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Lange Nacht des Buches

Noch 70 Gute Nacht Geschichten und dann ab ins Bett – „Moabit liest“:

Die „3. Lange Nacht des Buches in Moabit“ am 26. November 2010.

Was machen Leute wie die Politiker Renate Künast und Cem Özdemir, der Tatort-Kommissar Palu und die Schriftsteller Horst Bosetzky, Matthias Sachau, Manuela Golz, Ahne, Fadi Saad, Edgar Rai und Kirsten Fuchs in Moabit? Die Antwort ist einfach: Sie lesen. Genau genommen: Sie lesen vor.

Nachdem die erste und zweite „Lange Nacht des Buches in Moabit“ zu einer wahren Erfolgsgeschichte wurde, geht das Team von der Agentur StadtMuster in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Moabit West am 26. November 2010, dem nationalen Vorlesetag, in die dritte Runde. In nunmehr über 70 öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen rund um das Buch präsentieren renommierte Autoren aus den Bereichen Lyrik, Prosa, Kinder -und Sachbuch ihre Werke. Und das bewährte Konzept der letzten Jahre bleibt erhalten: Ungewöhnliche Themen an ungewöhnlichen Orten – mal unterhaltsam, mal kritisch oder zum Nachdenken.

Ob im Meilenwerk, in Galerien, Schulen, Bibliotheken, im Kriminalgericht, beim Friseur oder einem Waschsalon, ganz Moabit dreht sich an diesem Tag um das geschriebene Wort. Und für jede Altersstufe und jeden Geschmack ist etwas dabei. So wird z.B. Renate Künast in der Hedwig-Dohm Schule aus ihrem Buch „Träume sind mir nicht genug: Was jetzt geschehen muss“ lesen und Peter Freund in der Bruno-Lösche-Bibliothek die Zuhörer mit seinem Buch „SINKKÂLION – Das Schwert des Schicksals“ in die Welt der Phantasie entführen.

Wer am 26.11. verhindert ist, hat die Möglichkeit in einigen ausgewählten zusätzlichen Lesungen zwischen den 22.11.-25.11. Lesefreuden zu erleben. So wird uns der Kabarettist Martin Buchholz mit einer Kostprobe seiner gestammelten Werke die Lachmuskeln seiner Zuhörer im Theaterdock e.V. am 23.11. strapazieren. Den Veranstalterinnen geht es darum, bei Jung und Alt die Lust am Lesen zu wecken, für kritische Themen zu sensibilisieren und jenseits des typischen Berliner Kulturbetriebes Orte der kulturellen Begegnung zu schaffen. Nicht zuletzt wollen sie zeigen, dass in Moabit mehr steckt, als man gemeinhin vermutet.

Schirmherr der Veranstaltung ist Cem Özdemir, der vor den Kindern und Jugendlichen der Carl-Bolle-Schule am 24.11. aus seinem Buch „Die Türkei, Politik. Religion. Kultur.“ lesen wird. Der Eintritt zu den einzelnen Lesungen ist frei. Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie im Programmflyer, in unserer nach Tagen sortierten Programmübersicht und unter www.lange-nacht-des-buches.de.

Mo, 22.11.2010 | Di, 23.11.2010 | Mi, 24.11.2010 | Do, 25.11.2010

Haupttag Fr, 26.11.2010

Nachschlag: Di, 7.12.2010

 

6 Kommentare auf "Lange Nacht des Buches"

  1. 1
    Rané says:

    Ein Superprojekt, wobei ich auch hier hoffe, dass es eine 4.Nacht
    im nächsten Jahr geben wird.

  2. 2
    K. S. says:

    Hatte gestern und heute schon schöne Erlebnisse, freue mich jetzt auf Freitag.

  3. 3
    K. S. says:

    Was ist eigentlich aus dieser „Veranstaltungsreihe“ geworden? Mehre Jahre lang hatte ich jeweils mehrere lohnenswerte Lesungen besucht und einmal auch selbst eingeladen. Im letzten Jahr hatte ich nichts verbindliches mehr gehört. Schade.

  4. 4
    Susanne Torka says:

    Die Veranstaltungen waren durch das QM Moabit West finanziert und nach QM-Regularien können die gleichen Projekte immer nur einige Jahre (meist 3, in Ausnahmefällen auch mehr) finanziert werden. Sie sollen sich danach selbst tragen – so die Theorie.
    Es ist wohl nicht gelungen genügend Sponsoren zu finden.

  5. 5
    K. S. says:

    Besten Dank für die Info. Eigentlich kanns doch nicht viel gekostet haben. Ich jedenfalls hab weder Honorar noch Raummiete verlangt. Und ein PDF im Internet ist auch in überschaubarer Zeit gemacht.

  6. 6
    Susanne Torka says:

    Das stimmt! Weder für Autoren noch für die Räume gab es jemals Geld.
    Aber dennoch ist für ein so umfangreiches Programm, wie es von 2008 – 2014 stattgefunden hat, eine Menge Koordinierungsarbeit nötig, abgesehen vom Druck der Programme. Schau doch mal hier rein:
    http://www.stadtmuster.de/referenzen.html
    bisschen runterscrollen!

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