So können Sie mitmachen!

Bäuerliche Notgemeinschaft:
Mal richtig abschalten!

Trecker-DemoAm Samstag, 5. September kommt die 1977 gegründete Bäuerliche Notgemeinschaft – unterstützt von zahlreichen weiteren Anti-Atom-Initiativen – mit ihren Traktoren auch in Moabit vorbei. 30 Jahre nach dem legendären Treck nach Hannover und 10 Jahre nach der Stunkparade1999Stunkparade vor dem Brandenburger Tor rüsten sich die Bauern und Bäuerinnen aus Gorleben im Wahljahr 2009 wieder zu einem Treck, um in Sachen Atomenergie, ASSE oder Ausstieg, Laufzeitverlängerungen oder Erneuerbare Energien ihre Position für einen Ausstieg aus der Atomenergie klar zu machen und um auf die nach wie vor ungelöste Endlagerfrage und ihre Skandale aufmerksam zu machen. Der Treck der Traktoren startet am 29. August vor den Atomanlagen Gorleben, um auf der einwöchigen Tour die Menschen zu besuchen, die an den anderen Brennpunkten des deutschen Atommüll-Desasters gegen die Atomlobby kämpfen: Am absaufenden Lager Asse, am bröckelnden Lager Morsleben und am Schacht Konrad. Auch Fahrräder können den Treck begleiten.

DemoaufrufAm Samstag, 5. September, 13 Uhr wird am Hauptbahnhof unter dem Motto „Mal richtig abschalten“ eine Demonstration starten, bei der die Traktoren als Motivwagen mitfahren und den Widerstand gegen die Atomenergie bildhaft werden lassen. Die Demostrecke führt vom Hauptbahnhof Washingtonplatz, Kappelleufer, Reinhardtstraße, Friedrichstraße, Unter den Linden, Wilhelmstraße, Dorotheenstraße, Scheidemannstraße, Yizak Rabin Straße, Straße des 17. Juni bis zum Brandenburger Tor (15 Uhr), wo die Abschlusskundgebung stattfindet. Zu der Demonstration wird bundesweit aufgerufen, zahlreiche Busse und Sonderzüge werden erwartet.

Und ganz in der wendländischen Demo-Traditionen gibt’s vom Freitag, 4.9. bis Sonntag, 6.9. auch ein Anti-Atom-Camp und eine Volxküche – und zwar in Moabit. Platz dafür finden die Anti-Atom-Aktivisten bei der Tentstation, dem Zeltplatz auf dem Gelände des ehemaligen Freibades an der Seydlitzstraße. Tentstation wird temporär zum Anti-Atom-CampDort ist auch für ein Kulturprogramm gesorgt: Aerodice lässt Didgeridoo & Beatbox ertönen und Jörn Peter Bolls EinMannMusik macht Akustikpop. Außerdem zeigt Graswurzel.tv Kurzfilme zum Widerstand gegen Atomanlagen und drumherum. Und auch wenn die Wahlen der Anlass sind, Parteifahnen bleiben beim Camp draußen! Für eine strahlende Sonne ist dagegen bei dem Thema auf jeden Fall gesorgt!

Demofotos: Bürgerinitiativen

Hier einige Impression von der Mal-richtig-abschalten Demo

7 Kommentare auf "Bäuerliche Notgemeinschaft:
Mal richtig abschalten!"

  1. 1
    vilmoskörte says:

    Danke für den Hinweis!

  2. 2

    Wenn ich noch leben sollte, werde ich dabei sein, schliesslich gehört diese Bewegung zu meinem
    Essentials.

  3. 3
    R@lf says:

    Rheinsberg – ein Bilderbuch für VerSTRAHLTE. Tucho kriegte ne Krise wenn er wüsste, daß der radioaktive Müllreaktor da immer noch rumsteht und auch der Boden dort schwer kontaminiert wurde!
    Legen wir der Atom-Mafia endlich das Handwerk!
    Kein AKW am Nordhafen und anderswo !!!
    Schließung des Hahn-Meitner-„Institut“s = AKW am Wannsee.
    Atomferkel Merkel zum Aufwischen in die Asse.

    Wir sehen uns Samstag.

  4. 4
    andi says:

    bin dabei
    gute aktion!
    die „klimakanzlerin“ (laut lach) kann sich selbst einlullen, das hat sie ja auch schon 4 jahre mit deutschland gemacht.
    keine macht der atomlobby!
    konnte sie damals schon als umweltministerin nicht leiden, atomhuhn merkelino

    aber die rede in polen gestern war jut. jut abgelesen =)

  5. 5

    Leider führte die Route nicht über die Moltkebrücke. Aber immerhin ca. 50.000, traf nur Django von der Kufa, Jan und den Mann von Sigrid vom K3.

  6. 6
    suse says:

    Was soll das? Soll jetzt jeder schreien, ich war auch da? Bei 50.000 trifft man eben nicht jeden, habe aber doch 5 Moabiterinnen (mit kleinem i) getroffen.

  7. 7

    Suse, liebe Suse,
    raschel bloss nicht zu sehr im Stroh, wir haben immense Probleme und ich bin nicht erbaut von alten K-Gruppen Auseinandersetzungen, die bringen eh nichts weiter. Diskutiere nur mit Anti-Akw-Veteranen, welche erst die Grundlage der Partei „Die Grünen“ bildeten. Und zur essentiellen Bewegung gehörten die Bauern des Wendlandes. Ein Lob ihnen und Ihrem jahrelangen Widerstand.

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