom)” die unterschiedlichsten Konzepte ausarbeiten. Diese historische Sicht auf die Dinge wird - wie zu lesen - auch vom Kreuzberg Museum und vielen anderen geteilt. Das sollte der Satz “ohne die Steinwürfe am Kudamm …. ” bedeuten. Und im übrigen gab es (und gibt es heute auch) kein schwarz - weiß: hier die militanten Randalierer, dort die friedlichen Instandbesetzer, sondern viele Zwischenpositionen zwischen diesen Polen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach so viel Aufforderung melde ich mich hier nochmal zu Wort:<br />
Nein! Ich will nicht zu Gewalt aufrufen.<br />
Ich sage auch nicht, dass nur die Steinwürfe am Kudamm die behutsame Stadterneuerung durchgesetzt haben, aber ich sage, dass die Militanz auf der Straße notwendig war (vgl. auch die Erfahrungen von Aro), um Verhandlungsbereitschaft zu erreichen. Dann konnten “engagierte Bewohnergruppen, friedlichen Instandbesetzungen, progressive Menschen in der Verwaltung, Wissenschaft und im Bau (Zitat thom)” die unterschiedlichsten Konzepte ausarbeiten. Diese historische Sicht auf die Dinge wird &#8211; wie zu lesen &#8211; auch vom Kreuzberg Museum und vielen anderen geteilt. Das sollte der Satz “ohne die Steinwürfe am Kudamm …. ” bedeuten. Und im übrigen gab es (und gibt es heute auch) kein schwarz &#8211; weiß: hier die militanten Randalierer, dort die friedlichen Instandbesetzer, sondern viele Zwischenpositionen zwischen diesen Polen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: thom</title>
		<link>http://www.moabitonline.de/811/comment-page-1#comment-930</link>
		<dc:creator>thom</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 08:19:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moabitonline.de/?p=811#comment-930</guid>
		<description>@Aro
Ich sehe das natürlich genauso und habe mich auch bemüht, meine Worte dementsprechend zu wählen. Dass Frau Torka das so nicht meint, ist mir völlig klar und habe ja auch klargestellt, dass die Äußerung wohl unbedacht reingerutscht ist. Aber leider steht da nun mal, dass Steine die Einführung der behutsamen Stadterneuerung durchgesetzt haben. Deshalb bitte ich hier ja auch nur um eine kleine Klarstellung, dass hier nicht der unbedarfte Leser denkt, damals in den 80er Jahren hätte sei Gewalt gerechtfertigt gewesen und irgendetwas gebracht und daraus für heute falsche Schlüsse zieht. Hier sollte überhaupt nicht über Gewalt und Steine diskutiert werden, alle missverständlichen Äußerungen, sollte man möglichst vermeiden. Dann kann man doch hier auch konstruktiv über die Moabiter Entwicklung diskutieren. Ich meine auch, hier im Forum und in der Redaktion sind ganz vernünftige Leute unterwegs, die an ihrem Stadtteil interessiert sind.
.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Aro<br />
Ich sehe das natürlich genauso und habe mich auch bemüht, meine Worte dementsprechend zu wählen. Dass Frau Torka das so nicht meint, ist mir völlig klar und habe ja auch klargestellt, dass die Äußerung wohl unbedacht reingerutscht ist. Aber leider steht da nun mal, dass Steine die Einführung der behutsamen Stadterneuerung durchgesetzt haben. Deshalb bitte ich hier ja auch nur um eine kleine Klarstellung, dass hier nicht der unbedarfte Leser denkt, damals in den 80er Jahren hätte sei Gewalt gerechtfertigt gewesen und irgendetwas gebracht und daraus für heute falsche Schlüsse zieht. Hier sollte überhaupt nicht über Gewalt und Steine diskutiert werden, alle missverständlichen Äußerungen, sollte man möglichst vermeiden. Dann kann man doch hier auch konstruktiv über die Moabiter Entwicklung diskutieren. Ich meine auch, hier im Forum und in der Redaktion sind ganz vernünftige Leute unterwegs, die an ihrem Stadtteil interessiert sind.<br />
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