Bebauungsplan Wellnessbad “balii spa”

Informationsveranstaltung

Der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Ephraim Gothe lädt im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplanentwurf 1-50 VE für das Grundstück Lehrter Straße 6 und südlich angrenzende Flurstücke (ehemaliges Sommerbad, derzeitige Nutzung Zeltplatz “Tentstation”) ein zu einer

Informationsveranstaltung am 21. Juni 2011, 18.30 Uhr
im Veranstaltungssaal der Berliner Stadtmission, Lehrter Straße 69.

Diese Informationsveranstaltung bietet den Moabiter Bürgern und anderen Interessierten die Möglichkeit, sich über den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungs­plans 1-50 VE sowie den zugrunde liegenden städtebaulich-hochbau­li­chen Entwurf für das balii spa Wellnesszentrum, das bisher unter dem Namen “Amala Spa” firmierte, zu informieren.

Förmliche Auslegung

Die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB findet in  vom 20. Juni 2011 bis einschließlich 20. Juli 2011 statt. Dazu liegen die Pläne im Bezirksamt Mitte von Berlin, Abteilung Stadtentwicklung, Amt für Planen und Genehmigen – Fachbereich Stadtplanung –, Zimmer 164, 1. Stock, Müllerstraße 146/147 (Altbau), 13353 Berlin, während der Dienststunden Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 14 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung auch außerhalb dieser Sprechzeilen öffentlich aus.

Zusätzlich stehen folgende Dokumente der Auslegung im Internet auf der Seite des Bezirksamts zur Bauleitplanung zum Download zur Verfügung:

Presseanzeige (PDF, 42,8kB); Bebauungsplan (PDF, 2,5MB); Vorhaben/Erschließungsplan (PDF, 2,2MB); Begründung (PDF, 2,2MB); Projektplanung Lageplan (PDF, 3,2MB); Projektplanung EG (PDF, 12,3MB); Projektplanung OG (PDF, 11,1MB); Projektplanung Perspektiven (PDF, 45,3MB); Freiflächenplan (PDF, 1,9MB); Biotopflächenkartierung (PDF, 2,3MB); Schallgutachten (PDF, 277kB); Verkehrsgutachten (PDF, 6,4MB)

Sie können Ihre Stellungnahme zu den Vorhabenbezogenen Bebauungsplänen I-11-1VE und 1-50VE während der oben genannten Auslegungszeit formlos postalisch an oben angegebene Adresse  oder über dieses Onlineformular des Bezirksamts abgeben.

Perspektive auf das balii spa vom Fritz-Schloß-Park, alle Visualisierungen: Firma Theune Spa

 

Nachtrag vom 20.6.2011, 18 Uhr

Bad schon zum zweiten Mal umbenannt

Noch am  Tag der Veröffentlichung des Artikels, in dem wir den neuen Namen balii spa berlin mit dazugehörigen Website www.balii.de für den Moabiter gerade erst bekannt gemacht haben,  ist mit dem balii spa schon genauso wieder aus, jedenfalls mit dem Namen: Offenbar ist es schon wieder umbenannt, der neue Name lautet jetzt vabali spa berlin. Eine entsprechende Umbenennung erfuhr auch das Schwesterprojekt in Düsseldorf, das die Gebrüder Theune der Theune Spa Management GmbH ebenfalls im Jahr 2012 beginnen möchten. Die Website balii.de wird direkt auf den neuen Namen vabali.de weitergeleitet.

Hier auch der Artikel aus der Berliner Woche vom 29.6.11:  Zum Entspannen nach Moabit.

Nachtrag vom 18.1.2012:
Laut Tagesspiegelautorin Lina Raake soll das Wellnessbad noch in diesem Jahr eröffnen. Doch die Nachfrage in der Bauaufsicht Mitte ergab, dass nach wie vor noch kein Bauantrag vorliegt. Das heißt natürlich nicht, dass der nicht noch eingereicht wird. Es wird wohl nur noch etwas länger dauern.

24 Kommentare auf "Bebauungsplan Wellnessbad “balii spa”"

  1. 1
    taylan sagt:

    Ach wie schön! Nur, dass ich und auch andere mir das nicht leisten kann und nicht leisten will! Diese Stadt wird verkauft!

