So können Sie mitmachen!

Buchvorstellung: Igal Avidan, Mod Helmy.

27.01.2018 18:00 Uhr
Kunststätte Dorothea – Dorotheenstädtische Buchhandlung
Turmstraße 5 10559 Berlin

 Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Buchpräsentation: Igal Avidan, Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete

Die wahre Geschichte des »arabischen Schindler«. Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen.
Igal Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet er als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender. Er fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.
An der Buchvorstellung werden auch Zeitzeugen aus Berlin-Buch teilnehmen, die mit ihren Geschichten viel zur Publikation beigetragen haben.
MoabitOnline über Mod Helmy