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Schüttmühle an der Stromstraße

Von einem Nachfahren des Bäckermeisters Friedrich Wilhelm Schütt erhielten wir einige historische Bilder von der ehemaligen Schüttmühle, später Kampffmeyer-Mühlen, an der Stromstraße. Wir danken dem Urenkel des Firmengründers, Herrn Bodo E. Schütt aus Heidelberg, der uns die Bilder für MoabitOnline zur Verfügung stellte und erläuterte.

Die Schütt-Mühle (Fotos 1 – 3) wurde Ende 19tes Jahrhunderts. von Friedrich Wilhelm Schütt errichtet und war bis in die 70er Jahre dort noch voll in Betrieb. Jetzt steht nur noch das Verwaltungsgebäude (Foto 4 und 5). Auf dem Mühlengrundstück war auf der spreeabgelegenen Seite noch etwas Platz frei. Dorthin (Alt-Moabit 85) baute der alte Schütt ein sogenanntes Offiziersheim. Darin wohnten junge unverheiratete Offiziere der kaiserlichen Armee, die es sich leisten konnten, nicht in den Garnisonskasernen hausen zu müssen. Das Doppelhaus (Foto 6) blieb im Weltkrieg II unzerstört und beherbergt heute teilweise das Hotel Tiergarten. Der Blick über die Lessingbrücke analog zum historischen Bild ist heute nicht mehr so möglich wie früher, da die frühere Bebauung des Hansaviertels zum größten Teil dem Krieg zum Opfer fiel (und damit der Standort des Fotografen). Beim heutigen Anblick (Foto 7) auf das ehemalige Mühlengelände sieht man vor dem Dienstleistungszentrum des Fokus-Teleport nur noch den denkmalgeschützen 1939/40 gebauten Turm der früheren Kampffmeyer-Mühlen. Den Nachfolger der Kampffmeyer Mühlen kann man an der Mündung der Spree in die Havel vorfinden (siehe Foto 8).

Historisches über die Schütt- und spätere Kampffmeyer-Mühlen findet man auf Luise-Berlin

Foto: Archiv Bodo E. SchüttFoto: Archiv Bodo E. SchüttFoto: Archiv Bodo E. SchüttFoto: Jürgen SchwenzelFoto: Archiv Bodo E. SchüttFoto: Archiv Bodo E. SchüttFoto: Jürgen SchwenzelFoto: Archiv Bodo E. Schütt

Ein Kommentar auf "Schüttmühle an der Stromstraße"

  1. 1
    Alfred Schulz says:

    Hallo und guten Tag.

    Die Geschichte und Bilder der SCHÜTT – Mühle sind ganz toll.
    Es macht immer wieder Spaß zu sehen, dass es noch genug historisches Material gibt und Menschen, die sich damit beschäftigen.

    Ganz große Klasse. ( Dufte, schnafte, knorke )

    Besten Dank, macht weiteer so.

    Alfred Schulz

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