  2. 2
    crusader sagt:

    Die leiden wohl an realitätsverlust, die kölner!

    Keine andere deutsche Stadt übt eine solche Faszination und Anziehung auf die Menschen aus wie Berlin. Keine andere europäische Metropole hat in den letzten zwanzig Jahren eine derart rasante Entwicklung erlebt. Das gesellschaftliche Leben des Landes erstrahlt hier in neuem Glanz. Ob im Café, im Kino oder Theater, ob auf Partys oder Empfängen, das Leben in Berlin ist schnell getaktet, rastlos und ruhelos.

    Da überrascht es, dass sich die Hauptstadt in einer Hinsicht ausgesprochen provinziell gibt: Eine gute gehobene SPA- und Wellness-Anlage gibt es nicht. Wer einen Ort sucht, an dem er dem hektischen Treiben der Stadt entfliehen, in stilvollem Ambiente entspannen, sich wohlfühlen und verwöhnen lassen kann, wird heute in Berlin nichts Adäquates finden. Diese Lücke schließt das vabali spa. Mitten in Berlin, in bester Lage…..

    Provinziell, kein Ort zum entspannen, in Berlin? hallo, wenn ich ein Konzept verfasse, dann mach ich mich über die gegebenheiten des Ortes schlau! ich kann euch mindestens 2 Duzent plätze in Berlin zeigen, wo man das sehr gut und kann und vor allem günstig!!!!! kann mir kaum vorstellen, dass sich da eine 5-Köpfige Familie, niederlässt um mit den Kiddys zu plantschen! MOABIT BRAUCHT SEINEN FREIBAD WIEDER!!!!!

  3. 3
    R.V sagt:

    Ich “gratuliere” schon mal den Townhausbesitzern zum Parkhausanblick.

  4. 4
    suse sagt:

    nee, es wird eine Tiefgarage!

  5. 5
    Jo.s sagt:

    In den 70-ger Jahren wurde schon ein großes Stück vom Fritz-Schloß-Park bebaut, ohne Befragung der Moabiter .Dieses merkwürdige Monstrum von Schulgebäude Rathenower Str.16 ist zur Hälfte leer. Irgendwann wird der Park ohne unser Wissen überdacht. Es ist eine Unverschämtheit, wie wir Moabiter von irgendwelchen “Investoren” (Heuschrecken) überfallen werden. Genauso geschiet es mit unserem Poststadion, in dem wir “alten” Moabiter viele schöne Erinnerungen haben. Hauptsache ist doch, daß sich Neuberliner wohlfühlen. Wir inzwischen älter gewordenen sogar hier geborenen sollen einfach vertrieben werden und Platz machen für “die Neuen”.

  6. 6
    Rané sagt:

    Diese “Heuschrecken” überfallen nicht nur Moabit, sondern die ganze Stadt. Und wenn man diese Metapher auf das
    Stadtbild überträgt, bleiben nur Langeweile und “leergefressene” Strassenzüge übrig. Es ist, wie wenn man das Herz dieser Stadt tötet und dies nur aus purem Profit. Teilung und Mauer haben es nicht geschafft, aber die Entwicklung in anderen Metropolen, wie z.B. Paris, zeigt, wie gefährlich diese “Heuschrecken” sind. Ich liebe das Zitat von Reuter “Völker der Welt, schaut auf diese Stadt” und bin entsetzt über diese Gurkentruppe der SPD, die
    derzeit diese Stadt regiert.

  7. 7
    Jo.S sagt:

    Bericht von crusader.Duzent wird Dutzend geschrieben:12 mal ergibt ein Dutzend.Ich gebe Rane vollkommen Recht,mit der Aussage des Zitats von Ernst Reuter,aber ich vermute,viele kennen es nicht mehr oder haben nie davon gehöhrt.Armes Deutschland.Die “Gurkentruppe”um Wowereit ist wirklich das Letze.Anfang der 1960er Jahren wurde die Straßenbahn abgeschafft,weil die nicht ausweichen kann und viele Unfälle die Folge waren,jetzt kommt sie wieder mit Folgen die wir täglich in Nachrichten lesen können.Die Planungen der Turmstr. sind eine Zumutung.Strassenbahn,Radstreifen etc Bürgersteig ist breit genug,aber viele Geschäftsleute stellen lieber Ihre Möbel vor die Tür,sodaß führ Fußgänger kaum noch Platz bleibt.

  8. 8
    L.S. sagt:

    Nur zur Information: Der von Franz Münterfering gebrauchte “Heuschrecken”-Vergleich bezog sich auf Private Equity Fonds, die Unternehmen aufgekauft, saniert und dann weiterverkauft haben. Der “Heuschrecken”-Vergleich zielte auf den Umstand ab, dass die Investoren nicht dauerhaft investiert bleiben und sich nicht um das Schicksal der Mitarbeiter sorgen, sondern “weiterziehen”. Im Falle der Investoren des geplanten Wellness-Bads ist der Vergleich dagegen deplaziert, weil die Investition ja gerade dauerhaft sein soll und man zumindest die Hoffnung haben kann, dass dadurch auch ein paar Arbeitsplätze vor Ort in Moabit entstehen. Wenn man jede private Investition unterschiedslos ablehnt, dann stellt sich die Frage, wie überhaupt neue Arbeitsplätze entstehen sollen. Dass Berlin und vielleicht auch endlich Moabit einen bescheidenen Aufschwung erlebt, dürfte zumindest diejenigen, die sich verzweifelt um Arbeit bemühen, sicherlich freuen. Dass man jede Veränderung ablehnt und auf die “Neuberliner” schiebt, ist für mich nur schwer nachzuvollziehen. Das heißt nicht, dass man keine Gegenvorschläge zu den aktuellen Veränderungen machen kann. Aber dann sollte man sie auch machen.

  9. 9
    Rané sagt:

    Prüft die Investoren, es gibt sinnvolle, wie z.B. die Zunft AG, aber auch die “Heuschrecken”, die nur an Profit denken. Aber vielleicht winken die “Heuschrecken” mit Schecks ? Und da sind bestimmte Politiker wohl sehr anfällig.
    Nur eine Vermutung, denn anders kann ich mir die grauenvolle Entwicklung der “Stadtabwicklung” nicht mehr erklären.

  10. 10
    A.T. sagt:

    Auch die Tiefgarage wird die angespannte Parkplatzsituation für die Anwohner in der Seydlitzstrasse nicht verbessern. Als Erstes wird die Tiefgarage angefahren…sind dort noch Parkplätze frei? Nein, umkehren und suchen. Wellnessbesucher haben nun einmal mehr Gepäck mitzuschleppen. Kopfsteinpflaster in der Seydlitzstrasse trägt zur Lärmminderung nicht bei; auch die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Km/h wird beim Befahren der Seydlitzstrasse kaum wahrgenommen bzw. kaum eingehalten. Da hilft auch kein verkehrstechnisches Gutachten weiter, das als Ergebnis mit täglich 650 zusätzlichen Kraftfahrzeugen ausgeht.

  11. 11
    L.S. sagt:

    @ A.T.:

    Gibt es noch ein anderes Gutachten oder wie kommen Sie darauf, dass die Tiefgarage zu klein ist?

    Im Verkehrsgutachten der Ingenieurgemeinschaft Schnüll-Haller heißt es:

    “Die geplanten 120 Stellplätze decken den Bedarf des anfallenden Kraftfahrzeugverkehrs. Durch eine geeignete Preisgestaltung (nahezu kostenlos für Besucher und sehr teuer für Externe) wird erreicht, dass die Besucher zum Einen immer freie Stellplätze vorfinden und zum Anderen nicht die kostenfreien Stellplätze in der Seydlitzstraße nutzen.”

  12. 12
    Doris Jutrzenka sagt:

    Ich möchte mein Freibad Poststadion wiederhaben.Das reicht uns in Moabit.Luxusbäder kann sich hier Niemand leisten.

  13. 13
    L.S. sagt:

    @ Doris Jutrzenka:

    Es ist für mich keine Frage, dass der Bau eines Außenbeckens richtig und gut gewesen wäre. Aber woher wissen Sie, dass “uns in Moabit” das reicht. So einheitlich in ihren Meinungen und Bedürfnissen sind die Bürger in Moabit nicht, dass man genau sagen kann, was “der Moabiter” will. Es wird sicher auch Moabiter geben, die sich auf das geplante Wellnessbad freuen. Außerdem könnte es auch eine Chance sein, dass andere Gewerbetreibende in Moabit vom Bau des Wellnessbads profitieren, was wiederum durchaus gut für Moabit wäre.

  14. 14
    Rané sagt:

    Wer soll denn von den Gewerbetreibenden in Moabit von diesem Projekt profitieren ? Erspare mir noch eine satirische Antwort im Sinne Tucholskys.

  15. 15
    H. E. sagt:

    @ L.S. Nr. 8 und 13

    Bestimmt gibt es irgendwo in Moabit Leute, die ein Wellnessbad brauchen. Aber die Mehrheit braucht es nicht und die wenigen, die es unbedingt brauchen und bezahlen können, können sich auch in ihr Auto setzen und woanders hin fahren. Dieses jedoch können Jugendliche und viele andere nicht und deswegen brauchen wir wieder ein Sommerbad … u. a. eben als Jugendtreffpunkt.

    Und was ist das für eine inhaltlose Argumentation: “Sicher gibt es … könnte sein … gut wäre.” Ja, mach doch mal einen Vorschlag, wie man die Jugendlichen im Sommer beschäftigen kann, denen man das Sommerbad genommen hat. Aber bitte einen, den unsere Spezialdemokraten in den Ämtern und der Politik auch verwirklichen … können und wollen.

    Und wieder dieses Gerede von den Arbeitsplätzen. Ein paar Arbeitsplätze sind keine Rechtfertigung für eine falsche Institution an der falschen Stelle, für die Übernutzung von Grundstücken, für schlechten Städtebau usw. Bei Schultheiss z. B. argumentiert nicht mal mehr das Bezirksamt mit den Arbeitsplätzen.
    Du könntest Dich besser dafür einsetzen, dass die Leute mehr verdienen. Ein Viertel aller Beschäftigten kann heute von seinem Job und Lohn nicht mehr leben. Wenn sich das mal ändern würde, wird auch der Rest besser, da es dann mehr Kaufkraft gibt, u. a. auch in Moabit.

  16. 16
    L.S. sagt:

    @ H.E.:

    Ich habe oben geschrieben, dass ich der Meinung bin, dass der Bau eines Außenbeckens richtig und gut gewesen wäre. Den Konjunktiv habe ich benutzt, weil nach meinem Kenntnisstand die Entscheidung gefallen ist. Hier geht es aber um das geplante Wellness-Bad. Und auch wenn ich persönlich kein Anhänger der Wellness-Kultur bin, denke ich, dass diese Investition eine gute Investition für Moabit ist, und zwar nicht etwa anstelle des Außenbeckens, sondern ganz unabhängig davon, weil man die Hoffnung haben kann, dass auch andere Gewerbetreibende von dieser Investition profitieren können. Selbstverständlich sollte man sich für bessere Arbeitsbedingungen und für einen Mindestlohn einsetzen, was ich übrigens an anderer Stelle als hier im Forum auch tue. Aber dass man das Argument der Arbeitsplätze für ein schwaches Argument hält, kann ich nicht verstehen. Die soziale Lage in Moabit kann man auf Dauer nur verbessern, wenn es mehr vernünftige Arbeitsplätze gibt. Und da kommt es nach meiner Meinung auch schon auf “ein paar Arbeitsplätze” an.

  17. 17
    Heiko D. sagt:

    vabali ???
    wohl eher balla-balla …!
    erst wurde das Stadtbad Tiergarten heruntergewirtschaftet … Übrigends mit unbewusster tatkräftiger Unterstützung durch die Mitarbeiter Vorort. Und zwar durch lieblose Betreuung des Bades. Und nun können die Investoren “für‘n Appel und ‘n Ei zuschlagen.
    Das Bad war schon vorher ein Ort der Ruhe und eine wunderbare Sportstätte, vor allem zu Zeiten als im Sommer der Innen -wie Außenbereich bewirtschaftet wurde,
    … nur leider haben die „Blöder Betriebe Berlin“ es bewusst den “Heuschrecken” überlassen.
    Ein kleiner Schritt für einen Investor ein großer Schritt in Richtung “SOZIALER Unfriede”.
    Die Leute die sich Ihren Arsch im Büro und bei Geschäftsessen breitsitzen, sollten daran denken, dass die Gesellschaft von allen Mitbürgern getragen wird – eine in SPA und Co erholte Elite erarbeiten kein einziges “BIO-Dinkelkorn” und putzt auch nicht deren Klos. Selber putzen können sie ja leider schon lange nicht mehr – ein Klo wurde von selbstherrlichem Geschwätz noch nie sauber!
    Praktisch aber, dass bei Fehlinvestition die Schulden per Steuerlast an die Gesellschaft abgeschrieben werden kann (greece is everywhere ) da in Berlin-Moabit ein ausreichendes Potential an Zahlungsbereiten Kunden gar nicht vorhanden ist bzw. sein wird – da der Geldadel meist ein eigenes Haus mit Privat-SPA im Umland (Bad Saarow) oder an der Ostsee zu stehen hat – (kann man Übrigends ebenso von der Steuer absetzen >zur Erhaltung der ARBEITSKRAFT – lustig nicht wahr?
    In der Physik ist Arbeit das Skalarprodukt aus Kraft und Weg. In der Steuererklärung sei sie das Produkt aus ‘der Arbeitskraft der Anderen‘ und ‘der Entfernung von ‘der Realität des gesellschaftlichen Geschehens‘) …. – na Super !!!

    Im Zweifelsfall verdient die Pharmaindustrie an den Psychopharmaka die benötigt werden,
    1. um den Wahnsinn der Geltungssüchtigen Elite zu ermöglichen, die oft genug hart an der Grenze Ihrer Kräfte wirtschaften, aber eben oft die Produktivität nur darin sehen, dass sich Zahlen auf irgendwelchen Konten verändern.
    2. zum Trost und Erhaltung der Leistungsfähigkeit des allgemeinen wertschöpfenden Bürgers – und sei es nur zum Jobcenter zu gehen um für den „Wirtschaftenden“ die Ausbeutung des Auslandes zu rechtfertigen ( siehe die Produktionsstätten von adler, tedi, kik, lidl und aldi anderen)

    Werte Mitbürgerin/ werter Mitbürger,
    noch ein Wort des Trostes:
    Beklage Dich nicht, wenn Du im Leben zu kurz kommst …
    dafür geht es ja anderen besser!
    Beste Wünsche

  18. 18
    Guido sagt:

    Also Heiko, komm mal auf den Boden! Mir geht diese Berufsbetroffenheit echt auf den Keks.

  19. 19
    Lars sagt:

    also Heiko mir scheint nur eines balla-balla zu sein und zwar dein Geschreibsel.
    Mit welcher Vehemenz hier gegen die vermeintliche Elite gewettert wird, welche ja garantiert die einzigen Besucher einer Spa-Landschaft sind und nebenbei auch grundsätzlich Verachtung für jegliche arbeitene Bevölkerung von ihrem hohen Ross herab empfindet, das zeugt bei mir von absoluter geistiger Armut.

  20. 20
    Susanne Torka sagt:

    Im heutigen Tagesspiegel schreibt Lina Raake, das vabalii spa Wellnessbad würde noch im Laufe diesen Jahres eröffnen:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/exklusives-fuer-kiezbewohner-fuenf-sterne-fuer-moabit/6080932.html

    Ich habe bei der Bauaufsicht nachgefragt und erfahren, dass es nach wie vor noch keinen Bauantrag zu diesem Bauvorhaben gibt.

  21. 21
    Claudius sagt:

    Habe mir heute mal die Homepage dieses Vabali-spa angesehen – dort finden sich in der Lagebeschreibung folgende unglaubliche Sätze:

    “Der an das Gelände unmittelbar angrenzende Fritz-Schloß-Park umschließt die Anlage mit seinem dichten Baumbestand. Er bietet die ideale Kulisse für die Außenanlagen des Spa und schottet das Gelände weiträumig gegen die dahinter liegenden Stadtteile Tiergarten und Moabit ab.”

    Ich habe an den Träger dieses Vorhabens folgendes geschrieben (‘info@theunespa.de’):

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    kürzlich habe ich mir Ihren Internetauftritt zum Bauvorhaben VABALI SPA Berlin angesehen und wundere mich über Ihre Ortskenntnis und bin erstaunt über Ihre Wortwahl in der Beschreibung der Lage der Wellness-Anlage. Dort ist u.a. zu lesen:

    „Er bietet die ideale Kulisse für die Außenanlagen des Spa und schottet das Gelände weiträumig gegen die dahinter liegenden Stadtteile Tiergarten und Moabit ab.“

    „Abschottung“ gegen die dahinter liegenden Stadtteile Tiergarten und Moabit? Das wünschen Sie sich, nachdem überschwänglich von einigen neuen Bauprojekten in der näheren Umgebung des Hauptbahnhofs erzählt wurde. Nicht nur, dass Sie eine feindliche Stimmung gegenüber Ihren Nachbarn evozieren, Sie lassen auch Ortskenntnis vermissen. Ihren Spa werden Sie nämlich nicht in Berlin-Mitte, sondern im Bezirk Tiergarten, genauer im Ortsteil Moabit errichten. Auch das nebenan liegende Stadtbad Tiergarten gehört zu Moabit, ebenso wie der Hauptbahnhof. Moabit ist wiederum verwaltungstechnisch ein Teil von Berlin-Mitte. Tut mir leid für Sie, dass der Spa „nur“ in Moabit liegen wird, aber es wohnt sich hier gar nicht mal schlecht. Machen Sie mal einen Rundgang durch die Straßen des Kiezes, von dem Sie sich abschotten wollen, obwohl Sie ein Teil von ihm sind.

    Mich werden Sie nicht als Gast begrüßen dürfen, obwohl ich zunächst neugierig war und auch einige Male das Liquidrom besucht hatte.

    Mit freundlichen Grüßen!

  22. 22
    hinzugezogener sagt:

    Die bilder auf des hompage sehen ja schon ganz nett aus, aber das wirklich essentielle für ein ein Schwimmbad scheint zu fehlen, ein großes innenliegendes Schwimmbecken. Ich kann den Skizzen für den innenbreich nur Fitness und Ruheräume entnehmen! Das ganze scheint also vielmehr ein sehr luxurioeses Fiitnesscenter mit angeschlossenem schoenheitsalon zu sein, als ein gelungenes thermalbad, schade! Beautyanwendungen bringen bei mir nichts mehr ; ), schwimmen und sauna hätte man sich vielleicht auch mal gegönnt! Hoffentlich hängen wenigstens ein paar ordentlich bezahlte Jobs dran, vielleicht auch für Berliner/innen aus Moabit…

  23. 23
    H. E. sagt:

    Auch dieses alles entsteht oder besser, kann nur entstehen, weil das Bezirksamt nie eine Stadtplanung für Moabit gemacht und festgelegt hat, sondern nur von Grundstück zu Grundstück und von den Vorstellungen eines Investors zu den Vorstellungen eines anderen Investors stolpert.

    Ich warte auf die längst fällige Veröffentlichung der “städtebaulichen Zielvorstellungen” (Zitat) des Bezirksamtes, die neulich von Herrn Spallek erwähnt wurden. Es geht um die Umgebung der Bewohner, also haben diese auch ein Recht darauf, die Vorstellungen der Ämter zu ihrer Umgebung zu kennen.

    Und ich warte auf die neue Art der Bürgerbeteiligung, die m. E. SPD und CDU (vor der Wahl oder nach der Wahl?) versprochen haben. Oder besser: auf die Gespräche des Bezirksamtes mit den Bürgern, um über diese neue Art der Bürgerbeteiligung gemeinsam zu beraten. Hat nicht jemand Lust, hierzu bei Moabit Online einen Artikel zu schreiben, damit zum Thema “Neue Bürgerbeteiligung” kommentiert werden kann?

  24. 24
    vilmoskörte sagt:

    Zu 21: Du schreibst: “Ihren Spa werden Sie nämlich nicht in Berlin-Mitte, sondern im Bezirk Tiergarten, genauer im Ortsteil Moabit errichten. Auch das nebenan liegende Stadtbad Tiergarten gehört zu Moabit, ebenso wie der Hauptbahnhof. Moabit ist wiederum verwaltungstechnisch ein Teil von Berlin-Mitte. ”

    Das ist aber sehr verwirrend. Einen “Bezirk Tiergarten” gibt es seit 10 Jahren nicht mehr.

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